29.10.2020 | Der Morgenticker für Sachsen-Anhalt Erste Region in Sachsen-Anhalt: 7-Tage-Wert in Magdeburg über 100

Porträtfoto von Michael Rosebrock
Bildrechte: MDR/Michael Rosebrock

Heute im Morgenticker: Magdeburg ist die erste Stadt in Sachsen-Anhalt, die den 7-Tage-Inzidenzwert von 100 überschritten hat. Außerdem: Das Land will die Beschlüsse zum "Teil-Lockdown" schnell umsetzen. Und bei einem Feuer in einem Lebensmittel-Discounter in Magdeburg ist ein Millionenschaden enstanden.

Das Virus in der Vergrößerung.
Magdeburg ist die erste Stadt in Sachsen-Anhalt, die den 7-Tage-Inzidenzwert von 100 überschritten hat. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Das Wichtigste am Morgen

10:58 Uhr | Tschüß und bis morgen

Und das war der Morgenticker für Donnerstag. Alle weiteren Nachrichten des Tages finden Sie ab jetzt hier. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Morgen geht es an dieser Stelle weiter. Würde mich freuen, wenn Sie dabei sind.

10:52 Uhr | UPDATE: Feuer in Aldi-Markt – 3,2 Mio. Euro Schaden

Das Großfeuer in dem Aldi-Markt in Magdeburg ist weitgehend gelöscht. Jetzt beginnt die Spurensuche. Die Ermittler gehen derzeit von Brandstiftung aus. Wie die Polizei mitteilte, berichteten Zeugen von Personen am Brandort. Das Feuer war gegen 1:40 Uhr ausgebrochen. Das Dach des Gebäudes ist während der Löscharbeiten teilweise eingestürzt. Verletzte hat es nicht gegeben. Die Feuerwehr geht von einem Sachschaden in Höhe von 3,2 Millionen Euro aus.

Ein haus von oben. Im Dach klaffen große Löcher.
Bei dem Feuer in einem Aldi-Markt in Magdeburg ist ein Sachschaden in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro entstanden. Bildrechte: MDR/Thomas Schulz

10:38 Uhr | "Teil-Lockdown": Gastgewerbe befürchtet Pleitewelle

Das deutsche Gastgewerbe sieht in den neuen Corona-Auflagen ein Berufsverbot für die Branche. DEHOGA-Bundeschefin Ingrid Hartges sagte der Funke-Mediengruppe, etwa ein Drittel der bundesweit 245.000 Betriebe könnten den Winter nicht überstehen. Auch Sachsen-Anhalts Hotel- und Gaststättenverband hat die neuen Beschränkungen scharf kritisiert. Man prüfe rechtliche Schritte gegen den Beschluss. Lob für die Maßnahmen kommt dagegen vom Städte- und Gemeindebund. Durch die neuen Corona-Auflagen sei verhindert worden, dass das Land in eine Art Halbkoma versetzt werde. In Sachsen-Anhalt will die Landesregierung bereits heute die Beschlüsse von Mittwoch in Landesrecht umsetzen.

10:27 Uhr | "Kahlschlag" im Kurpark Schierke

Der Kurpark in Schierke
Im Kurpark Schierke in Wernigrode müssen Bildrechte: Waltraud Pfohl

Im Kurpark Schierke in Wernigerode (Landkreis Harz) müssen rund 100 kranke Fichten gefällt werden. Nach Angaben der Stadt sind die vom Borkenkäfer befallenen Bäume eine Gefahr an Wanderwegen und einem Spielplatz. Kommende Woche würden auch augenscheinlich noch grüne Fichten gefällt, da sie ebenfalls befallen seien. Die Stadt spricht von einer drastischen Maßnahme, die aber wichtig sei, um den Kurpark zu erhalten.

10:08 Uhr | Weniger Arbeitslose in Sachsen-Anhalt gemeldet

Logo Arbeitsamt
Die Zahl der Arbeitslosen in Sachsen-Anhalt ist im Oktober 2020 leicht zurückgegangen. Bildrechte: MDR / Henrik Pillwitz

In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der Arbeitslosen im Oktober leicht gesunken. Wie die Landesarbeitsagentur mitteilte, sind im ablaufenden Monat rund 83.500 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet gewesen. Das waren 2.700 weniger als im Vormonat, aber 8.600 Arbeitslose mehr als im Oktober vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote betrug 7,5 Prozent. Deutschlandweit ist die Zahl der Arbeitslosen um etwa 87.000 auf rund 2,76 Millionen (6,0 Prozent) zurückgegangen.

9:57 Uhr | Merkel: Neue Corona-Maßnahmen sind erforderlich

Angela Merkel nimmt vor Ihrer Regierungserklärung zur Bewältigung der Corona-Pandemie die Maske ab.
Bildrechte: dpa

Bundeskanzlerin Merkel hat in ihrer Regierungserklärung zu den neuen Corona-Maßnahmen erneut dazu aufgerufen, auf nicht erforderliche Kontakte zu verzichten. Sie sagte im Bundestag, Deutschland befinde sich zu Beginn der kalten Jahreszeit in einer dramatischen Lage. Nur mit Kontaktbeschränkungen könne die Pandemie auf ein beherrschbares Niveau gebracht werden. Mit Blick auf die Schließung von Kultureinrichtungen und in der Gastronomie sagte Merkel, sie verstehe die Frustration und die Verzweifelung. Aber die Hygienekonzepte sei nicht sinnlos. Sie würden bald wieder gebraucht. Am Mittwoch hatten sich Bund und Länder auf einen "Teil-Lockdown" geeinigt. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sieht keine Alternative zu den neuen Corona-Auflagen.

9:45 Uhr | Feuer in Autowerkstatt in Halle

Blinkendes Blaulicht an einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr.
In Halle hat am Mittwochabend ein Fahrzeug in einer Autowerkstatt gebrannt. Bildrechte: imago images / Deutzmann

Nicht nur in Magdeburg hat es in der Nacht gebrannt, auch in Halle musste die Feuerwehr raus – wenn auch schon etwas früher. Am Mittwochabend ist in einer Autowerkstatt ein Wagen in Flammen aufgegangen. Wie die Polizei mitteilte, versuchte der Besitzer der Werkstatt zunächst, das Auto selbst zu löschen, rief dann aber die Feuerwehr. Warum das Fahrzeug brannte ist noch unklar. Der Sachschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.

9:33 Uhr | Müllabfuhr im Saalekreis wird teurer

Eine Mülltonne in der Aufnahme eines Müllwagens.
Die Müllabfuhr im Saalekreis wird ab dem kommenden Jahr teurer. Bildrechte: IMAGO

Für die Menschen im Saalekreis wird die Müllentsorgung ab dem kommenden Jahr teurer. Das ist ein Ergebnis der Kreistagssitzung am Mittwoch. Die durchschnittliche jährliche Gesamtgebühr steigt um knapp fünf Euro je Einwohner. Als Gründe nennt der Landkreis gestiegene Personalkosten und den Betrieb eines vierten Wertstoffhofs in Teutschenthal. Außerdem soll in Zukunft ein kleineres Entsorgungsfahrzeug eingesetzt werden, um auch schlecht ausgebaute Straßen anfahren zu können. Im Vergleich mit anderen Landkreisen liege die Gesamtgebühr deutlich unter dem Durchschnitt.

9:15 Uhr | Landtag berät über Zukunft der Fähren

In Sachsen-Anhalt berät am Donnerstag der Verkehrsausschuss des Landtags über die Zukunft der Fähren im Land. Dabei geht es vor allem darum, wie die kommunalen Betreiber entlastet werden können. Die Linke will, dass sich derjenige um die Fähren kümmert, dem die damit verbundenen Straßen gehören. Im Fall von Sandau und Werben (Landkreis Stendal) wäre das zum Beispiel das Land. Doch das Ministerium weigert sich bislang, die Kosten zu übernehmen. Die Kommunen kommen wegen der Betriebs-, Personal- und Reparaturkosten regelmäßig an ihre finanziellen Grenzen.

