03.12.2020 | Der Morgenticker für Sachsen-Anhalt So viele Corona-Neuinfektionen an einem Tag wie noch nie in Sachsen-Anhalt

Olga Patlan im MDR-Landesfunkhaus Magdeburg
Bildrechte: Olga Patlan/Gaby Conrad

In Sachsen-Anhalt hat das Sozialministerium so viele Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet, wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Registriert wurden 534 neue Fälle. Der Burgenlandkreis bleibt die Region mit den meisten Neuinfektionen. Allein in Weißenfels sind beim Schlachtbetrieb Tönnies mehr als 170 Beschäftigte mit dem Coronavirus infiziert. Und: Teil-Lockdown wird bis in den Januar verlängert.

Blick auf einen Corona-Schnelltest
Bildrechte: dpa

Das sind die Top-Themen des Morgens:

11:05 Uhr | Tickerschluss

Jetzt ist aber wirklich Schluss. Meine Kollegin Mandy Ganske-Zapf ist morgen früh für Sie da. Weitere Nachrichten des Tages gibt es nach wie vor hier. Und weil das Leben hart ist, habe ich zur Auflockerung des Tages nochmal etwas Fluffiges für Sie. Haben Sie einen schönen Tag! Bis bald!

11:01 Uhr | Ein Tag im Krankenhaus

Unsere gemeinsame Zeit neigt sich wieder dem Ende. Zum Abschied möchte ich Ihnen noch einen Tipp für den heutigen Tag mitgeben. Es geht um unsere Ärzte und Pfleger. Sie arbeiten in der Corona-Krise teilweise am Limit und versorgen Infizierte in den Krankenhäusern. Währenddessen läuft in den Kliniken aber auch das normale Tagesgeschäft weiter. MDR-Reporter Tom Gräbe ist heute den ganzen Tag im Ameos-Klinikum in Aschersleben und schaut sich an, wie ein normaler Krankenhaustag unter Pandemie-Bedingungen funktioniert. Davon berichtet er auch Ihnen natürlich – über den Tag verteilt im MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir. Vielleicht haben Sie ja Lust einzuschalten und sich mitnehmen zu lassen.

MDR SACHSEN-ANHALT-Reporter Tom Gräbe interviewt zwei Ärzte in der Notaufnahme.
MDR-Reporter Tom Gräbe (l.) schaut sich, den Betrieb in einem Krankenhaus in Zeiten der Pandemie, an. Bildrechte: MDR/Tom Gräbe

10:36 Uhr | 31 Jahre Zugang zur Brockenspitze

Der heutige Tag ist für viele Menschen ein ganz wichtiger Gedenktag. Denn am 3. Dezember 1989 fiel die Grenze auf dem Brockengipfel und der Berg ist seitdem wieder frei zugänglich. Traditionell würden heute viele auf den Berg wandern, doch die traditionelle Gedenkveranstaltung wurde wegen Corona abgesagt. Als Ersatz habe ich hier die Erinnerung an die 30-Jährige Feier der Brockenöffnung im vergangenen Jahr. Auch ich war mit vor Ort und habe mich mit dem Fotografen unterhalten, dessen Fotos des historischen Tages damals um die Welt gingen.

