Symbolbild für den MDR SACHSEN-ANHALT Morgenticker
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

26.03.2019 | Der Morgenticker für Sachsen-Anhalt Das war der Ticker am Dienstag

Die Themen im Morgenticker von MDR SACHSEN-ANHALT zum Nachlesen: Bei einem Bitterfelder Friseur können Haare für krebskranke Menschen gespendet werden, Fische aus einem Magdeburger See werden umgesiedelt und ein riesiger Schwertransport ist in Aken angekommen.

von Sarah Peinelt, MDR SACHSEN-ANHALT

Symbolbild für den MDR SACHSEN-ANHALT Morgenticker
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Die Top-Themen des Morgens

11:00 Uhr | Hummeln gehen es langsam an

Zum Schluss noch eine Portion unnützes Wissen: Auf ihren ersten Flügen im Frühjahr gehen es Hummel-Königinnen etwas ruhiger an. Nach 20 Sekunden Flugzeit brauchen sie erstmal ein etwas längere Pause:

Damit sage ich Tschüss für heute. Wir hören uns morgen wieder. Die neuesten Nachrichten lesen Sie ab jetzt hier.

10:52 Uhr | Vom Flughafen Leipzig/Halle nach Kiew

Der Flughafen Leipzig/Halle bekommt ab Juli eine neue Flugverbindung. Ab dann kommen Urlauber mit dem Flieger direkt nach Kiew. Angeboten werden die Flüge von der ungarischen Billigfluggesellschaft Airline Wizz. Diese fliegt vor allem Ziele in Ost- und Zentraleuropa an.

10:42 Uhr | Trauer nach Unglück mit Quad

Nach dem Tod einer 53-Jährigen aus Wegeleben bei Halberstadt herrscht in dem Ort getrübte Stimmung und Trauer. Die Frau war am Wochenende mit einem Quad in eine Sandgrube gestürzt und gestorben. Grabkerzen und ein Foto wurden am Unglücksort aufgestellt und erinnern an die 53-Jährige. Die Polizei untersucht inzwischen, ob das geliehene Quad defekt war. In der stillgelegten Kiesgrube in Wegeleben üben seit langem Crossfahrer. Für sie wurde die Grube ausgebaut, doch die steilen Hügel sind weiterhin sehr gefährlich.

10:26 Uhr | Eine Mauer für mehr Hochwasserschutz

Nicht nur in Magdeburg-Buckau gibt es ab heute eine neue Mauer (siehe eine Meldung tiefer), auch im Herrenkrugpark wurde eine errichtet. Hier dient sie allerdings dem Hochwasserschutz. Insgesamt elf Millionen Euro hat sie gekostet. Mehr als tausend Bäume mussten für die Schutzmauer gefällt werden. Ronald Günther vom Landesbetrieb für Hochwasserschutz wies daraufhin, dass die Mauer weniger Platz einnehme als der Deich. Ohne Mauer hätten mehr als doppelt so viele Bäume gefällt werden müssen.

