21.02.2020 | Der Morgenticker für Sachsen-Anhalt Hunderte Sachsen-Anhalter gedenken Hanau-Opfer

Heute im Morgenticker: In Sachsen-Anhalt haben am Abend hunderte Menschen der Opfer von Hanau gedacht. Und: In Magdeburg wird heute eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg entschärft. Außerdem Thema bei uns: Dieser Winter war und ist einer der wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Porträtfoto von Michael Rosebrock
Bildrechte: MDR/Michael Rosebrock

von Michael Rosebrock, MDR SACHSEN-ANHALT

Das Wichtigste am Morgen

10:58 Uhr | Tschüß und schöööönes Wochenende!

Und das war der Morgenticker für heute und diese Woche. Am Montag fasst meine Kollegin Kalina Bunk die Nachrichten und Meldungen für Sie kompakt zusammen. Alle weiteren Nachrichten des heutigen Tages finden Sie ab jetzt hier. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende. Machen Sie es gut...

10:44 Uhr | Was heute wichtig wird...eine Bombenentschärfung


Worum geht´s?
In Magdeburg soll am Mittag eine Weltkriegsbombe entschärft werden. Die 250 Kilo Bombe liegt in einem Gewerbegebiet in Rothensee, westlich vom August-Bebel-Damm.

Warum ist das wichtig?
Die Entschärfung ist für 13 Uhr geplant. Aber schon ab 11 Uhr müssen Gewerbetreibende ihre Firmen räumen. Mitarbeiter haben Pause. Wohnhäuser sind von der Evakuierung nicht betroffen. Die Bombe war am Mittwoch bei der Vorbereitung von Bauarbeiten gefunden worden.

Wie geht es weiter?
Nach der Freilegung und einer Begutachtung geht die eigentliche Entschärfung los. Sollte der Zünder Ärger machen, muss die Bombe vor Ort gesprengt werden. Zwischen 14 und 15 Uhr soll der Einsatz beendet sein.

10:32 Uhr | Mehr als 5 Promille: Köthener in Gericht verhaftet

Im Köthener Amtsgericht ist ein Mann verhaftet worden – der 45-Jährige war sturzbetrunken zu einer Vernehmung erschienen. Ein Atemalkoholtest schlug fehl, weil das Gerät Werte von mehr als 5 Promille nicht anzeigen konnte. Kurz darauf klickten die Handschellen, der Köthner wurde in Ungehorsamshaft genommen. Erst vorige Woche hatte eine Autofahrerin in Zörbig für Schlagzeilen gesorgt. Sie war mit 5,5 Promille Alkohol im Blut erwischt worden.

10:10 Uhr | Trauer und Solidarität nach Gewalttat in Hanau

In Sachsen-Anhalt ist am Abend in mehreren Orten Sachsen-Anhalts der Opfer von Hanau gedacht worden. Hunderte Menschen gingen auf die Straße. Nach Angaben der Polizei beteiligten sich allein an einer Mahnwache in Magdeburg etwa 400 Menschen. In Halle waren es rund 350. Bei der Gewalttat im hessischen Hanau waren am Mittwoch elf Menschen gestorben. Bilder der Gedenkveranstaltungen aus Sachsen-Anhalt finden Sie hier:

Madeburg, Halle und Stendal Nach Anschlag in Hanau: Sachsen-Anhalter zeigen Solidarität

Nach dem Anschlag im hessischen Hanau mit elf Toten hat es am Donnerstagabend in Sachsen-Anhalt zahlreiche Mahnwachen gegeben – unter anderem in Magdeburg, Halle und Stendal.

