26.02.2020 | Morgenticker am Mittwoch Bessere Hilfe für Opfer von Terror und Unglücksfällen

Der Mittwoch im Morgenticker: Opfer von Anschlägen und schweren Unglücken sollen in Sachsen-Anhalt künftig schneller die passende Hilfe finden. Außerdem: Die Unikliniken rüsten sich für eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus. Und: Auf den Straßen kann es heute glatt sein.

Kalina Bunk
Bildrechte: MDR/Jörn Rettig

von Kalina Bunk, MDR SACHSEN-ANHALT

Blumen und Kerzen stehen neben der Tür zur Synagoge, vier Tage nach dem rechtsextremistischen Anschlag auf die Gemeinde.
Bildrechte: dpa

Die Top-Themen am Morgen

11:00 Uhr | Kleine Karnevalverlängerung

Heute ist Aschermittwoch, die Karnevalszeit ist damit offiziell vorbei. Falls Sie aber noch nicht genug haben – hier ein paar Musiktipps, um das Feeling noch etwas in die Länge zu ziehen. Puh...

Mit diesen Ohrwürmern verabschiede ich mich für heute. Ihnen noch einen tollen Tag und bis morgen!

10:33 Uhr | Geschäftsmäßige Sterbehilfe: Gericht kippt Verbot

Das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe verstößt gegen das Grundgesetz. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Die Richter erklärten Paragraf 217 im Strafgesetzbuch für nichtig. Dieser stellt die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe.

Mit dem Urteil wurde den Klagen von schwerkranken Menschen, Sterbehilfevereinen und Ärzten stattgegeben. Nach Angaben des Gerichts gibt es ein allgemeines Persönlichkeitsrecht, das auch das Recht auf selbstbestimmtes Sterben einschließt.

Wie die Sterbehilfe in Deutschland bisher geregelt war, zeigen wir hier:

10:21 Uhr | Spargel vielleicht schon im März

Zum Teil schauen schon die ersten Blumen aus der Erde heraus... und weil es aktuell so mild ist, könnte es in diesem Jahr auch eine frühe Spargel-Ernte geben. Ein Genthiner Spargel-Bauer sagte uns, er sei bereits dabei, die Spargel-Dämme auf den Feldern vorzubereiten und Folie darüberzulegen. Wenn kein Frost dazwischenkommt, könnte der erste Spargel demnach schon Ende März oder Anfang April geerntet werden.

gewaschene und zugeschnittene Spargelstangen liegen in einer roten Kunststoffkiste
Die Spargelsaison geht bald wieder los (Archivbild). Bildrechte: MDR/Heike Opitz

10:10 Uhr | Sich selbst helfen, wenn es sonst keiner tut

Drüben bei Instagram zeigen wir Ihnen seit Neuestem Ideen, die das Leben in kleinen Orten lebenswerter machen. Es geht um Kleinstadthelden, die sich für die Zukunft ihrer Dörfer einsetzen. In dieser Woche sind wir in Güsen im Jerichower Land unterwegs. Dort hilft Frank Jansky Menschen dabei, sich zu verwirklichen – und erklärt uns, warum er das tut:

10:00 Uhr | Coronavirus wirkt sich auf Reisebranche aus

Das Coronavirus ist mittlerweile in Europa und auch in Deutschland angekommen. Und das hat auch Auswirkungen auf die Reisebranche, stellt zum Beispiel das Vetter-Touristik Reisebüro in Halle fest. Leiterin Ines Selent sagte uns, dass sich die Kunden aktuell mit Buchungen zurückhalten. Zudem würden bereits bezahlte Reisen storniert.