30. Jahrestag Wie die Menschen an die Öffnung des Brockens erinnern

Winter auf dem Brocken
Mystisch und im Dunkeln beginnt auf dem Brocken der 3. Dezember 2019. Bildrechte: MDR/Olga Patlan
Winter auf dem Brocken
Mystisch und im Dunkeln beginnt auf dem Brocken der 3. Dezember 2019. Bildrechte: MDR/Olga Patlan
Fels auf dem Brocken
Der mit 1.142 Metern höchste Gipfel des Harz' war bis dahin Sperrgebiert. Bildrechte: MDR/André Plaul
Ein Mann interviewt einen anderen Mann auf dem Brocken
Heute kann jeder auf das Plateau wandern. Der erste Wanderer zum 30. Jahrestag der Öffnung war Gerhard Rösler aus Salzgitter. Bildrechte: MDR/André Plaul
Winter auf dem Brocken
Zum Jahrestag hüllt sich der Brocken aber, wie so oft, in Nebel. Bildrechte: MDR/Olga Patlan
Wintereinbruch auf dem Brocken
Zum Jubiläum sendete MDR SACHSEN-ANHALT sieben Stunden live von der Brockenspitze. Bildrechte: MDR/André Plaul
Eine Frau mit Mikrofon und ein Mann
Im Interview mit Antonia Kaloff ist auch Hansjörg Hörseljau. Er fotografierte vor 30 Jahren den historischen Augenblick der Öffnung des Brockens. Bildrechte: MDR/André Plaul
Zwei Menschen sitzen am 3. Dezember 1989 auf der Brockenmauer
Von Hörseljau stammt auch dieses berühmte Bild – es wurde zum Symbolbild für den Mauerfall auf dem höchsten Gipfel im Harz. Bildrechte: MDR/Hansjörg Hörseljau
Eine Menschengruppe auf dem Brocken.
Zur Feier des 30. Jahrestags trafen sich viele Wanderer auf dem Plateau. Bildrechte: MDR/Olga Patlan
Menschen steigen aus der Brockenbahn.
Einige der Gäste zogen aber die Brockenbahn vor, um sich den mühsamen Aufstieg zu ersparen. Bildrechte: MDR/Olga Patlan
Ein Mann hält eine Rede.
Am Gedenkstein der Brocken-Öffnung hielt der Ehrenpräsident des Harzklubs, Michael Ermrich eine Rede. Bildrechte: MDR/Olga Patlan
Eine Gruppe Menschen mit einem Plakat.
Teil der Feier war auch Benno Schmidt aus Wernigerode (links, mit Kapuze). "Brocken-Benno" hat den Gipfel mehr als 8.000 Mal bestiegen.

Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT | 03.12.2019 | 05:00 Uhr
Quelle: MDR/mx
Bildrechte: MDR/Olga Patlan
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10:29 Uhr | Verlängerte Corona-Regeln: Kommunen fordern Perspektiven

Der Städte- und Gemeindebund dringt nach der Verlängerung der Corona-Maßnahmen auf längerfristige Perspektiven. Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg sagte den Zeitungen der "Funke Mediengruppe", ein mehrmonatiger Lockdown sei nur schwer vorstellbar. Das gelte nicht nur aus Sicht der betroffenen Unternehmen und der Wirtschaft. Restaurants, Hotels, Kultur- und Freizeiteinrichtungen in Deutschland bleiben mindestens bis zum 10. Januar geschlossen.

10:18 Uhr | Festnahmen nach Durchsuchungen

Im Burgenlandkreis sind im Zuge mehrerer Hausdurchsuchungen drei Männer wegen möglichen Drogenhandels festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden unter anderem vier Kilogramm Cannabisblüten sowie kleinere Mengen Kokain, Haschisch, Anabolikatabletten und Amphetamin gefunden. Außerdem stellten die Ermittler eine Schusswaffe sowie Munition, mehrere Macheten, Schlagwaffen und größere Mengen an Bargeld sicher. 50 Polizisten waren im Einsatz.

09:47 Uhr | SCM-Manager Schmedt kämpft um "Überleben des Clubs"

Handball-Bundesligist SC Magdeburg stellt sich aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf wirtschaftlich enorm schwierige Zeiten ein. "Wir haben einen absoluten Ausnahmezustand und es geht derzeit nur darum, das Überleben des Clubs in den nächsten Monaten zu sichern", sagte Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt der Magdeburger Volksstimme am Donnerstag.

Marc-Henrik Schmedt (Geschäftsführer SC Magdeburg)
SCM-Manager Marc-Henrik Schmedt Bildrechte: imago images / Christian Schroedter

Seit November trägt der SCM wie alle anderen Clubs nur noch Geisterspiele aus. Allerdings machen Zuschauereinnahmen etwa 25 Prozent des Etats. Dadurch hätte der SCM selbst mit der Staatshilfe von 800.000 Euro gut eine Million Euro weniger in der Kasse. Schmedt betonte, dass der SCM noch auf solidem Fundament steht. "Dass wir bei unserem Sponsorenpool sehr breit aufgestellt sind, kommt uns in diesen schweren Zeiten entgegen", sagte der 51-Jährige. Man spüre zudem von Fans und Sponsoren eine extreme Solidarität.

