"Eine Stadt für alle" Aktionstag für ein weltoffenes Magdeburg

Mit mehreren Aktionen und Veranstaltungen haben am Sonnabend in Magdeburg Vereine und Initiativen ein Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt und sich unter anderem einer rechten Demonstration entgegengestellt. Anlass war der 74.
Jahrestag der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg.

Wolfsskulpturen des Künstlers Rainer Opolk
Und weiter: "Wir müssen miteinander reden und konstruktiv aufeinander zugehen. Nur gemeinsam können wir unser Land besser gestalten. Dazu brauchen wir keine rechten Ideologen, sondern die Institutionen der Demokratie. Magdeburg benötigt zum Jahrestag der Bombardierung keine doppelbödigen 'Trauer-Nazis', sondern verantwortliches Handeln für Toleranz, Frieden und Menschlichkeit", so der Künstler Rainer Opolk. Bildrechte: MDR/Christian Buch
'Eine Stadt für Alle' steht auf dem Transparent auf einer Bühne bei einer Veranstaltung der Initiative 'Weltoffenes Magdeburg'.
Hunderte Menschen haben in Magdeburg an Aktionen und Veranstaltungen für Weltoffenheit und Toleranz teilgenommen. Bildrechte: dpa
Mitglieder der japanischen Trommelgruppe "Akaishi Daiko" spielen vor einer Bühne.
Ein Bündnis von mehr als 50 Vereinen organisierte das Programm am Sonnabend – hier spielt die japanischen Trommelgruppe "Akaishi Daiko". Bildrechte: dpa
Veranstaltungen bei der Aktionswoche "Eine Stadt für alle" in Magdeburg.
Zum Programm des Bündnisses gehörten neben einer Kundgebung unter anderem mehrere Infostände und ein Stadtrundgang zum Thema "Magdeburg im Nationalsozialismus". Bildrechte: MDR/Sören Thümler
Prinzensänger Sebastian Krumbiegel auf der Bühne während einer Veranstaltung im Rahmen der Aktionswoche: "Eine Stadt für alle" in Magdeburg
Auf einer Bühne traten Künstler wie Sebastian Krumbiegel von den Prinzen, Sänger und MDR-Moderator Stefan Michme und Breakdancer Nico Hilger auf. Bildrechte: MDR/Sören Thümler
Bühne bei der Aktionswoche «Eine Stadt für alle» in Magdeburg.
Anlass der Aktionen ist der Jahrestag der Zerstörung Magdeburgs im Zweiten Weltkrieg. Bildrechte: MDR/Sören Thümler
Veranstaltungen bei der Aktionswoche "Eine Stadt für alle" in Magdeburg.
Die "Initiative Weltoffenes Magdeburg" sieht sich als Nachfolger der "Meile der Demokratie". Bildrechte: MDR/Sören Thümler
Mit einem Transparent mit der Aufschrift 'Menschenrechte statt Rechte Menschen' protestieren Teilnehmer einer Demonstration für ein weltoffenes Magdeburg.
Der Tag wird immer wieder von rechten Grupperierungen zu Demonstrationen und "Trauermärschen" genutzt. Auch dagegen demonstrierten Teilnehmer des Aktionsbündnisses. Bildrechte: dpa
Wolfsskulpturen des Künstlers Rainer Opolk
Am Bahnhof Magdeburg wurden unter dem Motto "Die Wölfe sind zurück" Wolfsskulpturen des Künstlers Rainer Opolk aufgebaut. Bildrechte: MDR/Christian Buch
Wolfsskulpturen des Künstlers Rainer Opolk
Der Künstler teilte mit: "Ich protestiere mit den Bronzewölfen gegen Hass und Gewalt, ganz gleich, ob diese von Deutschen oder Ausländern, von Terroristen, Neonazis, gewaltbereiten Islamisten oder 'normalen' Straftätern ausgeht." Bildrechte: MDR/Christian Buch
Wolfsskulpturen des Künstlers Rainer Opolk
Und weiter: "Wir müssen miteinander reden und konstruktiv aufeinander zugehen. Nur gemeinsam können wir unser Land besser gestalten. Dazu brauchen wir keine rechten Ideologen, sondern die Institutionen der Demokratie. Magdeburg benötigt zum Jahrestag der Bombardierung keine doppelbödigen 'Trauer-Nazis', sondern verantwortliches Handeln für Toleranz, Frieden und Menschlichkeit", so der Künstler Rainer Opolk. Bildrechte: MDR/Christian Buch
In Magdeburg demonstrieren rechte Gruppen
Nach zwei Jahren ohne rechte Demo zum Jahrestag der Zerstörung Magdeburgs sind erstmals wieder Rechte durch die Stadt gezogen. Nach Angaben der Polizei versammelten sich dazu bis zu 150 Anhänger der rechten Szene und zogen vom Hauptbahnhof durch die Stadt zum Westfriedhof. Bildrechte: MDR/Tom Wunderlich
In Magdeburg demonstrieren rechte Gruppen
Kritisiert wird, dass die rechte Demonstration an der Gedenkstätte des KZ-Außenlagers Buchenwald für die Polte-Werke in der Liebknechtstraße vorbeigeführt wurde. Bildrechte: MDR/Tom Wunderlich
Mit einem Transparent mit der Aufschrift 'Gegen das Vergessen - Dass Faschismus ein Verbrechen bleibt!' protestieren Teilnehmer einer Demonstration für ein weltoffenes Magdeburg.
Nach Angaben der Polizei haben sich rund 330 Teilnehmer einer Gegendemonstration angeschlossen. Bildrechte: dpa
Protest gegen den Demonstrationszug rechter Gruppen in Magdeburg
Es habe mehrere Sitzblockaden gegeben, so die Polizei. Es werde mehrere Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz geben. Bildrechte: MDR/Tom Wunderlich
Protest gegen den Demonstrationszug rechter Gruppen in Magdeburg
Vereinzelt hätten Gegendemonstranten von den Beamten daran gehindert werden müssen, näher an die Demo der Rechten heranzukommen. Zu größeren Vorkommnissen sei es zunächst aber nicht gekommen.

Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19.01.2019 | 19:00 Uhr

Quelle: MDR/mp
Bildrechte: MDR/Tom Wunderlich
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Wolfsskulpturen des Künstlers Rainer Opolk
Und weiter: "Wir müssen miteinander reden und konstruktiv aufeinander zugehen. Nur gemeinsam können wir unser Land besser gestalten. Dazu brauchen wir keine rechten Ideologen, sondern die Institutionen der Demokratie. Magdeburg benötigt zum Jahrestag der Bombardierung keine doppelbödigen "Trauer-Nazis", sondern verantwortliches Handeln für Toleranz, Frieden und Menschlichkeit", so der Künstler Rainer Opolk. Bildrechte: MDR/Christian Buch

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