In Deutschland gibt es aktuell zwei neue Coronavirus-Fälle – in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

09:42 Uhr | Landtag diskutiert über Parlamentsreform

Der Landtag beschäftigt sich heute mit der geplanten Parlamentsreform. Die Regierungsparteien CDU, SPD und Grüne haben sich gemeinsam mit der Linken auf ein Paket geeinigt. Die Reform soll noch in dieser Woche unter Dach und Fach gebracht werden. Geplant sind unter anderem niedrigere Hürden für Volksbegehren. Luca Deutschländer erklärt, welche Änderungen die neuen Regeln für uns Bürger sonst noch bringen:

09:26 Uhr | Polizei findet Drogen in Merseburg

In Merseburg hat die Polizei bei einer Verkehrskontrolle in der Nacht größere Mengen Drogen und Bargeld sichergestellt. Den Angaben zufolge wurden in einem Kleintransporter rund 260 Gramm einer kristallinen Substanz entdeckt, bei der es sich vermutlich um Amphetamine handelt.

Bei einem der Insassen fanden die Beamten eine größere Menge Bargeld. Die Fahrerin des Kleintransporters hatte zudem selbst Drogen zu sich genommen.

09:04 Uhr | Munitionsbergung bereitet Kopfzerbrechen

Immer wieder wird in Sachsen-Anhalt Weltkriegsmunition entdeckt. Nahe der Autobahn 9 an der Landesgrenze werden nun sogar größere Mengen der explosiven Stoffe vermutet – nämlich im Fluss Wilde Luppe bei Schkeuditz. Experten erwarten allerdings, dass die Bergung schwierig wird. Fachleute aus beiden Bundesländern wollen deswegen morgen in Dresden gemeinsam mit der Polizei besprechen, wie sie vorgehen.

Die Kampfmittelspezialisten gehen davon aus, dass die Munition nach Ende des Krieges in der Wilden Luppe versenkt wurde. Um im Schlick danach baggern zu können, müsste der Fluss eventuell aufgestaut werden. Auch eine Sperrung der A9 ist im Gespräch.

08:47 Uhr | Die Retterin des Konsums in Diesdorf

Wenn ein Dorfkonsum schließt, bedeutet das oft das Aus für die Nahversorgung im ländlichen Raum. Die Wege fürs Einkaufen werden länger. Die Menschen in Diesdorf in der Altmark haben aber Glück: Der Supermarkt dort schließt zwar, weil die Inhaberin in den Ruhestand geht. Aber es gibt eine Nachfolgerin, die den Laden übernimmt. Bevor es losgehen kann, hat sie aber noch einiges zu tun:

08:28 Uhr | Citytunnel: Ab Ende August freie Fahrt für Straßenbahnen

Viele fragen sich: Wann fahren endlich wieder Straßenbahnen durch die Tunnelbaustelle am Magdeburger Hauptbahnhof? Die Stadtverwaltung hat jetzt noch einmal untermauert, dass es im Sommer so weit sein soll – konkret nach den Sommerferien ab dem 27. August. Details dazu gibt es hier:

08:09 Uhr | MDR-Datenrecherche zum Erbe der Treuhand

In nur vier Jahren hat die Treuhand die Betriebe der DDR privatisiert. Alles wurde umgekrempelt – mit großen gesellschaftlichen Folgen. Was aus den Betrieben wurde und wie sich Ostdeutschland dadurch verändert hat, zeigt ein neues interaktives MDR-Datenprojekt.

Viele Menschen in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen meinen, dass durch die Arbeit der Treuhand die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen Ost und West zementiert wurden. Im Meinungsbarometer "mdrFRAGT" stimmten 70 Prozent der Teilnehmer dieser Aussage zu. Jeder zweite Befragte sagte außerdem, die Treuhand sei schuld, dass viele Ostdeutsche heute unzufrieden seien.

07:40 Uhr | Großbaustelle in Genthin – Händler fürchten Einbußen

Ab Mitte März wird die Bundesstraße 107 in Genthin zur Großbaustelle. Die Fahrbahn wird saniert und teilweise ausgebaut. Anwohner müssen sich auf Behinderungen einstellen, sagte Stefan Hörold von der Landesstraßenbaubehörde MDR SACHSEN-ANHALT. Es werde weitreichende Umleitungen geben.

