Polizeiabsperrung
Sondereinsatz am Sonntagmorgen. Bildrechte: IMAGO

Verdächtiger Wagen Sondereinsatz in Magdeburg: Häuser zeitweise evakuiert

Schreck am frühen Sonntagmorgen in Magdeburg-Sudenburg: Wegen eines verdächtigen Fahrzeugs mussten schätzungsweise 300 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Die Polizei gab aber Entwarnung.

Polizeiabsperrung
Sondereinsatz am Sonntagmorgen. Bildrechte: IMAGO

In Magdeburg waren am Sonntagmorgen rund 300 Bewohner aufgefordert, zeitweise ihre Wohnungen zu verlassen. Grund war ein verdächtiges Fahrzeug im Stadtteil Sudenburg. Wie die Polizei MDR SACHSEN-ANHALT weiter mitteilte, waren Spezialkräfte angefordert worden, um darin befindliche verdächtige Gegenstände zu untersuchen. Eine Gefahr konnten sie demnach ausschließen, im Fahrzeug seien lediglich zwei kleine Gasflaschen mit Schneidbrenner gefunden worden.

Flucht vor Polizeikontrolle

Bis zur Klärung der Lage waren im Umkreis von 250 Metern die Wohnungen evakuiert worden. Wie eine Sprecherin MDR SACHSEN-ANHALT weiter mitteilte, wurden 14 Menschen vor Ort von der Polizei während des laufenden Einsatzes betreut. Die anderen Betroffenen seien anderweitig untergekommen. Der Einsatz lief rund vier Stunden seit dem frühen Morgen ab etwa 6.30 Uhr.

Menschen können zurück in ihre Wohnungen

Zuvor waren zwei Personen mit dem betreffenden Wagen vor einer Polizeikontrolle geflohen. Wenig später hätten Beamte den Wagen dann an der Otto-Richter-Straße verschlossen entdeckt und verdächtige Gegenstände im Kofferraum ausgemacht.

Die Bewohner der evakuierten Häuser können mittlerweile in ihre Wohnungen zurück. Die zwei Personen seien noch immer auf der Flucht, die Polizei sucht nach ihnen.

Das Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 31. Dezember 2017 | 10:00 Uhr

Quelle: MDR/mg

Zuletzt aktualisiert: 31. Dezember 2017, 10:47 Uhr

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11 Kommentare

31.12.2017 22:16 MdTante 11

Herr NRW Wessi...Auch sie wären freiwillig aufgestanden wenn das Ding fast unter ihrem Schlafzimmerfenster gestanden hätte !
Ein danke an die Einsatzkräfte für die Betreuung und schnelle Erledigung! Guten Rutsch

31.12.2017 21:55 OHNEWORTE 10

Da waren bestimmt Bank Service Kraefte unterwegs ,einen klemmenden Tressor zu oeffnen ....

31.12.2017 17:06 Purzel 9

@Nikolaus,
nach dem die Einstellungsbedingungen an der FH der Polizei ASL dermaßen heruntergefahren wurden, um 700 neue Anwärter zusammenzubekommen dürfen wir alle gespannt sein, was da auf uns zukommt. Da sind eingeschlagene Autoscheiben wegen einer Puppenrettung oder das Nichterkennen einer Sauerstoff- und Acetylenflasche (Gase für das Schweissen und Brennen) nur der Anfang.

31.12.2017 16:20 Fragender Rentner 8

Na hoffentlich kamen sie nicht mit einer Pferdekutsche an? :-)

Die kennt ja so mancher nicht mehr.

31.12.2017 16:13 Bürgerin 7

Traurig, wie schreckhaft und dünnhäutig unser Leben schon geworden ist. Da nützen auch Beteuerungen in Form von: Wir werden uns nicht einschüchtern lassen und unsere Art zu leben nicht aufgeben. Doch, genau das tun wir in zunehmendem Maße.

31.12.2017 16:03 Werner 6

Wenn weißes Pulver, ein defekter Kühlschrank, ein suspektes Päckchen, Koffer... oder Auto je Evakuierungen und Panik auslöst, müssen die Nerven sehr sehr blank liegen. Es ist ja auch, manchmal mehr und manchmal weniger medienpräsent oder tagelang vertuscht, genug passiert. Manche freuen sich auf solche Veränderungen und "Zustände" - Manche eher nicht.

Allen, insbesondere den "MDR-Leuten", die auch an Sonn- und Feiertagen "die Stellung halten", einen guten Rutsch, Gesundheit, und dass heute Nacht, insbesondere in Berlin, Köln... etc.., nichts passiert.

Anmerkung MDR SACHSEN-ANHALT: Ihnen auch einen guten Rutsch!

31.12.2017 14:05 Nikolaus 5

...liebe Redaktion - was war dann der Grund für eine nächtliche Umkreisevakuierung ?

Anmerkung MDR SACHSEN-ANHALT:
Natürlich das Auto und was sich darin befand. Nur wissen wir nicht, was genau die Polizei darin vermutet hat und haben nur darauf verwiesen, dass wir nicht von einer "Bombe" gesprochen haben.

31.12.2017 12:33 Nikolaus 4

...ich frage mich über wieviel Allgemeinbildung und Lebenserfahrung die Polizisten , die das Auto geöffnet haben , verfügen.....wie kann man ein normalen Schneidbrenner für eine Bombe halten ?!
...wollen die Behörden jetzt andauernd Bombenalarm auslösen wenn irgenswo eine Gasflasche gesichtet wird ?

Anmerkung MDR SACHSEN-ANHALT: Es wird mit keinem Wort von einer "Bombe" im Artikel gesprochen.

31.12.2017 12:06 NRW-Wessi 3

Was für eine Panikmache. Niemand hätte es geschafft, mich am Wochenende um diese Zeit zu wecken. Selbst wenn, hätte ich mich umgedreht und weitergepennt.
Oder gibt es schon Überwachungssysteme, die durch Wände schauen können?

31.12.2017 11:48 Wolle 2

Sehr geehrter Kommentierer Wolf - was hat denn ein Auto in MD Sudenburg mit komischen- offenbar verdächtigen- Dingen drin mit automatischen Diätenerhöhungen oder auch einer Regierungsbildung zu tun???! Jedenfalls guten Rutsch allen Kommentierern-:)