08.07.2020 | Sachsen-Anhalt am Morgen Q Cells investiert 125 Millionen Euro in Thalheim

MDR SACHSEN-ANHALT Autor Reporter Radio Online André Plaul
Bildrechte: MDR/Jörn Rettig

Heute im Morgenticker: Heute im Morgenticker: Im Solar Valley tut sich wieder was. Q Cells will 125 Millionen Euro am Standort Thalheim investieren. Außerdem Thema: Mehrheit ist für Fleisch-Preisaufschlag.

Panele eines Solarkraftwerkes (Symbolbild).
Bildrechte: IMAGO

Das sind die Top-Themen am Mittwoch:

11:04 Uhr | Ausgetickert

Huch, schon elf. Dann darf ich mich schon wieder für heute verabschieden. Meine Kollegen versorgen Sie ab sofort weiter auf unseren Seiten mit aktuellen Meldungen, Reportagen und Hintergründen.

Ich wünsche Ihnen einen tollen Tag. Morgen Früh lesen wir uns – wenn Sie wollen – an dieser Stelle wieder.

Ahoj!

10:55 Uhr | Dessau bereitet mögliche Evakuierung in Ziebigk vor

Zum Schluss noch eine Meldung, die uns noch beschäftigen wird: Einsätzekräfte in Dessau-Roßlau bereiten sich auf eine mögliche Evakuierung im Dessauer Stadtteil Ziebigk vor. Bei Bauarbeiten war im Erdreich ein verdächtiger Gegenstand entdeckt worden, bei dem es sich um eine Bombe handeln könnte. Am Freitagmorgen wird der Kampfmittelräumdienst die Fundstelle freilegen. Sollte es sich um eine Bombe handeln, wird der Stadtteil im Norden Dessaus am Samstagmorgen evakuiert. Im schlimmsten Fall passiert dies in einem Radius von 1.000 Metern. Dann müssten auch das Dikanonissenkrankenhaus, drei Altenheime sowie das Hospiz evakuiert werden. Insgesamt wären 7.800 Personen betroffen.

10:51 Uhr | Weiter Warten auf DDR-Rentenansprüche

17 verschiedenen Personen- und Berufsgruppen hatten zu DDR-Zeiten spezifische Altersvorsorge-Regelungen, beispielsweise Reichsbahner oder Bergleute. Ihnen wurden nach der Wende durch das Rentengesetz Ansprüche gestrichen. Die Betroffenen wehrten sich. Ergebnis: Ein Härtefonds soll sie laut Koalitionsvertrag entschädigen. Doch nach mehr als 18 Monaten Beratung gibt es noch immer keine Entscheidung. Auf MDR-Anfrage hieß es, dass noch Mitte dieses Jahres Ergebnisse vorliegen könnten.

10:36 Uhr | Hier singen Sie nicht allein

Das Singen im Chor ist in Corona-Zeiten etwas in Verruf geraten. Zu Unrecht, denn unter bestimmten Bedingungen ist das Singen in Gesellschaft eine sichere Sache – das haben die Kollegen vom Bayerischen Rundfunk per Test gezeigt. Die Chöre bei uns im Land freuen sich über jeden, der mitmacht. Der MDR hat nun die erste interaktive Chorkarte für Mitteldeutschland ins Netz gestellt. Sicher ist auch bei Ihnen ein Verein ganz in der Nähe:

10:22 Uhr | Polizei kontrolliert Gefahrguttransporte

Die Polizeiinspektion Halle hat gerade per Twitter informiert: Heute werden auf dem Parkplatz Helmetal auf der A38 Transporte kontrolliert – mit besonderem Augenmerk auf Gefahrguttransporte. Aber auch alle anderen, die auf den Autobahnen unterwegs sind, könnten heute in eine Kontrolle geraten, denn mobile Teams sind unterwegs.

10:14 Uhr | Nachthimmel mit Corona-Tipps

Hygiene-Regeln per Aushang vor Geschäften, mit Durchsagen in Bus und Bahn – an diese kleine Erinnerung haben wir uns längst gewöhnt. In Seoul geht man nun einen kreativen Schritt: Hier leuchten 300 Drohnen die Corona-Tipps mit animierten Figuren in den Nachthimmel. Mehr Abstand geht schon mal nicht.