''Gegen das Vergessen, dass Faschismus ein Verbrechen bleibt!'' steht auf einem Transparent das Demonstranten vor sich her tragen.
In Magdeburg sind nach dem rassistischen Attentat im hessischen Hanau Hunderte Menschen gegen Faschismus und rechte Gewalt auf die Straßen gegangen. Auch in Halle, Stendal, Haldensleben und Oschersleben waren Mahnwachen angekündigt. Bildrechte: dpa
''Gegen das Vergessen, dass Faschismus ein Verbrechen bleibt!'' steht auf einem Transparent das Demonstranten vor sich her tragen.
In Magdeburg sind nach dem rassistischen Attentat im hessischen Hanau Hunderte Menschen gegen Faschismus und rechte Gewalt auf die Straßen gegangen. Auch in Halle, Stendal, Haldensleben und Oschersleben waren Mahnwachen angekündigt. Bildrechte: dpa
Polizisten stehen am Rande einer Versammlung.
Unter dem Motto "Rassismus tötet. Den rechten Terror stoppen" versammelten sich am Donnerstagabend in Magdeburg rund 400 Menschen am Hauptbahnhof. Bildrechte: dpa
Menschen halten Mahnwache am Hasselbachplatz.
Zu der Kundgebung aufgerufen hatte das Bündnis "Solidarisches Magdeburg". Bildrechte: MDR/Andrea Seifert
Menschen halten am Hasselbachplatz eine Mahnwache ab.
Vom Bahnhof lief der Zug zunächst über den Hasselbachplatz zum «halber85», einem auch von der AfD genutzten Veranstaltungsraum. Mehrere Redner, darunter der Linken-Landeschef Stefan Gebhardt, verurteilten die Tat und forderten den Staat zu einem entschiedeneren Handeln gegen rechtsextreme Gewalt auf. Bildrechte: MDR/Andrea Seifert
Auf dem halleschen Marktplatz versammeln sich Menschen, um der Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau zu gedenken.
In Halle ist mit einer Mahnwache auf dem Marktplatz der Anschlagsopfer gedacht worden. Bildrechte: MDR/Daniel Tautz
Menschen halten eine Schweigeminute.
Rund 350 Menschen beteiligten sich daran. Bildrechte: MDR/Daniel Kautz
In Halle vor dem Finanzamt werden die Flaggen Sachsen-Anhalts und Deutschlands als Zeichen der Trauer auf Halbmast gesetzt.
Auf Anordnung des Landes wehen an allen staatlichen Gebäuden die Flaggen auf Halbmast – wie hier vor dem Finanzamt in Halle. Bildrechte: MDR/Fabian Brenner
In Stendal versammeln sich Menschen zu einer Mahnwache nach dem mutmaßlich rassistische motivierten Anschlag im hessischen Hanau.
In Stendal waren etwa 50 Menschen mit Plakaten und Kerzen auf dem Marktplatz zusammengekommen. Bildrechte: MDR/Flora Hallmann
In Stendal versammeln sich Menschen zu einer Mahnwache nach dem mutmaßlich rassistische motivierten Anschlag im hessischen Hanau.
Eine Teilnehmerin sagte MDR SACHSEN-ANHALT: "Das macht einen fassungs- und sprachlos. Ich hoffe, dass die Menschen wach werden und dass sie endlich kritisch auf solche Dinge gucken." Bildrechte: MDR/Flora Hallmann
In Stendal versammeln sich Menschen zu einer Mahnwache nach dem mutmaßlich rassistische motivierten Anschlag im hessischen Hanau.
Ein anderer sagte: "Es ist toll, dass sich so kurzfristig so viele Menschen aus Stendal auf den Weg gemacht haben und ein Zeichen gesetzt haben gegen rechte Gewalt und gegen Rassismus – und dass wir auch darüber gesprochen haben, was man selbst dagegen tun kann. Zivilcourage zeigen, Verschwörungstheorien und rechten Sprüchen widersprechen – auch in der eigenen Familie."

Quelle: MDR,dpa/mp
Bildrechte: MDR/Flora Hallmann
Alle (10) Bilder anzeigen

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 21. Februar 2020 | 10:00 Uhr

09:51 Uhr | Teures Buch beschädigt: Polizei sucht jetzt Zeugen

Ein historisches Buch, aus dem Seiten herausgetrennt wurden.
Wer hat das Buch beschädigt? Die Polizei im Harz sucht jetzt Zeugen. Bildrechte: Polizei Harz

Im Schlossmuseum Quedlinburg ist ein teures Ausstellungsstück von Unbekannten beschädigt worden. Dabei handelt es sich um das "Lebende Buch", das in der Sonderausstellung "Heinrich I. in Quedlinburg" zu sehen ist. Laut Polizei wurden die Bindung und die Verklebung der Seiten vom Buchrücken gerissen. Das Buch hat einen Gesamtwert von rund 145.000 Euro. Die Tat soll sich bereits am 23. Januar ereignet haben. Die Polizei sucht jetzt Zeugen.

09:29 Uhr | Bombenentschärfung: Evakuierungen ab 11 Uhr

In Magdeburg soll am Mittag eine Weltkriegsbombe entschärft werden. Dafür müssen ab 11 Uhr Gewerbetreibende ihre Firmen räumen. Wohnhäuser sind von Evakuierung nicht betroffen. Die 250 Kilo Bombe liegt in einem Gewerbegebiet in Rothensee, westlich vom August-Bebel-Damm. Die eigentliche Entschärfung ist für 13 Uhr geplant.  

09:07 Uhr | Tesla darf Waldgebiet in Brandenburg roden

Luftbild: Zukünftiger Betriebsstandort in Gruenheide für Tesla
Tesla darf auf dem Gelände in Grünheide jetzt die Bäume roden. Bildrechte: imago images/Michael Handelmann

Bei unseren Nachbarn in Brandenburg darf der US-Elektroautobauer Tesla die Vorbereitungen für den Bau seiner Fabrik in Grünheide fortsetzen. Der vorläufige Stopp der Rodung von Bäumen auf dem Gelände ist nach einem Gerichtsbeschluss vom Tisch. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg wies Eilanträge zweier Umweltverbände in zweiter Instanz zurück. Der Beschluss ist nicht anfechtbar. Tesla will in Grünheide bei Berlin ab 2021 bis zu 500.000 Elektrofahrzeuge pro Jahr bauen.

08:49 Uhr | Sachsen-Anhalt ist Pendler-Land

In Sachsen-Anhalt gibt es besonders viele Berufspendler. Das geht aus einer Bilanz der Bundesagentur für Arbeit hervor, die dem MDR vorliegt. Demnach sank die Zahl der Menschen, die aus dem Land hinaus in andere Bundesländer pendeln zwar leicht auf gut 143.000. Die Zahl der Menschen, die nach Sachsen-Anhalt zur Arbeit kommen, stieg dagegen auf rund 70.000 an. Besonders viele Menschen aus angrenzenden Bundesländern arbeiten dabei in Halle, im Landkreis Börde, im Altmarkkreis Salzwedel, im Kreis Anhalt-Bitterfeld, im Jerichower Land, in Mansfeld-Südharz und im Saalekreis. Die Statisik finden Sie hier:

08:28 Uhr | Das Wetter am Wochenende…mal so, mal so

Kurzer Blick auf das Wetter am Wochenende: Morgen gibt es im Norden Sachsen-Anhalts viele Wolken. Sonst scheint vor allem bis zum Nachmittag immer wieder die Sonne. Erst zum Abend ziehen von Westen her Regenschauer herein. Die Temperaturen liegen zwischen 9 und 13 Grad. Außerdem ist es recht windig. Am Sonntag gibt es deutlich mehr Regen. In der Harzregion und der Börde auch kräftiger. Der Wind weht weiter kräftig. Die Temperaturen klettern auf maximal 11 Grad.

Dunkle Wolken vor tiefstehender Sonne.
Wechselhaftes Wetter am Wochenende in Sachsen-Anhalt Bildrechte: dpa

08:16 Uhr | Hanau: Entsetzen auch in Sachsen-Anhalt groß

Forensiker arbeiten an einem Tatort in Hanau-Kesselstadt an einem Mercedes.
Bei dem Anschlag in Hanau erschoss der Täter zehn Menschen und sich selbst. Bildrechte: dpa

Nach der Gewalttat von Hanau mit elf Toten ist das Entsetzen auch in Sachsen-Anhalt groß. Ministerpräsident Reiner Haseloff erklärte beispielsweise, mit tiefer Betroffenheit von den Ereignissen in Hanau erfahren zu haben. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag, Henriette Quade, forderte Konsequenzen. Wer jetzt nicht entschlossenes Handeln gegen die extreme Rechte als erste politische Priorität setzt, müsse sich für deren Handeln in Verantwortung nehmen lassen.

08:02 Uhr | Restauriertes Trojanisches Pferd in Stendal

Trojanisches Pferd in Stendal
Das Trojanische Pferd in Stendal (Archivbild) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Das über 15 Meter hohe Trojanische Pferd im Winckelmann-Museum Stendal soll von April an wieder begehbar sein. Derzeit wird es restauriert, die Arbeiten sind fast abgeschlossen. Wind und Wetter hatten das Holz morsch werden lassen. Das Trojanische Pferd ist die Hauptattraktion des Museums, das sich dem Leben und Werk des Archäologen und Aufklärers Johann Joachim Winckelmann widmet.

07:46 Uhr | Treuhand: Fluch oder Segen?

Vor 30 Jahren hat die Treuhand ihre Arbeit aufgenommen. Bis heute sind ihre Entscheidungen umstritten. Die Treuhand war für die Privatisierung von rund 8.000 volkseigenen DDR-Betrieben zuständig. Nur knapp fünf Jahre lang, von 1990 bis 1994, gab es die Anstalt. Während die einen ihre Arbeit als alternativlosen Schritt zur Deutschen Einheit betrachten, sehen die anderen in der Arbeit der Treuhand die Ursache für die Ungleichheiten zwischen Ost und West. Deshalb stellen wir bei mdrFRAGT - dem Meinungsbarometer für Mitteldeutschland diesmal die Frage: Treuhand - Fluch oder Segen? Mitmachen können Sie hier:

07:29 Uhr | Sprengsatz an KZ-Gedenkstätte entdeckt

An der Zufahrt zur KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora bei Nordhausen in Thüringen ist ein Sprengkörper gefunden worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Gegenstand bereits Mitte Januar entdeckt. Erst durch die späteren Untersuchungen sei klar geworden, dass explosionsfähiges Material verbaut wurde. Die weiteren Ermittlungen hat jetzt der Staatsschutz übernommen.

