Vorbestrafter Täter Urteil nach Angriff auf Joggerin in Quedlinburg

Das Landgericht Magdeburg hat am Donnerstag das Urteil im Prozess gegen einen Mann gesprochen, der im Mai eine Joggerin in Quedlinburg angegriffen hatte. Der Mann hatte eine 53-Jährige zu Boden und dann weiter auf sie eingeschlagen. Der Täter ist mehrfach vorbestraft und gilt als "hochgefährdend".

Magdeburg: Blick auf die Lichtspuren einer Straßenbahn. Sie fährt am Landgericht vorbei. (Langzeitbelichtung)
Der Prozess gegen den Gewalttäter fand in Magdeburg statt. Bildrechte: dpa

Das Landgericht Magdeburg hat am Donnerstag das Urteil im Prozess um einen Angriff auf eine Joggerin gesprochen. Ein 31-jähriger Mann hatte im Mai eine 53-jährige Joggerin in einem Park in Quedlinburg mit einer Tasche zu Boden geschlagen und weiter auf sie eingeschlagen. Das Gericht hat ihn zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt.

Mehrere Vorstrafen

Der Verurteilte Paul G. hatte mehrere Vorstrafen, darunter versuchter Mord und Vergewaltigung. Im Alter von 16 Jahren war er erstmals wegen einer Gewalttat zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden. Es folgten weitere Gefängnisstrafen.

Das Gericht verhängte die Sicherungsverwahrung, weil es einen Hang zu Gewalttaten sieht und die Öffentlichkeit vor dem Mann schützen will. Sein Bewährungshelfer bezeichnete ihn als "hochgefährdend".

Quelle: MDR/jh

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 22. Oktober 2020 | 15:30 Uhr

2 Kommentare

Lothar Thomas vor 5 Wochen

Ich hoffe nur, dass es der Joggerin gesundheitlich gut geht und sie sich ihrem schönen Hobby "Joggen" weiterhin widmen kann.

Was für ein gerechtes und angemessenes Urteil.

Bei dieser kriminellen Vergangenheit des Täters war dieses Urteil mehr als gerechtfertigt, ja sogar als einzige Konsequenz unausweichlich.

Was muss bloß in dem Gehirn des Täters vorgehen, wenn er sich zu solchen niederen Taten hinreißen lässt?

Hatte er keine Eltern, die ihm im Leben ein Vorbild gewesen wären?

31 Jahre und so leichtfertig sein Leben vor die Wand gesetzt.

Alles in allem, ein hartes aber gerechtes Urteil.

Der Rest der Bevölkerung hat zumindest vorerst einmal Ruhe vor diesem Mann.


Harka2 vor 5 Wochen

Mit 31 Jahren hat er sein Leben nun endgültig in den Sand gesetzt. Die Strafe ist angemessen und er wird nun für immer weggesperrt.

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