Thema: Wirtschaftspolitik

Hartmut Möllring (CDU, Minister für Wissenschaft und Wirtschaft
Hartmut Möllring (CDU, Minister für Wissenschaft und Wirtschaft Bildrechte: MDR/Phil Hubbe

Arbeitslosigkeit zu senken und Wirtschaft zu fördern: Das waren Kernziele der Wirtschaftspolitik im Koalitionsvertrag: "Die Koalitionspartner wollen das Ziel erreichen, die Arbeitslosigkeit in den nächsten fünf Jahren unter 10 Prozent zu senken." Die Bundesagentur für Arbeit  meldete im Oktober 2015 einen Rückgang der Arbeitslosenquote auf 9,5 Prozent. Das war der tiefste Stand seit 1991.

Den niedrigen Arbeitslosenzahlen stehen aber auch viele Menschen gegenüber, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten können. Sie müssen ganz oder aufstockend Leistungen nach dem SGB II erhalten. Sachsen-Anhalt hatte im Oktober die dritthöchste SGB II-Quote in Deutschland. Eine höhere Quote haben nur Berlin und Bremen.

Auch das Wirtschaftswachstum war schwächer als erhofft. Im Jahr 2014 wuchs die Wirtschaft mit nur 0,4 Prozent so langsam wie in keinem anderen Bundesland.

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Sachsen-Anhalt ist in Sachen wirtschaftliche Entwicklung bundesweit Schlusslicht. Warum das trotz guter Entwicklungen so ist, werten die Parteien unterschiedlich.

MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir Mi 27.01.2016 11:10Uhr 03:42 min

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6 Kommentare

30.01.2016 05:02 Desta 6

Das größte Problem wurde ja benannt. Sachsen-Anahlt ist weiter Abwanderungsland und überaltert. Das zieht natürlich eine Menge negativer Folgen nach sich. Und aus Protest dagegen wollen einige Leute tatsächlich eine fremdenfeindliche Partei wählen, deren Hauptanliegen es ist, Ausländer aus unserem Land zu vertreiben. Aber Sachsen-Anahlt kann wohl angesichts der fremdenfeindlichen Stimmung auf ausländische Ärzte, Pflegekräfte, Investoren verzichten. Schneidet die AfD stark ab, wonach es im Moment aussieht, wird sich das natürlich auch rumsprechen und "Fremde" Sachsen-Anahlt entgültig meiden. Und dann gehen wir weiter dem Aussterben entgegen - aber dafür "ausländerfrei".

28.01.2016 12:23 Hartmut Smikac 5

Mir gefallen Ihre Beiträge, denn so wird wenigstens einmal Bilanz gezogen, auch wenn diese nur recht "grob" ist. Wenn die Sonne etwas höher steht, schcken dann die meißten der Abgeordneten wieder ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Stände neben den Wochenmärkten, dort verteilen diese Flachenöffner und Feuerzeuge sowie einige Faltblätter. Das nennen sie dann auch noch "Wahlkampf" und wunderen sich, dass immer weniger Leute überhaupt zur Wahl gehen. Also ich freue mich auf weitere Beiträge vom mdr. Somit kommt wenigstens etwas Inhalt ins Geschehen.

26.01.2016 08:56 Zahnkranz 4

Ich kann da meinen Vorredner (Schreiber) Peer nur Recht geben.
Am besten dieses komische Sachsen-Anhalt auflösen. Der Norden zu Brandenburg und der Süden zu Sachsen. Für die Menschen wäre es die beste Lösung. Seit 25 Jahren versuchen Sie nun irgendwas zu reissen und haben doch immer die rote Laterne. Selbst M-V hat sie nun schon überholt. Trauriges Land!

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