24.11.2020 | Der Morgenticker für Sachsen-Anhalt Corona-Plan der Länder für Feiertage steht

MDR SACHSEN-ANHALT Autor Reporter Radio Online André Plaul
Bildrechte: MDR/Jörn Rettig

Heute im Morgenticker: Auf belebten Plätzen soll es zu Silvester ein Feuerwerksverbot geben, so ein Beschlussentwurf der Länder vorm Treffen mit der Kanzlerin. Außerdem: Halles Weihnachtsmarkt wird mehr auf Abstand gebaut. Und: Auf Morgenfrost folgt Sonne.

Am Weihnachstbaum hängt ein Mund-Nasen-Schutz
Der Feiertagsplan: Selbstquarantäne, dafür Treffen von maximal zehn Personen aus zwei Haushalten. Bildrechte: MDR/imago images / MiS

Das sind die Top-Themen am Dienstagmorgen:

11:05 Uhr | Ausgetickert

Das war's schon wieder für heute. Die Empfehlungen der Länder zu den weiteren Corona-Maßnahmen werden sicher auch morgen Früh, vor dem Autausch mit der Kanzlerin noch einmal Thema sein.

Schon heute berät noch einmal Sachsen-Anhalts Landesregierung darüber. Die Ergebnisse werden dann am Nachmittag gegen 14 Uhr vorgestellt. Die Pressekonferenz wird es auf unseren Seiten als Livestream geben.

Ich wünsche Ihnen noch einen guten Tag. Bis morgen.
Ahoj!

10:50 Uhr | Abschied von zwei Legenden

Zum Ende unseres Morgentickers vom Dienstag möchte ich ein wenig Platz machen für Erinnerungen. Denn die deutsche Medienlandschaft hat zwei Legenden verloren. Am Montag starb zum einen Karl Dall mit 79 Jahren. Bemerkenswert ist der Nachruf des Spiegel, der die wenig bekannte menschliche Seite des Künstlers beleuchtet. Außerdem ist im Alter von 83 Geert Müller-Gerbes gestorben. Der gebürtige Jenenser, der später im Harz aufwuchs, machte sich als Talkshow-Moderator und Journalist einen Namen. An sein Schaffen erinnert unter anderem das Medienmagazin DWDL.

10:26 Uhr | Wünsche-Bäume in Halberstadt und Magdeburg

In Halberstadt wird heute Nachmittag erneut ein Wunschweihnachtsbaum aufgestellt. An dem Baum in der Rathauspassage werden in diesem Jahr 79 kleine Wünsche hängen, so die Stadt. Sie stammen von Kindern und Jugendlichen des Orientierungshauses "Rauhes Haus", aus Familien der Wärmestube sowie Kitas und Horten der Stadt. Spendable Wünscheerfüller können die Geschenke bei der Touristinfo oder im Center abgeben.

Auch im Magdeburger Allee-Center steht ein Wunschweihnachtsbaum. Er trägt 50 Wünsche, die von den Teammitgliedern des Familienhauses Magdeburg aufgeschnappt wurden. Jeder Wunsch ist für 20 Euro erfüllbar. Die Geschenke werden später von den Sozialarbeitenden bei ihrem nächsten Besuch persönlich überreicht.

Marina Wölk, Geschäftsführerin der Familienhaus Magdeburg gGmbH, und Allee-Center-Managerin Petra Kann stehen vor einem mit Kugeln und kleinen Briefen geschmückten Weihnachtsbaum in der Ladenstraße.
Die Quote der Weihnachtsbaum-Fotos im Morgenticker steigt. Aber dieser ist für einen guten Zweck: Marina Wölk, Geschäftsführerin der Familienhaus Magdeburg gGmbH, und Allee-Center-Managerin Petra Kann haben unter anderem den Weihnachtswünschebaum möglich gemacht. Bildrechte: Allee-Center Magdeburg