Die Elbfähre bei Sandau in der Altmark setzt über den Fluss. Im Hintergrund das Dorf mit der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kirche.
In Sachsen-Anhalt berät der Verkehrsausschuss des Landtags über die Zukunft der Fähren im Land. Dabei geht es auch um die Fähre Sandau (LK Stendal). Bildrechte: dpa

8:56 Uhr | Altmark: Wolf von Auto erfasst und getötet

In der Altmark ist schon wieder ein Wolf von einem Auto erfasst und getötet worden. Das Tier prallte am Mittwoch auf einer Straße zwischen Jemmeritz und Klötze (Altmarkkreis Salzwedel) gegen das Fahrzeug. Laut Polizei verendete der Wolf an der Unfallstelle. An dem Auto entstand ein Sachschaden von rund 3.000 Euro.

8:38 Uhr | Mitarbeiter in Munitionsfabrik schwer verletzt

In Harzgerode ist am Mittwoch ein Mitarbeiter einer Munitionsfabrik bei einer Verpuffung schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Verpuffung in einem Fertigungsbereich für pyrotechnische Produkte. Der 37-Jährige zog sich vor allem im Gesicht und an den Händen Verletzungen zu und wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Die genaue Ursache sei noch unklar. Die Polizei geht von einem Arbeitsunfall aus.

8:26 Uhr | Magdeburg hält an Weihnachtsmarkt fest

Eine große Weihnachtspyramide schmückt 2018 den Eingang zum Magdeburger Weihnachtsmarkt.
Magdeburg will an seinen Plänen für den Weihnachtsmarkt festhalten. Ein Bild aus dem Jahr 2018. Bildrechte: dpa

Magdeburg will an seinen Plänen für den Weihnachtsmarkt festhalten. Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) sagte MDR SACHSEN-ANHALT, dafür hätten sich die Aussteller und die Betreibergesellschaft gemeinsam ausgesprochen. Im Gespräch sei, auf Alkohol zu verzichten. Trümper machte deutlich, dass trotz der weitreichenden neuen Corona-Beschränkungen der Weihnachtsmarkt nicht komplett eingestampft werden dürfe. Er befürchtet sonst gerade in der Weihnachtszeit "eine Phase der totalen Depression". Generell hält der Oberbürgermeister die am Mittwoch vereinbarten neuen Maßnahmen für falsch. Statt so radikal vorzugehen, müsse man Vertrauen in die Menschen stecken.

8:05 Uhr | 20.000 Jung-Lachse in der Nuthe ausgesetzt

Am Mittwoch haben wir es angekündigt, heute am Donnerstag können wir nun Vollzug melden: In der Nuthe im Osten Sachsen-Anhalts sind bei Zerbst 20.000 Jung-Lachse ausgesetzt worden. Die Fische sind etwa sechs bis zehn Zentimeter groß und wiegen durchschnittlich sechs Gramm. Wissenschaftler hatten herausgefunden, dass die Nuthe den jungen Tieren gute Überlebensbedingungen bietet. Der Lachs galt in Sachsen-Anhalt als ausgestorbene Fischart.

Lachse schwimmen in einem Becken.
In der Nuthe sind 20.000 Jung-Lachse ausgesetzt worden. Bildrechte: MDR/Luisa König

7:38 Uhr | Re-Start 19: Forschungsergebnisse werden vorgestellt

Forscher der Uni Halle stellen am Donnerstag die Ergebnisse ihres Corona-Konzert-Experiments vor. In der Arena Leipzig waren im August bei einem simulierten Konzert von Popstar Tim Bendzko 1.400 Zuschauer zugelassen. Die Infektiologen sammelten riesige Datenmengen und werteten sie aus. Es ging um die Frage, unter welchen Bedingungen große Sport- und Kulturveranstaltungen stattfinden könnten. Wir dürfen gespannt sein...

7:21 Uhr | Corona: 7-Tage-Inzidenzwert in Magdeburg über 100

In Deutschand hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen erneut einen Höchststand erreicht. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut 16.774 neue Fälle binnen eines Tages. Der bisherige Tages-Höchstwert lag gestern bei knapp 15.000. In Sachsen-Anhalt meldete das Sozialministerium am Mittwoch 247 neue Corona-Fälle. Nach den neuesten Angaben des Robert Koch-Instituts ist zudem Magdeburg die erste Stadt in Sachsen-Anhalt, die den 7-Tage-Inzidenzwert von 100 überschritten hat. Danach wurden in der Landeshauptstadt 101,9 Fälle auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen registriert.

Orangefarbener Kartenausschnitt auf schwarzem Hintergrund mit Legende
Magdeburg ist die erste Stadt in Sachsen-Anhalt, die den 7-Tage-Inzidenzwert von 100 überschritten hat. (Screenshot: RKI-Dashboard) Bildrechte: MDR/Robert Koch Institut

7:02 Uhr | Millionenschaden bei Feuer in Magdeburg

In Magdeburg ist in der Nacht bei einem Feuer in einem Lebensmittel-Discounter ein Millionenschaden entstanden. Die Ermittler gehen derzeit von Brandstiftung aus. Wie die Polizei mitteilte, berichteten Zeugen von Personen am Brandort. Das Feuer brach gegen 1:40 Uhr aus. Zahlreiche Feuerwehren waren und sind im Einsatz. Die Löscharbeiten in der Aldi-Filiale in der Schönebecker Straße laufen zur Stunde noch. Das Dach des Gebäudes ist teilweise eingestürzt. Verletzte hat es nicht gegeben.

Ein einstöckiges Gebäude. Aus dem Spitzdach schlagen Flammen. Mehrere Feuerwehrautos. Auf der Straße liegen Schläuche. Von einer ausgefahrenen Drehleiter aus wird ein Wasserstrahl in die Flammen gespritzt.
Bei einem Großfeuer in einem Aldi-Markt in Magdeburg ist in der Nacht ein Millionenschaden entstanden. Bildrechte: MDR/Thomas Schulz

6:38 Uhr | Teil-Lockdown: DEHOGA prüft rechtliche Schritte

Der Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) in Sachsen-Anhalt kritisiert die neuen Corona-Beschränkungen scharf. Landeschef Michael Schmidt bezeichnete den "Teil-Lockdown" als eine große Enttäuschung. Die Hotels und Gaststätten im Land seien nicht Treiber der Pandemie. Deshalb prüfe sein Verband nun rechtliche Schritte gegen den Beschluss. Der DEHOGA-Bundesverband befürchtet, dass etwa ein Drittel der Betriebe den Winter nicht überstehen wird. Neben den strengeren Maßnahmen haben Bund und Länder am Mittwoch auch neue Corona-Nothilfen beschlossen. Betroffene Betriebe sollen vom Bund bis zu 75 Prozent ihres Umsatzes aus dem November 2019 erstattet bekommen.

6:22 Uhr | Kulturhauptstadt: Oberbürgermeister bleibt optimistisch

Nicht Magdeburg, sondern Chemnitz: Die Stadt ist am Mittwoch als deutsche Kulturhauptstadt Europas 2025 empfohlen worden. Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) zeigte sich dennoch optimistisch. Die Niederlage Magdeburgs bei der Bewerbung sei kein Grund zur Resignation. Es seien viele innovative Prozesse angestoßen worden. Dies wolle man keinesfalls ungenutzt lassen. Fünf Städte waren noch im Rennen um den Titel "Kulturhauptstadt 2025". Neben Magdeburg und Chemnitz auch Hannover, Hildesheim und Nürnberg. Meine Kollegin Janine Wohlfahrt hat die Entscheidung unter die Lupe genommen. Hier ihr Kommentar:

6:01 Uhr | Corona: Land will "Teil-Lockdown" schnell umsetzen

Sachsen-Anhalt will die Beschlüsse zum Teil-Lockdown schnell auf den Weg bringen. Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) betonte nach der Einigung zwischen Bund und Ländern, es zähle jeder Tag, um eine nationale Notlage des Gesundheitssystems zu verhindern. Der "Sachsen-Anhalt-Weg" werde ausgesetzt.