Magdeburg Die neue Hochwasserschutzmauer im Herrenkrugpark

Blick auf eine neu gebaute Hochwasserschutzmauer
Die Mauer ist da: Im Magdeburger Herrenkrugpark ist die neue Hochwasserschutzmauer fertig. Bildrechte: MDR/Stephan Schulz
Blick auf eine neu gebaute Hochwasserschutzmauer
Die Mauer ist da: Im Magdeburger Herrenkrugpark ist die neue Hochwasserschutzmauer fertig. Bildrechte: MDR/Stephan Schulz
Ein Mann in gelber Warnweste fast an eine frisch gebaute graue Mauer
Die Meinungen zu dem grauen Bauwerk sind unterschiedlich. Flussbereichsleiter des Landesbetriebes für Hochwasserschutz, Ronald Günther, weiß, eine reine Spundwand wäre in dem denkmalgeschützten Herrenkrugpark noch mehr aufgefallen. Bildrechte: MDR/Stephan Schulz
Blick auf eine neu gebaute Hochwasserschutzmauer
Hauptsache sei, so Günther, dass die neugebaute Mauer künftigen Hochwassern standhalte. Bildrechte: MDR/Stephan Schulz
Blick auf eine neu gebaute Hochwasserschutzmauer
Die Kosten für die Hochwasserschutzmaßnahmen im Herrenkrugpark belaufen sich auf rund elf Millionen Euro. Bildrechte: MDR/Stephan Schulz
Blick auf eine neu gebaute Hochwasserschutzmauer
Neben der Mauer ist auf einer Länge von zwei Kilometern auch ein neuer Erddeich entstanden. Bildrechte: MDR/Stephan Schulz
Vor einer neu gebauten Hochwasserschutzmauer ist ein abgeholzter Baumstamm zu sehen.
Insgesamt mussten für die Hochwasserschutzmaßnahmen 1.415 Bäume gefällt werden. Flussbereichsleiter Günther sagte, die Mauer nehme weniger Platz als der Deich ein. Ohne Mauer hätten mehr als doppelt so viele Bäume gefällt werden müssen. Bildrechte: MDR/Stephan Schulz
Ein Radfahrer fährt an einer Hochwasserschutzmauer entlang zwischen Baustellenabsperrungen.
Zwar zeugen im Herrenkrugpark nur noch wenige Absperrungen von den Bauarbeiten. Dennoch werden diese noch einige Zeit andauern. Laut Günther sollen die letzten Arbeiten spätestens bis Weihnachten fertig sein. Bildrechte: MDR/Stephan Schulz
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10:04 Uhr | Magdeburg-Buckau: Die Mauer wird aufgebaut

Im Magdeburger Stadtteil Buckau wird im Laufe des Tages eine Betonmauer mitten auf einer Straße errichtet. Damit will die Stadt verhindern, dass Autofahrer weiterhin Abkürzungen durch das Wohngebiet nehmen und damit für Chaos sorgen. Die Anwohner kritisieren das sehr (Mehr dazu lesen Sie in der Meldung um 5:05 Uhr). Wie soeben mein Kollege Max Schörm auf Twitter entdeckt hat: Die ersten Fahrzeugen für den Aufbau rücken an.

09:47 Uhr | Eltern und Schüler kämpfen für Schulerhalt

Die Grundschule in Siersleben im Mansfelder Land steht vor dem Aus, denn zu wenig Schüler besuchen die Schule. Heute entscheiden die Stadträte in Gerbstedt über ihre Schließung. Die Eltern wollen dann vor dem Rathaus demonstrieren. Mit dabei sein wird auch Ulrike Kersting vom Schulelternrat. Sie will noch nicht aufgeben: "Wir möchten die Schule erhalten, damit der ländliche Raum nicht weiter kaputt gemacht wird. Wenn eine weitere Schule geschlossen wird, blutet auch unser Dorf aus." Wie es in Siersleben weitergeht, erfahren Sie im Laufe des Tages bei MDR SACHSEN-ANHALT.

09:21 Uhr | Eine App für Naturfreunde

Der kürzlich eingeweihte Beobachtungsturm im Elbtal bei Tangermünde ist bei Wanderern schon sehr beliebt. Am Wochenende kamen einige zu dem überdachten Turm, um aus sieben Metern Höhe Seeadler oder andere seltene Tiere zu beobachten. Infotafeln verraten bereits vieles über Natur und Tiere. Bald soll es dann auch eine App geben, die noch mehr Informationen liefert. Peter Neuhäuser vom Umweltzentrum in Buch sagte: "Ich glaube, dass das sowohl für Touristen auch für Naturinteressierte ein Highlight ist."

