Landtagswahl 2016 Porträt: FDP

Zur Landtagswahl stellt MDR SACHSEN-ANHALT die Parteien vor, die am 13. März antreten. Hier können Sie die Schwerpunkte des Wahlprogramms nachlesen, mehr über die Spitzenkandidaten erfahren und zum Beispiel herausfinden, wie die Partei den Menschen die Politik näherbringen will. Die FDP hat in den vergangenen Jahren viele Federn gelassen und es 2011 nicht in den Landtag von Sachsen-Anhalt geschafft. Nun wollen die Freien Demokraten wieder durchstarten.

Logo der FDP
Bildrechte: FDP Sachsen-Anhalt

Die FDP will 2016 wieder in den Sachsen-Anhaltischen Landtag einziehen, nachdem sie das 2011 verpasst hat.

Inhaltliche Schwerpunkte der Freien Demokraten sind nach eigenen Angaben die Wirtschaftspolitik mit Hauptaugenmerk auf den Mittelstand und Startups sowie Bildungspolitik, innere Sicherheit und ländlicher Raum. Außerdem eine Infrastrukturpolitik mit Breitbandausbau und eine Flüchtlingspolitik mit Maß und Mitte.

Die große Koalition verwalte den Niedergang, heißt es von der Partei. Wirtschaftswachstum, Innovationen, Unternehmensgründungen: Mit dieser Regierung trage Sachsen-Anhalt die rote Laterne. Das wolle die FDP ändern.

In der Asylpolitik stehen die Freien Demokraten zum Recht auf Schutz und Asyl in der EU und fordern pragmatische Lösungen. Anerkannten Flüchtlingen wolle die FDP die Integration in die deutsche Werteordnung durch intensive Sprachkurse - und Integrationskurse erleichtern. Themen der Kurse müssten sein: Gleichberechtigung der Geschlechter, Meinungs- und Pressefreiheit, Gewaltenteilung und Trennung von Religion und Staat.

Frank Sitta – neues Gesicht der FDP

Frank Sitta
Spitzenkandidat Frank Sitta Bildrechte: FDP Sachsen-Anhalt

Spitzenkandidat Frank Sitta ist 37 Jahre alt und studierter Politikwissenschaftler und Eventmanager. Im April 2015 hat er den Landesvorsitz von Cornelia Pieper übernommen. Auf den weiteren vorderen Listenplätzen für die Landtagswahl stehen Lydia Hüskens, Johann Hauser, Allard von Arnim und Guido Kosmehl.

Die FDP blickt auf eine wechselvolle Geschichte in Sachsen-Anhalt zurück: nach der Wende erzielte die Partei gute Wahlergebnisse und war an der Regierung beteiligt, so auch von 2002 bis 2006. Allerdings gab es in den 1990er Jahren zwei Legislaturperioden, in denen die FDP nicht im Landtag vertreten war. Auch 2011 scheiterte die Partei mit 3,8 Prozent an der 5-Prozenthürde. Das Wahlziel zur Landtagswahl 2016 liege, so die Partei, bei 8 Prozent.

MDR SACHSEN-ANHALT hat die FDP gefragt:

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