Blaulichtanlage eines Polizeiautos.
Die Polizei im Harz sucht die Täter von zwei ausländerfeindlichen Überfällen. Bildrechte: IMAGO

Hasselfelde und Halberstadt Verletzte bei Überfällen auf Flüchtlinge

In Hasselfelde und Halberstadt sind am Wochenende Flüchtlinge angegriffen und verletzt worden. Die Polizei sucht in beiden Fällen nach den Tätern, bei denen es sich um Deutsche handeln soll.

Blaulichtanlage eines Polizeiautos.
Die Polizei im Harz sucht die Täter von zwei ausländerfeindlichen Überfällen. Bildrechte: IMAGO

Nach zwei ausländerfeindlichen Überfällen in Hasselfelde und Harzgerode sucht die Polizei im Harz nach den Tätern. Wie die Ermittler mitteilten, liegen Beschreibungen der Deutschen vor. Bei den Überfällen am Samstag und am Sonntag wurden vier Flüchtlinge verletzt.

Die Tat in Hasselfelde ereignete sich am Samstagabend. Am Rande eines Sportplatzes gingen zwei Männer auf eine Gruppe von vier Flüchtlingen zu und beleidigten sie mit ausländerfeindlichen Parolen. Ein 17-jähriger Ausländer wurden danach geschlagen. Als eine Betreuerin schlichten wollte, wurde sie von den Tätern gegen ein Auto gestoßen. Die beiden Täter konnten flüchten.

Verletzte in Halberstadt

Wenige Stunden nach dem Überfall wurden im 30 Kilometer entfernten Halberstadt drei somalische Flüchtlinge angegriffen. Sie befanden sich auf dem Weg zu ihrer Unterkunft, als sie von mindestens fünf Deutschen überfallen wurden. Drei Asyslbewerber wurden durch Schläge verletzt. Sie mussten im Krankenhaus behandelt werden. Auch einer der Angreifer wurde verletzt.

Täterbeschreibung aus Hasselfelde Die beiden männlichen Täter entfernten sich mit einem PKW Volkswagen Golf in unbekannte Richtung.
Sie sind männlich, etwa 25 bis 30 Jahre, etwa 170 bis 175 cm, schwarze Jacken, blaue Jeans, Shirt mit Aufschrift „DEUTSCHLAND“

Sachdienliche Hinweise zur Tat bzw. den handelnden Personen erbittet das Polizeirevier Harz in Halberstadt unter Telefon 03941/674-193 oder jede andere Polizeidienststelle.

Quelle: MDR/ru

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | MDR SACHSEN-ANHALT | 17. September 2018 | 07:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 17. September 2018, 10:41 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

45 Kommentare

18.09.2018 22:14 Benutzer 45

18.09.2018 14:18 Krause - "lieber nackt als rechtsextremistisch!"

hm. Komisch ich habe das im Ticker nicht gelesen. waren es doch eher die Linken Gegendemonstranten ;)

18.09.2018 11:31 Denkschnecke

Und wo sit den eigentlich der Aufschrei der Linken wenn es Straftaten von Flüchtlingen gegenüber Deutschen kommt? Da höre ich nichts und lese ich nichts. warum nicht?.

In Dresden konnten die Linken demonstrierten. Gegen Rassismus usw.. Als der Asylbewerber ermordet wurde. Als sich rausstellte das der Täter ein anderer Asylbewerber war. Schwups waren die Linken nicht mehr zu sehen. Peinlich was.

18.09.2018 22:08 Benutzer 44

18.09.2018 11:31 Denkschnecke

ich mag es wenn Linke mit Standardparolen kommen ;) ala Kampf gegen das System. Aber dann bei den Burgerladen aus den USA essen.

Und Urlaub in der Heimat ist auch schön. Warum kennen das Linke nicht?.

18.09.2018 14:18 Krause - "lieber nackt als rechtsextremistisch!" 43

@ 42. Denkschnecke:
War es nicht im Ticker zu Chemnitz, der meldete, daß sich 'ein paar Leute einer rechten Demo danach erstmal an der Dönerbude gestärkt hatten'? Die 'englische Modemarke' "Lonsdale"? "Malboro"? "Jack Daniels"? Ganz zu schweigen von Automarken...

Für all solche Inkonsequenzen gibt es dann ja mehrere 'logische Erklärungen'.
"Lonsdale": wenn man die Strickjacke darüber eine bestimmte Breite offen läßt, dann blitzt da "nsda" hervor... und dann muß ich mich immer erstmal psychotherapeutisch um meine Synapsen kümmern, damit sie nicht kollektiv in den Suizid gehen.