Wasser fließt durch einen Fluss, daneben ein Haus
Wegen des kräftigen Regens in der Nacht wurde an der Ilse zwischenzeitlich Alarmstufe 1 ausgerufen. Bildrechte: MDR/Matthias Strauß

Kräftiger Regen Steigende Wasserstände an Ilse, Bode und Holtemme

In Teilen Sachsen-Anhalts hat es in der Nacht zu Sonntag kräftig geregnet – auch im Harz. Die Folge: In mehreren Flüssen stiegen die Wasserstände. Für die Ilse wurde an der Messstelle Ilsenburg zwischenzeitlich die erste von vier Alarmstufen ausgerufen.

Wasser fließt durch einen Fluss, daneben ein Haus
Wegen des kräftigen Regens in der Nacht wurde an der Ilse zwischenzeitlich Alarmstufe 1 ausgerufen. Bildrechte: MDR/Matthias Strauß

Im Landkreis Harz steigen die Wasserstände mehrerer Flüsse. Grund sind kräftige Regenfälle in der Nacht zu Sonntag. Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz teilte am Sonntagmorgen mit, dass in Ilsenburg zeitweise die erste von vier Alarmstufen ausgerufen wurde. Dort kletterte der Pegel seit Sonnabend um 30 Zentimeter auf zwischenzeitlich 1,51 Meter. Am Nachmittag sank der Pegel aber wieder, Alarmstufe 1 wurde aufgehoben.

Steigende Wasserstände registrierten die Hydrologen vom Landesbetrieb auch bei Warmer Bode und Kalter Bode sowie an der Holtemme. An Holtemme, Bode und Selke wurde jedoch keine Alarmstufe ausgerufen.

Das bedeuten die Alarmstufen
1 Der festgelegte Richtpegel des Wasserstands wird mit steigender Tendenz überschritten.
2 Städte und Gemeinden entlang der Flüsse richten einen Kontrolldienst ein.
3 Ein ständiger Wachdienst wird eingerichtet, die "Deichverteidigung" beginnt.
4 Es besteht Gefahr für die Allgemeinheit, Wirtschaft oder für die Funktionstüchtigkeit wasserwirtschaftlicher Anlagen.

Der starke Wind hat unterdessen keine nennenswerten Schäden im Land verursacht. Das haben am Sonntagmorgen Nachfragen von MDR SACHSEN-ANHALT bei den Polizeidirektionen im Land ergeben.

Laut MDR-Wetterstudio können im Laufe des Sonntags wiederholt Regenschauer durch Sachsen-Anhalt ziehen. Im Oberharz mischt sich darunter teilweise auch Schnee. Auch die neue Woche soll mit wechselhaftem Wetter und Schauern beginnen.

Quelle: MDR/ld

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 09. Dezember 2018 | 07:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 09. Dezember 2018, 15:37 Uhr

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5 Kommentare

09.12.2018 14:40 Thore 5

Monatelange Dürre mit kommendem Weltuntergang und nun plötzliches Hochwasser, vielleicht auch noch mit drohendem Weltuntergang........durch einfache Wetterschwankungen fordern die Grün*innen ihre Daseinsberechtigung !

09.12.2018 14:10 W. Merseburger 4

Ich bin einer der neben den täglichen Nachrichten auch intensiv unser Wetter wie ein "Wetterfrosch" verfolgt. Bei ARD.de wird ja auch täglich über das "Regenradar" die Situation in Deutschland und enger Nachbarschaft beleuchtet. All denen, die den Weltuntergang durch die letzte Dürre herbeirufen wollten, sei gesagt: Das Wetter hat nun in vielen Teilen, wahrscheinlich überall in Deutschland, zurückgeschlagen. Es regnet, was enorm wichtig und notwendig ist. Deswegen wäre es auch wichtig, dass über die Medien Entwarnung gegeben wird und wieder einmal die Pegelstände von Rhein und Elbe dem interessierten Zuschauer bzw. Leser übermittelt würden.

Anmerkung von MDR SACHSEN-ANHALT:
Danke für den Hinweis.

09.12.2018 13:13 Ekkehard Kohfeld 3

@ Wasser marsch 2
Na,
dann dürften ja die Benzinpreise
so richtig abstürzen.##

Nein durch steigen des Wasser erhöht sich die Fließgeschwindigkeit brauchen die Schiffe doch
jetzt mehr Kraftstoff um dagegen an zu kommen oder nicht?:-))))))
Aber es findet sich immer eine Ausrede um die Preise
zu erhöhen.