Demo von Anwohnern Protest gegen Betonwand in Magdeburg

Im Magdeburger Stadtteil Buckau haben am Montagabend Anwohner demonstriert. Ihr Anliegen: Sie wollen das Aufstellen einer Betonwand verhindern, die eine Straße sperrt und sie für den Verkehr in zwei Teile teilt.

Menschen marschieren auf ener Straße mit einem Transparent
In Magdeburg-Buckau sind am Montagabend Menschen auf die Straße gegangen, um gegen das Aufstellen einer Betonwand zu protestieren. Die Sperrwand soll den Schleichverkehr im Wohngebiet verhindern, der durch Sperrungen entstanden ist. Bildrechte: MDR/Victoria Schakow
Menschen marschieren auf ener Straße mit einem Transparent
In Magdeburg-Buckau sind am Montagabend Menschen auf die Straße gegangen, um gegen das Aufstellen einer Betonwand zu protestieren. Die Sperrwand soll den Schleichverkehr im Wohngebiet verhindern, der durch Sperrungen entstanden ist. Bildrechte: MDR/Victoria Schakow
Menschen mit Transparenten und Schildern stehen an einer Straße
Rund 50 Anwohner machten mit Transparenten deutlich, dass sie keine "Mauer" in der Coquistraße wollen. "So etwas Sinnloses kann man hier einfach nicht bauen", sagte ein Demonstrant. Und beklagt eine "Fehlplanung der Stadt", die zu dem Schleichverkehr im Vorfeld überhaupt geführt habe. Bildrechte: MDR/Victoria Schakow
Zwei Männer halten Schilder hoch, auf denen steht: Nein zur Mauer
Mit Schildern und Musik von David Hasselhoff ist eine Parallele zur Berliner Mauer gezogen worden. "Das hatten wir schon alles vor 30 Jahren", meinte ein weiterer Demonstrant. Die Wand in Buckau soll jedoch kniehoch sein und Fußgängerwege begehbar lassen, wie die Stadt ankündigte. Bildrechte: MDR/Victoria Schakow
Pappschild auf dem steht: The Wall of Buckau
Der Ärger der Anwohner bezieht sich unter anderem darauf, dass sie bei der Entscheidung nicht einbezogen wurden. Auch sei der Beschluss zu kurzfristig gefallen. Viele seien auf dem Weg zum Job auf ihr Autoangewiesen, da sie im Umland arbeiten. Ein Umstieg auf das Fahrrad oder die öffentlichen Verkehrsmittel sei daher keine Alternative. Bildrechte: MDR/Victoria Schakow
Auto versucht auf einer Straße lang zu kommen, wird aber von einer demo blockiert.
Kein Durchkommen für Autofahrer: So wird es ab Dienstag in der Coquistraße aussehen. Damit will die Stadt die engen Straßen des Stadtteils schützen. Wie eine Anwohnerin jedoch anmerkt, könnte es besonders bei Rettungswagen- und Polizeieinsätzen kritisch werden.
Von den Verantwortlichen der geplanten Sperrung war am Montagabend keiner anwesend.

Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 25.03.2019 | 17:30 Uhr

Quelle: MDR/pat
Bildrechte: MDR/Victoria Schakow
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