Geplant ist, dass die Arbeiten bis Oktober in fünf Bauabschnitten erfolgen und rund zwei Millionen Euro kosten. Gewerbetreibende befürchten wegen der Sperrung finanzielle Einbußen.

Leerstand in Genthin
Im Zentrum von Genthin stehen ohnehin schon einige Geschäfte leer (Archivbild). Bildrechte: MDR/Kalina Bunk

07:32 Uhr | Offenbar größerer Betrug bei Sozialleistungen

In Mitteldeutschland gibt es offenbar einen organisierten Betrug bei Hartz-IV-Leistungen. Das geht aus einer Recherche des MDR hervor. Grundlage ist die Auswertung tausender interner Dokumente einer großen Arbeitsagentur. Dabei geht es um den Missbrauch von Aufstocker-Leistungen für Selbstständige. Es besteht der Verdacht, dass beim Beantragen von Hartz-IV-Leistungen Unterlagen gefälscht wurden.

Hauptsächlich handelt es sich um Imbisse, Eisdielen, Pizzerien oder Service-Unternehmen. Dahinter sollen in vielen Fällen osteuropäische, türkische oder arabische Familienclans stecken.

07:12 Uhr | Weniger Arbeit für Gerichtsvollzieher

Sachsen-Anhalts Gerichtsvollzieher hatten zuletzt weniger zu tun. Das zeigen Zahlen des Oberlandesgerichts, die dem MDR-Magazin "exakt" vorliegen. Danach gab es im Jahr 2018 hierzulande etwa 200.000 neue Vollstreckungsaufträge. Das war im Vergleich zu 2016 ein Rückgang um 11 Prozent.

Den Inkassounternehmen geht es ähnlich. Anfang 2016 hatte die Branche nach eigenen Angaben in ganz Mitteldeutschland noch 64 Millionen Euro offene Forderungen. Anfang 2019 waren es nur noch 36 Millionen. Grund sei die gute Konjunktur der vergangenen Jahre.

06:47 Uhr | Weißer Löwenbesuch im Bergzoo Halle

Dieser weiße Löwe kommt vorerst im Bergzoo Halle unter. Mojo ist zwei Jahre alt, noch sehr verspielt und wohnt eigentlich bei einem Privatmann in Sachsen-Anhalt. Weil der allerdings gerade das Gehege umbauen lässt, ist Mojo nun im Berzgoo.

Ein weißer Löwe
Damit sich der Löwe nicht verletzt, hat der Zoo extra ein paar Glasscheiben des Übergangsquartiers weiß angemalt. Denn Scheiben kannte Mojo bisher nicht. Bildrechte: Zoo Halle / Steffen Schellhorn

06:38 Uhr | Arena für Sprayer in Magdeburg wird geschlossen

Die bei Sprayern beliebte Aerosol-Arena in Magdeburg steht vor dem Aus. Nach Angaben der Stadtverwaltung wird die Anlage zum 31. August geschlossen. Der Eigentümer will das Gelände demnach verkaufen. Hintergrund sind die Diskussionen zwischen der Stadt und den Betreibern der Arena über die Zukunft des Geländes. Die Betreiber fühlen sich von der Stadt nicht ausreichend unterstützt.

Die Aerosol-Arena nahe des Magdeburger Industriehafens gilt als größte Open-Air-Graffiti-Arena in Europa. Sie sollte eigentlich auch Teil der Magdeburger Kulturhauptstadt-Bewerbung sein.

