Landtagswahl 2016 Porträt: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Zur Landtagswahl stellt MDR SACHSEN-ANHALT die Parteien vor, die am 13. März antreten. Hier können Sie die Schwerpunkte des Wahlprogramms nachlesen, mehr über die Spitzenkandidaten erfahren und zum Beispiel herausfinden, wie die Partei den Menschen die Politik näher bringen will. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN startet mit den ur-grünen Themen Umweltschutz, Bildung und Tierschutz in den Wahlkampf.

Bündnis 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt
Bildrechte: Bündnis 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN betonen in ihrem Wahlkampf vor der Landtagswahl die ur-grünen Themen: Umwelt-, Natur- und Klimaschutz, Bildungspolitik und Tierschutz. Was vor 30 Jahren galt, gelte noch immer, heißt es von der Partei: "Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt. Wir müssen das Land deshalb so gestalten, damit alle Menschen und auch die kommenden Generationen in Würde in Sachsen-Anhalt leben können."

Flüchtlinge: "Jeder Mensch ist ein Geschenk"

Zur Flüchtlingskrise betonen die Grünen, dass jeder Mensch der nach Sachsen-Anhalt komme, um hier die Zukunft zu gestalten, ein Geschenk sei. Daher sei eine Ankommenskultur und der Kampf gegen Nazis ein weiterer Schwerpunkt im grünen Wahlkampf. Außerdem sei das Freihandelsabkommen TTIP ein Wahlkampfthema.

Claudia Dalbert
Spitzenkandidatin Claudia Dalbert Bildrechte: Bündnis 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt

Die Grünen gehen mit Spitzenkandidatin Claudia Dalbert ins Rennen zur Landtagswahl. Dalbert ist 61 Jahre alt und in Köln geboren. Sie ist Universitätsprofessorin für Pädagogische Psychologie, politisch aktiv seit 1973 und Mitglied von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN seit 2007.

Seit 2011 ist Dalbert Vorsitzende der Landtagsfraktion. Auf den weiteren vorderen Listenplätzen folgen Sebastian Striegel, Cornelia Lüddemann, Olaf Meister und Dorothea Frederking.

Angestrebtes Wahlergebnis: Sieben Prozent plus X

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN waren zur Landtagswahl 2011 nach 13-jähriger Pause wieder in den Landtag von Sachsen-Anhalt eingezogen. 2016 streben die Grünen ein Wahlergebnis von "Sieben Prozent plus X" und eine Regierungsbeteiligung an. Klar sei, so die Partei, dass man keine mögliche Koalition mit demokratischen Parteien ausschließe, man sei inhaltlich aber SPD und Linkspartei näher als der CDU. Die AfD sei keine demokratische Partei.

MDR SACHSEN-ANHALT hat BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gefragt:

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