Stadtrat hat entschieden Planungen für Stadtmarsch-Bebauung in Magdeburg können weitergehen

In Magdeburg wird weiter geprüft, ob am Kleinen Stadtmarsch ein neues Wohnviertel entstehen kann. Das ist das Ergebnis der Stadtratssitzung am Donnerstag. Gartenpartei und Tierschutzallianz wollten die Pläne stoppen.

Grafische Darstellung Stadtplanung
Die Wohnungsunternehmen Wobau und MWG wollen auf dem Gelände am Stadtpark bis zu 400 neue Wohnungen bauen. Bildrechte: Visualisierung: Teichert, Schulze & Partner

Die Planungen für ein neues Wohnviertel am Kleinen Stadtmarsch in Magdeburg können weitergehen. Das hat der Stadtrat am Donnerstagabend entschieden. Die Fraktion Gartenpartei/ Tierschutzallianz hatte gefordert, alle Prüfungen für einen möglichen Bau sofort zu stoppen. Der Antrag wurde allerdings abgelehnt. Insgesamt 17 Räte stimmten für den Antrag, 34 waren dagegen. Außerdem gab es 5 Enthaltungen.

Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) sprach im Anschluss bei MDR SACHSEN-ANHALT von einer guten und vernünftigen Entscheidung. Im Februar 2018 hatte der Stadtrat dafür gestimmt, eine mögliche Bebauung zu prüfen.

Das sendet ein Signal aus, dass wir als Stadt seriös sind und dass man einmal gemachte Entscheidungen nicht einfach beliebig aufhebt.

Oberbürgermeister Lutz Trümper

Neben der Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz wehrt sich auch eine Bürgerinitiative gegen das Vorhaben. Ihrer Meinung nach gehört die Fläche, auf der gebaut werden soll, zum Stadtpark. Sie müsse geschützt und aufgeforstet werden.

Quelle: MDR/kb

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 23. Januar 2020 | 21:00 Uhr

8 Kommentare

Wenzel vor 39 Wochen

steht oben im Text: Insgesamt 17 Stadträte stimmten für den Antrag, 34 stimmten dagegen, 5 Stadträte enthielten sich: 17:34:5
17, 1/3 der Stimmen (30%) < 34, 2/3 der Stimmen (60%)
dabei sind 30% in diesem Universum immer noch 30% und niemals nichts, w.z.b.w.
Schön, wenn Sie so gerne nach MD zu Besuch kommen. Wir leben hier, an der Elbe und haben das Hochwasser im Haus, wenn es wieder mal angeblich nur alle 100 Jahre vorbeikommt. Die ganz alten Magdeburger sagen nur: wer in Ostelbien baut, ist einfach nur dumm. Warum wohl stehen die alten ostelbischen Dorfkirchen auf einer Anhöhe?
Das neuaufblühende Betongold und dazwischen die vielen, kleinen, gespendeten, neugepflanzten Bäumchen werden die Touristenattraktion in den nächsten Dürresommern. Ganz bestimmt!

ottovonG vor 39 Wochen

Wo werden denn viele Bäume geplanzt? Vieleicht in den Randebreichen. Warum den Stadtpark nicht erweitern? Magdeburg hat doch sonst nicht viel zu bieten außer nen Spaziergang durch den Park und an der Elbe. Und ja das GEZ Gewächshaus steht dort leider und verursacht eine enorme Verkehrsbelastung. Schauen sie sich die leeren Flächen am alten Wasserwerk/Sket an, da könnte sich die Wobau austoben. Die Lage ist doch nur interessant weil nah am Grünen, was man gerade damit kaputt macht. Am Crcauer Wasserfall har man schon zahlreiche Gärten weggemacht und Luxusvillen gebaut. Was hat die Allgemeinheit davon?
Bei all dem Greta-Sappel mit dem hier belästigz wird ist die Realität eine ganz andere.

Durchblick 2.0 vor 39 Wochen

Machdeburjer hat vollkommen Recht.
Und an Wenzel: wann war der Bereich denn mal überflutet? Nehmen Sie sich die Zeit, die werden Sie brauchen.
Diesen ewigen Nörgler hat jede Stadt. Ein kleiner Teil der denkt, er wäre ein großer.
Wie groß ist der Verein nochmal, der dagegen ist? Also, Ball flach halten.

Weiter so Magdeburg!! Die aufblühende Stadt wäre nicht möglich gewesen, wenn man auf Leute wie Wenzel und Co gehört hätte.
Wir kommen immer gern zu Besuch nach MD und staunen immer wieder, was und wo wieder was gebaut wird :-)

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