Storchenhof Loburg Verwaistes Storchenbaby wird adoptiert

Auf dem Storchenhof in Loburg wurde ein Jungtier einer anderen Storchenfamilie übergeben und soll adoptiert werden. "Asklepios" war vom Team des Hofs vier Wochen lang aufgepeppelt worden, nachdem seine Mutter tödlich verunglückt war.

Drei kleine Storche im Nest, zwei liegen, einer steht
Der kleine Storch "Asklepios" im neuen Nest mit schüchternen Geschwistern. Bildrechte: MDR/Susanne Reh

"Asklepios" wurde von einer Pute ausgebrütet. Seine Mutter war noch vor der Geburt tödlich verunglückt. "Asklepios" war aber bereits vollständig entwickelt. Auf dem Storchenhof in Loburg, peppelte Michael Kaatz ihn auf. Nach vier Wochen wurde das Storchenbaby nun einer anderen Storchenfamilie zur Adoption ins Nest gegeben.

Neues Heim in elf Metern Höhe

Der Storch, der seinen Namen aus der griechischen Mythologie erhielt, wurde am Dienstag mithilfe einer Hebebühne in ein elf Meter hohes Nest gelegt, in dem bereits zwei fast gleichaltrige Störche aufgezogen werden.

Die Adoption in Bildern

Neue Eltern Storchenbaby wird adoptiert und bezieht Nest in Loburg

Der Storchenhof in Loburg im Jerichower Land hat ein verwaistes Storchenbaby aufgepeppelt: "Asklepios" ist vier Wochen alt und soll nun von Adoptiv-Storcheneltern aufgenommen werden.

Ein Storchenbaby guckt aus einer Sporttasche, dahinter ein Mann mit Kappe und grauemn Dreitagebart
Der kleine Storch "Asklepios" ist Waise. Seine Mutter ist an einem Strommast tödlich verunglückt. Michael Kaatz vom Storchenhof in Loburg suchte mögliche Adoptiveltern für das Tier. Bildrechte: MDR/Susanne Reh
Ein Storchenbaby guckt aus einer Sporttasche, dahinter ein Mann mit Kappe und grauemn Dreitagebart
Der kleine Storch "Asklepios" ist Waise. Seine Mutter ist an einem Strommast tödlich verunglückt. Michael Kaatz vom Storchenhof in Loburg suchte mögliche Adoptiveltern für das Tier. Bildrechte: MDR/Susanne Reh
Ein schwarz-weiß gefiederter kleiner Storch liegt in einer offenen alten schwarzen Sporttasche
Asklepios ist vier Wochen alt. Seine Name kommt aus der griechischen Mythologie. Der Götterbote Hermes soll ein Kind aus dem Leib der Mutter geschnitten haben, das dann von Göttern aufgezogen worden sein soll: Asklepios. Bildrechte: MDR/Susanne Reh
Ein Storchennest auf Stelzen gebaut auf einer offenen Wiese, daneben ein Kleintranporter mit Hebebühne
Mitten auf dem Storchenhof Loburg steht das Storchennest, der sogenannte Horst, auf elf Metern Höhe. Dort brachte Michael Kaatz "Asklepios" hin. Bildrechte: MDR/Susanne Reh
ein Mann in gestreiftem Shirt mit Kappe und Dreitagebart steht vor einem Nest mit drei Babystorchen
Im Horst leben schon zwei Storchenbabys. Die Elternstörche namens Benjamin und Ulrike, waren zur Adoption nicht anwesend. Die neuen Geschwister waren noch schüchtern. Michael Kaatz sagte: "So hat's erstmal geklappt. Soweit vertragen die sich erstmal." Bildrechte: MDR/Susanne Reh
Von einer Sitzbank aus gucken fünf Kinder und Erwachsene über einen Zaun Richtung Storchennest
Zahlreiche Menschen waren vor Ort, um die Zusammenführung mitzuerleben. Reporterin Susanne Reh berichtet, der kleine Storch habe während der Aktion vor Aufregung gezittert. Bildrechte: MDR/Susanne Reh
Zwei Menschen auf der Hebebühne am Storchennest, einer hebt den kleinen Storch ins Nest
Mithilfe der Hubbühne transportierte Michael Kaatz das Tier zum Horst. Am Horst befindet sich eine Kamera, sodass Besucherinnen und Besucher des Hofes, das Geschehen im Nest auf einem Bildschirm am Boden mitverfolgen können. Bildrechte: MDR/Susanne Reh
Drei kleine Storche im Nest, zwei liegen, einer steht
"Asklepios" ist etwas größer als die beiden Adoptivgeschwister. Laut Aussagen des Storchenhofes in Loburg haben die drei Tiere am Mittwochmorgen schon gekuschelt. Bildrechte: MDR/Susanne Reh
Drei kleine Storche im Nest, zwei liegen, einer steht
Die Elterntiere haben demnach später Futter gebracht und alle drei Babys versorgt. Michael Kaatz gab an, die neue Familie noch beobachten zu wollen, war aber zuversichtlich. In vier Wochen erwartet Kaatz die ersten Flugversuche.

Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 17. Juni 2020 | 07:50 Uhr

Quelle: MDR/jh
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