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Landtagswahl 2016 Porträt: Freie Bürger Mitteldeutschland

Zur Landtagswahl stellt MDR SACHSEN-ANHALT die Parteien vor, die am 13. März antreten. Hier können Sie die Schwerpunkte des Wahlprogramms nachlesen, mehr über die Spitzenkandidaten erfahren und zum Beispiel herausfinden, wie die Partei den Menschen die Politik näherbringen will. Die Freien Bürger Mitteldeutschland setzen sich für mehr Bürgerwillen in der Politik ein und fordern die Förderung der regionalen Wirtschaft.

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Das Ziel der Freien Bürger Mitteldeutschland (FBM) – Die Regionalen ist klar: Sie wollen in den Landtag. Wenn in Sachsen-Anhalt am 13. März gewählt wird, tritt die Partei an, um den Bürgerwillen in den Mittelpunkt zu rücken. "Bürgerwille statt Parteienbrille" hat die FBM einen ihrer Schwerpunkte im Wahlkampf genannt.

Richten soll es unter anderem Silke Seifert. Sie ist Spitzenkandidatin der FBM und engagiert sich seit mehr als 15 Jahren in der Kommunalpolitik. Ihr folgen auf dem zweiten Platz der Landesliste Rainer Bittmann und an dritter Stelle Bettina Hellfayer.

Spitzenkandidatin Seifert

Spitzenkandidatin Silke Seifert ist 47 Jahre alt und lebt in Wippra (Landkreis Mansfeld-Südharz). Sie arbeitet als Erzieherin und hat zwischen 2002 und 2006 bereits Erfahrungen als Landtagsabgeordnete gesammelt – damals saß sie für die FDP im Parlament. Nach ihrem Austritt gründete sie die FBM mit und ist seitdem Vorsitzende im Kreis Mansfeld-Südharz sowie stellvertretende Landesvorsitzende.

Spitzenkandidatin Silke Seifert
Spitzenkandidatin Silke Seifert Bildrechte: Freie Bürger Mitteldeutschland - Die Regionalen

Warum sie für die FBM kandidiert, hat Silke Seifert schnell erklärt. Ihre Partei setze sich für starke Werte wie Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Offenheit ein. Die derzeitige Regierungsarbeit sei eine "Hin- und Her-Taktik", die nur als Wahlkampf bezeichnet werden könne. Ihre Partei ist noch verhältnismäßig jung: Im Jahr 2011 gegründet, sieht sie sich in der Mitte des politischen Spektrums. Ziel sei es, Sachpolitik der von Ideologien geprägten Politik der etablierten Parteien entgegenzusetzen.

Inhaltliche Schwerpunkte

Neben dem oben bereits genannten Ziel, den Bürgerwillen stärker in den Fokus zu rücken, setzt sich die FBM generell für mehr Sicherheit ein. Die gesetzlichen Regeln seien allumfassend und ausreichend, nach Meinung der Partei ist ihre Umsetzung aber noch ausbaufähig. Die Freien Bürger Mitteldeutschlands plädieren auch dafür, Kindern mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Immerhin seien sie mit Blick in die Zukunft "das Wichtigste, was wir haben".

Die Partei spricht sich für eine Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe, gegen Massentierhaltung und gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP aus. Außerdem setzt die Partei Schwerpunkte in den Bereichen Bildung, Gemeinschaft und Infrastruktur.

MDR SACHSEN-ANHALT hat die Freien Bürger Mitteldeutschland gefragt: