10.07.2020 | Sachsen-Anhalt am Morgen Entwarnung in Dessau: Keine Bombe, keine Evakuierung

MDR SACHSEN-ANHALT Autor Reporter Radio Online André Plaul
Bildrechte: MDR/Jörn Rettig

Heute im Morgenticker: Dessau bleibt eine Teilevakuierung erspart. Eine mögliche Bombe entpuppte sich als Stahlrohr. Und: Neue Corona-Fälle in Fleischbetrieben sowie in Magdeburger Schule. Außerdem Thema bei uns: Ab heute neue Hilfsgelder für Unternehmen.

Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes halten ein langes Stahlrohr
Ausgegraben wurde klar: Die vermeintliche Weltkriegsbombe ist nur ein Stahlrohr. Bildrechte: MDR/Grit Lichtblau

Das sind die Top-Themen am Freitag:

11:05 Uhr | Ausgetickert

Am Saaleufer in Bernburg sitzen Enten
Relaxen am Wasser – immer eine gute Idee. Bildrechte: MDR/André Plaul

Wissen Sie was? – Es hat mir richtig Spaß gemacht mit Ihnen in dieser Woche. Danke für's Reinklicken. Wir lesen uns sicher bald wieder. Weitere aktuelle Nachrichten und Hintergründe zu den Themen aus Sachsen-Anhalt kriegen Sie nun wieder auf unseren Sachsen-Anhalt-Seiten.

Am Montag serviert Ihnen mein Kollege Luca Deutschländer den Morgenticker.
Ich verabschiede mich wie gewohnt mit einem schönen Bild aus Sachsen-Anhalt. Dieser Schnappschuss entstand am Saale-Ufer in Bernburg.

Ein schönes Wochenende. Ahoj!

10:45 Uhr | 125 Jahre aufwärts in Anhalt

Dass Sachsen-Anhalt ein Kletterland ist, hätte ich ehrlich gesagt auch nicht gedacht. Der Deutsche Alpenverein hat hier sogar einen eigenen Landesverband. Und die größte Sektion darin, die bilden die Bergfreunde Anhalt Dessau e.V..

Die feiern gerade 125-jähriges Jubiläum. Und pünktlich dazu konnten sie sich jetzt auch wieder zum Klettern treffen, im eindrucksvollsten "Canyon" des Landes.

10:33 Uhr | Haare ab und Gutes tun

Der Verein für krebskranke Kinder im Harz hat vor drei Jahren eine Haarspenden-Aktion gestartet. Aus gespendeten Zöpfen werden Echthaarperücken gemacht, die beispielsweise Erkrankten bei einer Chemotherapie sicherlich mehr Selbstwertgefühl, Kraft und Lebensmut geben können. Und diese Haarspendenaktion erlebt dieser Tage einen ungeahnten Boom.

So hat jetzt zum Beispiel auch die zwölfjährige Lina aus Wernigerode mitgemacht. Wir finden: Die kürzeren Haare stehen ihr mindestens genauso gut!

Zwölfjähirge Lina
Bildrechte: Sallina Klinke / Verein für krebskranke Kinder im Harz
Zwölfjähirge Lina
Bildrechte: Sallina Klinke / Verein für krebskranke Kinder im Harz
Zwölfjähirge Lina
Bildrechte: Sallina Klinke / Verein für krebskranke Kinder im Harz
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10:14 Uhr | Streaming-Tipps zum Wochenende

Ich kann Sie unmöglich ohne ein paar handverlesene Tipps aus unserer Mediathek ins Wochenende entlassen. Folgende Perlen finden Sie im Web, als App und per Smart-TV:

Mann liegt zufrieden auf Sofa und hält Schüssel mit Chips und Fernbedienung.
Leute, Leute ... doch nicht mit Schuhen auf's Sofa! Bildrechte: imago/Westend61

  • Traumhaft: Über 1.000 Gartendenkmale gibt es in Sachsen-Anhalt. Die 50 schönsten wurden einst ausgewählt – und zu den Gartenträumen erklärt. Die werden gerade 20 Jahre alt. "Unterwegs in Sachsen-Anhalt" ist auf Stippvisite in Blankenburg, Michaelstein, Ballenstedt und Sangerhausen. Lassen auch Sie sich zu einem Kurzbesuch inspirieren!
  • Legendär: Ein Engagement am Theater Magdeburg war der Traum von Rolf Herricht. Doch bis es auf die Bühne seiner Geburtsstadt ging, waren Umwege über Salzwedel, Stendal, Staßfurt und Frankfurt (Oder) nötig. Der Gang nach Bernburg wurde zum Schicksal: Hier traf Rolf Herricht auf Hans-Joachim Preil und drei Jahrzehnte Sketche-Kult nahmen ihren Lauf. "Legenden - Ein Abend für Rolf Herricht" erinnert an das beliebte Multitalent.
  • Gesund: Die Milch macht's – zum Beispiel auf dem Glinder Ziegenhof bei Schönebeck. Wie Käse hergestellt wird und was Milch-Alternativen taugen, erklärt die Sommer-Ausgabe des MDR-Magazins "Hauptsache Gesund" von gestern Abend.