07:12 Uhr | Stahlknecht nach Anschlag: "Keine hundertprozentige Sicherheit"

Die Gewalttat in Hanau mit elf Toten weist Parallelen zu dem rechten Terroranschlag in Halle auf. So handelt es sich zum Beispiel bei dem mutmaßlichen Täter von Hanau nach bisherigem Ermittlungsstand auch um einen Einzeltäter. Beide Täter verfassten zudem Manifeste zu ihren rassistischen und fremdenfeindlichen Weltanschauungen. Laut Innenminister Holger Stahlknecht wurden die Sicherheitsmaßnahmen nach dem Anschlag in Halle deutlich verstärkt. Allerdings seien Einzeltäter im Vorfeld schwierig zu greifen, sagte er MDR Aktuell. Eine hundertprozentige Sicherheit gebe es nicht. Das Interview mit Holger Stahlknecht finden Sie hier.

06:56 Uhr | Ministerien sprechen über Krankenhaus-Investitionen

Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt
Der Plan von Sozialministerin Petra Grimm-Benne für ein 700 Millionen Euro schweres Krankenhaus-Investitionsprogramm ist noch nicht vom Tisch. Bildrechte: Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt

Das Krankenhaus-Investitionsprogramm von Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne ist noch nicht vom Tisch. Die SPD-Politikerin sagte MDR SACHSEN-ANHALT, ihr Haus sei mit dem Finanzministerium nochmal in Gesprächen. In der Frage der Krankenhausfinanzierung waren CDU und SPD Anfang Februar im Landtag aneinandergeraten. Grimm-Benne hatte sich für ein vierjähriges Landeskreditprogramm in Höhe von 700 Millionen Euro ausgesprochen. Die CDU hält die Idee für nicht finanzierbar.

06:42 Uhr | Politik beschäftigt sich weiter mit Lotto-Toto

Das Lotto Logo an einer Hauswand.
U-Ausschuss beschäftigt sich weiter mit Lotto-Toto Sachsen-Anhalt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

In Sachsen-Anhalt setzt der Parlamentarische Untersuchungsausschuss heute seine Arbeit in der sogenannten Lotto-Affäre fort. Mehrere Zeugen sollen gehört werden. Neben der Glücksspielaufsicht wollen die Parlamentarier weitere Mitarbeiter der Lottogesellschaft befragen. Der U-Ausschuss untersucht, ob und inwiefern es Ungereimtheiten bei der Vergabe von Jobs und Fördermitteln gab.

06:28 Uhr | Hersteller ruft Hamburger-Sauce zurück

Der Lebensmittelhersteller Homann muss Hamburger-Sauce zurückrufen. Grund sind falsche Etiketten. Einzelne Flaschen könnten laut Hersteller ein anderes Produkt enthalten und bei Allergikern zu Reaktionen führen. Das betrifft 450-Milliliter-Flaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.07.2020. Die Produkte sind auch nach Sachsen-Anhalt geliefert worden.

06:12 Uhr | Ameos und Verdi verhandeln über Tarifvertrag

Beim Klinikbetreiber Ameos starten in den nächsten zwei Wochen Tarifverhandlungen. Darauf haben sich Vertreter von Ameos und der Gewerkschaft Verdi gestern bei ihren Gesprächen in Aschersleben geeinigt. Das Unternehmen hatte Tarifverhandlungen bislang abgelehnt. Ende Januar waren deshalb hunderte Mitarbeiter im Salzlandkreis und in Haldensleben in unbefristete Streiks getreten. Nach zweieinhalb Wochen einigten sich beide Seiten auf ein erstes Gespräch. Nun folgen weitere.

