06.08.2020 | Der Morgenticker für Sachsen-Anhalt Generalstaatsanwaltschaft ermittelt gegen rechtsextremes Prepper-Netzwerk

MDR SACHSEN-ANHALT Autor Reporter Radio Online André Plaul
Bildrechte: MDR/Jörn Rettig

Heute im Morgenticker: Die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg hat Ermittlungen gegen ein rechtsextremes Prepper-Netzwerk aufgenommen, das in Sachsen-Anhalt und Sachsen aktiv ist. Außerdem: Start der Hitzewelle.

Ein Mann tippt auf einer beleuchteten Tastatur
Geleakte Chatverläufe einer rechtsextremen Prepper-Gruppe haben nun die Ermittler auf den Plan gerufen. Bildrechte: dpa

Die Top-Themen am Donnerstagmorgen:

11:01 Uhr | Ausgetickert

Bevor mir die Buchstaben von der Tastatur schmelzen, beende ich den Morgenticker für heute. Es war schön mit Ihnen! Gern lesen wir uns morgen Früh an dieser Stelle wieder.

Ich wünsche Ihnen einen tollen Tag, genießen Sie die Sonne. Und falls Sie sich einen Sonnenbrand holen, hier noch ein paar schnelle Tipps:

Ahoj!

10:51 Uhr | Jobberatung im Homeoffice

Allein in der Region Anhalt-Wittenberg suchen aktuell noch 350 Jugendliche nach einem Ausbildungsplatz. Ihnen und allen anderen Suchenden im Land wird geholfen: Ab 16 Uhr startet die Arbeitsagentur wieder eine Jobberatung per Youtube, bei der Berufsberater ihr Bestes geben. Auch wenn Jugendliche noch gar nicht wissen was sie wollen, können sie sich dazuschalten. Vielleicht findet sich ja so ein passender Ausbildungsberuf – oder doch eine Idee fürs Studium.

10:25 Uhr | Millionenschwerer Schilder-Tausch geht weiter

In dieser Woche hat die Neu-Beschilderung der ehemaligen B6n "Nordharzautobahn" begonnen, die bereits zum 1. Januar 2019 zur Autobahn hochgestuft worden war. Die Kosten für die Umrüstung der Schilder liegen bei 3,5 Millionen Euro. Eben eine Spezialanfertigung.

Und damit Sie nicht extra hinfahren müssen, um das Schilder-Tausch-Event aus nächster Nähe zu sehen – haben wir das gemacht. Hier als Beispiel die Neubeschilderung an der Ausfahrt Aschersleben-Ost:

Collage einer Straßenausschilderung bei Aschersleben – einmal mit einem gelben Bundesstraßen-Schild, einmal mit einem blauen Autobahn-Schild
Da weiß man, wo's langgeht: Auf manchen blauen Schildern stehen auch andere Sachen. Bildrechte: MDR/Frank Nowak

10:04 Uhr | 19-Jähriger stirbt bei Autounfall in Hettstedt

Heute Morgen ist in Hettstedt ein 19-Jähriger bei einem Autounfall gestorben. Wie die Polizei in Halle mitteilte, kam der junge Mann mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab und fuhr frontal gegen einen Baum. Er starb noch an der Unfallstelle.

Erst gestern gab es bei Hettstedt einen schweren Verkehrsunfall. Am Nachmittag war ein Auto an einer Kreuzung in ein Feuerwehrfahrzeug gefahren, das mit Blaulicht unterwegs war. Sieben Menschen wurden verletzt.

09:49 Uhr | Freibad-Spaß unter Corona-Bedingungen

Ab heute müssen wir uns an Temperaturen über 30 Grad gewöhnen – darauf läuft es bis auf Weiteres hinaus. Abkühlung finden wir zum Beispiel an Supermarkt-Kühlregalen. Oder aber die Freibäder und Badeseen werden gestürmt. In Coronazeiten ist das natürlich nicht ohne Einschränkungen möglich. Hier eine kleine Übersicht zu den verschiedenen Regeln einzelner Bäder in Sachsen-Anhalt:

09:32 Uhr | 1:0 für den Eichenprozessionsspinner

Die Härchen des Eichenprozessionsspinners können allergische Reaktionen bei Menschen auslösen – und sein Appetit kann zu Kahlfraß an ganzen Wäldern führen. Daher werden die Raupen bekämpft. Doch es wird nach Alternativen zur chemischen Keule gesucht.

