Zwei Männer vom Kampfmittelbeseitigungdienst am Elbufer in Magdeburg, dem Fundort eines Blindgängers.
Bildrechte: Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord

Großeinsatz wegen Bombenfund Fliegerbombe in Magdeburg: Der Ticker zur Entschärfung

Die Fliegerbombe in Magdeburg ist erfolgreich entschärft. Wegen des Fundes des Blindgängers mussten tausende Menschen ihre Wohnungen verlassen. Hier der Ticker zum Nachlesen.

Zwei Männer vom Kampfmittelbeseitigungdienst am Elbufer in Magdeburg, dem Fundort eines Blindgängers.
Bildrechte: Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord

Die wichtigsten Meldungen zum Fund einer Fliegerbombe in Magdeburg hier im Überblick.

18:00 Uhr | Bombe wird abtransportiert

Die entschärfte Bombe ist nun an Land gebracht worden. Sie wird auf einem Spezialfahrzeug noch am Samstagabend zu einem Munitions-Zerlegebetrieb gebracht. Für den Sprengmeister Andre Römmer war es die erste Entschärfung unter Wasser. Die Entschärfung dauerte, laut der Polizei, gerade mal 15 Minuten.

Eine Fliegerbombe aus der Elbe wird abtransportiert
Bildrechte: MDR/Micha Bachmann

17:50 Uhr | Menschen kehren zurück

Alle Anwohner können in ihre Wohnungen zurückkehren. Auch die hilfsbedürftigen Bewohner aus zwei Altenpflegeheimen und einem Behindertenheim werden aus den Krankenhäusern und den Messehallen in ihre Einrichtungen transportiert. Die Rettungskräfte gehen davon aus, dass das bis zu drei Stunden dauern kann.

17:41 Uhr | Alle Straßen wieder offen

Nun sind alle Straßen und Brücken nach der Entschärfung der in der Elbe gefundenen Bombe wieder befahrbar. Auch die Magdeburger Verkehrsbetriebe haben den Verkehr über die Brücken wieder aufgenommen. Das Bürgertelefon unter 0391/ 540 7777 steht noch bis 18.30 Uhr für Nachfragen zur Verfügung.

17:20 Uhr | Die Bombe ist entschärft

Die Entschärfung der Fliegerbombe in der Elbe verlief erfolgreich. Nach 15 Minuten hat das Einsatzkommando die Bombe entschärfen können. Alle Straßen, bis auf das Schleinufer zwischen der Johanniskirche und dem Askanischen Platz, sind wieder befahrbar. Die Menschen können damit in ihre Wohnungen zurück.

16:54 Uhr | Entschärfung beginnt

Die Entschärfung der Fliegerbombe hat begonnen. Das hat sie Polizeidirektion Nord auf ihrem Twitter-Account bekanntgegeben. Damit hat sich der Einsatz des Kampfmittelbeseitigungsdienstes um drei Stunden verzögert.

16:36 Uhr | Rettungskräfte stehen bereit

Die Rettungskräfte des Katastrophenschutzes stehen mit einem Großaufgebot bereit. Von dem Rettungsdienst "Die Johanniter" sind im Einsatz: ein Einsatzleitwagen, fünf Rettungswagen, vier Notfall-Krankentransportwagen, drei Behindertentransportwagen, ein Mannschaftstransportwagen, ein Gerätewagen sowie Betreuungs-LKW.

16:20 Uhr | Entschärfung verzögert sich wegen Schaulustiger

Wie die Polizei auf Twitter mitteilte, verzögert sich die Entschärfung erneut, da sich Personen auf und unter den Elbbrücken befinden. Während die Strombrücke beräumt ist, befinden sich noch Personen auf der Stern- und der Jerusalembrücke.

16:05 Uhr | Magdeburger Verkehrsbetriebe leitet um

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) leiten die Straßenbahnen der Linie 4, 5 und 6 sowie die Buslinie 73 um. Die MVB informiert auf ihrem Facebook-Kanal über die Umleitungen und Einschränkungen. Die Polizei und die Stadtverwaltung bitten alle Autofahrer, das betroffene Gebiet weiträumig zu umfahren.