09:58 Uhr | Q Cells investiert 125 Millionen Euro in Thalheim

Die Außenansicht des Thalheimer Solarzellenherstellers Q-Cells AG bei Wolfen.
Liegt an der Sonnenallee: Hanwha Q Cells. Bildrechte: dpa

Endlich mal wieder gute Nachrichten aus dem Solar Valley: Die Solarfirma Q Cells baut ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum im Landkreis Anhalt-Bitterfeld aus. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen rund 125 Millionen Euro in den Standort in Thalheim fließen. Ein großer Teil davon sei für die Entwicklung der nächsten Generation von Photovoltaik-Anlagen vorgesehen. Nach Ansicht des Unternehmens wird diese eine wesentliche Säule bei der angestrebten Energiewende sein. Q Cells gehört zum südkoreanische Hanwha-Konzern und beschäftigt in Thalheim und Berlin rund 550 Mitarbeiter.

09:39 Uhr | Zwei Brände in Dessau

In Dessau hat es in der Nacht in der ehemaligen Südschwimmhalle gebrannt. Das Feuer wurde laut Feuerwehr kurz nach Mitternacht gemeldet. Es brannte im Keller. Verletzt wurde niemand. Mehr als 50 Einsatzkräfte verschiedener Wehren waren vor Ort. Der entstandene Schaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. Bereits gestern war beim Brand eines ehemaligen Industriegebäudes in Dessau ein Schaden von geschätzt 750.000 Euro entstanden. Der komplette Dachstuhl des Gebäudes fiel den Flammen zum Opfer.

09:28 Uhr | Halle: Fechten mit der Corona-Klinge

Die Corona-Regeln bestimmen auch die Sportwelt. Sie machen Training nur eingeschränkt oder gar nicht möglich – denn auch hier zählt der Mindestabstand.

Wie machen das Fechtvereine? Bei den Klingen auf Abstand zu bleiben, ist grundsätzlich keine schlechte Idee. Damit der Trainingseffekt aber nicht ausbleibt, hat der Verein Historische Fechtkuenste Halle aus der Not eine Tugend gemacht.

09:10 Uhr | Jalloh-Aufarbeitung: Justizministerium verteidigt Vorgehen

Gestern Morgen hatten wir an dieser Stelle auf einen SPIEGEL-Bericht hingewiesen. Darin wurde das Justizministerium Sachsen-Anhalts beschuldigt, die Aufarbeitung möglicher Behörden-Fehler im Fall Oury Jalloh zu behindern. So wurde in dem Bericht beklagt, dass den vom Rechtsausschuss des Landtags eingesetzen Sonderermittlern Gespräche mit Staatsanwälten verweigert werden.

Das Justizministerium reagierte gestern auf die Vorwürfe und verwies in einer Mitteilung auf geltendes Recht. So sehe es die Landesverfassung nicht vor, Justizbedienstete außerhalb der Ausschusssitzungen zu befragen. Das Ministerium habe den Willen, „die Aufarbeitung konstruktiv und vorbehaltlos zu begleiten“, hieß es weiter.

08:56 Uhr | FDP-Chef Frank Sitta zieht sich aus Politik zurück

Frank Sitta FDP spricht im Bundestag.
Frank Sitta war seit 2015 FDP-Landesvorsitzender. Bildrechte: dpa

Sachsen-Anhalts FDP-Chef Frank Sitta will sich aus der Politik zurückziehen und auch den Parteivorsitz aufgeben. Das kündigte der gebürtige Sangerhäuser am Mittwoch in einem Brief an die Mitglieder der Partei an. Es sei ihm wichtig, der Partei den Weg für ein bestmögliches Ergebnis bei den bevorstehenden Wahlen zu ebnen, heißt es darin. Der 42-Jährige, der im April 2015 zum Landesvorsitzenden gewählt worden war, will das Amt demzufolge Ende September abgeben.

Sitta habe sich entschieden, weder bei der Landtags- noch bei der Bundestagswahl als Spitzenkandidat anzutreten. Erst am Wochenende hatte sich der Landesvorstand über die Verteilung der Spitzenposten für die beiden Wahlen gestritten.