09:33 Uhr | Virtuelle Vorstellung der Händel-Festspiele 2021

Die Händel-Festspiele in Halle sollen 2021 unter dem Motto "Helden und Erlöser" stehen. Mehr als 100 Veranstaltungen seien vom 28. Mai bis 13. Juni 2021 geplant, teilten die Veranstalter mit. Das detaillierte Programm soll heute um 10 Uhr bekanntgegeben werden. Die Pressekonferenz wird virtuell übertragen, Sie können also dabei sein.

09:14 Uhr | Trockenheit setzt Sachsen-Anhalts Wäldern massiv zu

Die Trockenheit setzt den Wäldern in Sachsen-Anhalt weiter zu. Experten verzeichnen mittlerweile auch bei Laubbäumen eine Zunahme der Schäden bis hin zum Absterben. Pilze spielen dabei eine zunehmende Rolle. Wie es genau aussieht in den Wäldern im Land, wird heute im Waldzustandsbericht vorgestellt. Im vergangenen Jahr hatte Umweltministerin Dalbert auf der Grundlage des Waldzustandsberichts 2019 gesagt, der Zustand des Forsts sei so schlecht wie zuletzt 1991. Der Anteil von Bäumen mit starken Schäden habe sich binnen eines Jahres verdoppelt.

Ausgetrockneter und gerissener Boden
Bildrechte: imago/Steve Bauerschmidt

08:54 Uhr | Unbekannte stehlen Schlangen und Vogelspinnen

Manchmal gibt es Meldungen, die sind an Kuriosität kaum zu übertreffen. Diese gehört dazu: Unbekannte sind in Derenburg im Landkreis Harz in ein Zoogeschäft eingebrochen. Nach Polizeiangaben ließen sie 20 Vogelspinnen und sechs Schlangen mitgehen. Aus einer Vitrine im Vorraum der Tierhandlung stahlen sie zunächst einen albino-artigen Python. Anschließend holten sie aus einem weiteren Glasschrank fünf giftige Hornvipern. Die Schlangen kosteten rund 1.300 Euro.

08:41 Uhr | Felsstürze bei Thale

Tonnenschwere Felsbrocken stürzen derzeit entlang der L42 im Harz ab. Die Straße von Thale nach Friedrichsbrunn und zum Hexentanzplatz ist seit zwei Wochen gesperrt. Während einer Routinekontrolle sind lockere Felsen aufgefallen. Diese werden nun beseitigt. Außerdem werden stählerne Fangzäune angebracht, um die Straße zusätzlich zu sichern. Die Arbeiten sollen bis Weihnachten beendet sein.

08:26 Uhr | Wir sind Trend

Sachsen-Anhalt war gestern ein Twitter-Trend. Das kommt ja tatsächlich nicht so häufig vor. Der Hashtag #sachsenanhalt trendete im Zusammenhang mit der Rundfunkbeitragserhöhung und dem damit verbunden Streit unserer regierenden Parteien. Wir haben es als Anlass genommen, unser Land von der besten Seite zu präsentieren und haben einen Tweet mit spannenden Geschichten aus unserem Land beigemischt. Vielleicht haben Sie ja auch Lust, reinzuklicken.

08:09 Uhr | Ein Hattrick für den HFC

Der Hallesche FC ist derzeit nicht zu bremsen. Bei eisigen Temperaturen blühten die Saalestädter auch gegen Unterhaching auf und fuhren ihren dritten Sieg in Folge ein.

07:46 Uhr | Über 90-Jährige stirbt nach Wohnungsbrand in Halle

In Halle ist bei einem Wohnungsbrand eine über 90 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, wurde die Feuerwehr am späten Nachmittag zu einem Mehrfamilienhaus gerufen, weil aus einer Wohnung Qualm drang. Die Einsatzkräfte hätten die Wohnung geöffnet und das brennende Sofa gelöscht. Die Mieterin sei noch in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie aber wenig später starb. Die anderen Wohnungen in dem Haus wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Die Brandursache ist noch unklar.

