Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 25.10.2020

Logo Kurznachrichten
Bildrechte: MDR SACHSEN-ANHALT

Großspende an Wittenberger Krankenhaus

Das Paul-Gerhardt-Stift in Wittenberg hat eine große Spende erhalten. Der Düngemittelproduzent SKW Stickstoffwerke Piesteritz unterstützt das Krankenhaus mit einer halben Million Euro. Das Geld soll in das Mutter-Kind-Zentrum fließen. Der Geschäftsführer des Stifts, Matthias Lauterbach, sagte MDR SACHSEN-ANHALT, die Kinderstation und die Geburtshilfestation würden modernisiert. Die Investition sei wichtig. Man wolle nicht, dass auch Wittenberg – wie schon andere Standorte im Land wie Gardelegen – in Frage gestellt würden, so Lauterbach.

Stand: 18:00 Uhr


Handball: Magdeburg unterliegt Stuttgart

Handball-Bundesligist SC Magdeburg hat sein Heimspiel verloren. Die Mannschaft musste sich dem TVB Stuttgart mit 29 zu 30 geschlagen geben. Zeitweise hatten die Magdeburger mit bis zu sechs Toren zurückgelegen. Für sie ist es die zweite Saison-Niederlage.

Stand: 18:00 Uhr


Magdeburg: Autofahrer überrollt Radfahrerin – Schwere Verletzungen an der Hüfte

In Magdeburg hat ein Autofahrer am Sonntagmorgen eine Radfahrerin überrollt und schwer verletzt. Der 23 Jahre alte Mann habe die Radfahrerin beim Linksabbiegen vermutlich nicht gesehen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Er sei dann mit einem Reifen über den Körper der 59-Jährigen gefahren. Die Frau erlitt demnach schwere Verletzungen an der Hüfte und kam in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestand nicht.

Stand: 16:45 Uhr


Offenbar Wolf in der Börde überfahren

Im Landkreis Börde hat ein Autofahrer offenbar einen Wolf überfahren. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, war der Mann mit seinem Auto beiu Colbitz unterwegs, als ihm ein Tier vor den Wagen sprang. Nach Angaben eines Jägers hat es sich dabei um einen Wolf gehandelt. Das Tier sei ins Wolfskompetenzzentrum gebracht worden.

Stand: 15:00 Uhr


Mann in Quedlinburg mit Axt und Eisenstange angegriffen

In Quedlinburg ist ein 48-Jähriger von drei Männern mit einer Axt und einer Eisenstange überfallen worden. Wie die Polizei am Sonntag meldete, war es bereits am frühen Sonnabend zu dem Vorfall gekommen. Das Opfer sei mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Lebensgefahr bestehe aber nicht. Bei zwei der Tatverdächtigen soll es sich um einen 42-Jährigen aus NRW und einen 46-Jährigen aus Thale handeln. Hintergründe zu dem Vorfall wurden zunächst nicht mitgeteilt.

Stand: 15:00 Uhr


Mann ritzt in Magdeburg mehrere Hakenkreuze auf ein Auto

Ein 31-Jähriger hat in Magdeburg ein Hakenkreuz auf ein Auto geritzt. Der Mann habe am späten Sonnabend mehrere Wagen beschädigt, teilte die Polizei am Sonntag mit. Beamte hätten den betrunkenen Mann wenig später gestellt. Bei der Kontrolle hob der Mann den Angaben zufolge den rechten Arm und zeigte den Hitlergruß. Gegen ihn wird nun wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie mehrfacher Sachbeschädigung ermittelt.

Stand: 14:30 Uhr


Mann in halleschem Lokal mit Messer verletzt

In einem Lokal in Halle ist ein 44-Jähriger mit einem Messer verletzt worden. Zuvor sei es zwischen dem Mann und einem 51-Jährigen zu einem Streit gekommen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der 51-Jährige habe daraufhin ein Messer gezogen und den 44-Jährigen an der Hand verletzt. Anschließend floh der Angreifer. Die Polizei stellte den 51-Jährigen später in einer Straßenbahn und stellte das Messer sicher. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Der 44-Jährige kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der Vorfall ereignete sich am Sonnabendabend.