09:58 Uhr | Wanderer-Info: Wieder Durchkommen am Brocken

Pünktlich zum Wochenende erreicht uns gerade diese Info vom Nationalpark Harz: Der Eckerlochstieg von Schierke zum Brocken ist nach einigen Tagen Sperrung wieder frei. Hier wurden unter anderem eine in die Jahre gekommene Holzbrücke über das Schwarze Schluftwasser erneuert und der Weg von Sturmschäden freigeschnitten.

Collage zweier Bilder: Links der Eckerlochstieg mit maroden Holzbalken, rechts verlegen Männer frische Holzbalken
Die neue Holzbrücke (rechts) sieht auch deutlich einladender aus. Bildrechte: Martin Bollmann/Nationalpark Harz

09:39 Uhr | Erinnerungen an den "Jesus" von Arendsee

Das Gustav-Nagel-Areal in Arendsee wird heute auf den Tag genau 110 Jahre alt. Der bekannte Wanderprediger mit dem weißen Gewand und dem langen Haar wohnte, musizierte und arbeitete dort gemeinsam mit Frau und drei Kindern. Christine Meyer aus Arendsee, die hat den Naturapostel noch kennengelernt. Ein Besuch:

09:24 Uhr | Berlin, Berlin – wir baggern für Berlin!

Sie erinnern sich an den Eimerkettenbagger K160? Genau, der war kürzlich auf Umzugsreise und baggert nun Steine in – wo sonst – Steinsdorf im Landkreis Wittenberg. Der 50 Meter lange Koloss fördert mit seinen 50 Eimern an der Kette 350 Tonnen Kies pro Stunde aus dem Baggersee. Der Kies aus Steinsdorf wird dringend in Betonwerken gebraucht – vor allem in Berlin. Hier sind die Bilder dazu:

Mann auf Plattform eines Baggers
Im Landkreis Wittenberg hat ein 50 Meter langer Eimerkettenbagger auf ungewöhnliche Weise "umgesetzt". Bildrechte: MDR/Martin Krause
Mann auf Plattform eines Baggers
Im Landkreis Wittenberg hat ein 50 Meter langer Eimerkettenbagger auf ungewöhnliche Weise "umgesetzt". Bildrechte: MDR/Martin Krause
Treppe an Führerhaus eines Baggers
Der riesige Eisen-Koloss musste zwischen Steinsdorf und Zwuschen an einen Kiessee transportiert werden. Bildrechte: MDR/Martin Krause
Bagger in See
Dafür bahnte sich das 250 Tonnen schwere Gefährt selbst seinen Weg und räumte mit Genehmigung auch eine Kreisstraße beiseite. Bildrechte: MDR/Martin Krause
Förderbänder führen durch Baggersee
Der Leiter des Kieswerks sagte MDR SACHSEN-ANHALT, den Bagger für einen Transport zu demontieren, sei zu zeitaufwändig und zudem teurer gewesen, als die Straße wiederherzustellen. Bildrechte: MDR/Martin Krause
Teile eines Baggers
An seinem neuen Einsatzort läuft der Bagger 24 Stunden – sechs Tage die Woche. Damit ist es möglich, 500.000 Tonnen Sand/Kies pro Jahr zu fördern. Bildrechte: MDR/Martin Krause
Bagger mit Eimern voll Sand
Ein paar technische Daten: Der Eimerkettenbagger K160 wurde 1995 gebaut, er ist 250 Tonnen schwer, 50 Meter lang und neun Meter breit. Bildrechte: MDR/Martin Krause
Riesiger Eimer mit Sand wird von Bagger aus See gefördert
Der Bagger fördert mit seinen 50 Eimern an der Kette 350 Tonnen Kies pro Stunde vom Grund des Baggersees. Bildrechte: MDR/Martin Krause
Förderband auf Kiesweg
Der geförderte Kies wird drei Kilometer weit über Bänder vom See zum Kieswerk Steinsdorf transportiert. Bildrechte: MDR/Martin Krause
Mann auf Treppe neben Förderband
Mit dem Kies aus Jessen werden vor allem Betonwerke in Berlin versorgt. Bildrechte: MDR/Martin Krause
Kiesfläche neben Baggersee
Inzwischen ist auch der zerstörte rund 30 Meter breite Straßenabschnitt wieder befahrbar.

Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 09. Juli 2020 | 15:10 Uhr

Quelle: MDR/agz
Bildrechte: MDR/Martin Krause
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Riesiger Eimer mit Sand wird von Bagger aus See gefördert
Bildrechte: MDR/Martin Krause

09:06 Uhr | Staßfurterin Ines Härtel wird heute oberste Richterin

Juristin Ines Härtel
Künftig in roter Robe zu sehen: Ines Härtel aus Staßfurt wird heute zur ersten ostdeutschen Richterin am Bundesverfassungsgericht ernannt. Bildrechte: dpa

Eine Frau aus Staßfurt wird am Vormittag offiziell zur Richterin am Bundesverfassungsgericht ernannt. Die Juraprofessorin Ines Härtel wird damit die erste Ostdeutsche am höchsten deutschen Gericht – ein Job, den sie mit "großer Freude, Stolz und Demut" antreten werde, sagte die 48-Jährige. Sie studierte in Göttingen und war Lehrbeauftragte an der Martin-Luther Universität Halle. Zuletzt arbeitete sie als Professorin an der Europauniversität in Frankfurt an der Oder. In Karlsruhe soll sie in Zukunft für Grundrechtsfragen zuständig sein.

08:40 Uhr | Ab heute neue Corona-Hilfen für Unternehmen

Selbstständige und mittelständische Unternehmen in Sachsen-Anhalt können ab heute weitere staatliche Zuschüsse beantragen. Mit den sogenannten Überbrückungshilfen können Fixkosten in Höhe von bis zu 150.000 Euro ausgezahlt werden. Damit sollen durch die Corona-Pandemie entstandene Defizite abgemildert werden.

Anträge können nur über vorab registrierte Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer gestellt werden – und zwar bei der landeseigenen Investitionsbank.

Wer kann die neuen Corona-Hilfen bekommen? Laut Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalts können kleine Unternehmen, Mittelständler, gemeinnützige Organisationen und hauptberufliche Soloselbstständige die Zuschüsse beantragen. Voraussetzung ist, dass die Hilfesuchenden im Mai und April einen Umsatzeinbruch von mindestens 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nachweisen können. Dann werden zwischen 40 und 80 Prozent der betrieblichen Fixkosten erstattet.

08:22 Uhr | Update: Entwarnung für Dessau

Aufatmen in Dessau am Freitagmorgen: Die im Stadtteil Ziebigk vermutete Weltkriegs-Bombe hat sich als Stahlrohr entpuppt. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes legten das Fundstück am Freitagmorgen in etwa drei Metern Tiefe frei. Laut einer Polizeisprecherin dauerte die Aktion rund eine halbe Stunde. Teile eines alten Fundaments seien zudem zum Vorschein gekommen.

Somit bleibt Dessau eine weiträumige Evakuierung am Wochenende erspart.

08:03 Uhr | Dessau: Polizeihund tot in Privatauto von Beamtem gefunden

In Dessau-Roßlau ist ein Polizeihund tot im Privatwagen eines Beamten entdeckt worden. Das Tier sei im Kofferraum des Autos gewesen, erklärte eine Polizeisprecherin MDR SACHSEN-ANHALT gestern. Der Diensthundeführer soll den Hund demnach mehrere Stunden allein in seinem Wagen gelassen haben. Das Auto sei auf dem Gelände der Polizeiinspektion abgestellt gewesen. Woran das Tier starb, ist den Angaben zufolge noch nicht geklärt. Das müsse nun ein Tierarzt untersuchen.

07:42 Uhr | Clemens Meyer bekommt Klopstock-Preis

"Als wir träumten", "Die Nacht, die Lichter" oder "In den Gängen" – das sind die wohl bekanntesten Bücher und Drehbücher des in Halle geborenen Autoren Clemens Meyer. Längst gehört er zu den Großen der deutschen Kulturszene. Nach dem MDR-Literaturpreis, dem Preis der Leipziger Buchmesse und dem Deutschen Drehbuchpreis kommt nun eine weitere Auszeichnung: Sachsen-Anhalts Klopstock-Preis 2020. Glückwunsch!

