Sanierung nach Starkregenfällen Wanderwege zum Brocken wieder sicher

Bagger auf Waldweg im Harz
Tiefe Auswaschungen, freigespülte Felsbrocken und tote Bäume am Wegesrand – weil etliche Wanderwege zum Brocken drohten für Wanderer zu gefährlich zu werden, werden sie derzeit saniert. Bildrechte: MDR/Carsten Reuß
Bagger auf Waldweg im Harz
Tiefe Auswaschungen, freigespülte Felsbrocken und tote Bäume am Wegesrand – weil etliche Wanderwege zum Brocken drohten für Wanderer zu gefährlich zu werden, werden sie derzeit saniert. Bildrechte: MDR/Carsten Reuß
Mann auf Waldweg im Harz
Die ersten Wege sind bereits fertig, zum Beispiel der Kabelgrabenweg und der Weg "Alte Bobbahn" (hier im Bild). Sie seien in einem katastrophalen Zustand gewesen, erinnert sich Nationalpark-Förster Olaf Eggert. Bildrechte: MDR/Carsten Reuß
Wanderer auf Waldweg im Harz
Halbmetertief waren hier die Auswaschungen. Regelrechte Gräben liefen längs und quer über die Wege. Besonders die Starkregenfälle des Jahres 2017 hatten den Wegen zugesetzt. Die Schäden wurden danach immer größer. Bildrechte: MDR/Carsten Reuß
Waldweg im Harz
Deshalb sind und waren in den vergangenen Monaten Bauleute unterhalb des Brockens unterwegs. Mit wenigen Maschinen, aber dafür mit viel Handarbeit wurden die Wege saniert. Bildrechte: MDR/Carsten Reuß
Waldweg im Harz
Herausgekommen sind mit Felsen gespickte Kieswege, wie hier auf dem Kabelgrabenweg. Die Felsbrocken auf dem Weg wurden nicht herausgenommen, sondern integriert. Die Zwischenräume wurden teilweise mit Kies aufgefüllt, so dass Flächen zwischen den Steinen entstanden. Bildrechte: MDR/Carsten Reuß
Steine auf Wanderweg im Harz
Die Steine verhindern gleichzeitig das Radfahren, denn diese Wege sind als Pfade ausgewiesen und ausdrücklich nur für Wanderer gedacht. Nach Gefällen wurden Querrillen eingebaut, die herabfließendes Wasser ableiten sollen. Bildrechte: MDR/Carsten Reuß
Wanderer auf Waldweg im Harz, daneben Graben mit Leitungen
Während Kabelgrabenweg und "Alte Bobbahn" schon fertig sind, wird an anderen Stellen noch eifrig gearbeitet. Zum Beispiel an der Sandbrinkstraße. Der Weg war hier zwar weitgehend in Ordnung, doch abgestorbene Fichten drohten zur Gefahr zu werden. Bildrechte: Nationalpark Harz
Mann steht vor Bagger auf Waldweg im Harz
Die Fichten wurden deshalb abgeschnitten und abtransportiert. Bei der Gelegenheit wird der Weg entlang der kalten Bode auf Vordermann gebracht. Der Bagger bereinigt die Gräben am Rand, die vom Weg ablaufendes Wasser aufnehmen.

Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 06. November 2019 | 09:40 Uhr

Quelle: MDR/agz
Bildrechte: MDR/Carsten Reuß
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