30.09.2020 | Der Morgenticker für Sachsen-Anhalt Nach Corona-Gipfel: Haseloff appelliert, in den Herbstferien nicht zu verreisen

Mandy Ganske-Zapf
Bildrechte: MDR/André Plaul

Im Morgenticker: Nach dem Corona-Gipfel wird in Sachsen-Anhalt nichts verschärft, doch Ministerpräsident Haseloff appelliert, in den Herbstferien nicht zu verreisen. Und: Nach dem gescheiterten Volksbegehren gegen den Lehrermangel signalisiert die Landesregierung, sich dennoch mit dem Bündnis zu verständigen.

Mädchen mit Mundschutz wartet in einer Haltestelle
Bereitet weiter Sorgen: Die Pandemie mit dem neuartigen Coronavirus. Bildrechte: imago images/Bernd Friedel | Grafik MDR

Das Wichtigste am Morgen

11:15 Uhr | Machen Sie es gut!

Für heute ist der Ticker schon wieder vorbei, aber morgen geht es munter weiter – dann garantiert mit Kaffee! Hashtag #sehnlichsterWunsch Ich muss also los zum Einkaufen.

Bevor ich losrenne, möchte ich Ihnen aber die von der Tagesschau bei Instagram wunderbar aufbereitete Kostprobe aus dem TV-Duell der Präsidentschaftsanwärter Trump und Biden nicht vorenthalten. Die US-Präsidentschaftswahl ist bereits am 3. November und langsam wird es ernst.

PS: Alles, was heute sonst noch wichtig wird, lesen Sie ab sofort hier.

11:01 Uhr | Brand in Magdeburger Wohnhaus mit einem Toten – Ursache war Verpuffung

Nach dem Brand in einer Wohnung in Magdeburg, nach dem der 32-Jährige Bewohner an seinen Verletzungen starb, haben Ermittler die Ursache für das Feuer gefunden. Es sei am Montag zu einer Verpuffung und anschließend zu einem Feuer gekommen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Ein technischer Defekt und eine Fremdeinwirkung wurden ausgeschlossen. Das Feuer brach am frühen Montagabend in der Wohnung aus. Allerdings bleibt offen, was genau die Verpuffung ausgelöst hat.

Der Mann erlitt schwere Brandverletzungen und kam in eine Spezialklinik nach Halle, wo er am nächsten Morgen starb. Die Schadenshöhe an dem Mehrfamilienhaus wird auf einen unteren sechsstelligen Betrag geschätzt. Zunächst war die Rede von einer fünfstelligen Summe.

10:44 Uhr | Arbeitslosenzahlen für Sachsen-Anhalt: Regional gibt es deutliche Unterschiede

Kurz nach zehn sind die neuen Arbeitslosenzahlen für Sachsen-Anhalt mitgeteilt worden. Was das für Ihre Region, Ihren Kreis oder Ihre Stadt bedeutet, hat mein Kollege Manuel Mohr als interaktive Karte für Sie aufgearbeitet.

10:12 Uhr | Stadtrat Raguhn-Jeßnitz entscheidet über Kita-Neubau

Gute Nachrichten für Eltern und Kita-Kinder in Anhalt-Bitterfeld: Der Stadtrat von Raguhn-Jeßnitz entscheidet heute über einen Kita-Neubau. Abgestimmt werden soll über den genauen Standort. Zwei Varianten stehen zur Auswahl. Die Stadt will etwa vier Millionen Euro in die neue Kita investieren. In spätestens zwei Jahren soll sie fertig sein. Eine Sanierung der bisherigen Kita in Raguhn-Jeßnitz wäre zu aufwändig und zu teuer. ZWS >​< ZWS

10:02 Uhr | Arbeitslosenquote: Leicht gesunken – und es gibt eine Zahl, die aufhorchen lässt

Die Zahl der Arbeitslosen in Sachsen-Anhalt ist leicht gesunken. Wie die Regionaldirektion der Bundesagtur für Arbeit mitteilte, waren im September 86.200 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 4.500 weniger als im Vormonat. Allerdings sind es auch immer noch 10.500 Arbeitslose mehr als im September vorigen Jahres. Die Arbeitslosenquote liegt damit bei 7,7 Prozent, das sind 0,4 Prozent weniger als im Vormonat. Einige Unternehmen würden nach der Sommerpause wieder mehr Leute einstellen, junge Menschen gehen in eine Ausbildung oder zur Uni, so erklären die Sprecher der Arbeitsagentur die leichte Senkung.