08:33 Uhr | Fenster auf gegen Corona

Passend zum Wetter folgender Vorschlag: häufiger mal für Durchzug sorgen. Das nämlich empfehlen Wissenschaftler im Kampf gegen das Corona-Virus. Sie appellieren in einem Fachjournal, auch die Übertragung über sogenannte Aerosole nicht aus dem Blick zu verlieren – also über in der Luft schwebende Tröpfchen oder Tröpfchenkerne. Das gilt aus ihrer Sicht vor allem für kleine Räume oder schlecht belüftete Räume. Denn dort reiche auf Dauer der Mindestabstand zwischen Personen nicht aus. Details zu den Hinweisen der Wissenschaftler hat meine Kollegin Kalina Bunk in unserer aktuellen Ausgabe des täglichen Corona-Newsletters aufgeschlüsselt.

08:17 Uhr | Sachsen-Anhalt-CDU für Frauenquote

Die Sachsen-Anhalt-CDU befürwortet eine Frauenquote in der Partei. Generalsekretär Sven Schulze sagte dem MDR, ihm gefalle es selbst nicht, dass man in der CDU-Landtagsfraktion nur zwei Frauen habe. Das werde sich nach der nächsten Wahl ändern, etwa durch mehr Direktkandidatinnen.

Die CDU-Spitze hat sich am Mittwochmorgen nach gut elf Stunden langen Verhandlungen auf eine verbindliche Frauenquote von 50 Prozent ab dem Jahr 2025 geeinigt – 40 Prozent ab 2023, 30 Prozent ab 2021. Medienberichten zufolge verliefen die Beratungen der Struktur- und Satzungskommission der Partei in Berlin zäh. Der Bundesparteitag im Dezember wird sich nun mit der vorgeschlagenen Satzungsänderung beschäftigen.

07:58 Uhr | Bahnhofsgelände Calbe (Saale) Ost wird neu gestaltet

Den Bahnhof Calbe (Saale) Ost kennen die meisten Reisenden nur als Umstiegsbahnhof. Einerseits, weil dort die Bahnstrecke nach Bernburg abzweigt. Andererseits, weil der Bahnhof gar nicht im Stadtzentrum liegt, dort aber Busse abfahren.

Deshalb wird das Bahnhofsgelände nun auf Vordermann gebracht. Das alte Bahnhofsgebäude ist längst abgerissen worden. Nun sollen neue Parkplätze inklusive Ladestationen sowie zwei neue Bushaltestellen entstehen. Radfahrer sollen künftig von einer Abstellgelegenheit profitieren.

Gestern war Spatenstich für das 1,2 Millionen Euro teure Vorhaben. Davon trägt das Land 970.000 Euro aus dem Schnittstellenprogramm.

An einer mit Gitter geschützten Bahnhofsüberführung hängt ein Warnschild "Hochspannung Lebensgefahr"
Rechts im Bild sehen Sie eine Sandfläche – dort stand einmal das Bahnhofsgebäude von Calbe (Saale) Ost. Bildrechte: MDR/André Plaul

07:41 Uhr | Handelsblatt: Oschersleber fordert Durchgreifen gegen Klimawandel

Torsten Jeworrek, gebürtiger Oschersleber und im Vorstand des weltgrößten Rückversicherers, ist Autor des Gastkommentars im heutigen Handelsblatt. Darin vergleicht er die derzeitige Corona-Pandemie mit dem Klimawandel: "Alle Experten wussten, sie werden kommen und extreme Folgen haben. Und zweitens: Wir taten nichts oder zu wenig." Als Versicherer passe man die Risikobewertung schon lange den Gegebenheiten an. Nun fordert Jeworrek, der an der Uni Magdeburg Mathematik studiert und promoviert hat, konsequent den Klimawandel zu bekämpfen und die global vernetzten Volkswirtschaften und Gesellschaften auf die Folgen vorzubereiten.

Klimawandel: Für mich erscheint es unverantwortlich, dass angesichts der erdrückenden Belege für seine Folgen so halbherzig vorgegangen wird. Denn was den Klimawandel dramatisch macht, ist die Langfristigkeit. Die Folgen lassen sich schon jetzt nur dämpfen, nicht mehr verhindern.

Torsten Jeworrek | Vorstand von Munich Re

07:23 Uhr | Grüße gehen raus an Karla!