Aussicht auf Elbaue bei Tangermünde
Vor drei Jahren wurde der Turm durch Brandstifter zerstört, seit einer Woche steht er wieder. Bildrechte: MDR/Andreas Müller

09:09 Uhr | Aktion: Haare spenden für Krebspatienten

Zwei junge Frauen wagen heute einen Schritt, der vielen schwerfällt: Sie lassen ihre langen Haare abschneiden. Damit wollen Eva und Farkhunda helfen, denn sie werden ihre Haare spenden. Echthaarperücken für krebskranke Menschen sind nämlich sehr teuer und nicht ausreichend verfügbar. Falls auch Sie offen für einen neuen Look sind und dabei sogar was Gutes tun wollen: Die Aktion der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft und des Friseurs Figaro startet um 10 Uhr im Salon in der Zörbiger Straße in Bitterfeld.

Azubi Farkhunda will ihre Haare spenden.
Farkhundas Vater ist im vergangenen Jahr an Krebs gestorben. Mit ihrer Spende will sie ein Zeichen setzen. Bildrechte: MDR/Yvonne Hensel

08:47 Uhr | Der Harz in Mini

Im Miniaturenpark "Kleiner Harz" in Wernigerode können Besucher viele Sehenswürdigkeiten aus dem Harz mal aus anderer Perspektive besichtigen. In diesen Tagen wird der Park auf die kommende Saison vorbereitet, die Modelle kommen wieder an ihren Platz unter freien Himmel. Zur Eröffnung am 13. April gibt es dann erstmalig auch ein Abbild vom Schloss Blankenburg. Der Miniaturenpark feiert in diesem Jahr zudem seinen 10. Geburtstag. Bis Ende Oktober sind viele Veranstaltungen geplant.

Eine Modeleisenbahn transportiert Baumstämme. Im Hintergrund das Model des Bahnhofs Wernigerode.
Täuschend echt: Ein Model des Bahnhofs Wernigerode (Archivbild) Bildrechte: MDR/Carsten Reuß

08:26 Uhr | Magdeburg: Abfischen am Barleber See

Der Barleber See im Norden Magdeburgs wird in diesem Jahr gesäubert. Weil sich in den vergangenen Jahren immer wieder gefährliche Blaualgen gebildet hatten, werden nun 1.250 Tonnen Aluminiumsulfat auf den Grund des Sees verteilt. Das soll die Blaualgen bekämpfen. Da die Salze aber auch das Futter von Fischen vermindern, müssen sie raus aus dem See. Die gefangenen Fische werden an andere Seen und Teich ausgesetzt. Geschütze Arten bleiben im Barleber See.

08:19 Uhr | Hilfe in schwierigen Zeiten

Vor zwanzig Jahren erkrankte Jürgen Kahle schwer: Er litt an einem bösartigen Knochenkrebs. Ob er überlebte, war nicht sicher. In dieser Zeit arbeitete Seelsorgerin Margitta Quast am Uniklinikum Magdeburg. Sie spendete ihm Trost und gab ihn Hoffnung. Jürgen Kahle überlebte. Ein Treffen nach so vielen Jahren weckt viele Erinnerungen:

Seelsorgerin Margitta Quast umarmt ihr ehemaliges «Sorgenkind» 4 min
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MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE Mo 25.03.2019 19:00Uhr 03:45 min

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Video

08:07 Uhr | Nicht gerade die Theatergänger

Sachsen-Anhalter gehen eher selten ins Theater. Das zeigt eine neue Statistik. Ihr zufolge geht im Durchschnitt ein Bewohner Sachsen-Anhalts nur knapp alle drei Jahre einmal ins Theater. Auf 1.000 Einwohner kamen in der Spielzeit 2016/17 laut Statistischem Landesamt 355 Besuche. Und, wann waren Sie das letzte Mal im Theater? Lassen Sie uns gerne einen Kommentar da.

07:51 Uhr | Risikospiele im Fußball: Wer zahlt?

Für Polizeieinsätze bei sogenannten Hochrisikospielen fallen enorme Kosten an. Ob die Deutsche Fußballliga (DFL) daran beteiligt werden kann, verhandelt heute das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Geklagt hat die (DFL). Sie wehrt sich gegen das Land Bremen, das die Ausrichter zur Kasse bitten will. Ein Urteil würde auch Vereine in Sachsen-Anhalt betreffen.

