Magdeburg Meinungen von Passanten zum Umgang mit dem Coronavirus in Magdeburg

Überall wird über den Coronavirus berichtet. Das ruft unterschiedliche Reaktionen hervor. Einige Passanten finden die Maßnahmen gut, andere halten sie für übertrieben. Insgesamt merkt man: Die Lage wird etwas ernster. Die Menschen versuchen ruhig zu bleiben und sich gleichzeitig auf die neue Situation einzustellen, so gut es geht.

Frau Dohms und ihr Sohn vor der Post auf dem Breiten Weg.
Frau Dohms hingegen, die mit ihrem Sohn aus Potsdam zu Besuch in Magdeburg ist, findet die Maßnahmen wegen des Coronavirus übertrieben: "Natürlich ist der Virus schlimm. Aber alles Mögliche wird geschlossen, wahrscheinlich auch alle Schulen. Das finde ich zu viel. Die müssten meiner Meinung nach eigentlich offen bleiben. Ein bisschen mehr als früher passen wir aber schon auf. Wir waschen uns öfter die Hände und versuchen, Menschenmassen zu vermeiden." Bildrechte: MDR/Leonard Schubert
Kilian Smith, Dozent an der Uni Magdeburg, auf dem Breiten Weg in Magdeburg.
Kilian Smith ist Dozent an der Uni in Magdeburg und ist damit direkt vom verschobenen Vorlesungsbeginn und den Unischließungen betroffen. Er findet es als normaler Bürger schwer einzuschätzen, wie ernst die Situation um den Coronavirus ist. Seiner Meinung nach müsse man abwarten und den Anweisungen der Politik folgen. Sein Leben laufe bisher noch relativ normal weiter, aber er sei vorsichtiger geworden, vermeide etwa Dienstreisen oder Restaurantbesuche. Er vertraue den Medien und der Politik. Bildrechte: MDR/Leonard Schubert
Michaela Hennings. Junge Frau vor der Post auf dem Breiten Weg in Magdeburg.
Michaela Hennings hingegen ist etwas genervt vom Thema Coronavirus: "Mir ist das eigentlich relativ egal, so lange es mich nicht betrifft. Ich merke natürlich schon, dass die Läden leerer sind und Nudeln und Reis und sowas fehlen. Ich selbst hamstere nicht. Ich finde auch, dass ein bisschen zu viel Panik gemacht wird." Bildrechte: MDR/Leonard Schubert
Ein junger Familienvater und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Interview.
Ein junger Familienvater hingegen hält die Maßnahmen für sinnvoll: "Inzwischen wird die Lage schon ernster, ich ergreife auch mehr Maßnahmen. Zum Beispiel verschiebt sich der Semesterstart, das spüre ich natürlich, weil ich an der Uni arbeite. Aber das ist auch sinnvoll aus meiner Sicht. Wir bleiben gerade zu Hause und passen auf unsere Tochter auf, die normalerweise in die Kita geht. Wir haben das Glück, das zu zweit machen zu können." Bildrechte: MDR/Leonard Schubert
Frau Dohms und ihr Sohn vor der Post auf dem Breiten Weg.
Frau Dohms hingegen, die mit ihrem Sohn aus Potsdam zu Besuch in Magdeburg ist, findet die Maßnahmen wegen des Coronavirus übertrieben: "Natürlich ist der Virus schlimm. Aber alles Mögliche wird geschlossen, wahrscheinlich auch alle Schulen. Das finde ich zu viel. Die müssten meiner Meinung nach eigentlich offen bleiben. Ein bisschen mehr als früher passen wir aber schon auf. Wir waschen uns öfter die Hände und versuchen, Menschenmassen zu vermeiden." Bildrechte: MDR/Leonard Schubert
Herr Vogt, Pfleger, auf dem Breiten Weg.
Jemand, der täglich mit kranken Menschen zu tun hat, ist Herr Vogt. Er arbeitet als Pfleger und sieht einige Herausforderungen. Trotzdem warnt er vor Falschinformationen und bemüht sich, ruhig zu bleiben: "Auf der Arbeit hat der Virus großen Einfluss. Wir müssen viele Vorsichtsmaßnahmen treffen. Wir müssen z.B. schauen, ob weiterhin Krankenbesuch kommen kann, oder ob das zu gefährlich ist. Die Gesundheit geht vor. Das bleibt alles abzuwarten, wie sich das entwickelt. Ich habe auch viele Kolleginnen mit Kindern. Es kann natürlich ein Problem werden, wenn jetzt die Kitas schließen. Da werden einige Herausforderungen auf uns zukommen." Bildrechte: MDR/Leonard Schubert
Hasselbachmanagerin Alena Hertrich auf dem Breiten Weg.
Hasselbachmanagerin Alena Hertrich, die zufällig vorbeiläuft, findet es wichtig, die Menschen zu schützen: "Wir haben entschieden, Veranstaltungen ausfallen zu lassen, zum Beispiel das Hasselfever. Ich finde es wichtig, die Gesundheit der Menschen über die finanziellen Aspekte zu stellen und aufeinander zu achten. Wir müssen jetzt abwarten, wie sich alles entwickelt und besonnen bleiben." Bildrechte: MDR/Leonard Schubert
Alle (6) Bilder anzeigen

Mehr aus Magdeburg, Börde, Salzland und Harz

Mehr aus Sachsen-Anhalt