Landtagswahl 2016 Porträt: CDU

Zur Landtagswahl stellt MDR SACHSEN-ANHALT die Parteien vor, die am 13. März antreten. Hier können Sie die Schwerpunkte des Wahlprogramms nachlesen, mehr über die Spitzenkandidaten erfahren und zum Beispiel herausfinden, wie die Partei den Menschen die Politik näherbringen will. Die CDU steht für eine Begrenzung der Flüchtlingszahlen, mehr innere Sicherheit und lehnt zum Beispiel die Gemeinschaftsschule ab.

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Derzeit regiert in Sachsen-Anhalt die CDU in einer großen Koalition mit der SPD. Der amtierende CDU-Ministerpräsident Reiner Haseloff ist zur Landtagswahl 2016 wieder Spitzenkandidat seiner Partei.

Reiner Haseloff
Spitzenkandidat Reiner Haseloff Bildrechte: CDU Sachsen-Anhalt

Haseloff ist 61 Jahre alt und lebt mit seiner Frau in Wittenberg. Von 2006 bis 2011 war er Wirtschaftsminister und von 2002 bis 2006 Wirtschaftsstaatssekretär. Auf den weiteren vorderen Listenplätzen zur Landtagswahl finden sich Holger Stahlknecht, amtierender Innenminister, Eva Feußner, André Schröder, Markus Kurze und Edwina Koch-Kupfer.

Im Wahlkampf steht für die CDU das Thema Flüchtlinge an oberster Stelle. Jedem, der aufgrund von Krieg und Verfolgung nach Sachsen-Anhalt komme, müsse man vorübergehend Schutz gewähren, heißt es von der Partei. Genauso klar sei aber auch, dass Deutschland nicht jedem dauerhaft eine neue Heimat bieten könne. Deshalb trete die CDU für eine bessere Begrenzung und Steuerung des Flüchtlingsstroms ein und lehne einen Winterabschiebestopp für abgelehnte Asylbewerber ab.

Mehr Polizisten - keine Gemeinschaftsschule

Die CDU will außerdem die Zahl der Polizisten in Sachsen-Anhalt erhöhen und in der Wirtschaft die bestehende Bürokratie abbauen. Eine Einheitsschule für alle, wie sie Linkspartei und SPD wollen, lehnt die CDU ab. Zudem will die Partei die Lücken Autobahnen A14 und A143 schließen und die B6n weiterbauen.

Die CDU will ihre Position der stärksten Kraft in Sachsen-Anhalt verteidigen und wünscht sich nach der Landtagswahl eine Fortsetzung des Bündnisses mit der SPD.

MDR SACHSEN-ANHALT hat die CDU gefragt:

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