Nach Totgeburt Zoo Magdeburg: Giraffenkuh Femke ist tot

Die Giraffenkuh Femke ist tot. Das gab der Zoo Magdeburg am Samstag bekannt. Sie verstarb in der Nacht an akutem Kreislaufversagen, nachdem sie am Freitag eine Totgeburt erlitten hatte. Femke wurde elf Jahre alt.

Giraffenkuh Femke wird von Tierpflegerin gefüttert
Streicheleinheiten gab's von Tierpflegerin Anna Lena Bachner. Bildrechte: Zoo Magdeburg

Die Giraffenkuh Femke aus dem Magdeburger Zoo ist tot. Das gab die Sprecherin des Zoos am Samstag bekannt. Demnach verstarb Femke in der Nacht an akutem Kreislaufversagen.

Wie es weiter hieß, war die elfjährige Femke nach der Totgeburt am Freitag unter ständiger Beobachtung eines Tierarztes und des Zoodirektors Kai Perret. Trotz tiermedizinischer Versorgung sei die Nachgeburt nicht abgegangen, weshalb die Giraffe am Abend erneut Wehenmittel bekommen habe, so Perret. "Sie hatte sich bis dahin viel ausgeruht und sah stabil aus."

Gegen 22:30 Uhr sei Femke aufgestanden, einige Schritte gelaufen, habe plötzlich getaumelt und sei umgefallen. "Die Giraffe war sofort tot", erklärte der Zoodirektor.

Grenzenlose Trauer im Zoo

Der Zoo sei nach den traurigen und dramatischen Ereignissen des gestrigen Tages in grenzenloser Trauer, hieß es weiter. Giraffenkuh Femke werde nun im Landesamt für Verbraucherschutz /Fachbereich Veterinärmedizin in Stendal untersucht. Der Untersuchungsbericht werde wahrscheinlich in einigen Tagen vorliegen.

Rotschildgiraffe Femke wurde am 20.02.2008 im Burger's Zoo Arnheim geboren und lebte seit März 2009 im Zoo Magdeburg. Ihre sechsjährige Tochter Shani und die vierjährige Zahra – die seit Oktober 2018 im Zoo Magdeburg ist – bewohnen jetzt gemeinsam das Giraffenhaus. Allerdings können die beiden zurzeit nur im Freigehege gesehen werden. Das Giraffenhaus bleibt nach den Vorkommnissen vorerst geschlossen.

Giraffenkuh Femke frisst Stroh
Zehn Jahre lebte Rotschildgiraffe Femke im Magdeburger Zoo. Bildrechte: Zoo Magdeburg

Quelle: MDR/agz

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 25. Mai 2019 | 12:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 25. Mai 2019, 13:11 Uhr

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3 Kommentare

27.05.2019 06:48 bernd 3

Ich denke magdeburg ,hatte soviel pech nur mit giraffen und zuchten man sollte es jetz erst mal lassen und anderen zoos überlassen ,hatte selbst wochen das über youtube geschaut und muss auch sagen "jetz nicht böse gemeind" aber die box von femke sauber machen Inden man bissel stroh über die alten geschäfte macht ist nicht schön ,und da wo die anderen beiden sind laufen wurde immer sauber gemacht schade eigendlich

25.05.2019 20:43 Netzgiraffe 2

Das ist so schrecklich traurig. Giraffen sind so wunderbare Tiere, sie sind Fabelwesen wie ein Einhorn. Giraffen sind heilige Tiere. Ich hoffe auch sehr, dass bald ein Bulle kommt und die beiden Giraffenkühe trächtig werden.

25.05.2019 12:48 Sanne 1

Sehr traurig über den Tod von Femke nehme ich Anteil an dem Schmerzlichen Verlust des Zoos in Magdeburg. Die Trauer über den Verlust ihres Babys hat Femke wohl nicht verwunden, auch Tiere haben Emotionen und müssen mit Verlusten zu recht kommen. Ich wünsche dem Magedburger Zoo alles Gute und vielleicht tragen Femkes Töchter einmal zum neuen Nachwuchs bei...?! Mit freundlichen Grüßen Sanne...:(

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