Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 18.10.2020

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Corona: Weniger Weihnachtsfeiern in Sachsen-Anhalt erwartet

Der Hotel- und Gaststättenverband rechnet in Sachsen-Anhalt wegen der Corona-Pandemie mit deutlich weniger Weihnachtsfeiern als sonst. DEHOGA-Landeschef Schmidt sagte MDR SACHSEN-ANHALT, es zeichne sich ab, dass vor allem größere Unternehmen ihre Betriebsfeiern absagten. Das werde bedenklich. Der Umsatz zum Jahresende werde gebraucht, um die Mitarbeiter und Betriebskosten im ersten Quartal des neuen Jahres zu bezahlen. Der Staat müsse den Betrieben helfen, die es notwendig haben.

Stand: 17:00 Uhr


Halle: Bürgermeister Wiegand rechnet mit steigenden Infektionszahlen

Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand rechnet auch in der kommenden Woche mit steigenden Corona-Infektionszahlen. Das erklärte er am Sonntag auf einer Pressekonferenz. Im Trend sei eine große Streubreite zu erkennen. Deshalb bereite man sich auf weitere Maßnahmen und Beschränkungen vor. In der Saalestadt wurden laut Angaben am Sonntag 14 weitere Infektionen nachgewiesen. Der 7-Tage-Wert liegt damit in Halle bei 29,9 Fällen pro 100.000 Einwohner. Nach der Corona-Landesverordnung müssen zusätzliche Beschränkungen eingeführt werden, sobald dieser sogenannte Inzidenzwert 35 erreicht. Sollten die Werte in den kommenden Tagen weiter steigen, würde Halle die kritische Marke in wenigen Tagen reißen.

Stand: 15:00 Uhr


Senioren von falschen Polizisten ausgeraubt

In Sachsen-Anhalt ist am Wochenende eine weitere Seniorin auf sogenannte falsche Polizisten reingefallen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurde eine 84-Jährige in Burg im Jerichower Land von zwei Unbekannten angesprochen. Die Unbekannten gaben sich als Polizisten aus und meinten, sie müssten die Wohnung der Frau überprüfen. Dort hätten sie sich umgeschaut und die Wohnung später wieder verlassen. Kurz darauf habe die Frau bemerkt, dass ein vierstelliger Geldbetrag, der auf ihrem Wohnzimmertisch gelegen hatte, fehlte. Erst am Samstag hatte die Polizei von einem ähnlichen Fall in Magdeburg berichtet. Dabei hatten Unbekannte Schmuck und Bargeld einer 88-Jährigen gestohlen.

Stand: 15:00 Uhr


Stichwahl in Petersberg

Die Gemeinde Petersberg im Saalekreis wählt am Sonntag den neuen Bürgermeister. Bei der Stichwahl treten Ronny Krimm und Daniel Zwick gegeneinander an. Sie hatten bei der Wahl Ende September von den sechs Kandidaten zwar die meisten Stimmen, aber keine absolute Mehrheit erhalten. Krimm und Zwick sind parteilos.

Stand: 09:00 Uhr


Mehrere Brände am Wochenende in Stendal

In Stendal hat es am Wochenende erneut mehrere Brände gegeben. Allein zweimal mussten Feuerwehr und Polizei in der Nacht zum Samstag ausrücken. Wie die Polizei mitteilte, hatte zunächst in der Käthe-Kollwitz-Straße ein Papiercontainer gebrannt. Wenig später stand in der Kurt-Tucholsky-Straße ein Bauwagen in Flammen. Die Polizei geht in beiden Fällen von Brandstiftung aus. Es entstand ein Schaden im dreistelligen Bereich.