07:26 Uhr | Zeitumstellung: Bleiben lassen oder weiterdrehen?

An diesem Wochenende wird ja (mal wieder) die Zeit umgestellt. Das machen die Deutschen übrigens schon seit 1980. Heute wird im Europaparlament über die Zukunft der Umstellung abgestimmt. Dabei handelt es sich um einen Zwischenschritt. Auf eine gemeinsame Linie haben sich die EU-Verkehrsminister noch nicht geeinigt. Gegen die Umstellung wächst seit längerem Widerstand in der Bevölkerung. Auch Mediziner haben ihre Bedenken: Offenbar ist die Zeitumstellung eine starke Belastung für den Körper. Was meinen Sie denn?

Wie stehen Sie zur Zeitumstellung?

74% 498 Stimmen   Ich möchte für immer die normale Zeit (Winterzeit).
18% 119 Stimmen   Ich möchte für immer Sommerzeit.
6% 43 Stimmen   Die Zeitumstellung sollte bleiben.
2% 12 Stimmen   Jedes Land in Europa soll seine eigene Zeit haben dürfen.

Stand: 29.03.2019 10:36:40 Uhr 672 Stimmen Die Abstimmungsergebnisse sind nicht repräsentativ.

Vielen Dank, Deine/Ihre Stimme ging in die Wertung ein. Die Abstimmung ist beendet.

07:26 Uhr | Nach 50 Jahren: Chor gibt letztes Konzert

Dieser Abschied wird für die Sängerinnen sicher nicht leicht werden: Nach 50 Jahren löst sich der Frauenchor Erxleben in diesem Frühjahr auf. Das liegt vor allem am fehlenden Nachwuchs. Die Mitbegründerin des Chors, Elfriede Hieke, betont, dass es insgesamt sehr schön Jahre waren. Ein letztes Konzert werden die Sängerinnen noch geben: Der Chor tritt am 13. April in der Kirche Erxleben bei Osterburg auf.

07:09 Uhr | Uhu-Paar lebt im Havelberger Dom

Wenn Sie am Havelberger Dom unterwegs sind, dann halten Sie mal Ohren und Augen offen. Denn seit kurzen lebt dort ein Uhu-Paar. Der Vogelkundler Manfred Kuhnert aus Wulkau ist erfreut:

200 Jahre galt der größte Eulenvogel Deutschlands im Norden Sachsen-Anhalts als ausgestorben. Im vergangenen Jahr wurde ein erstes Paar in Garz an der Havel gesichtet. Nun sind sie hier in der Stadt angekommen.

Manfred Kuhnert, Ornithologe

Mit etwas Glück bekommen Sie das Paar ja auch mal zu Gesicht.

Uhu sitzt auf Dach des Doms in Havelberg
Gesichtet auf dem Dach des Doms: Einer der beiden Uhus, die sich in Havelberg niedergelassen haben. Bildrechte: MDR/Andreas Müller

06:55 Uhr | Dessau: Prozess um Totschlag geht weiter

Am Landgericht Dessau wird heute der Totschlag-Prozess gegen einen Mann aus Elster fortgesetzt. Er soll betrunken seinen Nachbar mit Tritten und Schlägen so stark verletzt haben, dass dieser starb. Zuvor hatten beide Männer zusammen Schnaps getrunken. Der 50-Jährige zeigte sich nach dem Vorfall selbst an. Heute werden Polizeibeamte befragte, da es keine weiteren Zeugen von der Tat gibt. Der Angeklagte selbst hat keine Erinnerung mehr an den Abend. Er ist seit Jahren schwerer Alkoholiker.

06:39 Uhr | Urheberrechtsreform, worum geht's da?