16:00 Uhr | Die Evakuierung ist beendet

Nach knapp sechs Stunden haben Polizei und Stadtordnungsdienst das Evakuierungsgebiet geräumt. Rund 5.000 Menschen in Teilen der nördlichen Altstadt und des Werders wurden evakuiert. Nun kann die Entschärfung der 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe laut der Polizei beginnen.

15:35 Uhr | Entschärfung um 16 Uhr angesetzt

Die Entschärfung der Fliegerbombe soll nach den aktuellen Informationen der Polizei um 16 Uhr beginnen. Die Strombrücke sowie die Jerusalembrücke (Nordbrückenzug) werden ab diesem Zeitpunkt für jeglichen Verkehr gesperrt. Damit verzögert sich die Entschärfung um zwei Stunden.

15:25 Uhr | Evakuierungsbereich wird kontrolliert

Ein Polizeihubschrauber überfliegt in den nächsten Minuten das Evakuierungsgebiet. Die Flugmaschine soll die vollständige Räumung überprüfen. Das Team der Kampfmittelbeseitigung befindet sich bereits am Fundort und bereitet sich auf den Einsatz vor.

14:50 Uhr | Zahlen zum Einsatz

  • Das Tiefbauamt der Landeshauptstadt hat 21 Sperren errichtet, die von der Polizei besetzt sind und kontrolliert werden.
  • 130 Beschäftigte der Stadtverwaltung (Berufsfeuerwehr, Rettungsdienste, Ordnungsamt, Tiefbauamt etc.) und circa 120 Einsatzkräfte der Polizei sind im Einsatz.
  • Bis zum Mittag gingen mehr als 900 Anrufe bei der Bürgerhotline ein.

14:10 Uhr | Die Evakuierung dauert an

Die Evakuierung dauert länger als geplant. Das meldeten die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) auf ihrer Facebook-Seite. Hier informieren sie über den aktuellen Stand der Verkehrseinschränkungen. Demnach dauert die Evakuierung noch bis mindestens 15 Uhr. Wie die Polizei mitteilte, zeigen sich nicht alle Anwohner einsichtig beim Verlassen ihrer Wohnungen.

14:00 Uhr | Sternbrücke bleibt zu

Im Einsatzstab wurde kurzzeitig diskutiert, die Sternbrücke temporär zu öffnen. Wie die Stadt Magdeburg bekannt gab, lehnten die Polizei und Rettungsdienste dies ab, da die Wege im Stadtpark Rotehorn schnell verstopfen. Damit also die Rettungswege offen bleiben und die Einsatzkräfte beweglich sind, darf die Sternbrücke nur von der Feuerwehr, Polizei und den Rettungsdiensten befahren werden. Anlieger des Stadtparks könnten nach Identifizierung die Sternbrücke nutzen.

13:45 Uhr | Hilfsbedürftige bekommen Hilfe

Im Evakuierungsbereich leben rund 600 Hilfsbedürftige. Sie werden seit dem frühen Morgen in die Krankenhäuser Magdeburgs und Umgebung sowie in die Messehallen verlegt. Personen, die nicht selbständig ihre Wohnungen verlassen können und von keinem ambulanten Pflegedienst versorgt werden, bittet die Stadt sich bei der Bürgerhotline unter der Rufnummer 03 91/5 40 77 77 zu melden. Der reguläre Rettungsdienst der Landeshauptstadt sei durch den Einsatz nicht beeinträchtigt.

13:30 Uhr | Erste Straßen bereits komplett evakuiert

Mehrere betroffene Straßen auf dem Werder sind bereits komplett evakuiert. Hier werden keine Fahrzeuge und Personen mehr hineingelassen. Im restlichen Evakuierungsgebiet werden Anwohner herausgelassen und dringend gebeten ihre Wohnungen schnellstmöglich zu räumen. Wenn möglich sollen die Betroffenen bei Verwandten oder Freunden Unterkunft zu suchen. Für alle Bürgerinnen und Bürger, denen das nicht möglich ist, steht das Hegel-Gymnasium in der südlichen Altstadt zur Verfügung.