Graffitis in der Aerosol-Arena Magdeburg
Meterhohe Graffiti prägen das Aussehen der Aerosol-Arena (Archivbild). Bildrechte: MDR/ Kalina Bunk

06:20 Uhr | Neuer HFC-Trainer im Interview

Ismail Atalan soll den Halleschen FC zurück zum Erfolg führen. Der neue Trainer des Fußball-Drittligisten ist gestern offiziell vorgestellt worden. Und er hat sich direkt einigen Fragen gestellt:

Der Rauswurf des bisherigen Trainers Torsten Ziegner ist natürlich auch Thema in der neuesten Folge unseres HFC-Podcasts. Oliver Leiste und Stephan Weidling besprechen, wie der Trainerwechsel den Club verändern kann.

06:07 Uhr | Radio ganz nah erleben – in Dessau

Meine Radiokollegen haben sich für heute etwas Besonderes einfallen lassen: Unser Frühprogramm und die Vormittagssendung von MDR SACHSEN-ANHALT kommen mal nicht aus dem Landesfunkhaus in Magdeburg – sondern aus dem Regionalstudio Dessau. Mit dabei sind auch verschiedene Gesprächsgäste aus der Stadt. Schauen Sie gern vorbei!

Impressionen aus dem Regionalstudio Das war der Tag in Dessau-Roßlau

Das MDR-Radiofrühteam im Regionalstudio Dessau
Die Morgen- und die Vormittagssendung von MDR SACHSEN-ANHALT kamen am Mittwoch live aus Dessau. Für Sie vor Ort mit am Start waren unter anderem Sebastian Mantei, Grit Lichtblau, Dagmar Röse, André Plaul und Antonia Kaloff. Bildrechte: Hartmut Bösener
Das MDR-Radiofrühteam im Regionalstudio Dessau
Die Morgen- und die Vormittagssendung von MDR SACHSEN-ANHALT kamen am Mittwoch live aus Dessau. Für Sie vor Ort mit am Start waren unter anderem Sebastian Mantei, Grit Lichtblau, Dagmar Röse, André Plaul und Antonia Kaloff. Bildrechte: Hartmut Bösener
Das MDR-Radiofrühteam im Regionalstudio Dessau
Schon vor dem Studio wurden die ersten Gäste begrüßt. Es gab heißen Kaffee ... Bildrechte: Hartmut Bösener
Moderatorin Antonia Kaloff mit zwei Gästen
... und den ein oder anderen Erinnerungs-Schnappschuss mit unserem Team. Bildrechte: MDR/Hartmut Bösener
MDR SACHSEN-ANHALT Moderatorin Antonia Kaloff steht mit Mikrofon in der Hand unter einem MDR Zelt
Wer holt sich den nächsten Kaffee am MDR-Stand ab? MDR SACHSEN-ANHALT-Moderatorin Antonia Kaloff hat viele Gäste persönlich in Empfang genommen. Bildrechte: MDR/Hartmut Bösener
Das MDR-Radiofrühteam im Regionalstudio Dessau
Techniker "Eddi" hielt die Drähte zusammen und sorgte für landesweit guten Empfang. Bildrechte: Hartmut Bösener
Das MDR-Radiofrühteam im Regionalstudio Dessau
Zum Aschermittwoch haben die Studio-Nachbarn diese Pfannkuchen-Platte spendiert ... Bildrechte: Hartmut Bösener
Das MDR-Radiofrühteam im Regionalstudio Dessau
... ob auch welche mit Eierlikör-Füllung dabei waren, war bis zum Schluss unklar :) Bildrechte: Hartmut Bösener
Moderatorin Antonia Kaloff und Reporter André Plaul an MDR-Stand mit Gästen
Auch wenn es mit zwei Grad am Morgen noch etwas frisch war, die Stimmung beim Team war blendend. Gemeinsam mit Reporter André Plaul freute sich Antonia auf ihre nächsten Gäste. Bildrechte: MDR/Hartmut Bösener
Zwei Dessauer mit Regenponchos.
Jutta und Heinz aus Dessau haben – passend zum Wetter – Regenponchos am Glücksrad gewonnen. Bildrechte: MDR/Dagmar Röse
Moderatorin Antonia Kaloff im Interview mit älterem Paar mit Pfannkuchen in der Hand
Verkostet wurden auch die spendierten Pfannkuchen. Bildrechte: MDR/Hartmut Bösener
Blick von oben in Inneres eines Turmes, unten stehen zwei Männer
Weniger beschaulich ging es mit MDR-Reporter André Damm zu. Gemeinsam mit Stephan Pfeifer vom Alpenverein bestieg er den Dessauer Rathausturm. Bildrechte: MDR/Hartmut Bösener
Reporter André Damm mit einem Mann auf einem Turm beim Interview
Dafür konnten die beiden bei ihrem Interview einen atemberaubenden Blick über Dessau genießen. Bildrechte: MDR/Hartmut Bösener
Blick von Turm auf Dessau mit Bauhaus-Museum
Bauhaus-Museum ... Bildrechte: MDR/Hartmut Bösener
Blick von Turm auf Dessau
... Innenstadt ... Bildrechte: MDR/Hartmut Bösener
Blick von Turm auf MDR-Studio Dessau
... und das MDR-Studio Dessau, das auf der anderen Straßenseite liegt. Bildrechte: MDR/Hartmut Bösener
Moderatorin Antonia Kaloff im Interview mit einem Mann
Auch der Chef vom Dessauer Tierpark kam auf einen Kaffee vorbei: Jan Bauer verriet Antonia, was es alles Neues gibt im Tierpark. Bildrechte: MDR/Hartmut Bösener
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Reporterin Susanne Reh interviewt Biker
Unterstützung hatte sie von Reporterin Susanne Reh. Die hatte drei Biker mit Herz im Interview. Bildrechte: MDR/Hartmut Bösener