Wirklich interessant ist eine andere Zahl: Wie es in der Pressemitteilung heißt es, sind insgesamt 17.000 Menschen negativ von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Entweder, weil sie ihre Arbeit verloren haben, oder weil sie nicht vermittelt beziehungsweise ihre Qualifizierungsmaßnahme nicht antreten konnten.

Bundesweit gibt die Arbeitsagentur an, sei die Zahl der Leute ohne Job um rund 108.000 auf 2,85 Millionen gesunken. Die Quote lag bei 6,2 Prozent.

09:49 Uhr | Am Landgericht in Dessau geht der Prozess um den Mord an einem Ex-Polizisten weiter

Am Landgericht in Dessau wird am Vormittag der Prozess um den Mord an einem Ex-Polizisten in Zahna im Kreis Wittenberg fortgesetzt. Der 54-jährige Angeklagte schweigt bisher zu den Vorwürfen. Dem Mann aus Seyda wird vorgeworfen, den 77 Jahre alten Mann verschleppt und gefoltert zu haben. Er soll das Opfer später in einen Wassergraben gelegt haben, wo der Rentner ertrank. Tatmotiv soll Rache gewesen sein, weil der Ex-Polizist in einem Strafverfahren gegen den Angeklagten ausgesagt hatte.

09:33 Uhr | Harte Bandagen: Neuer Verein will für den Erhalt der Klinik in Havelberg notfalls klagen – gegen den Landrat

In der vergangenen Woche hat der Stendaler Kreistag beschlossen, der Kreis möge das Krankenhaus in Havelberg zurückkaufen. Das war ein ziemlicher Coup. Denn längst richten die bisherigen Eigentümer in dem Haus ein Seniorenheim ein und je länger sich das Ringen um den Erhalt der Klinik für Havelberg zieht, desto unsicherer, ob es überhaupt noch zu retten ist. Nun möchte ein neuer Verein namens "Pro Krankenhaus Havelberg" weiteren Druck auf Landrat Patrick Puhlmann (SPD) machen. Zusammen mit einem Rechtsanwalt bereitet die Vereinsspitze eine Klage gegen Landrat Patrick Puhlmann vor, teilte Vorsitzende Holger Schulz mit. Es gehe dabei nicht um den Landrat persönlich. Aber man wolle nunmehr den Rechtsweg beschreiten, nachdem bisher außer der Schließung des Krankenhauses nichts passiert sei. Im Krankenhausplan des Landes Sachsen-Anhalt sei Havelberg mit 37 Betten festgeschrieben. Dies sei eine Rechtsgrundlage, sagt Schulz.

Der Verein versicherte, fünf Wochen bis zur Klageeinreichung verstreichen zu lassen. Der Landrat solle nun angeschrieben werden, um zu reagieren. Dann erst werde die Klage beim Sozialgericht eingereicht.

Ein Klinikgebäude – es handelt sich um die Außenansicht des Krankenhauses in Havelberg
Weiter großes Ringen um den Erhalt der Klinik in Havelberg. Bildrechte: MDR/Bernd-Volker Brahms

09:16 Uhr | Schnelles Internet in Staßfurt angekommen

Schnelles Internet ist in Teilen von Sachsen-Anhalt noch immer nicht da. Manchmal kommt man sich vor wie bei "Und täglich grüßt das Murmeltier". Doch für mehrere tausend Haushalte in Staßfurt im Salzlandkreis hat das Warten jetzt ein Ende. Ein knappes Jahr nach dem ersten Spatenstich ist der Anschluss geschafft: In Staßfurt haben Techniker und Bauarbeiter für die Telekom 48 Kilometer Glasfaserkabel gezogen. Rund 5.400 Haushalte und 950 Gewerbe-Betriebe wurden angeschlossen. Technisch verfügbar sind Bandbreiten zwischen 50 und 250 Mbit. Der Breitbandausbau ist ein Großprojekt. Bis Mitte nächsten Jahres sollen insgesamt 36.000 Haushalte hier im Salzlandkreis an schnelles Internet angeschlossen sein.

