Polizei-Absperrband
Ein 61 Jahre alter Mann starb in Könnern durch mehrere Messerstiche. (Symbolbild) Bildrechte: imago/Eibner

Tödlicher Angriff Nach Messerangriff in Könnern: Tatverdächtiger schweigt

Am Freitag war ein Mann in Könnern erstochen in seiner Wohnung gefunden worden. Die Polizei hat bereits am Wochenende einen 19-jährigen Tatverdächtigen gefasst. Er sitzt in Untersuchungshaft, schweigt jedoch zu den Vorwürfen.

Polizei-Absperrband
Ein 61 Jahre alter Mann starb in Könnern durch mehrere Messerstiche. (Symbolbild) Bildrechte: imago/Eibner

Nach dem tödlichen Messerangriff auf einen Mann in Könnern schweigt der 19-jährige Tatverdächtige zum Motiv und der Tat insgesamt. Aktuell sitzt er in Untersuchungshaft. Er ist ein Nachbar des 61 Jahre alten Mannes, der am Freitagabend tot in seiner Wohnung gefunden worden war. Der Rettungsdienst stellte gegen 23 Uhr den Tod des Opfers fest und rief die Polizei an den Tatort. Augenscheinlich war der 61-Jährige durch mehrere Messerstiche tödlich verletzt worden.

Hinweise der Nachbarn

Der 19-jährige Nachbar, der erst vor kurzem in dasselbe Haus gezogen war, stand nach Hinweisen anderer Hausbewohner unter Verdacht. Die Fahndung nach ihm begann noch in der Nacht – festgenommen wurde der mögliche Täter am Sonnabendmittag. Er hatte sich in Könnern bei einem Bekannten vor der Polizei versteckt. Hier fanden sich auch viele Beweismittel, beispielsweise Gegenstände aus der Wohnung des Opfers. Die Staatsanwaltschaft hat Haftbefehl wegen Mordes erlassen.

Der Verdächtige habe sich gegenüber den Beamten bislang noch nicht zu dem Vorfall geäußert, bestätigte am Montagmorgen ein Sprecher der Polizei MDR SACHSEN-ANHALT. Die Polizei ermittelt nun weiter die Hintergründe und das Motiv der Tat.

Mehr zum Thema

Quelle: MDR/dpa/lk

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | Studio Halle | 11. Juni 2018 | 06:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. Juni 2018, 11:36 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

23 Kommentare

13.06.2018 11:23 Martin Vomberg 23

@ der_Silvio

"Offenbar ist für sie jeder, der nicht Ihrer Meinung ist ein rechter Hetzer"

Und offenbar schwingt für Sie jeder, der nicht bereit ist, beim lustigen Migranten- und Kanzlerbashing mitzumachen, gleich die "Nazikeule"! Und zum vermeintlich staatlich verordneten "Mainstream" (siehe Ihren Kommentar Nr. 13) gehört man ja aus der Sicht Ihresgleichen sowieso! Und da wundern Sie sich noch ernsthaft darüber, dass Ihre Worte so wahrgenommen werden, wie sie hier eben wahrgenommen werden!?

13.06.2018 11:01 Martin Vomberg 22

@ der_Silvio Nr. 18

""Wo soll ich angeblich die "Nazikeule" gegen ihre Person "geschwungen" haben?"
Und wie nennen sie das aus ihrem Kommentar #7?"

Ich wiederhole es eigens für Sie gerne noch einmal zum Mitschreiben: Wo lesen Sie in dem von Ihnen zitierten Kommentar Nr. 7 das angeblich von mir benutzte Wort "Nazi"???? Falls Sie sich jedoch durch meine Worte "als Rechter" persönlich angesprochen fühlen sollten . . . nun, dafür kann ich leider nichts!
Ansonsten verweise ich Sie freundlichst auf meinen Kommentar Nr. 15. Ende der Durchsage!

P.S.: Da Sie ja eine Antwort von mir wünschten (s. Ihr Kommentar Nr. 19), hoffe ich, dass die MDR-Redaktion diese auch freigeben wird!

13.06.2018 10:11 der_Silvio 21

@20 Wolpertinger; "Wahrscheinlich wollte man den Eltern nicht zumuten, irgendwelchen Schrott in Foren zu lesen."
Das wäre für mich der einzige Grund einer Einschränkung. Warum aber mutet man dies den Angehörigen dieses Opfers zu?
Warum also die unterschiedliche Handhabung? Damit wird doch von Vornherein eine sachliche Auseinandersetzung behindert.
Ich fänd es es durchaus sinnvoll, bei solchen Verbrechen die Kommentierungsfunktion generell zu sperren, egal wer Täter oder Opfer ist. Dann bleibt kein Raum für Spekulationen, weder in die eine, noch in die andere Richtung. Wenn es aber so wie in diesem Fall gehandhabt wird, braucht man sich nicht über solch überspitzte Kommentare wie #1 zu wundern.