Schauen wir nach Straßburg zum EU-Parlament: Dort wird heute über die umstrittene Reform des EU-Urheberrechts abgestimmt. Gegen die Reform gab es in den vergangenen Wochen immer wieder Proteste. Auch in Sachsen-Anhalt gingen tausende Menschen auf die Straße. Sie befürchten, dass Inhalte im Internet durch Upload-Filter zensiert werden könnten. Hier wird kurz erklärt, worum es in der Debatte geht:

06:17 Uhr | Feuer bei Pizza-Produzent

Bei einem Hersteller für tiefgekühlte Pizzen in Osterweddingen im Landkreis Börde hat es am Abend gebrannt. Laut Feuerwehr fing ein Förderband Feuer. Wegen des Brandes mussten mehrere hundert Mitarbeiter die Produktionshalle verlassen. Die Feuerwehr hatte das Feuer schnell unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. Warum es brannte, ist noch nicht bekannt.

05:59 Uhr | Nach aufwendiger Reise: Schwertransport erreicht Aken

Freitagabend ist er in Schkopau gestartet, soeben kam der gigantische Schwertransport in Aken im Landkreis Anhalt-Bitterfeld an. In den vergangenen Tagen waren vier Tanklaster im Schneckentempo durch den Süden Sachsen-Anhalts gefahren. Wegen seiner Ausmaße mussten Äste abgesägt und Ampeln demontiert werden, Straßenschilder wurden aus dem Weg geräumt. Zum Teil blockierten abgestellte Autos den Laster. Nach dieser aufwendigen Reise werden sie im Hafen von Aken nun auf ein Schiff verladen und zu einem Chemieunternehmen nach Belgien gebracht.

Ein Schwerlaster fährt durch Sachsen-Anhalt.
Der Schwerlaster war von Schkopau nach Aken gefahren. Von dort geht es weiter nach Belgien. Bildrechte: MDR/Grit Lichtblau

05:36 Uhr | Unterstützung für Inklusion

Firmen aus Sachsen-Anhalt, die Jobs für schwerbehinderte Menschen schaffen, bekommen rund 3,6 Millionen Euro Förderung vom Bund. Profitieren werden unter anderem der Biohof des Diakoniewerkes Rackith bei Kemberg und die Firma Witra, die Dienstleistungsfirma der Wittenberger Wohnungsbaugesellschaft. Mit dem Geld können die Unternehmen nun ihre Angebote erweitern, um mehr Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Bundesweit wird für das Programm "Alle im Betrieb" 150 Millionen Euro bereitgestellt.

05:19 Uhr | Viele dicke Wolken

Den ganzen Tag über ist es vor allem bewölkt und windig. Ab Nachmittag gibt es ab und an etwas Regen. Es wird bis zu 9 Grad warm.

05:05 Uhr | Protest gegen Mauer in Magdeburger Stadtteil

Im Magdeburger Stadtteil Buckau wird heute eine Mauer errichtet. Das klingt nach einem Witz, ist aber keiner. Die Stadt hat beschlossen, dass die Coquistraße durch eine kniehohe Betonwand gesperrt werden soll. Damit will sie verhindern, dass Autofahrer weiterhin Abkürzungen durch das Wohngebiet Buckau fahren. Denn durch mehrere Sperrungen im Stadtteil, kommt es immer wieder zu Verkehrsbehinderungen. Die ausgeschilderten Umleitungen umgehen viele Autofahrer. Gegen die Mauer protestierten gestern Abend die Anwohner. Sie kritisieren, dass sie nicht in die Planungen einbezogen wurden.