09:10 Uhr | Forscher der Uni Magdeburg prüfen das autonome Lastenrad

An der Universität Magdeburg gibt es ein Labor, das den Verkehr der Zukunft visualisiert. Die Wissenschaftler der Uni forschen seit einiger Zeit an autonom fahrenden Rädern. Speziell auch an selbst fahrenden Lastenrädern. Wie würden Fußgänger darauf reagieren? Dazu nutzen die Forscher Simulationen. Einblick geben sie auf Instagram und ganz nebenbei lässt sich darüber auch mal der hellblaun Elbedom im Wissenschaftshafen von innen anschauen.

08:59 Uhr | Die Lutherstadt Wittenberg und ihre Fahrradtauglichkeit – im Test

Die Lutherstadt Wittenberg ist einer der Touristenmagnete Sachsen-Anhalts. Doch ist sie auch für Fahrrad-Touristen einladend? Der Fahrradclub ADFC will das herausfinden und lädt für heute Nachmittag zu einer Rundfahrt ein. Zunächst soll die Tour nach Labetz führen. Außerdem will der ADFC heute mehrere Kreisverkehre testen und auf typische Gefahrenstellen hinweisen.

Erfahrungsgemäß haben die jährlichen Rad-Wegechecks für Verbesserungen in der Lutherstadt gesorgt. Treffpunkt der zweieinhalbstündige Tour ist um 16 Uhr am neuen Rathaus in Wittenberg.

08:44 Uhr | Heimatbund geehrt, weil er sich so für das Gradierwerk in Bad Dürrenberg stark gemacht hat (Spoiler: Es ist der wichtigste Preis, den es in Deutschland dafür gibt)

Seit einem Vierteljahrhundert setzt sich der Heimatbund Bad Dürrenberg für den Erhalt des Gradierwerks im Ort ein. Für dieses starke Engagement wurde der Verein nun mit dem Deutschen Preis für Denkmalschutz geehrt. Damit gehört der Heimatbund zu den Preisträgern für die höchste Auszeichnung in diesem Bereich in Deutschland. Ihnen wird der Preis in der Kategorie "Silberne Halbkugeln" verliehen. Eine große Ehre für die Ehrenamtler, die sie bei der offiziellen Verleihung in Berlin im November entgegen nehmen können.

08:25 Uhr | Überfall auf Tankstelle in Magdeburg – Tatverdächtiger gefasst

Nach einem Überfall auf eine Tankstelle in Magdeburg am Dienstag, hat die Polizei einen Tatverdächtigen gefasst: Ein 22-Jähriger, der nach der Vorführung beim zuständigen Amtsgericht in Magdeburg nun in Untersuchungshaft sitzt. Der Vorwurf: Schwerer Raub. Den Überfall soll er mit einer weiteren Person begangen haben, an der Grabower Straße im Norden von Magdeburg. Den Angaben der Polizei nach betraten die beiden den Tankstellenraum mit den Worten "Das ist ein Überfall." Mit einem Messer sei die Verkaufsangestellte bedroht worden, damit sie das Bargeld herausgibt. Von der Tankstelle flüchteten sie mit einem Moped. Der zweite Tatverdächtige ist noch flüchtig.

Zeugen können sich telefonisch melden unter der Rufnummer (0391) 546 5196.

08:09 Uhr | Halles Stadtrat soll heute über Klage gegen eigene Polizei entscheiden

Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) will weiter gegen die eigene Polizei vorgehen. Heute soll der Stadtrat darüber entscheiden, am Dienstagabend hat der Ausschuss für Wirtschaft, Wissenschaft, Stadtentwicklung und Digitalisierung bereits grünes Licht gegeben. Hintergrund ist, dass Wiegand einige Genehmigungen der Polizei als Versammlungsbehörde kritikwürdig findet. Dabei handelt es sich um Kundgebungen des als rechtsextrem ausgewiesenen Sven Liebich. Ins Rollen kam die Anstrengung einer Klage nachdem Liebich auch zu dem Zeitpunkt auf Marktplatz demonstrieren durfte, als dort eine Freiluftausstellung zum Gedenken an die Opfer des Halle-Anschlags eröffnet worden war. Da hätte die Polizeiinspektion den Versammlungsort ändern müssen, kritisierte Wiegand.

