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Bei der Auseinandersetzung wurde ein Mann schwer verletzt. (Symbolbild) Bildrechte: imago images / onw-images

Mann in Lebensgefahr Magdeburg: Polizei sucht Zeugen nach Angriff in Straßenbahn

Ein junger Mann schwebt nach einem Angriff in einer Straßenbahn in Magdeburg in Lebensgefahr. Er hatte Randalierer zur Rede gestellt. Die Polizei sucht nach Zeugen.

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Bei der Auseinandersetzung wurde ein Mann schwer verletzt. (Symbolbild) Bildrechte: imago images / onw-images

Die Polizei sucht nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung am Samstagabend in einer Straßenbahn in Magdeburg nach Zeugen. Wie die Beamten mitteilten, war es in einer Straßenbahn im Stadtteil Stadtfeld in der Nähe des Hauptbahnhofs zu einem Streit zwischen mehreren Personen gekommen.

Schwere Verletzungen am Kopf

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sprach ein 22-Jähriger aus Hamburg andere Mitfahrer an, als diese in der Straßenbahn mutwillig randalierten. Daraufhin griff eine Gruppe von vier bis sieben männlichen und weiblichen Personen den Mann an. Sie verletzten ihn durch Schläge und Tritte. An der Haltestelle Damaschkeplatz verlagerte sich die Auseinandersetzung auf den Gehweg. Der 22-Jährige erlitt schwerste Verletzungen am Kopf und schwebte nach Angaben von Ärzten in Lebensgefahr, teilte die Polizei weiter mit.

Im Laufe des Sonntags hat sich sein Zustand im Krankenhaus laut einer Sprecherin zwar gebessert, außer Lebensgefahr sei der 22-Jährige aber noch nicht.

Zeugen sollen sich melden

Den Notruf hatte der Straßenbahnfahrer abgesetzt. Die Polizei rät, sich in solchen Situationen nicht in Gefahr zu bringen und besser an der nächsten Haltestelle auszusteigen und die Polizei zu informieren.

Nach Angaben der Polizei gibt es von den Attacken in der Bahn Videoaufzeichnungen, die nun gesichtet und ausgewertet werden sollen. Zudem suchen die Beamten dringend nach Zeugen, die die Tat beobachtet haben. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0391/546-5196 und an jeder Polizeidienststelle entgegengenommen.

Quelle: MDR/sp

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 11. August 2019 | 14:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. August 2019, 16:55 Uhr

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26 Kommentare

12.08.2019 13:22 Paraneuro 26

Bloß keine Täterbeschreibung, sonst ergreift man sie noch...

Anmerkung MDR SACHSEN-ANHALT: Es gibt seit dem Vormittag neue Infos: https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/magdeburg/magdeburg/hinweise-polizei-angriff-strassenbahn-magdeburg100.html

12.08.2019 12:49 theavenger 25

Und dann wollen die uns weg vom Individualverkehr, hinein die öffentlichen Verkehrsmittel zerren. Viel Spass dabei!

12.08.2019 12:27 Schmitt T. 24

@9, Max W. "Man beachte die Rolle des Fahrers der Tram. Das "Randalieren" wird er ja wohl per Video beobachtet haben - die Bahnen des Landeshauptorfes haben doch eine Videoüberwachung, haben sie?"

Nein, der Fahrer überwacht keinen Monitor, sondern konzentriert sich auf den Verkehr. Damit keine Unfälle passieren. Er kann es so schnell gar nicht mitbekommen, wenn im Wagen hinter ihm irgendwas passiert. Für sowas wäre eher ein Sicherheitsdienst zuständig. Andere Verkehrsbetriebe das. Aber auch die Security kann nicht jederzeit überall sein.

Videoüberwachung und Kameras sind nicht dazu da, dass der Fahrer nonstop auf einen Bildschirm starrt. Der ist mit dem Fahren beschäftigt. Die Videoüberwachung dient nur der Aufzeichnung, um bei Straftaten hinterher die Täter zu erkennen. Das scheint hier sogar ganz gut geklappt zu haben. Laut Hamburger Morgenpost wurden die Verdächtigen jetzt gefunden: Es waren einheimische Jugendliche, ca. 16 Jahre alt.

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