Ein Hinweisschild in einem Wald warnt vor dem Eichenprozessionsspinner
Ganze Waldflächen in Sachsen-Anhalt sind befallen. Bildrechte: MDR/André Plaul

In Gardelegen ist ein mögliches Verfahren im Praxistest nun durchgefallen. Bei dem Pilotprojekt wurden die befallenen Bäume in diesem Jahr mit 96 Grad heißem, aufgeschäumtem Wasser besprüht. Dadurch sollten die Eiweißstrukturen der Raupen zerstört werden. Wie die Stadt Gardelegen MDR SACHSEN-ANHALT mitteilte, ist das Heißschaum-Verfahren insgesamt zu arbeitsintensiv und zu teuer. Außerdem sei nicht jedes Nest des Eichenprozessionsspinners tatsächlich getroffen worden. Besser funktioniert demnach eine Methode, bei der die Nester aus den Bäumen abgesaugt werden.

09:16 Uhr | Leuna: Baustart für Wasserstoff-Testanlage

Raffinerie Leuna bei Nacht. Aus Schornsteinen steigt der Rauch in langen Schwaden in den Nachthimmel.
Testet in Zukunft den Kraftstoff der Zukunft: der Chemiepark Leuna. Bildrechte: IMAGO

Am Chemiestandort Leuna beginnt heute Vormittag der Bau einer Testanlage für sogenannten grünen Wasserstoff. Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft und wird durch die Zerlegung von Wasser durch Elektrolyse erzeugt. Dafür wird viel Strom benötigt, was die Wasserstoffproduktion aktuell noch teuer und damit unwirtschaftlich macht.

Um den sogenannten grünen Wasserstoff produzieren zu können, muss der Strom durch Wind- oder Solarenenergie erzeugt werden. Das Land Sachsen-Anhalt fördert die Pilotanlage in Leuna mit acht Millionen Euro, um herauszufinden, ob klimafreundlicher Wasserstoff als bezahlbare Energiequelle für die Industrie hergestellt werden kann.

08:59 Uhr | "Sonnenkäfer"-Honig aus der Altmark räumt Stern ab

Für ihren selbst produzierten Honig haben die Kinder der Kita "Sonnenkäfer" in Cobbel in diesem Jahr einen "Kulinarischen Stern" verliehen bekommen. Gestern gab es die Urkunden von der Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt. In zwei Bienenstöcken produzieren die Cobbeler Kita-Kinder Blüten-Honig. Unterstützt werden sie von der Cobbeler Landwirtin Carmen Kalkofen und vom Tangerhütter Imkerverein.

Und die anderen Preisträger? Dazu zählen zum Beispiel eine Ballenstedter Feinkostfirma, die Harzer Pottsuse anbietet, oder Sauerkirschlikör aus Querfurt.

08:43 Uhr | MDR-Musiksommer morgen in Köthen, Sonntag im Bauhaus-Museum

Die diesjährige Sonderausgabe des MDR-Musiksommers macht morgen Station im Schloss Köthen. Um 17 Uhr und 19:30 Uhr werden im Spiegelsaal per Violine und Klavier Werke von Bach, Vasks und Strawinsky gespielt – und zwar von den Skride-Schwestern.

Karten für die Konzerte gibt es nicht zu kaufen, nur zu gewinnen. Bis heute 10 Uhr unter diesem Link:

Genauso sieht es mit dem Pianisten Francesco Tristano aus. Er gibt am Sonntag um 18:30 Uhr und 20:30 Uhr Konzerte im Bauhaus-Museum. Auch die Tickets dafür gibt es bis 10 Uhr zu gewinnen – unter diesem Link:

08:26 Uhr | Uniklinik Halle simuliert Corona-Konzert

Ein Mann hält ein Tablet und einen Tracer - Dr. Stefan Moritz von der Universitätsmedizin Halle/S.
Projektleiter Stefan Moritz will Erkenntnisse über Ansteckungsgefahren bei Konzerten sammeln. Bildrechte: Universitätsmedizin Halle/S.

Forscher der Universitätsklinik Halle wollen mit rund 4.000 Testpersonen ein Konzert simulieren – so, wie es vor Corona war – und dabei mögliche Ansteckungs-Hotspots herausfinden. Alle Probanden erhalten dafür Tracking-Geräte.