Mehrere Polizisten stehen vor einer Haustür
Bildrechte: MDR/Tom Wunderlich

13:20 Uhr | Öffentlicher Nahverkehr wird eingestellt

Derzeit wird das Evakuierungsgebiet noch vom öffentlichen Nahverkehr angefahren. Dies wird sich jedoch mit zunehmender Evakuierung ändern. Mit Beginn der Entschärfung werden über beide innerstädtischen Brücken keine Straßenbahnen oder Busse mehr fahren. Die Busse der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) sind außerdem für die Evakuierung im Einsatz.

12:45 Uhr | Flugverbot über Magdeburg

Wie die Polizei mitteilte, wird es ab 14 Uhr zusätzlich einen Flugverbot geben. Die Beschränkung gilt bis zu einer Höhe von drei nautischen Meilen, das entspricht 5,56 Kilometern.

12:25 Uhr | Brückensperrungen stehen an

Eine Karte von Magdeburg mit dem Evakuierungsradius nach einem Bombenfund
Bildrechte: Polizeidirektion Nord

Ab 13 Uhr müssen Autofahrer damit rechnen, dass alle Elbbrücken in der Stadt gesperrt werden. Damit sind ab spätestens 14 Uhr die Strombrücke, Sternbrücke und auch der Nordbrückenzug an der B1 dicht. Wer dann über die Elbe will, muss großräumig über die Autobahn 2 oder Schönebeck ausweichen. Das hängt damit zusammen, dass der Evakuierungsradius auf dem Wasser ein größerer ist, als auf dem Land. Während alle Straßen in einem 500-Meter-Radius geräumt werden müssen, sind es auf dem Wasser 1.000 Meter.

11:58 Uhr | Elbinsel Werder wird geräumt

Aktuell räumt die Polizei die Elbinsel Werder von Norden in Richtung Süden. Bereitschaftspolizisten gehen von Tür zu Tür und fordern die Anwohner auf, zu gehen. Wie ein Reporter von MDR SACHSEN-ANHALT berichtet, fügen sich bisher alle Anwohner den Maßnahmen.

11:30 Uhr | Die Evakuierung läuft

Zwei Sanitäter schieben eine Person auf einen Krankenbett in einen Rettungswagen
Bildrechte: MDR/Matthias Strauß

Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes und Polizisten sind unterwegs und prüfen, dass sich niemand mehr im Evakuierungsgebiet befindet. Auf dem Stadtteil Werder wird zeitgleich ein großes Pflegeheim geräumt. Dieses befindet sich genau gegenüber der Fundstelle.

11:05Uhr | Stadt lädt zum Informationsgespräch ein

Fünf Männer bei einer Pressekonferenz
Bildrechte: MDR/Micha Bachmann

Die Stadt Magdeburg hat um 11 Uhr zu einem Pressegespräch rund um den Bombenfund und die Evakuierung eingeladen. Als Gesprächspartner in der Feuerwache sind Leiter des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse, Holger Platz, der Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz, Helge Langenhan, sowie weitere Stabsmitarbeiter. Zudem nimmt ein Vertreter der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord an dem Gespräch teil.