10:10 Uhr | Bitterfeld: Tierisch heiß und anziehend

Wenn zwei Eisenstücke zusammenkleben, ohne Schrauben oder Schweißnaht, dann ist oft Magnetismus im Spiel. Und im Chemiepark in Bitterfeld-Wolfen gibt es das deutschlandweit einzige Unternehmen, das noch Magnete gießt. Mit speziellen Zutaten, großer Hitze und einer ruhigen Hand. Unsere Reporterin Grit Lichtblau war bei einer Schmelze dabei:

09:49 Uhr | Verlängerung der Weihnachtsferien möglich

Eine Mutter und ein Kind sitzen in einem Spielzelt und schauen einen Film auf einem Tablet.
Längere Ferien? Immer mehr Länder setzen darauf. Bildrechte: imago images / Westend61

Wie vorhin schon erwähnt, steht die Verlängerung der Weihnachtsferien weiter auf der Vorschlags-Liste der Länder zu den Corona-Maßnahmen.

Nachdem Nordrhein-Westfalen bereits vor zwei Wochen einen Ferienstart für den 19. Dezember angekündigt hatte, ziehen nun auch Baden-Württemberg und Bayern nach.

Und Sachsen-Anhalt? Auch bei uns wird über eine Verlängerung der Weihnachtsferien nachgedacht – allerdings nach hinten. Ein Sprecher des Bildungsministeriums sagte, dadurch könne man das Corona-Ansteckungsrisiko nach den Feiertagen etwas senken. Derzeit werde geprüft, die Schulen am 11. statt am 7. Januar wieder zu öffnen. Damit blieben zwischen den Silvesterfeiern und dem Unterrichtsbeginn zehn Tage Pause und mögliche Infektionen aus den Feiertagen würden nicht in die Schule getragen werden. Bei dieser Verlängerung würden durch das dazwischenliegende Wochenende nur zwei geplante Schultage wegfallen.

09:20 Uhr | Löscharbeiten in Kabelsketal dauern an

Über 24 Stunden nach Ausbruch eines Feuers in einem Wohnhaus in Schwoitsch bei Kabelsketal ist der Feuerwehreinsatz noch immer nicht beendet. Das teilte die Leitstelle am Dienstagmorgen mit. Die Polizei geht davon aus, dass die Brandermittler noch im Laufe des Tages ihre Arbeit aufnehmen können. Das Feuer war gestern im Dachstuhl ausgebrochen. Zwei Menschen konnten das Haus unverletzt verlassen.

09:01 Uhr | ■ ● Bauhaus kommt als Text-Sammlung ■ ●

Am Bauhaus in Dessau haben Wissenschaftler mit einem neuen großen Forschungsprojekt begonnen. Sie tragen Texte zusammen, die die Bauhäusler zwischen 1919 und 1933 geschrieben haben. Das Verzeichnis soll vollständig sein und in zwei Jahren digital veröffentlicht werden, so dass Wissenschaftler aus der ganzen Welt darauf Zugriff haben. Für das Forschungsprojekt stellt das Land Sachsen Anhalt mehr als 600.000 Euro zur Verfügung.

08:49 Uhr | HFC vs. KFC

In der Dritten Fußball-Liga muss der Hallesche FC heute beim KFC Uerdingen ran. Die Krefelder haben einen Punkt mehr auf dem Konto als die Hallenser, haben aber auch ein Spiel mehr ausgetragen. Anpfiff ist um 19 Uhr.

Der 1.FC Magdeburg empfängt morgen Hansa Rostock und will als Tabellenvorletzter wichtige Punkte im Abstiegskampf sammeln.

08:31 Uhr | Weitere Vorschläge aus Länderpapier: Unterricht, Selbstquarantäne, Betriebsferien

Aus dem gemeinsamen Beschlussentwurf der Bundesländer für das Treffen mit Kanzlerin Merkel sind noch weitere Details durchgesickert. Wie die Deutsche Presse-Agentur weiter schreibt, stehen auch folgende Maßnahmen-Vorschläge für die Zeit der Feiertage in dem Papier:

  • Menschen sollen sich vor den Weihnachtsfeiertagen in eine mehrtägige häusliche Selbstquarantäne begeben
  • Vorschlag der Länderchefs: vorzuziehende Weihnachtsferien ab dem 19. Dezember
  • grundsätzliche Maskenpflicht ab Klasse 7 bei Inzidenz ab 50 auch im Unterricht, strengere Maßnahmen möglich
  • Arbeitgeber sollen prüfen, ob Homeoffice-Lösungen oder Betriebsferien vom 23. Dezember bis 1. Januar möglich sind
  • Treffen eines Haushalts mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder haushaltsfremden Menschen bis maximal zehn Personen – so, wie es aktuell in Sachsen-Anhalt gilt – vom 23. Dezember bis zum 1. Januar, davor und danach sollen Treffen mit maximal fünf Personen erlaubt sein

08:13 Uhr | Wohl kein generelles Feuerwerksverbot zu Silvester

Das Thema Feuerwerksverbot zu Silvester scheint vom Tisch zu sein. Die Deutsche Presse-Agentur meldet jetzt, dass in einem geeinten Beschlussentwurf der Länder nur noch von einer Verzichts-Empfehlung die Rede sei. Stattdessen wollen die Ministerpräsidenten der Länder Silvesterfeuerwerk auf belebten öffentlichen Plätzen und Straßen untersagen. Das soll größere Gruppenbildungen vermeiden helfen. Welche Orte das sind, müssen Städte und Gemeinden entscheiden.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hatte bei MDR SACHSEN-ANHALT bereits angedeutet, dass ein allgemeines Feuerwerksverbot nicht durchsetzbar sei. Heute Mittag soll es erneute Verhandlungen der Chefs der Staatskanzleien mit Kanzleramtschef Helge Braun geben. Morgen findet dann das Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel statt.

07:58 Uhr | Behinderungen nach Großbrand auf B250

In Frankroda im Burgenlandkreis musste die Feuerwehr gestern Abend zu einem Großbrand ausrücken. In einem Gebäude einer Tischlerei war zunächst im Dachstuhl ein Feuer ausgebrochen. 70 Kameraden waren bis in die Morgenstunden mit den Löscharbeiten in dem Dreiseitenhof beschäftigt. Laut Polizei geht der Schaden in die Hunderttausende. Die Brandursache sei noch unklar. Experten sollen heute den Brandort untersuchen. Die Bundesstraße 250 ist noch bis in den Vormittag hinein gesperrt.

07:43 Uhr | Gericht entscheidet über suspendierte Haldensleber Bürgermeisterin

Das Verwaltungsgericht Magdeburg entscheidet heute im Fall der suspendierten Haldensleber Bürgermeisterin Blenkle. Der Stadtrat hat geklagt mit dem Ziel, Blenkle komplett aus dem Amt zu entfernen. Die Chancen dafür stehen aber nicht gut. Denn das Gericht hatte bei der mündlichen Verhandlung durchblicken lassen, dass die Vorwürfe gegen Blenkle nicht ausreichen, um sie aus dem Amt zu entfernen.

Sie soll umstrittene Personalentscheidungen getroffen und Beschlüsse des Stadtrats nicht umgesetzt haben. Die Richter sprachen von möglichen Gehaltskürzungen als Strafe. Sie hatten dem Stadtrat mit Blick auf den Wählerwillen einen Kompromiss vorgeschlagen, um den juristischen Streit zu beenden. Der Rat hatte den Vorschlag mit breiter Mehrheit abgelehnt. So wird der Fall Blenkle wohl auf jeden Fall in der nächsten Instanz weiterverhandelt, egal wie genau das Urteil heute aussieht.

07:27 Uhr | Sachsen-Anhalt-Zeitmaschine: Heute vor…

Kuh blickt Betrachter an
Die Bovine spongiforme Enzephalopathie, kurz BSE, hat in den Neunzigern nicht nur Rinder verrückt gemacht. Bildrechte: MDR/Uwe Walter