07:28 Uhr | Hoffnung für Solar Valley 2.0

Ein Schild weist an einer Straße vor einem Solarpark zum «Solar Valley» in Bitterfeld-Wolfen
Für das "Solar Valley" in Bitterfeld-Wolfen könnten die Zeichen bald wieder auf Zukunft stehen. Bildrechte: dpa

Ein Schweizer Maschinenbau-Unternehmen will die Solarproduktion in Bitterfeld-Wolfen wiederbeleben. Wie die Firma mitteilte, sollen in dem Werk bereits ab kommendem Jahr Solarzellen hergestellt werden. Parallel dazu sei geplant, im sächsischen Freiberg Solarmodule zu produzieren. Man freue sich, zwei der traditionsreichsten Solarstandorte Europas wiederzubeleben und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Die Investitions-Entscheidung steht allerdings noch unter Vorbehalt. Wie der Schweizer Maschinenbauer mitteilte, müssen die Aktionäre der Firma heute zunächst noch einer geplanten Kapitalerhöhung von umgerechnet rund 155 Millionen Euro zustimmen.

07:11 Uhr | Drei Jahre Geld für Magdeburger Lichterwelt gesichert

Mehr als eine Million LED-Lichter in Form bekannter Figuren: Die Magdeburger Lichterwelt haben im vergangenen Jahr etliche Besucher angezogen und waren beliebtes Fotomotiv in den sozialen Netzwerken. An diesen Erfolg will Magdeburg nun anknüpfen.

Der Stadtrat hat am Donnerstag grünes Licht für eine weitere Finanzierung der Lichterwelt beschlossen. Bis 2023 sind demnach mehr als 1,3 Millionen Euro für die Weihnachtsbeleuchtung eingeplant. Der Stadtrat hat außerdem mehrere Verbesserungen der Lichterschau beschlossen.

Die nächste Lichterwelt in Magdeburg startet am 23. November um 17 Uhr.

06:49 Uhr | Linke: Streit um Spitzenkandidatur

Bei der Linken in Sachsen-Anhalt gibt es Streit über die Kür des Spitzenkandidaten zur Landtagswahl im kommenden Jahr. Die Kreisverbände Jerichower Land, Saalekreis und Magdeburg kritisierten in einem offenen Brief, dass der Landesvorstand bereits Morgen einen Kandidaten vorstellen wolle.

Die Kreisvorsitzende des Jerichower Landes, Kerstin Auerbach, sagte MDR SACHSEN-ANHALT, normalerweise gebe es dazu einen Mitgliederentscheid. Linke-Landeschef Stefan Gebhard sagte, er nehme die Kritik ernst. Allerdings werde in Sachen Spitzenkandidatur lediglich ein Vorschlag gemacht. Der Basis stünde es frei, diesen anzunehmen oder eigene Kandidaten ins Spiel zu bringen. In Parteikreisen hieß es, Eva von Angern aus Magdeburg sei die Favoritin des Landesvorstandes.

06:32 Uhr | HAVAG erneuert Gleise in Halles Altstadt – Bahnen werden umgeleitet

Fahrgäste der Straßenbahn in Halle müssen sich ab kommender Woche auf Behinderungen einstellen. Wie die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG) MDR SACHSEN-ANHALT mitteilte, ist der Grund eine neue Großbaustelle in der Altstadt.

Während der Sommerferien müssen rund 350 Meter abgenutzte Gleise zwischen Marktplatz und Franckeplatz erneuert werden. Bis zu 40 Bahnen in der Stunde rollen hier entlang. Die Bauarbeiten beginnen am Donnerstag und sollen bis zum 26. August dauern. Tages- und Nachtlinien der HAVAG werden umgeleitet. Die Linie 16 wird vorübergehend eingestellt. Einzig für Fußgänger bleiben die Wege offen.

Karte von Halles Altstadt mit eingezeichneter Sperrung
Bildrechte: MDR/datawrapper

06:14 Uhr | Entscheidung über Evakuierung in Dessau

Müssen Teile Dessaus am Wochenende evakuiert werden? Das wird sich heute Morgen noch entscheiden.

Im Stadtteil Ziebigk wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst einen verdächtigen Gegenstand untersuchen. Das hat das Amt für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst der Stadt mitgeteilt. Sollte es sich um eine Weltkriegs-Bombe handeln, müssten im schlimmsten Fall 7.800 Menschen am Sonnabendmorgen ihre Wohnungen verlassen. Betroffen wären auch der Bahnhof, mehrere Alten- und Pflegeheime sowie ein Krankenhaus. Die Stadt hat sich in den vergangenen Tagen bereits auf diesen Fall vorbereitet.

