Hyparschale. Mehrzweckhalle aus dem Jahre 1969 im Magdeburger Kulturpark Rotehorn. Fassade besteht aus Glas, die vier Ecken des Gebäudes streben nach oben.
Seit mehr als 20 Jahren verfällt das denkmalgeschütze Gebäude im Herzen von Magdeburg. Bildrechte: MDR/Andreas Tempelhof

Sanierung des Baudenkmals Grünes Licht für neue Hyparschale in Magdeburg

Die Hyparschale galt lange Zeit als kulturelles Wahrzeichen von Magdeburg. Seit 20 Jahren verfällt das denkmalgeschützte Gebäude – nun soll es wiederbelebt werden. Am Donnerstag gab der Stadtrat Grünes Licht für die Sanierung.

Hyparschale. Mehrzweckhalle aus dem Jahre 1969 im Magdeburger Kulturpark Rotehorn. Fassade besteht aus Glas, die vier Ecken des Gebäudes streben nach oben.
Seit mehr als 20 Jahren verfällt das denkmalgeschütze Gebäude im Herzen von Magdeburg. Bildrechte: MDR/Andreas Tempelhof

Die Hyparschale in Magdeburg soll für knapp 17 Millionen Euro saniert werden. Das hat der Stadtrat am Donnerstag entschieden. Demnach soll das heruntergekommene Gebäude im Stadtpark ab 2019 modernisiert und instandgesetzt werden. Geplant ist ein Zentrum für Veranstaltungen und Seminare. Ein Teil des Geldes für die Hyparschale soll über Fördermittel zusammenkommen.

Architektonische Perle

Die Hyparschale ist 1969 nach den Plänen von Bauingenieur Ulrich Müther als Mehrzweckhalle entstanden. Sie öffnete ihre Türen für Messen, Konzerte, Feste und Fernsehsendungen. Sie gilt als architektonisch herausragend. Das Dach besteht aus vier Betonschalen, die sich selbst tragen. Seit 1997 ist die Hyparschale wegen Baufälligkeit gesperrt, ein Jahr später wurde das Schalenbauwerk unter Denkmalschutz gestellt. In den vergangenen Jahren hat es immer wieder Pläne für den Erhalt des Baudenkmals gegeben – bisher waren diese aber immer wieder gescheitert.

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Quelle: MDR/agz

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 20. September 2018 | 18:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 20. September 2018, 20:30 Uhr

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1 Kommentar

21.09.2018 18:29 Ossi 65 1

Hätten die Verantwortlichen den Hintern mal eher hoch bekommen, dann hätte die Sanierung der Hyparschale nur die Hälfte dieser 17 Millionen gekostet.