07:23 Uhr | Rundfunkbeitrag: SPD und CDU wollen Kompromiss

Im Streit um die Erhöhung des Rundfunkbeitrags sind die Koalitionsparteien in Sachsen-Anhalt offenbar zu Kompromissen bereit. So zeigte sich der medienpolitische Sprecher der CDU, Markus Kurze, bei MDR SACHSEN-ANHALT optimistisch, dass ein gemeinsamer Weg gefunden werde. Der medienpolitische Sprecher der SPD, Holger Hövelmann, sagte, die Partei sei bereit, sich zu bewegen.

Gestern war die Sitzung des Medienausschusses des Landtags kurzfristig um eine Woche verschoben worden. Der Streit um den Rundfunkbeitrag hatte die schwarz-rot-grüne Regierungskoalition in eine Krise gestürzt. Die CDU ist gegen die Erhöhung des Beitrags, SPD und Grüne sind dafür. Die Grünen hatten zuletzt mit dem Ende der Koalition gedroht, falls die CDU an ihrem Nein festhält.

07:05 Uhr | Immer mehr Haustiere in Coronazeiten

Nach so viel schwerer nachrichtlicher Kost, brauche ich jetzt erstmal wieder etwas Nettes. Ich denke, Sie haben auch nichts dagegen. Wie wäre es denn mit etwas Tier-Content? Offensichtlich holen sich aktuell mehr Menschen Haustiere. Besonders Hunde sind beliebt, wie Tierpsychologin Nadine Liebert aus einer Hundeschule in Irxleben merkt. Sie warnt jedoch davor, sich unbedacht und kurzsichtig ein Haustier zuzulegen. Auch Hunde haben Bedürfnisse.

06:53 Uhr | Magdeburg: Widerstand in Altenheimen gegen Schnelltests

In Magdeburg weigern sich noch immer Altenheime, Corona-Schnelltests einzusetzen. Laut Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) wird als Begründung der Aufwand genannt. Die Stadt hatte vor einer Woche in einem Schreiben an die Heime festgelegt, dass jeder Besucher und alle Mitarbeiter getestet werden sollen. Ziel sei es, das Virus aus den Pflegeheimen fern zu halten. Laut Trümper sind inzwischen vier Heime in der Stadt betroffen. Drei Bewohner seien gestorben. In Magdeburg gibt es derzeit 37 Neuinfektionen. In den vergangenen Tagen wurden allein in einem Altenheim 32 Corona-Fälle registriert.

06:38 Uhr | Halle: So viele Corona-Tests wie noch nie

In Halle sind innerhalb eines Tages so viele Corona-Tests wie noch nie gemacht worden. Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) sagte, man habe am Dienstag mehr als 1.100 Abstriche genommen. Das sei das höchste Testaufkommen in der Stadt seit Beginn der Pandemie. Die meisten davon seien Schnelltests in Gemeinschaftseinrichtungen. Laut Wiegand ist die Lage an den Krankenhäusern der Stadt derweil unter Kontrolle. Es gebe bereits Anfragen aus anderen Landkreisen und Bundesländern, Corona-Patienten aufzunehmen.

06:12 Uhr | Teil-Lockdown wird bis in den Januar verlängert

Angesichts der immer weiter steigenden Zahlen, ist diese Nachricht nicht verwunderlich: Der Teil-Lockdown in Deutschland bis zum 10. Januar verlängert werden. Darauf haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch geeinigt. Nur über Weihnachten und den Jahreswechsel wird es demnach einige Lockerungen geben. Merkel sagte, Deutschland sei noch weit entfernt von dem Zielwert der 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Außerdem sei täglich eine hohe Zahl an Todesopfern zu beklagen. Damit bleiben beispielsweise Restaurants, Museen, Theater und Freizeiteinrichtungen bis in den Januar hinein geschlossen. Die Auflagen waren ursprünglich bis zum 20. Dezember befristet.

05:59 Uhr | Über 170 Corona-Infizierte bei Tönnies Weißenfels

In Weißenfels im Burgenlandkreis sind beim Schlachtbetrieb Tönnies mehr als 170 Beschäftigte mit dem Coronavirus infiziert. Wie eine Behördensprecherin mitteilte, sind die Mitarbeiter zuvor reihenweise getestet worden. Tönnies wolle die Infizierten nun in Quarantäne unterbringen. Ende der Woche werde es neue Tests geben. Nach Angaben des Landkreises bleibt das Werk aber weiter geöffnet. Bei Tönnies in Weißenfels arbeiten rund 2.200 Menschen.