Fundort des verdächtigen Gegenstandes

06:00 Uhr | Weitere Corona-Fälle in Schule und Fleischbetrieben

In Sachsen-Anhalt sind Corona-Infektionen an einer Schule und zwei Fleischbetrieben nachgewiesen worden. Alle Kontaktpersonen der Infizierten sollen bereits unter Quarantäne stehen. Die Details:

  • In Magdeburg ist ein Lehrer des Norbertus-Gymnasiums positiv auf das neue Virus getestet worden. Wie die Stadt mitteilte, müssen rund 100 Schüler und zehn Mitglieder des Schulpersonals in Quarantäne. Die Stadt riet den Eltern zudem, auch die anderen Schüler des Gymnasiums vorläufig zu Hause zu behalten. An der Schule selbst werde es nur einen Notbetrieb geben. Zeugnisse sollen erst zu Beginn des neuen Schuljahres ausgehändigt werden.
  • Im Burgenlandkreis ist währenddessen ein weiterer Infektionsfall am Weißenfelser Standort der Firma Tönnies gemeldet worden. Der Mitarbeiter war den Angaben zufolge im Urlaub, als vergangene Woche der Massentest stattfand.
  • Hinzu kommen drei Fälle in dem Kaufland Fleischbetrieb in Osterfeld. Darüber hat der Landkreis informiert. Die Infektionen seien bei präventiven Tests entdeckt worden.

05:43 Uhr | A2 ist trauriger Unfall-Rekordhalter

Auf der Autobahn 2 gibt es so viele tödliche Unfälle wie auf keiner anderen Autobahn in Sachsen-Anhalt. Das zeigt eine Unfallstatistik des Innenministeriums, die MDR SACHSEN-ANHALT ausgewertet hat. Danach starben auf der A2 in den vergangenen zehn Jahren insgesamt 77 Menschen. Im Schnitt kommt es alle sieben Stunden zu einem Unfall. Die meisten davon gehen glimpflich aus. Bei etwa jedem zehnten Unfall gibt es Verletzte oder Tote. Unfallschwerpunkt in Richtung Berlin ist den Zahlen zufolge der Abschnitt zwischen Magdeburg-Zentrum und Magdeburg-Rothensee. In Richtung Hannover ist die Unfalldichte zwischen dem Kreuz Magdeburg und Irxleben am höchsten.

05:28 Uhr | Das Wetter: stürmisch, nass und echt unfair

Das Wetter bleibt durchwachsen – und das ist noch nett ausgedrückt. Unser MDR-Wetterstudio prognostiziert: zwischen Harz und Altmark starke Bewölkung, tagsüber zunehmend Schauer sowie starke bis stürmische Böen aus West. Im Norden werden es bis zu 20 Grad, im Süden bis zu 28 Grad.

05:10 Uhr | Haseloff bespricht Kohleausstieg mit Regionen

Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) berät heute mit Kommunalpolitikern aus mehreren Landkreisen über den Kohlestrukturwandel. Wie die Staatskanzlei mitteilte, wird sich Haseloff in Hohenmölsen im Burgenlandkreis mit den Landräten der Kreise Mansfeld-Südharz und Anhalt-Bitterfeld sowie des Burgenlandkreises und des Saalekreises treffen. Auch der Oberbürgermeister von Halle, Bernd Wiegand (parteilos), werde an dem Gespräch teilnehmen. Ziel sei es zudem auch, die Bürgerinnen und Bürger der vom Kohleausstieg betroffenen Kommunen in die Planungen mit einzubeziehen.

Der Bund hatte zuletzt den Weg für milliardenschwere Strukturhilfen freigemacht. Insgesamt sollen rund 40 Milliarden Euro in die vom Kohleausstieg betroffenen Reviere fließen. Auf Sachsen-Anhalt entfallen 4,8 Milliarden Euro.

05:00 Uhr | Moin Internet!

Sie haben alles richtig gemacht! Wieso?

  • Sie sind erfolgreich im Freitag aufgewacht. Yeah!
  • Sie gucken in unseren Morgenticker. Mega!
  • Sie können wählen: Es ist Tag der Kuh sowie der Pina Colada.

Ich bin André Plaul und trage auch heute für Sie bis 11 Uhr die aktuellen Meldungen aus Sachsen-Anhalt zusammen. Alles, was Sie wissen müssen, kriegen Sie kurz und kompakt zusammengefasst. Guten Start!

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns über Ihre Meinung, lassen Sie uns gerne einen Kommentar da oder schreiben Sie uns bei Twitter oder Facebook. #tickeriki

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