10:50 Uhr | Die Weltkriegsbombe hält Magdeburg in Atem

Polizisten und ein Polizeifahrzeug am Elbufer
In der Elbe in Magdeburg hat die Polizei in der Nacht zu Samstag einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Bildrechte: MDR/Tom Wunderlich
Polizisten und ein Polizeifahrzeug am Elbufer
In der Elbe in Magdeburg hat die Polizei in der Nacht zu Samstag einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Bildrechte: MDR/Tom Wunderlich
Elbufer am Petriförder in Magdeburg
Eine Streife hatte die Fliegerbombe am Petriförder aufgrund des Niedrigwassers in der Elbe entdeckt. Sie wurde am Nachmittag entschärft. Bildrechte: MDR/Olga Patlan
Eine Karte von Magdeburg mit dem Evakuierungsgebiet nach einem Bombenfund
Seit 10 Uhr lief die Evakuierung im Radius von 500 Metern um den Fundort. 5.000 Menschen waren davon betroffen. Bis 14 Uhr mussten sie ihre Wohnungen verlassen. Die Evakuierung verzögerte sich allerdings, weil manche Anwohner erst überzeugt werden mussten, ihre Wohnungen zu verlassen. Bildrechte: Polizeidirektion Nord
Mehrere Sanitäter und Rettungswagen
Auch zwei Seniorenheime und eine Behinderteneinrichtung befanden sich im Evakuierungsgebiet. Bildrechte: MDR/Tom Wunderlich
Zwei Sanitäter schieben eine Person auf einen Krankenbett Richtung Rettungswagen
Auf dem Stadtteil Werder musste das große Pfelgeheim geräumt werden. Es befindet sich genau genüber der Fundstelle der Bombe. Bildrechte: MDR/Matthias Strauß
Mehrere Polizisten stehen vor einer Haustür
Bereitschaftspolizisten gingen von Tür zu Tür und forderten die Anwohner auf, ihre Wohnungen zu verlassen. Bildrechte: MDR/Tom Wunderlich
Polizistinnen sperren eine Straße ab
Die Polizei sperrte Straßen und Brücken. Sie forderte zudem alle nicht Betroffenen auf, die nördliche Innenstadt und den Werder weiträumig zu umfahren. Bildrechte: MDR/Tom Wunderlich
Ein Polizeifahrzeug steht vor dem Hegel-Gymnasium in Magdeburg.
Die Stadt richtete im Hegel-Gymnasium in der südlichen Altstadt eine Notunterkunft für diejenigen ein, die keinen Unterschlupf bei Familie und Bekannten fanden. (Archivbild) Bildrechte: MDR/Hagen Tober
Zwei Männer vom Kampfmittelbeseitigungdienst am Elbufer in Magdeburg, dem Fundort eines Blindgängers.
Während Teile der Altstadt evakuiert worden, trafen die Spezialisten der Kampfmittelbeseitigung am Fundort ein und bereiteten sich auf ihren Einsatz vor. Bildrechte: Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord
Ein Pfeil zeigt auf die Wasseroberfläche der Elbe und markiert den Fundort einer Bombe.
In den Morgenstunden war der Sprengkörper noch vom Wasserspiegel verdeckt. Bildrechte: MDR/Tom Wunderlich
Eine Fliegerbombe in der Elbe
Am frühen Vormittag war die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe dann deutlich sichtbar.

Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 18. August 2018 | ab 5 Uhr

Quelle: MDR/cw
Bildrechte: Polizeidirektion Nord
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10:30 Uhr | Erste Straßen werden gesperrt

Die ersten Straßen im Evakuierungsgebiet werden für den Durchgangsverkehr gesperrt. Für Anlieger bleiben die Straßen befahrbar, bis die Evakuierung offiziell abgeschlossen ist. Die Polizei bittet alle nicht Betroffenen die nördliche Innenstadt und den Werder weiträumig zu umfahren.

Eine gesperrte Straße
Bildrechte: MDR/Tom Wunderlich

10:00 Uhr | Die Evakuierung beginnt

Seit 10 Uhr müssen rund 5.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Bis spätestens 14:00 Uhr soll die Evakuierung in einem Umkreis von 500 Metern vom Fundort Petriförder beendet sein. Am Nachmittag, wenn die Evakuierung abgeschlossen ist, soll die Bombe durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft werden, da die Bombe mit einem mechanischem Heckzünder versehen ist, muss sie vor Ort entschärft werden.

09:30 Uhr | Fliegerbombe liegt im Wasser

Nachdem die Bombe in der Nacht einer Polizeistreife aufgefallen war, ist die Bombe in den Morgenstunden zunächst vom höheren Wasserspiegel verdeckt worden. Nun ist die Fliegerbombe im Wasser sichtbar.

09:00 Uhr | Was Betroffene mitnehmen sollten

Die Polizei hat Empfehlungen herausgegeben, was betroffene Bürger mitnehmen sollten, wenn sie ihre Wohnungen verlassen.

  • lebenswichtige Medikamente
  • wichtige Personaldokumente, wie zum Beispiel Personalausweis etc.
  • Bargeldeld sowie Bankkarten
  • Chipkarte für die Krankenversicherung
  • Handy (mit Ladegerät)
  • Hygieneartikel
  • Verpflegung für mehrere Stunden

08:30 Uhr | Behörden ziehen 500-Meter-Radius um Fundort

Das betroffene Gebiet sind diese Straßen: Im Norden: die Verbindung zwischen Gartenstraße und Zollstraße, Rötgerstraße, Tränsberg, Blauebeilstraße Im Westen: die Ostseite der Weitlingstraße zwischen Blauebeilstraße und Julius-Bremer-Straße, die Ostseite der Straße Bei der Hauptwache, der Südabschnitt der Jakobstraße Im Süden: Ernst-Reuter-Allee zwischen Jakobstraße und Strombrücke sowie Zollbrücke Im Osten: die Mittelstraße zwischen Zollhaus und Badestraße, das Westufer der Alten Elbe zwischen Badestraße und Weidenstraße, die Gartenstraße zwischen Weidenstraße und Einmündung zur Zollstraße.

