Spätestens ab 15. Juni Grundschüler sollen wieder täglich in die Schule

Zurück zur Normalität für Grundschüler: Spätestens ab 15 Juni sollen in Sachsen-Anhalt die Grundschüler wieder täglich in die Schule gehen. Dieses Ziel gab Bildungsminister Marco Tullner aus.

Schüler benutzen im Unterricht einen Laptop.
Ab dem 15. Juni sollen Grundschüler wieder täglich zur Schule. Bildrechte: dpa

In Sachsen-Anhalt sollen alle Grundschüler spätestens ab 15. Juni wieder täglich in den Schulen unterrichtet werden. Geplant ist ein eingeschränkter Regelbetrieb, wie Bildungsminister Marco Tullner (CDU) am Dienstag sagte. Ältere Jahrgänge sollen wie geplant in kleinen Gruppen abwechselnd Zuhause und in der Schule lernen.

Die Details will Tullner in den kommenden Tagen noch festlegen und per Erlass regeln. Dann soll auch klar sein, wann der Regelbetrieb für die ersten bis vierten Klassen startet. Angedacht ist ein Zeitraum zwischen dem 8. und dem 15. Juni.

Seit dem 23. April werden wieder die Klassen unterrichtet, die in diesem Jahr ihre Abschlussprüfungen schreiben. Die Abiturprüfungen haben am 4. Mai begonnen, die Prüfungen der Realschulen eine Woche später.

Kritik an Tullners Schulplan

Seit Anfang Mai gibt es auch für alle anderen Klassen einen eingeschränkten Regelbetrieb, bei dem sich Unterricht in der Schule und Zuhause abwechseln. Bis zu den Pfingstferien seien laut Tullner alle Klassenstufen zumindest tageweise in die Schulen zurückgekehrt.

Tullners Vorstoß, die Kinder schichtweise in die Schulen zu schicken, stieß auch auf Kritik. Die Bildungsgewerkschaft (GEW) Sachsen-Anhalt kritisierte die Geschwindigkeit, mit der die Maßnahmen umgesetzt werden sollen. Der Landeselternrat in Sachsen-Anhalt erhielt nach eigenen Angaben viele E-Mails von besorgten Eltern.

Quelle: MDR,dpa/mx

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | MDR SACHSEN-ANHALT | 26. Mai 2020 | 16:00 Uhr

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