  • 5 Jahren: Landtagspräsident Detlef Gürth steht vor dem Rücktritt. Nach 25 Jahren im Parlament reagiert der CDU-Abgeordnete damit auf Vorwürfe der Steuerhinterziehung gegen ihn. Ein Verfahren war zuvor allerdings gegen Zahlung von 17.000 Euro an die Landeskasse eingestellt worden. Gürth räumte ein, Steuererklärungen zu spät abgegeben zu haben.
  • 20 Jahren: BSE-Alarm im Landkreis Stendal. Ein in Portugal wegen der Rinderseuche notgeschlachtetes Tier soll zwei Jahre zuvor aus Kamern im Elb-Havel-Winkel importiert worden sein. Der Betrieb mit fast 300 Tieren wird geschlossen. Zwei Wochen später gibt ein Gentest Entwarnung: Das an BSE erkrankte Azoren-Rind stammte nicht von einem Muttertier aus Sachsen-Anhalt ab. Offenbar wurden Kennzeichen am Ohr des erkrankten Tieres illegal ausgetauscht.
  • 25 Jahren: Zwei Tage nach einem Brandanschlag auf Innenminister Manfred Püchel (SPD) wird Haftbefehl gegen eine 35 Jahre alte Stendalerin erlassen. Sie gesteht, am Barleber Bahnhübergang einen Molotowcocktail vor den Wagen des Ministers geworfen zu haben. Er verfehlte jedoch sein Ziel. 14 Monate später wird die Mutter von vier Kindern zu einem Jahr und neun Monate auf Bewährung verurteilt. Außerdem muss sie in psychotherapeutische Behandlung.

07:03 Uhr | Weihnachtsbaum aus dem Harz in Berlin angekommen

Der Weihnachtsbaum für den Berliner Reichstag ist in der Hauptstadt angekommen. Darüber hat uns heute Morgen die Dessauer Spedition informiert – und ein Foto geschickt.

Weihnachtsbaum aus dem Harz in Berlin angekommen
Noch liegt die Fichte – im Laufe des Dienstags wird sie aber aufgestellt. Bildrechte: Ulrich Gütte

Die 31 Meter hohe und knapp acht Tonnen schwere Fichte wurde gestern in der Nähe der Okertalsperre bei Altenau gefällt. Der 70 Jahre alte Baum habe dank seines Standortes im Tal eines Baches Dürre, Stürme und Borkenkäfer überstanden, teilten die Niedersächischen Landesforsten mit. Gestern Mittag hing der Baum im Harz noch am Haken:

Eine 30 Meter hohe Fichte wird von einem Kran in die Luft gezogen
Bildrechte: MDR/Carsten Reuß

Unser MDR SACHSEN-ANHALT-Reporter im Harz, Carsten Reuß, war gestern dabei, als die Fichte gefällt und verladen wurde. Hier ist seine Reportage:

06:42 Uhr | Blutkonserven werden knapp

In Sachsen-Anhalt werden die Blutkonserven knapp. Nach den Worten von Nico Feldmann vom Blutspende-Dienst in Dessau ist die Situation ernst. Die Reserven seien weitgehend aufgebraucht. Grund für die Knappheit: Wegen der Corona-Beschränkungen mussten etliche Blutspendetermine abgesagt werden, Spendentage an Berufsschulen und Universitäten fielen aus, ebenso in großen Unternehmen, so Feldmann. Um die Blutvorräte im Dessauer Institut aufzufüllen, bietet das Deutsche Rote Kreuz nun vielerorts Sondertermine für Spender an. Täglich werden in Sachsen-Anhalt etwa 500 Blutkonserven gebraucht. Hier geht es zu den Blutspende-Terminen des Deutschen Roten Kreuzes.

06:21 Uhr | Alles Druschba, oder?

Das Verhältnis der Ostdeutschen zu Russland war gestern Abend Thema der MDR-Sendung "Fakt ist" aus Magdeburg. Übereinstimmende Meinung der Runde: Es sei wichtig, hier im Gespräch zu bleiben. Der frühere deutsche Botschafter in Moskau, Rüdiger von Fritsch sagte, man müsse alle Brücken nutzen. Dabei sei es wichtig, das andere Land zu verstehen und die Verschiedenartigkeit zu respektieren. Gleichzeitig heiße Verstehen aber nicht, alles gutzuheißen. In einem Dialog müsse man auch die eigene Meinung deutlich artikulieren.

