Spatenstich Baustart für die neue Strombrücke in Magdeburg

Die Bauarbeiten für die neue Strombrücke in Magdeburg haben am Montag offiziell begonnen. Die Baustelle ist am Montag mit einem symbolischen Spatenstich offiziell eröffnet worden. Was mit der Großbaustelle auf die Magdeburger zukommt.

Nun geht es los: Die Bauarbeiten am neuen Strombrückenzug in Magdeburg haben offiziell begonnen. Am Montag hat die Stadt zum symbolischen Spatenstich auf der Baustelleneinrichtungsfläche nahe dem Messeplatz Max Wille geladen.

Oberbürgermeister Lutz Trümper sprach über die zeitliche und finanzielle Planung des Bauprojekts und warb für Verständnis für Verkehrseinschränkungen während der Bauarbeiten.

Drei Männer mit Späten vor einem Haufen Sand umringt von Menschen
Thomas Webel, Lutz Trümper und Jörg Laue (v.l.) haben am Montag den symbolischen Spatenstich für die neue Strombrücke gesetzt. Bildrechte: MDR/Julia Heundorf

So werden die Bauarbeiten ablaufen

Dreieinhalb Jahre sollen die Bauarbeiten dauern – bis 2023. Auf einen genauen Monat wollte sich Trümper in seiner Rede nicht festlegen. Im Gespräch mit MDR SACHSEN-ANHALT im Anschluss an die Veranstaltung erwähnte Trümper den August 2023 als geplantes Datum für die Fertigstellung.

Bereits seit Beginn des Jahres 2020 ist die Straße am Winterhafen gesperrt. Vorläufig werde auch nichts weiter gesperrt, so der Oberbürgermeister. Die Strombrücke wird zunächst neben die Anna-Ebert-Brücke gebaut – zunächst werden Pfeiler und Brückenaufbau errichtet.

Ab Mitte 2022 soll die Brücke für neun Monate vollgesperrt werden. Das sei nötig, um die neue Brücke an den bestehenden Strombrückenzug anzuschließen. In der Zeit solle die Sternbrücke für Autos geöffnet werden. Die Sperrung komplett ausgleichen könne diese Maßnahme aber nicht.

Baustart Spatenstich in Magdeburg

Haufen Sand mit Schubkarre und Baugeräte und zwei Hochhäuser im Hintergrund
Auf der Baustelleneinrichtungsfläche nahe des Messeplatzes Max Wille war am Montag alles für den symbolischen Spatentisch bereit. Bildrechte: MDR/Julia Heundorf
Haufen Sand mit Schubkarre und Baugeräte und zwei Hochhäuser im Hintergrund
Auf der Baustelleneinrichtungsfläche nahe des Messeplatzes Max Wille war am Montag alles für den symbolischen Spatentisch bereit. Bildrechte: MDR/Julia Heundorf
Menschenansammlung, viele in leuchtendorangen Warnwesten
Eingeladen hatte die Stadt Magdeburg am 24. Februar 2020. Bereits ab 10:30 Uhr waren erste Gäste und Besucher vor Ort. Zahlreiche Anwesende trugen Jacken der Baufirma Hochtief. Die Firma hatte nach einer Klage den Zuschlag für den Bau der Strombrücke erhalten. Bildrechte: MDR/Julia Heundorf
Menschen mit Warnwesten an einem Ausschankzelt
Allen Anwesenden wurden kostenfrei alkoholfreie Getränke sowie Sekt zum Anstoßen auf den offiziellen Baubeginn ausgeschenkt. Bildrechte: MDR/Julia Heundorf
Thomas Webel und Lutz Trümper unterhalten sich von Menschen umringt
Kurz vor 11:00 Uhr trafen Magdeburgs Oberbürgermeister und Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel ein. Bildrechte: MDR/Julia Heundorf
Drei Männer auf der Bühne, einer spricht am Mikrofon
Die Veranstaltung begann mit einer Rede von Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper: "Wir haben ungefähr eine Planung bis 2023, ich sag jetzt keinen Monat, das weiß ich nicht genau, das werden wir dann sehen. 2023 soll alles fertig sein." Bildrechte: MDR/Julia Heundorf
Fünf Männer auf einer Bühne, einer spricht am Mikrofon
Thomas Webel richtete mit seiner Rede den Blick auf den Hochwasserschutz. Die Brücke soll auch bei Hochwasser den Zugang zum ostelbischen Bereich der Stadt möglich machen. Die denkmalgeschützte Anna-Ebertbrücke bleibe bestehen und werde durch die neue Strombrücke ergänzt.   Bildrechte: MDR/Julia Heundorf
Menschenmenge schaut Richtung Bühne mit Magdeburger Dom im Hintergrund
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Gäste sowie Medienvertreter waren zum Spatenstich erschienen. Bildrechte: MDR/Julia Heundorf
Drei Männer schippen Sand umringt von Menschen
Nach ihren drei Reden gingen Thomas Webel, Lutz Trümper und Jörg Laue (v.l.) über zum symbolischen Spatenstich. Lutz Trümper sagte MDR SACHSEN-ANHALT, er sei glücklich, dass es jetzt losgehe. Man habe sieben Jahre – seit dem Hochwasser 2013 – dafür gekämpft. Bildrechte: MDR/Julia Heundorf
Drei Männer mit Späten vor einem Haufen Sand umringt von Menschen
Die neue Strombrücke wird mindestens 120 Millionen Euro kosten. Diesen Betrag hatte der Stadtrat für den Bau der Brücke 2018 beschlossen. Oberbürgermeister Lutz Trümper rechnet mit einem Nachtrag. Bildrechte: MDR/Julia Heundorf
Grauhaariger Mann spricht in Mikrofone
Im Anschluss an den Spatenstich stellte sich Lutz Trümper Medienvertretern für Nachfragen zur Verfügung.

Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 24. Februar 2020 | 19:00 Uhr

Quelle: MDR/jh
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Die Kosten werden steigen

Vom Stadtrat wurden für den Bau der Strombrücke 120 Millionen Euro freigegeben. Aber: "Es wird einen Nachtrag geben", sagte Trümper. Was der Bau genau kosten werde, könne er jetzt noch nicht sagen. Ein Großteil des Geldes könne aus Fördermitteln bezahlt werden. Hinzu komme die Sanierung der Strombrücke, die ab 2022 parallel zum Neubau geplant ist. Diese Maßnahme werde extra ausgeschrieben, sagte Trümper.

Quelle: MDR/jh

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 24. Februar 2020 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 24. Februar 2020, 19:06 Uhr

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