Spinne von Feuerwehr getötet Giftige Spinne in Obstkiste: Supermarkt in Blankenburg evakuiert

Brasilianische Wanderspinne (Phoneutria boliviensis), sitzt auf einem Blatt.
Bei der Spinne im Supermarkt handelte es sich laut Polizei um eine Brasilianische Wanderspinne. (Symbolbild) Bildrechte: imago/blickwinkel

Großer Schreck für Kunden und Angestellte eines Supermarktes in Blankenburg: Dort ist am Sonnabend eine giftige Spinne in einer Obstkiste entdeckt worden. Das hat das Polizeirevier Harz am Sonntag mitgeteilt. Bei der Spinne handelte es sich demnach um eine Brasilianische Wanderspinne, die als sehr giftig und aggressiv gilt.

Nach Angaben von Spinnenexperten enthält ein Biss mehr als 150 chemische Verbindungen, von denen bislang nur rund 50 untersucht sind. Bei Menschen löst ein Biss unter anderem Herzrasen, Erbrechen und Atemnot aus, ohne Gegenmittel kann er zum Tod führen.

Also rückten am Sonnabend morgens Polizei und Feuerwehr an und evakuierten den Supermarkt. Die Spinne sei schließlich noch in der Obstabteilung entdeckt und nach Rücksprache mit Mitarbeitern des Artenschutzes getötet worden, hieß es. 90 Minuten später wurde der Supermarkt wieder geöffnet. Die Polizei vermutet, dass die Spinne mit einer Obstlieferung aus Südamerika in den Harz gekommen war. Verletzt wurde niemand.

Quelle: MDR/ld

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 12. Juli 2020 | 17:00 Uhr

2 Kommentare

Ossi 65 vor 3 Wochen

Wenn es so gemacht wird wie es eigentlich sein sollte, nämlich das Wareneingänge vor der Verräumung zum Abverkauf auf mögliche Mängel Kontrolliert werden, dann hätte diese Spinne schon vorher Entdeckt werden müssen. Von Rechtwegen sollte so ein Prozedere schon vor der Lieferung in den Supermarkt oder Discountern geschehen, damit Mängel Erkannt werden und Gammelobst Aussortiert wird. Aber das wird schon seit Ewigkeiten schon lange nicht mehr so gemacht, und das sieht man und riecht man dann beim Einkaufen.

H.E. vor 3 Wochen

Ein Biss dieser Spinne löst Herzrasen, Atemnot, Erbrechen aus und ohne Gegenmittel kann dieser zum Tode führen. Warum wird dann noch überhaupt die ARTENSCHUTZBEHÖRDE vorher gefragt, ob diese liquidiert werden darf? So etwas ist für mich inzwischen unverständlich.
Artenschutz ja, aber dies hier ist absolut übertrieben!

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