Die Erkenntnisse sollen helfen, bessere Hygienekonzepte für die Zukunft zu entwickeln. Übrigens sollen die Teilnehmer keinem realen Ansteckungs-Risiko ausgesetzt werden. Alle werden mit FFP2-Maske und Desinfektionsmittel ausgestattet. Das Konzert soll am 22. August in Leipzig stattfinden, mit Tim Bendzko auf der Bühne.

Wir wollen sehen: Wie viele Kontakte gibt es eigentlich unter den einzelnen Teilnehmern und wo finden die statt – am Bühnenbereich, am Eingang oder beim Catering.

Stefan Moritz, Studienleiter des Projekts "Restart-19"

Wie genau die Studie ablaufen wird, hat Leiter Stefan Moritz im Interview bei radioeins vom Rundfunk Berlin-Brandenburg erklärt.

08:10 Uhr | Magdeburger tüfteln an Fahrrad, das einem entgegenfährt

Seit vier Jahren werkeln Forscher der Otto-von-Guericke Universität am selbstfahrenden Lastenfahrrad. Das System zielt darauf ab, dass der elektrische Drahtesel von mehreren Menschen gleichzeitig genutzt – und per Handy gebucht – werden kann. Die Strecke dazwischen soll das Rad ebenfalls selbständig fahren.

Ein Problem gibt es derzeit noch: Das Fahren im Straßenverkehr ist für die Maschine sehr komplex – viele Umgebungsparameter müssen von der Technik erfasst und korrekt gewertet werden. Die Forscher arbeiten nun mit Hochdruck an einer Zulassung im Straßenverkehr.

07:48 Uhr | Heiße Tage: Landwirte fürchten um Mais und Rüben

Mais und Rüben können an heißen Tagen nicht einfach in den Schatten gehen. Sachsen-Anhalts Landwirte befürchten daher angesichts der beginnenden Hitzewelle Schäden für die Feldfrüchte. Das sagte eine Sprecherin des Landes-Bauernverbandes MDR SACHSEN-ANHALT. Viele Landwirte zögen bereits jetzt eine gemischte Bilanz der diesjährigen Ernte. Sie sei zwar insgesamt etwas besser als im vergangenen Jahr. Die Erträge seien aber dennoch unterdurchschnittlich. Problematisch seien Regionen rund um Aschersleben, in denen es sehr wenig geregnet habe.

Das größte Problem ist der geringe Ertrag bei mangelndem Regen. Die Hitze in den kommenden Tagen wird für Rüben und Mais zu extremen Trockenstress führen.

Katharina Elwert, Geschäftsführerin Bauernverband Salzland e.V.

07:31 Uhr | Bad Lauchstädt setzt Kopfgeld auf Feuerteufel aus

Schon wieder brennen Strohballen bei Bad Lauchstädt. Aktuell ist daher die Straße zwischen dem Abzweig Holleben und Bad Lauchstädt gesperrt. Mehr dazu in unseren Verkehrsmeldungen.

Da um Bad Lauchstädt und Teutschenthal in den vergangenen Monaten immer wieder Strohballen gebrannt haben, reicht es nun dem Bürgermeister von Bad Lauchstädt. Christian Runkel hat 6.000 Euro Kopfgeld für Hinweise ausgesetzt. Bei Facebook rief der Bürgermeister dazu auf, mitzuhelfen. Denn jeder könnte das nächste Opfer sein. Trotz zahlreicher Hinweise aus der Bevölkerung und eines großen Ermittlungsteams bei der Polizei gebe es noch keine entscheidenden Hinweise.

07:10 Uhr | Buddeln in der Börde

Ob die Himmelsscheibe von Nebra, oder die Kultstätten von Goseck und Pömmelte: In der Fachwelt ist längst klar, dass das Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt zu den Wiegen der europäischen Zivilisation gehört. Ein Gebiet, in dem – wie im alten Ägypten – produziert und gehandelt wurde.

In Mammendorf in der Börde finden aktuell archäologische Ausgrabungen statt. Bei einer Tagebau-Erweiterung waren Überreste alter Siedlungen entdeckt worden. Details gibt's hier im Video:

06:51 Uhr | Feuerwehren brennen für Briefmarken

Gibt es Feuerwehrmänner und –frauen, die Briefmarken sammeln? – Ja, spätestens ab heute. Wie in jedem Monat, bringt die Deutsche Post auch im August wieder Sonder-Briefmarken heraus. Heute ist es soweit: Drei Marken mit historischen Feuerwehrfahrzeugen erscheinen. Auf der 1,55 Euro-Marke ist das legendäre Tanklöschfahrzeug (TLF) 16 IFA W50 zu sehen – also diese Art Lkw-Feuerwehrauto, das bis 1990 in der DDR gebaut wurde.

