Ermittlungen wegen Tötungsdeliktes Hotelier stirbt nach Prügelattacke in Osterweddingen

Ein Hotelmanager ist in Osterweddingen bei Magdeburg nach einer Prügelattacke gestorben. Der 58-Jährige wollte anscheinend verhindern, dass ein Auto auf dem Hotelparkplatz beschädigt wird. Die Polizei hat zwei Tatverdächtige festgenommen und ermittelt wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes.

Toter in Osterweddingen
Der Mann ist nach der Attacke in Osterweddingen, einem Ortsteil der Gemeinde Sülzetal, gestorben. Bildrechte: MDR/Thomas Schulz

Ein Hotelier ist in Osterweddingen im Landkreis Börde nach einer Prügelattacke gestorben. Die Polizei bestätigte MDR SACHSEN-ANHALT, dass es eine Schlägerei gegeben habe. Dabei sei der 58 Jahre alte Mann so schwer verletzt worden, dass er später im Krankenhaus starb.

Wie ein MDR-Reporter vor Ort erfuhr, hatte der Hotelmanager Freitagnacht gegen 1 Uhr auf dem Hotelparkplatz Krach bemerkt. Er habe beobachtet, wie mehrere Personen das Auto der Schwiegertocher beschädigten. Als er dazwischen gehen wollte, sei er angegriffen und verprügelt worden. Zwanzig Meter vom Parkplatz entfernt sei der Mann dann zusammengebrochen.

Die Ermittler konnten zwei Verdächtige festnehmen. Die 20 und 22 Jahre alten Männer werden derzeit vernommen. Gegen sie wurde Haftbefehl erlassen. Umstände und Hintergründe der Tat sind genauso unklar wie die genaue Todesursache.

Quelle: MDR/mp

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 16. Oktober 2020 | 11:00 Uhr

17 Kommentare

Ernst678 vor 5 Tagen

Die immer mehr sinkende Hemmschwelle unangemessene Gewalt selbst bei Geringfügigkeiten anzuwenden ist ein vieldiskutiertes Phänomen. Leider eben nur vieldiskutiertes, dem Handeln sind politische Grenzen gesetzt. Ihr müßt euch das so vorstellen, wenn ihr einen Eimer klares Wasser habt und einen Eimer Dreckwasser und diese beiden dann zusammenschüttet, was habt ihr dann, zwei Eimer Dreckwasser! Natürlich könnte man vorher den Eimer Dreckwasser erst reinigen, nur das passiert hier eben nicht! Das wäre halt politisch nicht korrekt.
Der Familie mein aufrichtiges, ungeteiltes Mitgefühl! Die Politik hat sich vermutlich hier wieder eine rote Karte verdient.

Einheitsfreund vor 5 Tagen

Das Hotel bringt soviel Herzblut und Liebe der Familie gegenüber seinen Gästen
zum Ausdruck,das man es mit Worten garnicht Beschreiben kann.

Nun ist nichts mehr wie Früher,alle Werte alles Schöne zerstört durch Menschen,
die absolut keine Hemmschwelle haben und einen Menschen bis in den Tot prügeln.

Von uns verlangt man Respekt und Toleranz.

Der Familie und allen die Ihn Lieb hatten,mein ganzes Mitgefühl.

MDR-Team vor 6 Tagen

Ihr Kommentar ist hatte in Teilen nichts mit dem Thema des Artikels zu tun. Zudem haben Sie nicht nachprüfbare Behauptungen aufgestellt, die ebenfalls vom Thema abweichen.

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