Sie guckt noch müde, aber wahrscheinlich war der Umzug einfach anstrengend: Die Baumstachler-Dame Karla ist erfolgreich vom Tiergarten Bierer Berg in den Tiergarten Halberstadt gewechselt. Laut Tiergartenleiter David Neubert kann das baumkletternde Stachelschwein ab sofort besichtigt werden. "Wir hoffen, dass sich im Herbst noch ein junges Männchen zu ihr gesellen wird", so Neubert. Termin ist notiert, wir hoffen auf eine Baumstachler-Lovestory!

Ein Baumstachlerweibchen schaut müde aus der Wäsche
Klassischer Mittwochs-Blick: Karla ist jetzt Neu-Halberstädterin und sucht noch Anschluss. Bildrechte: Stadt Halberstadt

07:08 Uhr | 250 Tonnen baggern sich ihren Weg

Erinnern Sie sich an den über 50 Meter langen Eimerkettenbagger, der kürzlich im Landkreis Wittenberg umziehen musste? Nun, der Koloss ist natürlich längst am Ziel – in Steinsdorf, der Name ist kein Zufall – angekommen und baggert dort weiter. Der 250-Tonnen-Bagger fördert mit seinen 50 Eimern an der Kette 350 Tonnen Kies pro Stunde aus dem Wasser. Die steinerne Ware wird dringend in Betonwerken gebraucht – vor allem in Berlin.

Übrigens: Auf seinem Weg musste der Bagger eine Kreisstraße queren. Die wurde kurzerhand weggebaggert. Das war günstiger, als den Koloss zu demontieren. Nach gut drei Monaten ist die Straße nun wiederhergestellt – und kann befahren werden.

Ein Eimerkettenbagger fördert Kies vom Grund eines Sees
Wer baggert da so spät noch am Baggerloch? – Das ist der Eimerkettenbagger K160 und der baggert noch! Bildrechte: MDR/Martin Krause

06:51 Uhr | Weiter niedrige Passagierzahlen am Flughafen Leipzig/Halle

Die Passagierzahlen am Flughafen Leipzig/Halle sind weiterhin niedrig. Unternehmenssprecher Uwe Schuhart sagte dem MDR, in der ersten Juli-Woche habe es 95 Prozent weniger Fluggäste gegeben als vor einem Jahr. Von Normalität könne keine Rede sein. Es werde zwei bis drei Jahre dauern, bis die Branche das Vorkrisenniveau wieder erreiche. Von Leipzig/Halle starten derzeit überwiegend Ferienflieger ins europäische Ausland. Eine innerdeutsche Verbindung stellt die Lufthansa frühestens für Ende August in Aussicht.

06:37 Uhr | Bernburg holt Obdachlose aus der Misere

Wer die eigene Wohnung verloren hat, kann für eine Weile im Obdachlosenheim unterkommen. Doch obwohl diese Einrichtungen nicht für einen Daueraufenthalt gedacht sind, leben einige Menschen dort über Jahrzehnte.

Anders in Bernburg: In der Kreisstadt sollen Obdachlose binnen eines halben Jahres wieder in die eigenen vier Wände kommen. Das gelingt mit einem Heim-Konzept, das nicht ausgrenzt.

06:18 Uhr | Mehrheit findet 40 Cent Aufschlag für Fleisch okay

Nach den Skandalen an deutschen Schlachthöfen wird über die Fleischindustrie diskutiert: Arbeitsbedingungen und Tierwohl stehen in der Kritik – sowie: Billigfleisch. Doch viele Menschen wären bereit, mehr Geld für Fleisch- und Wurstwaren zu zahlen, wenn es dem Tierwohl zugutekommt. Zudem wird den Verbrauchern die Herkunft von Wurst und Fleisch wichtiger.

Das ist die Meinung unserer mdrFRAGT-Community. Hier können Sie auch mitmachen. Und nun zu den Ergebnissen im Detail:

06:00 Uhr | Jugendherbergen: Sachsen-Anhalt prüft finanzielle Unterstützung

Sachsen-Anhalt prüft eine mögliche Unterstützung der finanziell angeschlagenen Jugendherbergen im Land. Das teilte Ministerpräsident Haseloff mit. Bis zur nächsten Corona-Landesverordnung am 28. Juli solle es dazu mehr Details geben. Haseloff betonte, dass möglichst alle Jugendherbergen erhalten bleiben sollen. Möglicherweise seien bei einigen aber noch Investitionen nötig, um die Attraktivität zu erhöhen.