05:38 Uhr | Bessere Hilfe für Opfer von Terror und Unglücksfällen

Opfer von Terroranschlägen, Attentaten und schweren Unglücksfällen sollen in Sachsen-Anhalt künftig schneller die passende Hilfe finden. Aus dem Justizministerium heißt es, dass dafür eine zentrale Anlaufstelle geplant ist. Ziel sei es, Betroffenen zu zeigen, wo sie spezielle Hilfe bekommen.

Unterstützung soll es spätestens ab dem zweiten Quartal auch von einem Landesopferschutz-Beauftragten geben. Der oder die Ehrenamtliche soll sofort an die Unglücksorte reisen und Ansprechpartner/in vor Ort sein.

05:25 Uhr | Polizeischutz für Halles Oberbürgermeister

In Halle ermitteln Polizei und Staatsschutz wegen einer Morddrohung gegen Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos). Nach Angaben der Stadt hat Wiegand ein anonymes Schreiben erhalten. Darin sei gefordert worden, den Bau des Fußball-Nachwuchsleistungszentrums auf der Silberhöhe zu stoppen. Eine Polizeisprecherin betonte, man nehme die Drohung ernst. Demnach ermittelt der Staatsschutz, außerdem sollen die Beamten für Wiegands Sicherheit sorgen.

Bernd Wiegand, OB Halle/Saale
Wiegand hat gestern alle seine Termine für den Tag abgesagt. Bildrechte: dpa

Nachwuchszentrum für den HFC

Der Hallesche FC soll für mehrere Millionen Euro ein neues Leistungszentrum mit mehreren Trainingsplätzen für Nachwuchssportler bekommen. Davon sollen auch Breiten- und Schulsport profitieren.

05:16 Uhr | Coronavirus: Unikliniken bereiten sich vor

Die Uniklinken bereiten sich auf eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus in Sachsen-Anhalt vor. Der Magdeburger Mikrobiologe Achim Kaasch sagte MDR SACHSEN-ANHALT, es gebe das Virus in Mitteldeutschland zwar noch nicht. Allerdings müsse man sich nun darauf einstellen, dass es plötzlich auch bei uns auftreten könne. Kaasch betonte, jeder habe die Möglichkeit, das eigene Erkrankungsrisiko zu minimieren – indem er zum Beispiel aufs Händeschütteln verzichte.

