Verfallendes Bauwerk in Magdeburg Hyparschale: So soll sie einmal aussehen

Es ist eine einzigartige Dachkonstruktion aus vier hyperbolischen Betonschalen mitten im Stadtpark Magdeburg. Doch seit über 20 Jahren verfällt das einstige kulturelle Wahrzeichen der Landeshauptstadt – die Hyparschale. Nun soll das Gebäude mit der besonderen Architektur saniert werden. Das hat Oberbürgermeister Lutz Trümper verkündet. Rund 16,9 Millionen Euro sind für den Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes vorgesehen. Entstehen soll eine moderne Veranstaltungsstätte für Tagungen, Kongresse und Kulturveranstaltungen. Für das spezielle Dach ist ein neuartiges Verfahren mit sogenanntem Karbonbeton geplant. Baustart soll Februar 2019 sein.

Die Hyparschale ist 1969 als Mehrzweckhalle entstanden. Das Gebäude mit der selbsttragenden Dachkonstruktion öffnete die Tore für Messen, Konzerte, Feste und Fernsehaufzeichnungen. Seit 1990 steht das Gebäude des bekannten Architekten Ulrich Müther unter Denkmalschutz und seit 1997 ist es wegen Baufälligkeit gesperrt. Immer wieder scheiterten Pläne, um das Leben in dem Bau neu zu erwecken. Jetzt bringt wohl die anstehende Bewerbung um die Kulturhauptstadt 2025 Schwung in die Sache.

Entwürfe So soll die neue Hyperschale aussehen

Architektenentwurf für die Hyparschale Magdeburg, Außenansicht.
Die Hyparschale – das einstige kulturelle Wahrzeichen der Stadt – soll den Glanz früherer Tage wiederbekommen. Bildrechte: gmp Architekten
Architektenentwurf für die Hyparschale Magdeburg, Außenansicht.
Die Hyparschale – das einstige kulturelle Wahrzeichen der Stadt – soll den Glanz früherer Tage wiederbekommen. Bildrechte: gmp Architekten
Architektenentwurf für die Hyparschale Magdeburg,  Innenansicht.
Dafür kalkuliert die Landeshauptstadt 16,9 Millionen Euro ein. Bildrechte: gmp Architekten
Architektenentwurf für die Hyparschale Magdeburg,  Innenansicht.
Entstehen soll eine moderne Veranstaltungsstätte für Tagungen, Kongresse und Kulturveranstaltungen. Bildrechte: gmp Architekten
Hyparschale. Mehrzweckhalle aus dem Jahre 1969 im Magdeburger Kulturpark Rotehorn. Fassade besteht aus Glas, die vier Ecken des Gebäudes streben nach oben.
Aktuell ist das Gebäude wegen des Verfalls baupolizeilich gesperrt. Die Bauarbeiten sollen im Februar 2019 beginnen.

Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 08.08.2018 | 19 Uhr

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Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 08. August 2018 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 09. August 2018, 17:33 Uhr

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7 Kommentare

11.08.2018 04:55 Maddias 7

@5... Ich kenne ihren Entwurf nicht. Mag sein das Ihr Entwurf „cooler“ ist. Vielleicht auch visionärer. Für mich persönlich muss ein Entwurf in diesem Fall nicht cooler werden. Er unterstreicht einfach und ohne coole Einflüsse seine Einzigartigkeit. Diese spricht für sich. Manchmal reicht das völlig aus... Manchmal ist Schlichtheit cool genug. Gut so.

10.08.2018 21:19 Grunert 6

...und dann auch einmal ab und zu eine Ausstellung über Kunst aus alter DDR-Zeit!

10.08.2018 19:23 Stefan Haberkorn 5

Ich finde das Konzept sehr kühl und unwirklich. Da wir vor ein paar Monaten selbst ein sehr coolen Entwurf zur Hyparschale gemacht haben, ist das hier gezeigte leider sehr langweilig geworden.