ZDF Dokumentation Tödliche Grenze – Die DDR-Grenze bei Sorge im Harz

Der Fluchtversuch zweier 15-Jähriger endet im Dezember 1979 an der DDR-Grenze bei Sorge tragisch. Heiko Runge wird erschossen, Uwe Fleischhauer muss ins Gefängnis. Das ZDF hat 2015 eine Dokumentation darüber gedreht.

Blick auf original erhaltene Grenzanlagen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze bei Sorge
Am 8. Dezember 1979 wollen zwei 15-jährige Schüler die DDR-Grenze im Harz überwinden. Bildrechte: picture alliance / dpa
Blick auf original erhaltene Grenzanlagen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze bei Sorge
Am 8. Dezember 1979 wollen zwei 15-jährige Schüler die DDR-Grenze im Harz überwinden. Bildrechte: picture alliance / dpa
Ein Propagandaschild in der ehemaligen Kaserne der Grenztruppen in Sorge (Sachsen-Anhalt)
Niemand soll erfahren, dass Heiko Runge bei einem versuchten Grenzdurchbruch erschossen wurde. (Im Bild ein Propagandaschild in der ehemaligen Kaserne der Grenztruppen in Sorge.) Bildrechte: picture alliance / dpa
Darsteller Frank Goldhammer steht nahe der ehemaligen innerdeutschen Grenze bei den Dreharbeiten zur Dokumentation "Tödliche Grenze" mit Gewehr in der Hand
Frank Goldhammer war damals als Komparse dabei.

Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 08. Dezember 2019 | 14:10 Uhr

Quelle: MDR/mp
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Blick auf original erhaltene Grenzanlagen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze
Heiko Runge stirbt durch einen Schuss in den Rücken. Uwe Fleischhauer wird festgenommen und muss in Haft. Runge wird auf Anweisung des MfS anonym bestattet, der Totenschein gefälscht. Bildrechte: picture alliance/dpa
Zwei Männer stehen vor einem Wald
Frank Goldhammer (r.) aus Benneckenstein und der Journalist Söhnke Streckel aus Wernigerode wollen jetzt einen Gedenkstein für Heiko Runge aufstellen. Bildrechte: MDR/ Carsten Reuß
Die Kopie zeigt die Stelle, an der ein 15-Jähriger zu DDR-Zeiten erschossen wurde.
Gerade für die jüngere Generation sei es wichtig, dass sie erfahren, was an der Stelle passiert ist, sagt Frank Goldhammer. Bildrechte: MDR/ Carsten Reuß
Gedenkstein für DDR-Grenzopfer im Harz
Der Stein ist schon gefunden – jetzt muss er noch bearbeitet und mit einem Schriftzug versehen werden. Bildrechte: MDR/ Carsten Reuß
Blick auf original erhaltene Grenzanlagen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze bei Sorge
Spätestens im Frühjahr soll der Gedenkstein aufgestellt werden – im Oberharzer Wald zwischen Benneckenstein, Sorge und Hohegeiß, gleich neben dem einstigen Kolonnenweg, der heute ein viel gegangener Wanderweg ist. Bildrechte: picture alliance / dpa
Schild an einem Zaun einer original erhaltenen Grenzanlagen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze bei Sorge
Das ZDF hatte 2015 den Dokumentarfilm "Tödliche Grenze – Der Schütze und sein Opfer" gedreht. Bildrechte: picture alliance / dpa
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