Maskierte Männer besprühen einen Zug mit Graffitis.
Vermummte hinderten die S-Bahn am Weiterfahren und stürmten den Zug. (Archivbild) Bildrechte: Privat

Nach S-Bahn-Überfall in Magdeburg Polizei fasst verdächtige Sprayer

Die Bundespolizei in Magdeburg hat fünf Graffiti-Sprayer festgenommen. Einer von ihnen war beim S-Bahn-Überfall am vergangenen Wochenende in Magdeburg dabei. Er sitzt nun in Untersuchungsshaft.

Maskierte Männer besprühen einen Zug mit Graffitis.
Vermummte hinderten die S-Bahn am Weiterfahren und stürmten den Zug. (Archivbild) Bildrechte: Privat

Die Bundespolizei in Magdeburg hat einen Mann geschnappt, der bei dem S-Bahn-Überfall am vergangenen Wochenende am Haltepunkt Barleber See dabei war. Wie ein Sprecher mitteilte, wurde der Mann am Donnerstagabend gefasst, als er mit vier Komplizen am Bahnhof Buckau einen abgestellten Zug besprühte.

Laut Polizei hatten Mitarbeiter der Konzernsicherheit der Deutschen Bahn die Graffitisprayer bemerkt und die Polizei gerufen. Die Täter, die schon drei Waggons eines abgestellten Zuges besprüht hatten, flüchteten den Angaben zufolge in einem Fahrzeug und konnten später im Süden von Magdeburg gestellt werden.

Vier Tatverdächtige sind polizeibekannt

Alle fünf Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen. Sie sind laut Polizei 20, 25, 26, 32 und 39 Jahre alt. Der 32-Jährigen sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Er gilt als Wiederholungstäter. Der Mann war bereits bei dem Zugangriff am Wochenende gefasst, dann aber wieder auf freien Fuß gesetzt worden, hieß es. Vier der festgenommenen Männer sind polizeibekannt. Zwei sind außerdem zweifelsfrei als Gewalttäter Sport im polizeilichen Informationssystem registriert.

Am Tatort hatte die Polizei Sprayerutensilien, Sprühköpfe und Handschuhe sichergestellt. Wie die Polizei mitteilte, entfernten die Tatverdächtigen vor ihrer Festnahme die Speicherkarten aus ihren Smartphones und zerbrachen diese. 

Quelle: MDR/cw,jw

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 17. August 2018 | 11:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 17. August 2018, 21:12 Uhr

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19 Kommentare

19.08.2018 20:47 w.a. 19

Mediator@18 "Fachfirma beauftragen und die Rechnung weiter reichen. Ist alles richtig und dann lieber Mediator? Sie denken solche Chaoten zahlen?ich nicht, die haben garantiert keinen Job und damit wenig Geld was man ihnen nicht wegnehmen kann. Ich fände ihre Idee mit den Handgelenk...... aber lassen wir das, darf man ja im Rechtsstaat nicht. Diese Sprache würden solche aber bestimmt besser verstehen.

19.08.2018 18:26 Mediator 18

Seltsam wie hier teilweise reflexartig irgendwelche ungesetzlichen oder unverhältnismäßig harten Reaktionen des Staates gefordert werden, bzw. mit Selbstjustiz kokettiert wird.

Es ist ja nicht so, dass diese Leute keine ihrer Tat angemessene Strafe zu erwarten haben. Angemessen bedeutet jedoch den Gesetzen unseres Landes entsprechend.

Was im doppelten Sinn nicht den Gesetzen unseres Landes entspricht ist den gefassten Verdächtigen bei der Festnahme präventiv mal das Handgelenk zu brechen, damit sie die Macht des Staates achten.
Die Polizei urteilt nämlich nicht über die Schuld von Verdächtigen und Strafen müssen im Einklang mit unseren gesetzen stehen.

Warum sollte man als Geschädigter akzeptieren, dass die kriminellen Verursache den Schaden unfachmännisch beseitigen? Fachfirma beauftragen und die Rechnung weiter reichen ist da allemal profesioneller.

18.08.2018 23:12 Hans 17

Es nervt nur noch. Gebt ihnen körperliche Arbeit, Steine bewegen, dann wèrden sie ruhiger.