05:55 Uhr | Bombenentschärfung in Magdeburg

In Magdeburg soll heute Mittag eine 250 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht werden. Die Entschärfung des Blindgängers ist für 13 Uhr geplant. Die Polizei will die Gegend um den Fundort im Stadtteil Rothensee ab dem Vormittag räumen. Wohnhäuser sind von der Evakuierung nicht betroffen, dafür müssen aber Betriebe eine Pause einlegen und ihre Mitarbeiter in Sicherheit bringen. Zwischen 14 und 15 Uhr soll der Einsatz beendet sein. Die Bombe war am Mittwoch bei der Vorbereitung von Bauarbeiten gefunden worden. Einzelheiten dazu gibt es hier:

05:43 Uhr | Gedenken an Opfer von Hanau

In mehreren Orten Sachsen-Anhalts ist am Abend der Opfer von Hanau gedacht worden. Hunderte Menschen gingen auf die Straße, um Solidarität und Mitgefühl zu zeigen. Nach Angaben der Polizei beteiligten sich an einer Mahnwache in Magdeburg etwa 400 Menschen. In Halle waren es rund 350. Auch in anderen Städten gab es Veranstaltungen – zum Beispiel in Stendal und Haldensleben. In Hanau selbst versammelten sich rund 5.000 Menschen zu einer Mahnwache. Bei der Gewalttat waren am Mittwoch elf Menschen gestorben.

Menschen halten Mahnwache am Hasselbachplatz.
Rund 400 Menschen gedenken in Magdeburg der Opfer von Hanau. Bildrechte: MDR/Andrea Seifert

05:36 Uhr | Winter in Deutschland zu warm

Und wir bleiben noch kurz beim Wetter: In zehn Tagen ist der Winter vorbei – zumindest der meteorologische. Am 1. März beginnt der Frühling. Doch schon jetzt ist klar: Dieser Winter war/ist einer der wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes lagen die Temperaturen im Dezember und im Januar rund 3,5 Grad über dem Mittelwert der Jahre 1961 bis 1990. Im Februar waren es bislang sogar 5 Grad. Unsere Kollegen von MDR Wissen haben sich das mit dem Winter und den Temperaturen mal genauer angeschaut.

05:31 Uhr | Das Wetter am Freitag

In Sachsen-Anhalt ist es heute meist überall trocken und zeitweise scheint sogar die Sonne. Es ist aber teilweise sehr stürmisch. Für den Brockengipfel gilt sogar eine amtliche Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen. Die Temperaturen liegen zwischen 5 und 9 Grad.

05:23 Uhr | Ein Toter bei Verkehrsunfall nahe Klostermansfeld

Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei leuchtet in der Dunkelheit, während auf dem Display der Hinweis "Unfall" zu lesen ist.
Bei einem Unfall im Landkreis Mansfeld-Südharz ist ein Mann ums Leben gekommen. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Im Landkreis Mansfeld-Südharz ist ein 34-Jähriger bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Laut Polizei kam der Mann mit seinem Wagen nahe Klostermansfeld in einer Kurve von der Straße ab. Das Auto fuhr in den Straßengraben, überschlug sich mehrfach und blieb auf einem Feld liegen. Der Fahrer starb noch am Unfallort. Warum der Mann von der Straße angekommen ist, muss noch geklärt werden.

05:12 Uhr | Handball: SC Magdeburg gewinnt Ost-Derby

Schöner Abend für die Handball-Fans in Magdeburg: In der Handball-Bundesliga hält der SCM Anschluss an die vorderen Tabellenplätze. Die Magdeburger gewannen das Ost-Derby zuhause gegen Leipzig mit 28:26 und bleiben auf Rang fünf. Leipzig ist Neunter. Mehr zu dem Spiel gibt es hier:

05:01Uhr | Guten Morgen am Freitag!

Bis 11 Uhr bekommen Sie hier die Nachrichten aus und für Sachsen-Anhalt. Wie immer kurz und kompakt zusammengefasst, damit Sie wissen, was passiert. Mein Name ist Michael Rosebrock. Gemeinsam freuen wir uns auf das Wochenende. Los geht’s…

Über Themen aus dem Morgenticker berichtet MDR SACHSEN-ANHALT auch im... Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR um 11 | 11:00 Uhr
Fernsehen | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 21. Februar 2020, 11:16 Uhr

2 Kommentare

Rotti vor 6 Wochen

@Ministerien sprechen über Krankenhaus-Investitionen
Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt
Frau Grimm - Benne ist auch nicht bei einer Milliarde Euro der Garant dafür, dass das Geld auch eingesetzt wird.
Einfach mal die Statistik ziehen, wieviel Fördermittel im Bereich Sozialministerium umgesetzt werden. 30/40%?
Ich meine, dass das alles eine Nummer zu groß ist für diese Person.

harzer vor 6 Wochen

Man kann einen geistig kranken Menschen ,seine Taten nicht einer Partei für verantwortlich machen ! Mein Beileid den Angehörigen . Gestern in Ersten Programm sprach man auch darüber.

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