Es gibt keine Veranstaltungen in den nächsten vier Wochen, es gibt keinen Geburtstag, es gibt keine Hochzeit.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU)

Haseloff sagte weiter, es sei notwendig, die Zahl der Kontakte um 75 Prozent zu reduzieren. Das erfordere ein bundesweit einheitliches Vorgehen. Der Ministerpräsident hatte in den vergangenen Wochen stets darauf gepocht, die Maßnahmen den lokalen Infektionszahlen anzupassen. Bereits heute will die Landesregierung die Beschlüsse in Landesrecht umsetzen. Ab Montag gilt dann in Deutschland bis Ende November ein "Teil-Lockdown". Bund und Länder hatten sich am Mittwoch auf umfangreiche Maßnahmen geeinigt, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Was das nun genau bedeutet, haben wir in diesem Artikel aufgelistet:

05:49 Uhr | Halle-Anschlag: Sachsen-Anhalt will Polizei-Ausbildung verbessern

Nach dem Anschlag von Halle will Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) die Polizei-Ausbildung verbessern. Im Untersuchungsausschuss des Landtages sagte Stahlknecht am Mittwoch, die Polizisten in Sachsen-Anhalt sollten zum Beispiel besser im Opferschutz ausgebildet werden. Damit reagiere das Land auf die Kritik von Überlebenden des Anschlags auf die Synagoge. Diese hatten zum Teil unsensibles und teilweise respektloses Verhalten der Polizisten beklagt. Vor dem Untersuchungsausschuss äußerte sich am Mittwoch auch Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos):

05:38 Uhr | CDU-Basis soll Bundeschef per Briefwahl bestimmen

Die CDU in Sachsen-Anhalt will den neuen Bundesparteichef zeitnah von der Parteibasis per Briefwahl bestimmen lassen. Wie der Landesvorstand mitteilte, wurde ein entsprechender Antrag an die Bundes-CDU geschickt. Der rund 6.000 Mitglieder zählende CDU-Landesverband Sachsen-Anhalt unterstützt mehrheitlich den Kandidaten Friedrich Merz. Die CDU-Führung hatte am Montag den geplanten Bundesparteitag im Dezember wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus abgesagt. Spätestens Mitte Januar soll nun entschieden werden, wie die neue Parteispitze gewählt werden soll.

05:29 Uhr | Das Wetter: viele Wolken und Regen, bis 13 Grad

In Sachsen-Anhalt sind am Donnerstag viele Wolken unterwegs. Nur ab und zu zeigt sich die Sonne. Am Vormittag müssen wir dazu mit viel Regen rechnen, der erst zum Nachmittag nachlässt. Die Temperaturen liegen zwischen 10 und 13 Grad. Der Wind weht mit starken bis stürmischen Böen aus Südwest bis West. Auch am Freitag wird das Wetter nicht besser. Es erwarten uns viele Wolken und Regen.

05:19 Uhr | Fußball: RB Leipzig geht in Manchester unter

In der Fußball-Champions-League hat RB Leipzig eine deutliche Auswärtsniederlage kassiert. Beim englischen Rekordmeister Manchester United verlor das Team am Mittwoch 0:5. Es war die erste Saisonniederlage für die Leipziger. Borussia Dortmund hat dagegen einen Heimsieg eingefahren. Gegen Zenit Sankt Petersburg gab es einen 2:0-Erfolg.

