Winterwetter Sonne lockt Wintersportler in den Harz

Ob Rodeln oder Skilaufen: Wintersportler kommen im Harz derzeit voll auf ihre Kosten. Meteorologen rechnen mit einer Kältewelle, die mehrere Wochen andauern soll. Auch im Tiefland könnte dann Schnee liegen bleiben.

Kinder beim Skifahren im Harz.
In der Nähe von Wernigerode konnten Kinder an einem kostenlosen Ski-Kurs teilnehmen. Bildrechte: MDR/Carsten Reuß

Bei sonnigem Winterwetter haben sich viele Menschen zu einem Ausflug in den Harz aufgemacht. Eine Mitarbeiterin der Tourist-Information in Schierke sagte, dass die Region gut besucht sei. Winterwandern, Langlauf und Rodeln seien möglich. Bei Wernigerode beispielsweise konnten Kinder am Samstag kostenlos bei einem Langlauf-Ski-Training mitmachen. Die meisten Unterkünfte seien am Wochenende gut gebucht.

Wintersportlern könnten allerdings die immer noch geringen Schneehöhen Probleme machen, hieß es vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Derzeit lägen auf dem Brocken zwar mehr als 140 Zentimeter Schnee, doch schon in mittleren Höhenlagen seien es häufig nur wenige Zentimeter. Aber Besserung scheint in Aussicht zu sein.

Prognose: knackig kalt, Schnee auch im Tiefland

Trotz Sonne lagen die Temperaturen im Harz am Samstagmittag knapp unter null Grad. Auch am Sonntag und zum Wochenbeginn soll es sonnig, aber kalt bleiben. In der Nacht zum Sonntag könne es strengen Frost mit bis zu minus 13 Grad geben, so der DWD.

Die Temperaturen sollen sich in den kommenden Wochen fortsetzen. Der DWD rechnet mit einer mehrwöchigen Kältewelle. Ein Sprecher sagte, er habe es selten erlebt, dass alle Rechenmodelle so eindeutig auf eine gleiche Entwicklung hinwiesen.

Besonders streng dürfte die Kälte ab Mitte nächster Woche ausfallen. Wo jetzt Schnee liege, könnte es nach Prognosen nachts bis zu minus 20 Grad kalt werden. Der Sprecher vermutet, dass in einer Woche auch in großen Teilen des Tieflands Schnee liegen könnte.

Quelle: MDR/mh

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 19. Januar 2019 | 16:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 19. Januar 2019, 17:17 Uhr

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