Erinnerung an die deutsch-deutsche Grenze Bilder der DDR-Grenzanlage und des heutigen Denkmals Wülperode

Bei Wülperode sind knapp 60 Meter DDR-Grenzzaun erhalten geblieben – nun ist er Teil eines Denkmals. Zum Tag der Deutschen Einheit haben Grenzer aus Ost und West die Nachbildung einer früheren DDR-Grenzsäule aufgestellt.

Zwischen Wülperode in Sachsen-Anhalt und Wiedelah in Niedersachsen wird die Grenzsäule des Grenzdenkmals eingeweiht.
Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit haben Menschen aus Ost und West das Grenzdenkmal Wülperode vervollständigt. Bildrechte: MDR/Carsten Reuß
Zwischen Wülperode in Sachsen-Anhalt und Wiedelah in Niedersachsen wird die Grenzsäule des Grenzdenkmals eingeweiht.
Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit haben Menschen aus Ost und West das Grenzdenkmal Wülperode vervollständigt. Bildrechte: MDR/Carsten Reuß
Zwischen Wülperode in Sachsen-Anhalt und Wiedelah in Niedersachsen wird die Grenzsäule des Grenzdenkmals eingeweiht.
Sie haben die Nachbildung der DDR-Grenzsäule mit der Nummer 905 aufgestellt. Bildrechte: MDR/Carsten Reuß
Lothar Engler (l.) und Andreas Weihe an der Grenzsäule des Grenzdenkmals Wülperode
Lothar Engler (l.) aus Wiedelah in Niedersachsen und Andreas Weihe, Vorsitzender des Heimatvereins Abbenrode haben sich dafür eingesetzt – beide waren Grenzer an der Grenze zwischen der Ost- und Westdeutschland. Bildrechte: MDR/Carsten Reuß
Alte Privataufnahme der Grenzanlage (vor 1989) mit Grenzsäule zwischen Wülperode in Sachsen-Anhalt und Wiedelah in Niedersachsen
Weihe sagte: "Diese Grenzsäule ist keine Ostalgie, sondern es soll ein Stolperstein sein, der zeigt, hier ist was gewesen". (Archivaufnahme von vor 1989) Bildrechte: MDR/Carsten Reuß
Informationstafeln am Grenzdenkmal Wülperode zwischen Sachsen-Anhalt und Wiedelah in Niedersachsen
Lothar Engler war einmal Zollbeamter. Er steht einer Gruppe ehemaliger Grenzer aus Ost und West vor, die sich zusammengetan haben, um die Erinnerung wachzuhalten und Geschichte aufzuarbeiten. Eng wird dabei mit dem Heimatverein Abbenrode zusammengearbeitet. Bildrechte: MDR/Carsten Reuß
Schild "Grenzdenkmal" an der Straße zwischen Wülperode in Sachsen-Anhalt und Wiedelah in Niedersachsen
So begann die Gruppe, sich für das Denkmal, das damals noch keines war, einzusetzen. Bildrechte: MDR/Carsten Reuß
Schüler aus Osterwieck beim Arbeitseinsatz für das Grenzdenkmal Wülperode
Schüler des Fallstein-Gymnasiums in Osterwieck haben geholfen, den verwilderten Ort in Stand zu setzen. (Archivaufnahme von 2016) Bildrechte: MDR/Carsten Reuß
Informationstafel am Grenzdenkmal Wülperode zwischen Sachsen-Anhalt und Wiedelah in Niedersachsen
Jetzt erklären Informationstafeln die besondere Bedeutung des Ortes. Bildrechte: MDR/Carsten Reuß
Grenzzaun des Grenzdenkmals Wülperode zwischen Wülperode in Sachsen-Anhalt und Wiedelah in Niedersachsen
So wurde aus ein paar überwucherten Sperrgräben und rostigen Zaunresten ein Erinnerungsort. Bildrechte: MDR/Carsten Reuß
Zwei Männer stehen vor einer Informationstafel am Grenzdenkmal Wülperode zwischen Sachsen-Anhalt und Wiedelah in Niedersachsen.
Nicht nur für durchreisende Fremde, sondern auch für die Menschen der Region. Bildrechte: MDR/Carsten Reuß
Alle (10) Bilder anzeigen

Mehr aus dem Harz

Mehr aus Sachsen-Anhalt