05:12 Uhr | Corona: Bund und Länder beschließen "Teil-Lockdown"

Bevor wir uns mit den Reaktionen und Auswirkungen befassen, hier noch einmal die wichtigsten Punkte zum "Teil-Lockdown", auf den sich Bund und Länder am Mittwoch geeinigt haben: Betroffen sind sämtliche Freizeiteinrichtungen. Theater, Opern und Konzerthäuser sollen ebenso geschlossen werden wie Fitnesstudios, Restaurants und Bars. Private Treffen sind nur noch für bis zu zehn Menschen aus zwei Haushalten erlaubt. Der Groß- und Einzelhandel, Friseursalons sowie Schulen und Kitas sollen geöffnet bleiben. Veranstaltungen des Profisports dürfen nur noch ohne Zuschauer stattfinden. Übernachtungsangebote sind im November nur mit einem triftigen Grund erlaubt. Die Beschränkungen sollen ab kommenden Montag bis Ende November gelten.

05:03 Uhr | Guten Morgen am Donnerstag

Herzlich Willkommen zum Morgenticker an diesem Donnerstag. Bis 11 Uhr bekommen Sie hier die Nachrichten aus und für Sachsen-Anhalt. Wie immer kurz und kompakt zusammengefasst, damit Sie wissen, was passiert. Der heutige Tag steht mal wieder im Zeichen von Corona. Anlass sind die Beschlüsse um den "Teil-Lockdown" vom Mittwoch. Es gibt einiges zu besprechen...Mein Name ist Michael Rosebrock.

Über Themen aus dem Morgenticker berichtet MDR SACHSEN-ANHALT auch im... Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR um 11 | 11:00 Uhr
Fernsehen | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19:00 Uhr

12 Kommentare

Eisrnbahnfan1950 vor 4 Wochen

Es kann nicht sein das dieser OB von Magdeburg bei einer 7 Tage Inzidens von mehr als 100 Infizierten immer noch am Weihnachtsmarkt festhält. Er schwört immer auf die Verantwortung seiner Bevölkerung in MD.Was hat es ihm gebracht, die erste Stadt in SA mit so hohen Zahlen.Das war nur eine Feier mit ca.120 bis 150 Teilnehmern. Große Städte wie Erfurt und Nürnberg um nur einige zunennen, haben ihre Weihnachtsmärkte schon abgesagt.Gilt es sich in MD als OB zuprofilieren? Wer übernimmt die Verantwortung? Wie kann man sich als Bürgermeister einer Stadt wie Magdeburg gegen die Beschlüsse der Bundesrepublik und seines Ministerpräsidenten Herrn Haselhoff stellen,mit den meisten Infizierten innerhalb von 7 Tagen pro 100 000 Einwohner.

Grosser Klaus vor 4 Wochen

Das Denken der Politik ist schlicht und ergreifend ein Armutszeugnis und ein Beweis, dass man sich über die Sommermonate nicht auf die zweite Welle, die viele vorausgesagt haben, vorbereitet hat.
Dass ein Lockdown nichts bringt, zeigt der Blick auf unsere Nachbarländer. Herr Streeck, Herr Gassen und Herr Schmidt-Chanasit haben ein von vielen Ärzteverbänden unterstütztes und auf Fakten basierendes Konzeptpapier vorgelegt, wie es ohne Lockdown funktionieren könnte, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Warum ein solcher Weg nicht zuerst einmal probiert wird, anstatt mit einem Lockdown wieder mehr Schaden als Nutzen zu stiften, ist und bleibt mir ein Rätsel.

Grosser Klaus vor 4 Wochen

Wenn man sein Gehirn ausschaltet, ist eben auch mal schnell in 90 Minuten eine Einigung herbeigeführt. Kritiker hätten mehr als genug Angriffspunkte gehabt, diese liefern bereits die Wissenschaft.
Herr Laschet hat die Maßnahmen gestern in der Tagesschau wunderbar erklärt: Wir wissen, dass die Restaurants, der Freizeitsport etc. nicht der Treiber der Pandemie sind und hieraus keine großen Ansteckungen resultieren, daher schließen wir einfach mal alles, denn nichts machen ist ja auch keine Lösung. Ganz nach dem Motto: Wenn ich viele unsinnige Maßnahmen beschließe, hat es ja vielleicht doch einen Effekt

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