Salzlandkreis Knoblauch bleibt Oberbürgermeister von Schönebeck

Der neue ist der alte: Bert Knoblauch ist in seinem Amt als Schönebecker Stadtoberhaupt bestätigt worden. Der CDU-Mann setzte sich deutlich gegen seine Konkurrenten durch.

Bert Knoblauch
Bleibt der Chef im Schönebecker Rathaus: Bert Knoblauch von der CDU. Bildrechte: MDR/Tom Gräbe

In Schönebeck im Salzlandkreis ist am Sonntag ein neuer Oberbürgermeister gewählt worden. Dabei wurde Amtsinhaber Bert Knoblauch (CDU) im Amt bestätigt. Er kam auf 65,5 Prozent der Stimmen. Unterstützt wurde er auch von den Linken, die keinen eigenen Kandidaten aufgestellt hatten.

Rund 26.000 Bürgerinnen und Bürger waren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Die Wahlbeteiligung lag bei 35,5 Prozent.

Knoblauch seit 2013 im Amt

Neben Knoblauch kandidierten drei weitere Kandidaten – Steffen Baumann für die AfD (9,8 Prozent) sowie die beiden Einzelbewerber Olaf Ziem (9,9) und Felix Leue (14,8).

SPD, FDP und Grüne stellten ebenfalls keinen eigenen Kandidaten. An diesem Vorgehen gab es im Vorfeld der Wahl Kritik.

Knoblauch ist seit 2013 Oberbürgermeister in Schönebeck. Bei der Wahl nach dem Hochwasser setzte er sich damals in der Stichwahl mit einem Prozent Vorsprung durch.

Quelle: MDR/olei/dg

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 11. Oktober 2020 | 17:00 Uhr

3 Kommentare

Kelte vom Oechsenberg vor 7 Wochen

Ich sehe das ähnlich wie "Der Matthias". Ich behaupte, daß die 65 % Nichtwähler gar nicht so unzufrieden mit der Arbeit des OB`s waren und sich gesagt haben wer könnte es besser machen? Keiner! Wenn bei diesen 65 % derartig viele Unzufrieden gewesen wären, dann die Frage: Warum hat keiner von denen für den OB-Job kandidiert.Es kann natürlich auch eine allgemeine "Leck mich am A..." Stimmung sein. Dann sollte sich aber keiner darüber aufregen, wenn eine Entscheidung des OB und/oder Stadtrates ihm nicht passen. Es ist immer einfach auf die da oben zu zeigen, anstatt selber Verantwortung zu übernehmen.
Hinweis an Humanton: Morgen bitte nicht den Regenschirm vergessen. Ihre Argumentation könnte weggespült werden und im Gully landen.

Der Matthias vor 7 Wochen

@ Humantom

"Ich sehe keinen Erfolg für Herrn Knoblauch denn 65 Prozent der Schönebecker, also die große Mehrheit der Bevölkerung, haben Ihn nicht gewählt."

Da in der Demokratie nur die absoluten Zahlen zählen, ist es schon ein großer Erfolg, wenn man im ersten Anlauf über 65% der Stimmen erhält. Wahlergebnisse hinterher zu versuchen kleinzurechnen bzw. madig zu machen, empfinde ich als ziemlich müßig. Gewählt ist gewählt! Und, wer sowieso nicht zur Wahl gegangen ist, kann sich hinterher erst recht nicht über das Ergebnis beschweren.

"Soviel zu gelebter Demokratie"

Niemand hat die 65%, die nicht zur Wahl gegangen sind, daran gehindert, ihren Beitrag zur Demokratie zu leisten. Eine Demokratie ist nur insofern lebendig, wie und wenn wir Bürger selber dazu beitragen. Demokratie geht uns alle an!

Humantom vor 7 Wochen

Ich sehe keinen Erfolg für Herrn Knoblauch denn 65 Prozent der Schönebecker, also die große Mehrheit der Bevölkerung, haben Ihn nicht gewählt. Dazu kommen noch 35 Prozent die Ihre Stimme den anderen Kandidaten gegeben haben. Somit haben ca. 20 Prozent der Schönebecker für ein weiter so gestimmt.
Soviel zu gelebter Demokratie, mal sehen was die nächsten 7 Jahre bringen.

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