Der Chef des Jugendherbergsverbandes, Burkhard Fieber, schließt weitere Schließungen von Herbergen unterdessen nicht aus.

Burkhard Fieber - ein Mann mit weißem Hemd und schwarzem Sakko - spricht in ein MDR-Mikrofon
Burkhard Fieber Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Wir müssen leider auch über Schließungen nachdenken. Wir haben bisher gerade Jugendherbergen auf dem Lande mit noch schlechterer Auslastung quersubventioniert – das ist uns jetzt nicht mehr möglich.

Burkhard Fieber | Vorsitzender des DJH-Landesverbands Sachsen-Anhalt

Fieber sagte MDR SACHSEN-ANHALT, nach 314.000 Übernachtungen im vergangenen Jahr rechne der Verband aktuell mit nur noch 105.000 Übernachtungen. Geschlossen werden müssen die Einrichtungen in Radis, Falkenstein und Quedlinburg. "Quedlinburg ist sehr traurig, weil wir da neu investieren müssten. Aber die Gelder, die wir dafür angespart haben, die gehen jetzt komplett für das Überleben des Verbandes drauf", so Fieber.

Nach zwölf Millionen Euro Umsatz im vergangenen Jahr rechnet der Landesverband nun schlimmstenfalls mit acht Millionen Euro Verlust aus. Da Jugendherbergen eingetragene Vereine sind, dürfen sie keine Rücklagen bilden.

05:41 Uhr | Halle-Bruckdorf: 200 Menschen demonstrieren gegen B6-Nord-Umfahrung

In Halle-Bruckdorf haben am Abend 200 Menschen gegen die geplante Nord-Umfahrung der B6 demonstriert. Die Menschen versammelten sich etwa eine Stunde lang friedlich und bildeten eine Menschenkette. Die Landesstraßenbaubehörde will die vielbefahrene B6 umverlegen. Eine Variante führt nördlich von Halle-Bruckdorf entlang. Die Stadt Halle hat sich gegen diesen Plan ausgesprochen. Die Bruckdorfer fordern eine Umfahrung im Süden.

05:28 Uhr | Das Wetter: Zu frisch um warm zu sein

Eine Jacke ist heute Pflicht: Über Sachsen-Anhalt wird es heute überwiegend stark bewölkt sein, zeitweise soll es regnen. Erst tagsüber könnten wir die Sonne sehen. Das MDR-Wetterstudio prognostiziert bis zu 19 Grad. Hier zunächst die aktuellen Werte:

05:12 Uhr | Hinweise auf Ursache für Zugunglück im böhmischen Erzgebirge

Zuerst ein Blick über den Nachrichten-Tellerrand nach Tschechien: Bei Pernik/Bärringen waren gestern kurz nach 15 Uhr zwei Personenzüge auf eingleisiger Strecke frontal aufeinander gefahren. Zwei Menschen kamen ums Leben, darunter ein Deutscher. Neun Personen wurden schwer verletzt.

Die Polizei nahm einen der beiden Lokführer fest. Die Zeitung Mladá fronta Dnes berichtet, dass es sich um den Fahrer des Zuges handelt, der von Johanngeorgenstadt nach Karlsbad/Karlovy Vary unterwegs war. Er soll nach ersten Erkenntnissen zu früh losgefahren sein – die Züge sollten sich im Bahnhof kreuzen.

Große Teile der Bahn-Infrastruktur Tschechiens sind veraltet. Auf der kurvenreichen Strecke wird ohne besondere sicherungstechnische Einrichtungen gefahren, mit maximal 90 Kilometern pro Stunde.

05:00 Uhr | Moin, Internet!

Doch, doch – es ist schon Mittwoch. Und Sie sind hier genau richtig. Guten Morgen! Hier tippt für Sie wieder André Plaul. Wenn Sie mögen, dann bekommen Sie von mir auch heute wieder bis 11 Uhr die Meldungen dieses Tages – kurz und kompakt zusammengefasst. Jetzt holen wir erst mal Schwung:

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns über Ihre Meinung, lassen Sie uns gerne einen Kommentar da oder schreiben Sie uns bei Twitter oder Facebook. #tickeriki

Über Themen aus dem Morgenticker berichtet MDR SACHSEN-ANHALT auch im... Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR um 11 | 11:00 Uhr
Fernsehen | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19:00 Uhr

0 Kommentare

Mehr aus Sachsen-Anhalt