Das Landesfeuerwehrmuseum in Stendal wird heute und morgen zum offiziellen Sonderpostamt der Deutschen Post. Sammler kriegen dort nicht nur die neuen Marken, sondern auch Sonderdrucke, wie Schmuck- und Ersttagsbriefe, sowie die begehrten Sonderpost- und Ersttagsstempel. Das Sonderpostamt ist heute von 10 bis 16 Uhr und morgen von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Außerdem findet von heute bis Sonnabend eine ganze Sonderausstellung zu Feuerwehr-Briefmarken statt.

Eine Briefmarke mit einem roten IFA W50 und der Aufschrift "Feuerwehr"
Kindertraum und Kultobjekt: Der IFA W50 als Tanklöschfahrzeug. Bildrechte: Bundesfinanzministerium

Die neuen Sonderbriefmarken sind übrigens mit Zuschlag – zugunsten der Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V.

06:32 Uhr | Vorerst keine Bußgelder für Masken-Verweigerer

150 Euro Bußgeld für alle, die in Bussen und Bahnen ohne Mund-Nasen-Schutz erwischt werden. – Genau das will das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen in Kürze umsetzen. Auch weitere Bundesländer wollen stärker gegen Masken-Verweigerer im Nahverkehr vorgehen.

Und Sachsen-Anhalt? Hier drohen Masken-Verweigerern in Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen vorerst keine Bußgelder. Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums teilte MDR SACHSEN-ANHALT mit, derzeit gebe es keine Pläne, man beobachte die Entwicklung. Einige Bürger würden hingegen härtere Sanktionen für Verstöße fordern.

06:16 Uhr | Mehrere Sommer-Baustellen stehen an

Auch das noch: Autofahrer in Sachsen-Anhalt müssen sich in den kommenden Wochen auf weitere Verkehrsbehinderungen einstellen. Zusätzlich zu den Großbaustellen auf der A2 bei Magdeburg und der A9 zwischen Weißenfels und Naumburg beginnen demnächst auch Bauarbeiten auf mehreren Bundesstraßen im Land. Das sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums MDR SACHSEN-ANHALT.

Ab Montag rollen demnach die Baufahrzeuge auf der B188 bei Tangermünde an. Dort wird die Elbebrücke bis Jahresende instand gesetzt. Ebenfalls ab Montag wird auf der B244 bei Schmatzfeld im Harz die Fahrbahn erneuert. Ab dem 17. August solle außerdem ein Teilstück der B100 in Fahrtrichtung Halle saniert werden. Dabei geht es konkret um die Ortsumfahrung Brehna.

Hier eine Übersicht:

06:00 Uhr | Ermittlungen gegen "Rassenkrieger" in Sachsen-Anhalt

Gegen eine rechtsextreme Prepper-Gruppe, die sich auf einen "Rassenkrieg" vorbereitet haben soll, wird nun auch in Sachsen-Anhalt ermittelt. Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Naumburg sagte, gegen mehrere Beschuldigte sei ein Verfahren eingeleitet worden. Dabei gehe es um mutmaßliche Verstöße gegen das Waffengesetz und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Wie die Tageszeitung "taz" zuerst berichtete, beschäftigen sich die Ermittler vor allem mit mutmaßlich illegalen Schießtrainings auf einer Anlage in Jüdenberg im Kreis Wittenberg, die keine Betriebserlaubnis hatte. Auch in Sachsen wird gegen die Gruppe ermittelt.

In einem Zeitungsartikel steht die Zeile "Für den Tag X haben sie schon mal alle Aufgaben in ihrem Dorf verteilt".
Bericht "Zuflucht rechts außen" in der "taz" vom 6. Juni. Bildrechte: MDR/André Plaul

Die Gruppe spricht darüber, wie sie sich Waffen und Munition besorgen, wo sie schießen üben können – und wohin sie sich zurückziehen, wenn der 'Rassenkrieg' ausbricht. So nennen sie das, was sie durch die Flüchtlingszuwanderung kommen sehen. Die Planung läuft monatelang.