Eine Karte von Magdeburg mit dem Evakuierungsgebiet nach einem Bombenfund
Das Evakuierungsgebiet Bildrechte: Polizeidirektion Nord

08:05 Uhr | Magdeburg schaltet Hotline

Für die Betroffenen ist ein Bürger-Telefon geschaltet. Die Nummer lautet: Magdeburg 5 40 77 77. Außerdem richtet die Stadt ab 10 Uhr eine Notunterkunft im Hegel-Gymnasium ein.

08:00 Uhr | Evakuierung rund um Petriförder

Betroffen ist ein 500 Meter-Radius um den Fundort am Petriförder. 5.000 Menschen müssen ihre Wohnungen verlassen. Auch zwei Seniorenheime und eine Behinderteneinrichtung werden geräumt. 

07:45 Uhr | Bombenfund wegen Niedrigwassers

Wie die Polizei mitteilte, entdeckte eine Polizeistreife den Sprengkörper im Wasser der Elbe. Der Pegel in Magdeburg ist gerade so niedrig wie noch nie.

07:30 Uhr | Krisenstab berät über Straßensperrungen

In den kommenden Stunden sollen in der Innenstadt von Magdeburg mehrere Straßen gesperrt werden. Ein Krisenstab der Polizei wurde bereits eingerichtet.

07:00 | Polizei bereitet Evakuierungen vor

In Magdeburg ist eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. 5.000 Menschen müssen am Samstag ihre Wohnungen verlassen. In der Landeshauptstadt ist ein großer Polizeieinsatz angelaufen.

Polizisten stehen am Elbufer
Polizisten beobachten die Fundstelle der Fliegerbombe. Bildrechte: MDR/Tom Wunderlich

Dieses Thema im Programm Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19:00 Uhr

Quelle: dpa,MDR/ru,pat

Zuletzt aktualisiert: 18. August 2018, 18:46 Uhr

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14 Kommentare

20.08.2018 09:08 sossi77 14

Erstmal Daumen Hoch an die Männer vom Kampfmittelräumdienst. Da kann man nur hoffen das die Stadt Magdeburg und auch die umliegenden Landkreise an der Elbe die Situation dazu nutzt um das Flussbett zu reinigen und Gegenstände entfernt die nicht in die Elbe gehören. Aber wahrscheinlich ist hier die Gefahr groß weitere alte Weltkriegsmunition zu finden und dann wird wieder ewig über Finanzierung und Umsetzung debattiert so lange bis wieder Normalpegel durch den Fluß fließt und die Durchführung eh abgehackt ist. Deshalb wird es bestimmt solch eine Maßnahme nicht geben.

18.08.2018 21:39 MD 13

Respekt vor diesen Männern, die sich diesen Job ausgesucht haben um Bomben aus dem 2. Weltkrieg zu Entschärfen. Die müssen Nerven wie Drahtseile haben. Respekt ehrlich.

18.08.2018 20:12 B.T. 12

Ich habe Respekt vor den Kampfmittelbeseitigern, die ihr Leben riskieren. Ich staune, dass eine solche Bombe, die ca. 75 Jahre in der Elbe lag, in so rel. kurzer Zeit zu entschärfen ist. Niemand weiß, wie viele Bomben noch in den deutschen Flüssen lagern. Meines Erachtens sollte dieser generell geringe Wasserstand dazu genutzt werden, mit entsprechenden hochempfindlichen ingenieurgeophsikalischen Meßmethoden die Flussläufe zu erkunden. Dazu sollte der Bund eine Sofortfinanzierung auf den Weg bringen! Das wird keine zig Milliarden kosten, wie bei anderen Entscheidungen!

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