Der ärztliche Direktor der Uniklinik Halle, Thomas Moesta, sieht sein Haus auf die Ankunft des Virus gut gerüstet. Die Klinik könne eine große Anzahl an Patienten auf das Coronavirus testen.

Der Erreger ist inzwischen zum ersten Mal in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg aufgetreten. Die EU-Gesundheitsminister hatten am Abend beschlossen, dass trotz der Lage in Italien die Grenzen zu den Nachbarländern vorerst geöffnet bleiben.

#MDRklärt Von Symptomen bis Inkubationszeit: Hinweise zum Coronavirus

Welche Symptome hat das Coronavirus? Wie lange dauert es, bis die Krankheit ausbricht? Was sollte beachtet werden, wenn der Verdacht einer Erkrankung besteht? In diesem #MDRklärt werden die Fragen geklärt.

Coronavirus unter dem Mikroskop
Bildrechte: Center for Disease Control/epa/dpa
Coronavirus unter dem Mikroskop
Bildrechte: Center for Disease Control/epa/dpa
Collage
Bildrechte: MDR/Fabian Frenzel
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Texttafel: "Mehr Erklärgrafiken und -videos auf Instagram @mdrklaert"
Bildrechte: MDR/Max Schörm
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05:03 Uhr | Aprilwetter im Februar

Schauen wir doch direkt mal noch etwas genauer aufs Wetter. Es kann heute also Schnee und Regen geben. Es sind aber auch einzelne Gewitter in Sachsen-Anhalt möglich. Und ab und zu soll es zudem die Sonne durch schaffen. Dazu gibt es zwischen 2 und 6 Grad, auf dem Brocken minus 3 Grad. Und so sieht es aktuell aus:

05:00 Uhr | Hallo am Mittwoch...

... und einen schönen guten Morgen aus dem Landesfunkhaus in Magdeburg! Man glaubt es ja kaum, aber heute soll es auch im Tiefland tatsächlich Schnee geben. Davon gehen zumindest die Meteorologen aus. Ein Winter Wonderland wird es allerdings eher nicht. Stattdessen warnt das MDR-Wetterstudio vor Glätte.

Ich hoffe, Sie kommen trotzdem gut in den Tag. Hier im Morgenticker bekommen Sie den Überblick über die aktuellen Meldungen. Ich heiße Kalina Bunk und bin bis 11 Uhr für Sie da.

Wir freuen uns über Feedback, lassen Sie uns gerne einen Kommentar da oder schreiben Sie uns bei Twitter oder Facebook. #tickeriki

Über Themen aus dem Morgenticker berichtet MDR SACHSEN-ANHALT auch im... Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR um 11 | 11:00 Uhr
Fernsehen | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19:00 Uhr

blühender Glocken-Enzian auf dem Brocken
Bildrechte: MDR/Carsten Reuß

Zuletzt aktualisiert: 26. Februar 2020, 11:18 Uhr

1 Kommentar

Ossi 65 vor 5 Wochen

Dieses Coronavirus macht mir Angst. Ich habe Asthma und meine Frau liegt im Krankenhaus, und wenn dort das Virus in Form eines Patienten ankommt, wer weiß was dann ist. Die Europäischen Gesundheitsminister sind auch nicht fähig Vernünftige Maßnahmen zu Ergreifen. Gesundheitsminister Spahn hat anscheinend immer noch nicht begriffen das sich das Coronavirus sich Pandemieartig ausbreitet. Anstatt alle Reisen hin und zurück zu betroffenen Gebieten sofort zu Untersagen um eine Ausbreitung zu Verhindern, geht man in Deutschland und Anderswo in Europa viel zu Lasch damit um. Das kann man nicht Verstehen, aber man konnte damit Rechnen das unsere Politiker genauso Reagieren, nämlich Handlungsunfähig. Armseliges Deutschland. Von was für Politikern werden wir hier bloß Regiert.

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