taz - die Tageszeitung, "Zuflucht rechts außen" vom 6. Juni 2020

Die Gruppe hatte sich 2015 zusammengetan. Die Mitglieder wollten sich auf eine angeblich drohende Krise vorbereiten. Geplant war, ein Dorf in Nordsachsen mit Waffengewalt zu unterwerfen. Die Facebook-Chats, in denen das Vorgehen geplant wurde, waren vor acht Wochen an die Öffentlichkeit gekommen. Zu dem Netzwerk sollen mehrere Bundeswehr-Reservisten und Burschenschafter gehören. Ein Mann hat demnach in einem Corona-Krisenstab eines Landkreises in Sachsen-Anhalt gedient. Mindestens ein Mitglied der Gruppe soll jahrelang für die AfD-Landtagsfraktion gearbeitet haben, ein weiteres Mitglied soll der CDU in Sachsen-Anhalt angehört haben.

Anders als in der heutigen Druck-Ausgabe der "taz" berichtet die Zeitung online, dass ihr der Reservistenverband mitgeteilt habe, inzwischen einen der Männer ausgeschlossen zu haben. Drei weitere Personen seien ausgetreten. Andere Verfahren liefen derzeit noch.

05:40 Uhr | Fans beim HFC-Trainingsauftakt am Dienstag erlaubt

Im Fußballstadion des Halleschen FC werden zum ersten Mal seit Monaten wieder Fans erwartet. Grund ist nach Angaben des HFC der geplante Trainings-Auftakt am kommenden Dienstag. Wie der Club MDR SACHSEN-ANHALT mitteilte, werden dann auch die Neuzugänge und die Trikots für die neue Spielzeit präsentiert. Fans könnten ab Freitag im Internet dafür die Karten kaufen.

Der 1. FC Magdeburg startet nach eigenen Angaben bereits am Montag in die Saison-Vorbereitung, allerdings ohne großes Programm. Die neue Spielzeit in der 3. Liga soll erst Mitte September starten.

05:29 Uhr | Das Wetter: Stufe 1

Der Deutsche Wetterdienst schwört uns auf den Beginn einer Hitzewelle ein – ohne Abkühlung, bis in die kommende Woche.

Heute geht es los. Laut MDR-Wetterstudio liegen die Höchstwerte in Sachsen-Anhalt heute zwischen 26 und 31 Grad. Wir kühlen unsere Augen zunächst mit folgenden Morgentemperaturen:

05:22 Uhr | Update: Brand in Kuhstall durch technischen Fehler

Der Brand eines Kuhstalls in Reesen bei Burg hat offenbar eine technische Ursache. Davon gehen derzeit die Ermittler aus. Das Feuer in dem Stall war am frühen Montagabend ausgebrochen. Von den 60 Rindern kamen zehn ums Leben. Das Gebäude wurde komplett zerstört. Die Polizei schätzt den Schaden auf 400.000 Euro.

05:10 Uhr | Update: Über 100 Tote in Beirut, Hilfe läuft an

Auch heute Morgen möchte ich mit einem Blick in den Libanon beginnen. Denn im Vergleich zu gestern hat sich die Zahl der Opfer infolge der Explosionen in Beirut am Dienstagabend stark erhöht. Dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge kamen mindestens 135 Menschen ums Leben, rund 5.000 seien verletzt worden. Auslöser der Katastrophe sollen 2.700 Tonnen gelagertes Ammiumnintrat gewesen sein.


Unterdessen läuft die internationale Hilfe an. In der Nacht ist ein Team des Technischen Hilfswerks von Deutschland aus nach Beirut gestartet. Helfen kann jeder, zum Beispiel mit einer Spende über das Bündnis "Aktion Deutschland Hilft".

05:00 Uhr | Moin, Internet!

Anschnallen, die Hitzewelle beginnt. Wohnung abdunkeln und für Getränke sorgen – so kann heute zum Start erst einmal nichts schief gehen.

Ich bin André Plaul und ich wünsche einen guten Morgen! Wenn Sie mögen, dann bekommen Sie von mir bis 11 Uhr die Meldungen dieses Morgens – kurz und kompakt zusammengefasst. Ein paar Geschichten aus Sachsen-Anhalt zum Mitreden sind natürlich auch wieder dabei.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns über Ihre Meinung, lassen Sie uns gerne einen Kommentar da oder schreiben Sie uns bei Twitter oder Facebook. #tickeriki

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1 Kommentar

Haller vor 6 Wochen

Mit einen Erfolg der Revolutions-Profis zu rechnen ist ein Fall für den Staatsanwalt?

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