Ein gestreiftes, kleines Tier schaut interessiert in die Kamera
Sie wirken wie eine Mischung aus Streifenhörnchen und Marder – zu Gesicht bekommen haben bisher aber wohl die wenigsten Menschen die seltenen Tiere. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Weltweit einzigartig Breitstreifenmungos – neue Sensation im Zoo Magdeburg

Als einziger Zoo weltweit präsentiert der Magdeburger Zoo seinen Besuchern kleine Raubtiere aus Madagaskar – ein Pärchen Großer Breitstreifenmungos. Die Tiere gehören zu einer gefährdeten Art. Ziel ist es, sie zu vermehren.

Ein gestreiftes, kleines Tier schaut interessiert in die Kamera
Sie wirken wie eine Mischung aus Streifenhörnchen und Marder – zu Gesicht bekommen haben bisher aber wohl die wenigsten Menschen die seltenen Tiere. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Es gibt sie nur auf Madagaskar, in einem britischen Zuchtzentrum und nun auch im Zoo Magdeburg: Seit zwei Wochen hat ein Pärchen Großer Breitstreifenmungos in der Domstadt sein neues Zuhause gefunden. Breitstreifenmungos gelten als gefährdete Tierart, sie sind nachtaktiv und gute Kletterer. Die Wissenschaft hat sie erst sehr spät entdeckt – im Jahr 1986. Deshalb ist man in Magdeburg nun ganz begeistert: "Das ist für uns Tiergärtner ein erhebendes Gefühl, wenn man eine Tierart sieht, die zum ersten Mal in unserem Leben aus der Kiste heraus kommt und sich zeigt", sagte Zoo-Kurator Konstantin Ruske MDR SACHSEN-ANHALT. Ab sofort können auch Besucher die "Neuen" bestaunen.

Breitstreifenmungos Ein ganz besonderes Pärchen

Ein gestreiftes, kleines Tier schaut interessiert in die Kamera
Zoologen, Tierforscher und Biologen bekommen bei ihrem Namen glänzende Augen und sprechen von einer Sensation: Im Zoo Magdeburg leben seit Neustem zwei Breitstreifenmungos. Die sind allerdings so agil, dass es unmöglich ist, sie zusammen für ein Foto abzulichten. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ein gestreiftes, kleines Tier schaut interessiert in die Kamera
Zoologen, Tierforscher und Biologen bekommen bei ihrem Namen glänzende Augen und sprechen von einer Sensation: Im Zoo Magdeburg leben seit Neustem zwei Breitstreifenmungos. Die sind allerdings so agil, dass es unmöglich ist, sie zusammen für ein Foto abzulichten. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ein gestreiftes, kleines Tier klettert auf einem Menschen umher
Die kleinen Raubtiere kommen in freier Wildbahn nur auf Madagaskar vor. "Die Insel ist ja durchaus bekannt durch Kinderfilme für skurrile, seltsame Tiere", so Zoo-Kurator Konstantin Ruske. "Die sind auf dem Kontinent Afrika schon lange ausgestorben, weil dort cleverere Tiere das Rampenlicht betreten haben." Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ein kleines Tier schaut über einen Baumstumpf
Der Magdeburger Zoo ist nun voller Stolz, eine derart seltene Tierart bei sich haben zu können. Das sei durchaus Konzept: "Wir sind mittlerweile in der Zoo-Szene dafür bekannt, dass wir bewusst seltene Tiere suchen, die wir unseren Besuchern zeigen können", so Konstantin Ruske. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ein gestreiftes, kleines Tier in seinem Gehege
Das Ziel sei aber vor allem, gefährdete Arten zu schützen und zu vermehren. Das ist auch mit dem Breitstreifenmungo-Pärchen geplant. Der Zoo möchte eine Zucht aufbauen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ein gestreiftes, kleines Tier schaut interessiert in die Kamera
Dem britischen Zuchtzentrum für seltene Tierarten aus Madagaskar gelang im Jahr 2018 die Welt-Erstzucht. Die "Magdeburger" Großen Breitstreifenmungos gehören nach wie vor dem englischen Halter, der sie dem Zoo zur Pflege anvertraut. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Der Kurator vom Zoo Magdeburg gibt ein Interview
Magdeburgs Zoo-Kurator Konstantin Ruske freut sich über das Vertrauen – und über die besonderen, zutraulichen Tiere, die nun im Gehege herumwuseln.

Dieses Thema im Programm: 
MDR UM 11 | 12. April 2019 | 11:00 Uhr

Quelle: MDR/lk
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Ein gestreiftes, kleines Tier klettert auf einem Menschen umher
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Quelle: MDR/lk

Dieses Thema im Programm: MDR UM 11 | 12. April 2019 | 11:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. April 2019, 09:19 Uhr

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2 Kommentare

13.04.2019 16:04 SBKler 2

Die ganzen Beiträge zur Impfpflicht sind ebenfalls nicht kommentierbar.

Anmerkung MDR SACHSEN-ANHALT:
Der Artikel zur Impfpflicht ist nun kommentierbar. Hierbei handelte es sich nur um einen technischen Fehler, den wir behoben haben. Bis auf Unfall-Artikel sind die Beiträge bei MDR SACHSEN-ANHALT grundsätzlich kommentierbar.

13.04.2019 12:38 Dieter 1

Seltsam, dass der MDR diese brandwichtigen Probleme zur Kommentierung frei gibt und das bei läppischen politischen Dingen nicht tut. Soviel Angst?

Anmerkung MDR SACHSEN-ANHALT:
Unsere Artikel sind grundsätzlich zur Kommentierung freigegeben. Ausnahmen bilden nur Unfall-Meldungen.

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