Wir müssen zweierlei tun: Wir müssen entschlossen die Dinge beim Namen nennen, wir müssen auf unseren Prinzipien beharren. Und wir müssen permanent signalisieren, dass wir bereit und interessiert sind, im Gespräch miteinander zu bleiben.

Rüdiger von Fritsch, ehemaliger deutscher Botschafter in Moskau

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Nick riet wachsam zu sein. Das positivere Denken über Russland in Ostdeutschland stehe im Gegensatz zu den Gedanken und Gefühlen der Menschen in Polen und im Baltikum. Dort empfinde man eine Bedrohung durch Russland.

Das heutige Verhältnis des Ostens zu Russland liegt natürlich vor allem in der Vorwendegeschichte begründet. Hier einige Argumente auf unserem Instagram-Kanal "MDRklärt":

06:00 Uhr | Haseloff hält Feuerwerks-Verbot für nicht möglich

Nach dem Verbot von Silvester-Feuerwerk in den Niederlanden – um Feiern zu minimieren und Ärzte zu entlasten – wird über so einen Schritt auch in Deutschland diskutiert. In einer am Wochenende durchgesickerten Beschlussvorlage für die Bund-Länder-Beratung morgen war zunächst noch die Rede von einem Feuerwerksverbot – auch in Deutschland.

Doch für diesen Schritt gibt es unter den Länderchefs wohl doch noch keine Einigung. Das zeichnete sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bei der erneuten Beratung gestern ab. So wird die Entscheidung auf morgen vertagt.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) ist beispielsweise gegen so ein Verbot. Er plädiert auf Eigenverantwortung.

Dass es ein Verbot von Böllern und Silvesterraketen gibt, das ist nicht vorstellbar, weil auch nicht durchsetzbar. Ich denke mal, an dieser Stelle sollten wir auf die Vernunft der Menschen setzen.

Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident Sachsen-Anhalts

Für ein Feuerwerksverbot sprechen sich die SPD-geführten Bundesländer aus.

05:50 Uhr | Weihnachtsmarkt: Halle nimmt Abstand

Leuchtende Buden und glänzende Lichter auf dem Weihnachtsmarkt in Halle an der Saale
Viele Lichter, viele Menschen – so wird der Weihnachtsmarkt in Halle in diesem Jahr nicht aussehen. Bildrechte: Thomas Ziegler/Stadt Halle

Bei einer Verlängerung der derzeitigen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie soll es in Halle keinen klassischen Weihnachtsmarkt geben. Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) sagte, dennoch wolle man auf dem Marktplatz eine weihnachtliche Atmosphäre schaffen. Die Stadt habe bereits mit dem Aufbau begonnen. Es solle aber nichts zum Stehenbleiben geben. In Halle gilt laut Wiegand bei einem Schwellenwert von knapp 75 Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche weiterhin Warnstufe Rot.

05:39 Uhr | Das Wetter: Erst frostig, dann sonnig

Eiskratzen wird für viele Autofahrer heute Morgen die erste Disziplin werden. Doch nach dem Kaltstart, zu dem sich auch Nebel und Hochnebel gesellen können, scheint heute in großen Teilen Sachsen-Anhalts die Sonne. Nur in der Altmark und dem Elb-Havel-Winkel kann es bis in den Nachmittag grau bleiben. Es werden Tages-Maxiwerte von bis zu 9 Grad erreicht – also ungefähr wie gestern.

05:23 Uhr | ZASt-Außenstelle in Blankenburg eröffnet

In Blankenburg ist wie geplant eine Außenstelle der Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber eröffnet worden. Nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT werden dort Menschen untergebracht, für die eine Corona-Infektion besonders gefährlich werden könnte. Demnach finden in dem Schullandheim vorwiegend Familien mit Kindern, Schwangere und andere Risikogruppen eine Unterkunft. Insgesamt stehen den Angaben zufolge 85 Plätze zur Verfügung. Die Außenstelle ist Teil des Corona-Vorsorgekonzeptes des Landes. Ziel ist es, eine Überbelegung der Zentralen Aufnahmestelle in Halberstadt und in anderen Außenstellen zu verhindern.