Stand: 11:45 Uhr


Zwei Tote und fünf Schwerverletzte nach Unfall im Landkreis Börde

Bei einem Verkehrsunsunfall im Landkreis Börde sind am Sonnabendabend zwei Menschen ums Leben gekommen und fünf schwer verletzt worden, darunter vier Kinder. Wie die Polizei mitteilte, waren gegen 18 Uhr zwischen Magdeburg und Wanzleben zwei Fahrzeuge bei Schleibnitz frontal zusammengestoßen. Während der eine Fahrer von der Feuerwehr lebend aus seinem Auto befreit werden konnte und mit einem Rettungshubschrauber nach Halle gebracht wurde, starben in dem anderen Wagen Fahrer und Beifahrerin. Vier Kinder in dem Auto im Alter zwischen 8 Monaten und 14 Jahren erlitten schwere Verletzungen. Mehrere Angehörige, die am Unfallort eintrafen, erlitten einen Schock und mussten ebenfalls ins Krankenhaus. Zahlreiche Notfallseelsorger waren im Einsatz, um Angehörige, Ersthelfer und Einsatzkräfte zu betreuen. Die Unfallursache ist noch unklar.

Stand: 07:45 Uhr


Halle: Unbekannte sprengen Geldautomaten in der Delitzscher Straße

In der Delitzscher Straße in Halle-Reideburg haben Unbekannte in der Nacht zu Sonntag einen Geldautomaten gesprengt. Wie die Polizei mitteilte, flüchteten die Täter anschließend mit ihrer Beute in Richtung Autobahn 14. Wie viel Geld sie erbeuteten, ist den Angaben zufolge noch unklar. Eine Fahndung nach den Tätern sei bislang erfolglos geblieben. Die Polizei sucht Zeugen.

Stand: 10:45 Uhr


Nach Warnstreiks: Einigung bei Tarifverhandlungen für öffentlichen Dienst rückt näher

Bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst liegt ein Einigungsvorschlag auf dem Tisch. Das hat ein Sprecher der Tarifparteien bestätigt. Zur Stunde beraten die Gremien beider Seiten getrennt über den Vorschlag. Die Unterhändler wollen sich am Vormittag erneut treffen. Die Gewerkschaften fordern 4,8 Prozent mehr Lohn für ein Jahr, mindestens aber 150 Euro pro Monat. Die Arbeitgeber hatten 3,5 Prozent für drei Jahre geboten. Wegen der bislang ausgebliebenen Einigung hatte es auch in Sachsen-Anhalt in den vergangenen Wochen immer wieder Warnstreiks gegeben. Zuletzt waren am Mittwoch städtische Kitas in Magdeburg und Halle dicht geblieben.

Stand: 07:45 Uhr


Corona: Fahrgast-Zahlen im Fernverkehr der Bahn sinken

Der rapide Anstieg der Infektionszahlen mit dem Coronavirus lässt die Nachfrage im Bahn-Fernverkehr sinken. Nach Angaben eines Sprechers verzichten vor allem Geschäftsreisende aufs Bahn-Fahren. Auch längerfristige Buchungen blieben aus. Die Kunden seien zunehmend verunsichert. Mit den Corona-Lockerungen im Sommer sei die Nachfrage im Bahn-Fernverkehr wieder auf 75 Prozent des vor Corona üblichen Niveaus gestiegen. Nun gehe der Trend wieder in die andere Richtung. Nach Angaben des Bahn-Sprechers sind die Fahrgastzahlen im Regionalverkehr bislang stabil geblieben.

Stand: 07:45 Uhr


Besseres Jahr für Fledermäuse als zuletzt – aber insgesamt zu trocken

Fledermäuse haben sich nach drei heißen und trockenen Jahren zumindest in einigen Gegenden Sachsen-Anhalts wieder erholen können. Das teilte die Landesreferenzstelle für Fledermausschutz mit. Sprecher Bernd Ohlendorf sagte, 2020 sei ein besseres Fledermausjahr gewesen. Es habe zumindest stellenweise etwas geregnet, so dass die Tiere ausreichend Futter gefunden hätten. Dennoch sei es insgesamt noch zu trocken gewesen. Fledermäuse ernähren sich vor allem von Insekten wie Nachtfaltern, Mücken und Käfern, die wegen der ausgetrockneten Bäche, Sümpfe und Wälder weniger geworden waren.

Stand: 07:00 Uhr


Uhren eine Stunde zurückgestellt

In Deutschland sind in der Nacht zu Sonntag die Uhren um eine Stunde zurückgestellt worden. Bis Ende März gilt wieder die Normalzeit, die sogenannte Winterzeit. Damit wird es morgens früher hell, aber abends auch früher dunkel. Im Jahr 2021 sollte die Zeitumstellung laut Beschluss des EU-Parlaments eigentlich abgeschafft werden. Noch herrscht aber keine Einigkeit darüber, welche Zeit künftig gelten soll.

Stand: 06:15 Uhr


Weitere Meldungen aus den Regionalstudios


Über Themen aus den Kurznachrichten berichtet MDR SACHSEN-ANHALT auch im .... Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR um 11 | 11:00 Uhr
Fernsehen | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19:00 Uhr

0 Kommentare

Mehr aus Sachsen-Anhalt