Stand: 13:00 Uhr


Weißenfels: 22-Jähriger vor Bar zusammengeschlagen

In Weißenfels im Burgenlandkreis haben drei Männer auf einen 22-Jährigen eingeprügelt. Nach Polizeiangaben hat sich der Vorfall in der Nacht auf Sonntag vor einer Bar ereignet. Der junge Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. Laut Polizeisprecher habe es den Angreifern nicht gepasst, dass der 22-Jährige mit einer Frau sprach. Auch ein rassistisches Motiv könne nicht ausgeschlossen werden. Bei dem Opfer handelt es sich um einen Syrer. Zwei der Schläger konnten fliehen. Der Dritte, ein 23-jähriger Weißenfelser, konnte gestellt werden.

Stand: 13:00 Uhr


Anbauflächen für Kürbisse in Sachsen-Anhalt wachsen

In Sachsen-Anhalt hat der Kürbisanbau in den vergangenen Jahren zugelegt. Nach Angaben des Landesbauernverbandes in Magdeburg wächst die Gesamtgröße der Anbauflächen beständig und liegt aktuell bei etwa 90 Hektar. Das sei im Vergleich zu anderen Ackerkulturen zwar immer noch winzig, spreche aber für die steigende Beliebtheit von Hokkaido, Butternut und Co. Im Vorjahr hätten Sachsen-Anhalts Bauern im Schnitt knapp 20 Tonnen Speisekürbisse pro Hektar geerntet. Spitzenerträge seien in diesem Jahr wegen des kühlen Frühjahrs und der trockenen Witterung nicht zu erwarten, hieß es. Hochburg des Kürbisanbaus in Deutschland ist den Angaben zufolge Süddeutschland, vor allem der Südwesten.

Stand: 09:00 Uhr


Treppenlauf der Feuerwehrleute: Sicherheitschef gewinnt "SaaleRun"

23 Treppenläufer in Feuerwehr-Kleidung und mit Atemschutzmaske haben sich am Samstag in Halle einen Wettkampf geliefert. Ziel war es, die 225 Stufen der Hausmannstürme der Marktkirche in kürzester Zeit hochzurennen. Am schnellsten, in 1:25 Minuten, schaffte Tobias Teschner den Aufstieg. Er ist kein Feuerwehrmann, sondern Leiter des Fachbereichs Sicherheit in der Stadtverwaltung und damit Chef der Feuerwehr. Wegen der Corona-Pandemie mussten die Teilnehmer vor und nach den Wettläufen zahlreiche Sicherheitsregeln einhalten.

Stand: 09:00 Uhr


Uni in Halle mietet Veranstaltungssäle als Hörsäle

Der Zulauf zur halleschen Universität ist ungebrochen. Mit etwa 4.300 Studienstartern habe die Hochschule zwei Wochen vor Einschreibeschluss schon jetzt das Vorjahresniveau erreicht, sagt Rektor Christian Tietje MDR Sachsen-Anhalt. Nach einem reinen Online-Semester wolle man nun aber wieder mehr Präsenzlehre zulassen, allerdings unter strengen Hygienebedingungen. Dafür werden große Veranstaltungsräume wie die Händelhalle, das Steintor Varieté oder der Volkspark angemietet, so Tiedje. Regulär beginnt das Wintersemester an allen deutschen Universitäten in diesem Jahr am 2. November.

Stand: Samstag, 19:00 Uhr


Verkehrsbetrieben droht Millionenverlust

In Sachsen-Anhalt drohen den Verkehrsbetrieben wegen der Corona-Pandemie Millionenverluste. Wie die Unternehmen mitteilten, nutzen noch immer deutlich weniger Menschen Bus und Straßenbahn als noch vor der Krise. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe MVB rechnen in diesem Jahr mit einem Umsatzrückgang von sechs Millionen Euro. Die Auslastung in Bus und Bahn liege mit 70 bis 75 Prozent deutlich unter dem Vorjahresniveau. Ähnlich sieht die Situation in Halle und Dessau aus. Als Gründe für den Rückgang nennen die Unternehmen, dass weiterhin viele Menschen von zu Hause arbeiteten. Auch Verunsicherungen wegen einer potenziellen Ansteckungsgefahr spielten eine Rolle.

Stand: Samstag, 13:00 Uhr


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