Schließung zum Jahresende 15 Postings, für die man das Magdeburger Café Central vermissen wird

Jan Schmieg, ehemaliger MDR-Volontär
Bildrechte: privat

Ende des Jahres schließt das Café Central in Magdeburg endgültig und der Hasselbachplatz, Magdeburgs Kneipenviertel, verliert einen weiteren Anlaufpunkt. Aber auch die sozialen Netzwerke sind dann um eine Attraktion ärmer. Denn dort sorgte das Central immer wieder für Lacher – und bewies Haltung.

Der Eingang einer Kneipe, davor ein Tweet der Kneipe mit dem Text: "Wir haben einen Witz über die Nutzung von Parktaschen als Kneipenterrasse in #Magdeburg aber leider ist hier dafür kein Platz."
Die Nutzung der Parktasche vor dem Central war so oft Anstoß für Diskussionen und Postings, dass die Parktasche irgendwann selbst zu twittern begann. Bildrechte: MDR/Jan Schmieg

1. Der schönste Moment im Central gleich vorweg:

2. Legendär waren die Symposien im Central:

3. Das wurde auch von den Gästen honoriert – irgendwie:

4. Das traditionelle Weihnachtssingen war von Nächstenliebe geprägt:

5. Gab es drinnen keine Plätze mehr, hat man draußen improvisiert – zum Leidwesen des Ordnungsamtes:

6. Die Diskussion um die Nutzung der Parkfläche vor dem Lokal ging so weit, dass die Parktasche selbst zu twittern begann:

7. Schuldige waren – aus Sicht des Centrals – schnell gefunden:

8. Aber am Ende zählte nur das Ergebnis:

9. Deshalb lautete das Motto:

10. Aber nicht jeder wurde reingelassen:

11. Beim Thema Rassismus hatte man eine klare Haltung:

12. Während Corona wurde online gefeiert:

13. Das hatte auch seine Vorteile:

14. Jedes Schild hat seine Geschichte:

15. So auch dieses:

Stammkunden wissen, dass diese Ausschank-Hilfe nur für ihn eingerichtet wurde:

Steffen Jany war jahrelang der Kopf hinter den Postings des Café Central.

Ende des Jahres ist Schluss mit lustig:

Das Central macht Platz für "platz*machen":

Wir schließen uns Frank Rugullis an:

Und vielleicht heißt es ja doch bald wieder:

Ich trink eins auf dich, Central!

Jan Schmieg, ehemaliger MDR-Volontär
Bildrechte: privat

Über den Autor Jan Schmieg ist im März 2019 als verlorener Sohn zurück zu MDR SACHSEN-ANHALT gekommen. Bereits 2013 hat er im Magdeburger Funkhaus gearbeitet. Dann absolvierte er das MDR-Volontariat in Leipzig und arbeitete für MDR SPUTNIK und funk, dem Content-Netzwerk von ARD und ZDF. Jetzt ist er zurück in Magdeburg und an der Schnittstelle zwischen Fernsehen und Online.

Der gebürtige Genthiner hat seine Wahlheimat Magdeburg nie wirklich verlassen – nur mal für einen Auftritt im Neo Magazin Royale bei Jan Böhmermann.

Quelle: MDR/js

2 Kommentare

Brigitte Schmidt vor 8 Wochen

noch nicht. Erstmal: Das Central macht Platz für "platz*machen"
siehe oben.

und Dank der orthografisch katastrophalen Sternchen weiß man und erst recht frau Bescheid, was da kommt

jackblack vor 8 Wochen

Endlich Platz für eine Shisha-Bar.

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