Laut dem Sozialministerium hat der Burgenlandkreis hat die mit Abstand höchste sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz. Sie liegt bei 248,26. Der Warnwert von 50 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner sollte eigentlich nicht überschritten werden, damit Gesundheitsbehörden Kontakte nachverfolgen können und Krankenhäuser nicht überlastet werden. Daher sind gestern neue Schutzmaßnahmen im Burgenlandkreis in Kraft getreten.

05:32 Uhr | Schneeflöcken, Weißröckchen

Ja, Sie haben sich nicht verlesen, denn tatsächlich könnten heute die ersten Schneeflöckchen im Flachland fallen. Das sagt zumindest unser MDR-Wetterstudio. Ansonsten ist es bereits wie in den vergangenen Tagen: Überwiegend dicht bewölkt, vereinzelt kann sich die Sonne zeigen. Die Tagestemperaturen liegen zwischen minus 1 und plus 3 Grad.

05:15 Uhr | Höchste Zahl der Neuinfektionen seit Beginn der Pandemie

In Sachsen-Anhalt sind binnen eines Tages 534 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Das ist bisher die höchste Zahl der Neuansteckungen in Sachsen-Anhalt an nur einem Tag seit Beginn der Pandemie. Die Zahl der aktuell Infizierten im Land stieg damit am Mittwoch auf 4.577, wie das Sozialministerium in Magdeburg mitteilte. Demnach steigt die Zahl der registrierten Corona-Fälle in unserem Bundesland auf 13.361.

8.594 Menschen gelten als genesen. Nach Angaben des Ministeriums müssen derzeit 57 Patienten auf der Intensivstation versorgt werden, 24 davon müssen künstlich beatmet werden. Neun weitere Todesfälle seien hinzugekommen. Die Zahl stieg damit auf 190.

05:00 Uhr | Guten Morgen!

Ja, es ist tatsächlich noch so früh. Ich hoffe für Sie aber, dass Sie etwas länger schlafen können und daher diese Nachricht nicht um 5 Uhr, sondern etwas später lesen können. Die gute Nachricht so oder so: Es ist Donnerstag. Und der ist ja bekanntlich der kleine Freitag. Mit dieser Motivation starten wir dann mal in den Tag. Ich bin Olga Patlan und ich schaffe wieder einen Überblick über alles, was in unserem Land so los ist.



Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns über Ihre Meinung, lassen Sie uns gerne einen Kommentar da oder schreiben Sie uns bei Twitter oder Facebook. #tickeriki

3 Kommentare

Denkschnecke vor 6 Wochen

Nein, das ist falsch. Es gibt erstens vielleicht viele positive Tests von Menschen ohne Symptome, aber nur sehr wenige, bei denen der Getestete nicht infiziert ist. Die Falsch-Positiv-Rate liegt nach wie vor bei weit unter 1%.
Und schon gar nicht kann ein PCR-Test auf Gensequenzen von einer anderen Infektion als durch SARS-CoV2 ansprechen. (Ihr Hausschlüssel passt ja auch nicht beim Nachbarn, bloß weil der das gleiche Fertighaus hat.) Das sind Legenden aus "alternativen Medien".

MDR-Team vor 6 Wochen

Vielen Dank für Ihre Anregung. Teilweise machen wir das auch so. Wir nehmen das mit in die Redaktion und werden diskutieren, wie wir da klarer in der Bezeichnung sein können.

tigreve vor 6 Wochen

Man sollte positive Tests von Neuinfektionen unterscheiden.
Ein positiver Test beweist keine Neuinfektion, sondern nur die Möglichkeit einer Infektion.
Es gibt viele positive Tests, wo die Personen gar nicht infiziert sind und auch keine Symptome haben.
Da zeigt der Test positiv an, weil z.B. Gensequenzen von einer früheren durchgemachten Influenza und nicht von Corona gefunden wurden.
Man sollte deshalb besser von positiv Getesten sprechen.

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