05:11 Uhr | Verlängerung der Corona-Maßnahmen – der aktuelle Stand

Wie werden sich die Corona-Auflagen in Deutschland entwickeln? Vor der erneuten Beratung zwischen Bundeskanzlerin Merkel und den Länderchefs am Mittwoch haben sich letztere am Abend noch einmal per Video-Konferenz getroffen.

Demnach bleibt es beim Vorschlag, den aktuellen Teil-Lockdown bis zum 20. Dezember zu verlängern. Offen blieb, ob es Ausnahmen für Gebiete mit niedrigen Infektionszahlen geben wird. Keine einheitliche Linie gab es zudem bei der Frage eines generellen Verkaufsverbots für Silvesterböller. Auch die erweiterte Maskenpflicht ist weiter in der Diskussion. Wie sehr die bisherigen Ergebnisse des "Lockdown light" hinter den Erwartungen bleiben, fasst hier der "Faktenfinder" der Tagesschau zusammen.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) schließt nicht aus, dass die geltenden Corona-Einschränkungen sogar verschärft werden. Er sagte MDR SACHSEN-ANHALT, es seien zwei Schwerpunkte zu erkennen, in denen die Infektionszahlen stark anstiegen. Das seien zum einen die Schulen und zum anderen Alten- und Pflegeheime.

Heute Mittag soll es erneute Verhandlungen der Chefs der Staatskanzleien mit Kanzleramtschef Helge Braun geben. Im Laufe des Tages folgt dann voraussichtlich das Papier für die morgige Beratung.

05:00 Uhr | Moin, Internet!

An dieser Stelle begrüße ich besonders die Kunden eines großen Britischen Telekommunikationsanbieters zurück im Internet. Kurzes Update: Wieso es gestern Nachmittag stundenlang zum Netzausfall kam, ist unklar. Nun wird nach der Ursache gesucht.

Jetzt aber: Guten Morgen! Hier ist wieder André Plaul und auch heute begleite ich Sie gern durch diesen Nachrichten-Morgen und liefere Ihnen bis 11 Uhr die wichtigsten Meldungen und spannende Geschichten für Ihren erfolgreichen Tagesstart.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns über Ihre Meinung, lassen Sie uns gerne einen Kommentar da oder schreiben Sie uns bei Twitter oder Facebook. #tickeriki

Über Themen aus dem Morgenticker berichtet MDR SACHSEN-ANHALT auch im... Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR um 11 | 11:00 Uhr
Fernsehen | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19:00 Uhr

2 Kommentare

Eisrnbahnfan1950 vor 8 Wochen

Ich bin echt einmal gespannt,ob sich Morgen die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer auf eine gemeinsame Strategie zur Bekämpfung der Pandemie einig werden.Denn bisher ist wertvolle Zeit verstrichen ,ohne das sich an den Zahlen etwas geändert hat.Sollten die Ministerpräsidenten nicht alle an einem Strang ziehen um gemeinsam gegen die Verbreitung des Virus anzugehen . Da sollten landesweite Intressen ,auch bei geringen Infektionen nicht in den Vordergrund gerückt werden.Es gibt keine Grenzen für das Virus ,denn es ist schneller wieder da als man denkt.Siehe zum Bespiel die Stadt Magdeburg. Hier wurde schon im Mai behauptet das man das Virus im Griff hat und die Stadt sicher sei.Heute liegt man bei einer 7 Tage Inzidens bei über 80/ 100 000 Einwohner und man kann sich sehr wohl schnell Infizieren

ossi1231 vor 8 Wochen

"Treffen eines Haushalts mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder haushaltsfremden Menschen bis maximal zehn Personen – so, wie es aktuell in Sachsen-Anhalt gilt – vom 23. Dezember bis zum 1. Januar, davor und danach sollen Treffen mit maximal fünf Personen erlaubt sein"

Von solchen Verordnungen haben die Feudalfürsten früher nur geträumt um aufsässige Bauern zur Räson zu bringen.

Aber was macht man nicht in Zeiten wo in der BRD Hunderttausende mit Corona-Lungenentzündung sterbend die Krankenhäuser überfüllen.

Mehr aus Sachsen-Anhalt