Magdeburg City-Tunnel: Weg frei für Fußgänger und Radler

Unter mehreren aufeinanderfolgenden Brücken liegen Gleise in Asphalt
Eine Ebene oberhalb des City-Tunnels rollt der Verkehr schon längst wieder. Die Bahn hat ihre mehr als hundert Jahre alten Brücken gegen neue getauscht.

Quelle: MDR/ap
Bildrechte: MDR/Heike Bade
Ein asphaltierter und eingezäunter Weg führt unter einer Brücke durch
Seit August gibt es einen provisorischen Weg über dem City-Tunnel, parallel zum Hauptbahnhof. Durchgängig nutzbar für Fußgänger und Radfahrer soll er ab Oktober sein. Diese müssen dann keinen Umweg mehr durch den Hauptbahnhof nehmen. Damit die Arbeiten weiterlaufen können, ist der Weg mit einem Bauzaun begrenzt. Bildrechte: MDR/Heike Bade
Blick auf eine frische Asphaltdecke, in der Straßenbahngleise liegen
Auch für die Straßenbahn sieht es bereits gut aus. Gleise sind verlegt, Asphalt darum gegossen. Es soll jedoch noch bis zum 1. Halbjahr 2020 dauern, bis auch Straßenbahnen über den City-Tunnel zum Damaschkeplatz fahren können. Bildrechte: MDR/Heike Bade
Blick auf einen gepflasterten Platz, der in der Mitte eingezäunt ist
Einst ein gewaltiger Parkplatz, jetzt fast nicht wiederzuerkennen: der Kölner Platz zwischen den Bahnbrücken, mit Zugang zum Bahnhof. Er wird zu einer verkehrsberuhigten Zone. Bildrechte: MDR/Heike Bade
Ein Bagger lädt in einem Tunnel Baumaterial auf einem weißen Vlies ab
Vor allem im Tunnel gehen die Arbeiten weiter. In einer Röhre wird auf Vlies schon der Straßenbelag vorbereitet. Bildrechte: MDR/Heike Bade
Blick in einen breiten Tunnelschacht, in dem ein Bagger Arbeiten verrichtet
In einem anderen Teil des zehn Meter tiefen Tunnels wird noch ausgeschachtet. Bildrechte: MDR/Heike Bade
Ein Mann mit roter Baustellenweste und weißem Helm steht vor einer Baustelle
"Es geht stetig und gut voran", sagt Christian Fuß, der seit kurzem der Leiter der Stadt für das Großbauprojekt City-Tunnel ist. Er ist angetreten, den Tunnel bis 2022 fertigzubauen. Kostenpunkt derzeit: 139 Millionen Euro. Tendenz – steigend. Bildrechte: MDR/Heike Bade
Blick in eine unbefestigte Tunneleinfahrt, in der zwei Bagger arbeiten
Die Zufahrt am Damaschkeplatz ist noch im Rohstadium. Deutlich zu erkennen: die Bohrpfahlwände, die die Baugrube absichern. Diese Bohrpfähle waren ursprünglich zu schwach dimensioniert, was zu Verzögerungen und steigenden Kosten geführt hatte. Bildrechte: MDR/Heike Bade
Blick auf eine Großbaustelle, auf der ausgegossene Bohrlöcher den Weg in einen Tunnel weisen
Die gewaltige Baugrube am Damaschkeplatz hatte einige Überraschungen parat gehalten. 2013 war bei Vorarbeiten in zwei Metern Tiefe eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Im Oktober 2018 wurden Reste eines früheren Stadttores der Festung Magdeburg – das neue Ulrichstor – freigelegt, dokumentiert, dann zertrümmert und abtransportiert. Bildrechte: MDR/Heike Bade
Unter mehreren aufeinanderfolgenden Brücken liegen Gleise in Asphalt
Eine Ebene oberhalb des City-Tunnels rollt der Verkehr schon längst wieder. Die Bahn hat ihre mehr als hundert Jahre alten Brücken gegen neue getauscht.

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