07:49 Uhr | Corona-Pandemie lässt Einheitsfeiern schrumpfen – was in Sachsen-Anhalt so los ist

In diesem Jahr feiert Deutschland 30 Jahre Einheit. Wobei das Feiern weit kleiner ausfällt als in den vergangenen Jahren. Die Auflagen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus machen das notwendig. Ab 11 Uhr gibt es am Sonnabend in der Gedenkstätte Marienborn einen Ökumenischen Gottesdienst, in Halle ab 18 Uhr in der Neuen Residenz eine Ausstellung zu "30 Jahre Deutsche Einheit". Aber es gibt mehr:

07:21 Uhr | Vertrag für Terence Boyd beim HFC verlängert

Ein Abstecher zum Sport: Der Hallesche FC hat den Vertrag mit Stürmer Terrence Boyd um ein Jahr verlängert, also bis Juni 2022. Das dürfte vielen sehr gefallen, immerhin hatte er in der vergangenen Spielzeit 14 Tore und elf Vorlagen.

07:13 Uhr | Landrat Burchardt: Wolf muss Chefsache werden

Der Wolf muss Chefsache werden – das bekräftigt der Landrat des Jerichower Landes, Steffen Burchardt (SPD). Er sagte MDR SACHSEN-ANHALT am Dienstag, die Weidetierbesitzer hätten schwere Verluste erlitten und liefen teilweise den Entschädigungen hinterher. Wenn der Wolf die Tiere jetzt schon aus dem Garten hole und nicht mehr nur auf abgelegenen Weiden, dann sei die Nähe zum Menschen zu groß. Deswegen sei es jetzt notwendig, dass sich das der Landeschef mal anschaue.

Burchhardt hatte bereits gestern gefordert, einzelne Abschüsse zu erlauben. Im Landkreis Jerichower Land haben Wölfe allein im August mehr Nutztiere gerissen als im gesamten Jahr 2019. Erst am Wochenende waren im Raum Möckern mehrere Schafe getötet worden. Bei einer trächtigen Stute, von der es zwischenzeitlich hieß, ein Wolf habe sie gerissen, schloss das Wolfskompetenzzentrum in Iden eine Beteiligung von Wölfen inzwischen aus.

06:58 Uhr | Fliegerbombe im Saalekreis kontrolliert gesprengt

In Leuna ist bei Schachtarbeiten eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Nach intensiver Prüfung des Blindgängers wurde ein Transport des Kampfmittels zur Kiesgrube Wallendorf beschlossen. Dort wurde sie kontrolliert gesprengt. Im Zuge des Transportes wurde die Verbindungsstraße zwischen Wallendorf und Tollwitz kurzzeitig gesperrt.

06:38 Uhr | Unter Corona-Auflagen: Clubs bereiten sich auf Wiedereröffnung am 1. November vor

Monatelang ging in den Clubs des Landes nichts – wegen Corona. Nun wird ihnen ab 1. November erlaubt, unter Auflagen wieder zu öffnen. Die Gefühle sind gemischt, manche machen erst gar nicht auf wie der "Prinzzclub" in Magdeburg. Matthias Golinski will es mit seinem "Drushba" in Halle aber wissen, lieber weniger Gäste als keine, sagt er sich. Was er auch sagt: Aus seiner Sicht wäre es gut gewesen, eine Testphase im Sommer zu haben, im August oder September, und nicht zur Schnupfensaison jetzt zu beginnen. Die Kollegen von MDR KULTUR geben Einblick in die die Partyszene, die nach Ausbruch der Corona-Krise völlig paralysiert war.

06:20 Uhr | Studienbeginn für lang ersehnte Landärzte

Landarzt – das ist eher nur im Fernsehen eine attraktive Vorstellung. In der Realität bedeutet es: lange Anfahrtswege und ein nahezu 24-Stunden-Job. Vermutlich fehlen genau deshalb in Sachsen-Anhalt auf dem Land Ärzte. Um das zu ändern, gilt seit diesem Jahr eine Landarztquote an den Universitäten in Magdeburg und Halle: Fünf Prozent der Studienplätze gehen an jene, die sich später mit ihrem Abschluss auf dem Land niederlassen. Laut Sozialministerium sind die ersten 20 angehenden Landärztinnen und Landärzte nun gefunden. Sie starten ins Wintersemester. 16 von ihnen stammen aus Sachsen-Anhalt. Insgesamt seien 272 Bewerbungen eingegangen, die Hälfte aus Sachsen-Anhalt, der Rest aus anderen Teilen Deutschlands.