Betonwand in Magdeburg Anwohner protestieren

Menschen marschieren auf ener Straße mit einem Transparent
In Magdeburg-Buckau sind am Montagabend Menschen auf die Straße gegangen, um gegen das Aufstellen einer Betonwand zu protestieren. Die Sperrwand soll den Schleichverkehr im Wohngebiet verhindern, der durch Sperrungen entstanden ist. Bildrechte: MDR/Victoria Schakow
Menschen marschieren auf ener Straße mit einem Transparent
In Magdeburg-Buckau sind am Montagabend Menschen auf die Straße gegangen, um gegen das Aufstellen einer Betonwand zu protestieren. Die Sperrwand soll den Schleichverkehr im Wohngebiet verhindern, der durch Sperrungen entstanden ist. Bildrechte: MDR/Victoria Schakow
Menschen mit Transparenten und Schildern stehen an einer Straße
Rund 50 Anwohner machten mit Transparenten deutlich, dass sie keine "Mauer" in der Coquistraße wollen. "So etwas Sinnloses kann man hier einfach nicht bauen", sagte ein Demonstrant. Und beklagt eine "Fehlplanung der Stadt", die zu dem Schleichverkehr im Vorfeld überhaupt geführt habe. Bildrechte: MDR/Victoria Schakow
Zwei Männer halten Schilder hoch, auf denen steht: Nein zur Mauer
Mit Schildern und Musik von David Hasselhoff ist eine Parallele zur Berliner Mauer gezogen worden. "Das hatten wir schon alles vor 30 Jahren", meinte ein weiterer Demonstrant. Die Wand in Buckau soll jedoch kniehoch sein und Fußgängerwege begehbar lassen, wie die Stadt ankündigte. Bildrechte: MDR/Victoria Schakow
Pappschild auf dem steht: The Wall of Buckau
Der Ärger der Anwohner bezieht sich unter anderem darauf, dass sie bei der Entscheidung nicht einbezogen wurden. Auch sei der Beschluss zu kurzfristig gefallen. Viele seien auf dem Weg zum Job auf ihr Autoangewiesen, da sie im Umland arbeiten. Ein Umstieg auf das Fahrrad oder die öffentlichen Verkehrsmittel sei daher keine Alternative. Bildrechte: MDR/Victoria Schakow
Auto versucht auf einer Straße lang zu kommen, wird aber von einer demo blockiert.
Kein Durchkommen für Autofahrer: So wird es ab Dienstag in der Coquistraße aussehen. Damit will die Stadt die engen Straßen des Stadtteils schützen. Wie eine Anwohnerin jedoch anmerkt, könnte es besonders bei Rettungswagen- und Polizeieinsätzen kritisch werden.
Von den Verantwortlichen der geplanten Sperrung war am Montagabend keiner anwesend.

Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 25.03.2019 | 17:30 Uhr

Quelle: MDR/pat
Bildrechte: MDR/Victoria Schakow
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05:00 Uhr | Ja, der Frühling ist da

Wenn die Vögel bereits um kurz nach 4 Uhr am Morgen zwitschern, dann fühlt es sich nach Frühling an. Und es macht gar Spaß zu dieser Uhrzeit mit dem Rad unterwegs zu sein. Aber nicht nur die Vögel (und ich) waren unterwegs. Auf einer Wiese vor dem Funkhaus in Magdeburg standen drei Rehe, die schnell, wohl von meinem etwas klappernden Rad erschreckt, ins Dunkel verschwanden. Welch tierischer Start in den Tag! Damit herzlich willkommen zum Morgenticker von MDR SACHSEN-ANHALT. Mein Name ist Sarah Peinelt und ich wünsche viel Freude beim Lesen.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns über Ihre Meinung, lassen Sie uns gerne einen Kommentar da oder schreiben Sie uns bei Twitter oder Facebook. #tickeriki

Was sonst noch los ist: 13 Uhr – Wer vorhat ein Unternehmer zu gründen, kann sich kostenfrei im Rathaus in Tangerhütte beraten lassen.

17:30 Uhr – Die Ausstellung "Regio trifft Mare" von Künstler Ernst Vogel ist ab heute im Landtag zu sehen. Die Bilder in Acryl und Öl zeigen regionale und maritime Motive.

18 Uhr – Eine Podiumsdiskussion zum Thema "Erinnerungskultur in Zeiten des Rechtsrucks" findet an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg statt. Es diskutieren Vertreter des Anne-Frank-Zentrums, des United States Holocaust Memorial Museum und des Landesverbands Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt.

Über Themen aus dem Morgenticker berichtet MDR SACHSEN-ANHALT auch im... Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR um 11 | 11:00 Uhr
Fernsehen | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 26. März 2019, 12:00 Uhr

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