06:01 Uhr | Landesregierung setzt auf Verständigung mit Bündnis gegen Lehrermangel

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt nimmt das Ergebnis des Volksbegehrens für mehr Lehrer ernst – auch wenn es gescheitert ist. Das Bildungsministerium teilte MDR SACHSEN-ANHALT mit, man setze weiter auf Verständigung mit dem Bündnis gegen Lehrermangel. Genauere Schritte, wie die Landesregierung auf das gescheiterte Volksbegehren reagiert, dazu wollen sich Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) und Bildungsminister Marco Tullner (CDU) am Donnerstag auf einer Pressekonferenz dazu äußern.

Bereits heute wollen die Initiatoren des Volksbegehrens vom Bündnis "Den Mangel beenden" die gesammelten Unterschriften – trotzdessen, dass die Zahl der Unterschriften nicht ausreicht – an die Landeswahlleiterin übergeben. Gefordert waren 163.000 Unterzeichner. Doch die sind laut Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) nicht zusammengekommen. GEW-Landeschefin Eva Gerth sagte, Corona habe dem Bündnis den Wind aus den Segeln genommen. Dennoch werde man die Arbeit fortsetzen. Der Lockdown hatte es im Frühjahr verhindert, die Unterschriftensammlung kontinuierlich fortzuführen, da das Sammeln auf Straßen und Plätzen nicht möglich war. Nach Ende des Lockdowns wurde die Einreichungsfrist dafür vom Land verlängert. Vom Bündnis heißt es zu den gesammelten knapp 77.000 Unterschriften, diese könnten nun nicht einfach ignoriert werden.

05:49 Uhr | Sonne-Wolken-Mix

Das Wetter soll heute sehr gemischt werden. Vom MDR-Wetterstudio hieß es, heute sollen sich Sonne und Wolken ganz gut abwechseln, im Harz aber könne es etwas regnen. Sonst soll es meist trocken bleiben. Die Höchstwerte liegen zwischen 18 und 21 Grad Celsius.

05:58 Uhr | Nach Gipfel zur Corona-Pandemie mit Kanzlerin Merkel: Haseloff appelliert, nicht zu verreisen

In Sachsen-Anhalt bleibt in Sachen Corona-Eindämmung vorerst alles bei den bisherigen Regeln. Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sieht für Sachsen-Anhalt weiterhin keinen Grund, die Corona-Regeln zu verschärfen. Das hat er am Dienstag nach der dreistündigen Beratung der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel mitgeteilt. Beispielsweise wird bundesweit ein Bußgeld über 50 Euro eingeführt, das bei Falschangaben auf den Listen in Restaurants oder anderen Veranstaltungshäusern fällig wird. Doch in Sachsen-Anhalt wurden diese Listen bereits abgeschafft beziehungsweise erst ab einer Besucherzahl von 50 Gästen, etwa bei Feiern, geführt werden.

Haseloff appellierte, sich an die geltenden Hygieneempfehlungen zu halten und in den Herbstferien nicht zu verreisen, sondern zu Hause in Sachsen-Anhalt zu bleiben.

Fest steht, dass wir schwierigen Monaten entgegen gehen.

Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU)

05:09 Uhr | Halle? Magdeburg? Kleiner Rückblick

Tauchen wir zuerst für einen Moment in das Jahr 1990 ein. Damals war für Sachsen-Anhalt eine große Frage, ob Halle oder Magdeburg zur Landeshauptstadt wird. Ich persönlich habe das nicht miterlebt, weder lebte ich in Sachsen-Anhalt noch wäre ich in einem Alter gewesen, das bewusst zu verfolgen. Umso interessanter ein Rückblick auf die hitzigen Debatten von damals:

05:02 Uhr | Guten Morgen!

Ich weiß nicht, wie das bei Ihnen auf der Arbeit ist. Bei uns schreiben die Kollegen vom Abend eine freundliche Nachricht an den Frühdienst. Heute stand da: "Kaffee hast du sicher bereit – frohes Tickern :-) " Soweit ich mich erinnere, schrieb noch nie jemand etwas von Kaffee in diesen Nachrichten, jedenfalls nicht an mich. Wirklich noch nie! Aber natürlich muss das ausgerechnet heute dort stehen. Mein Kaffee ist nämlich alle. Genau mein Humor! ¯\_ツ_/¯

Das hält mich nicht davon ab, gemeinsam mit Ihnen in diesen Mittwoch zu starten. Ich habe noch Tee gefunden. Mein Name ist Mandy Ganske-Zapf und bis 11 Uhr gibt es hier den Morgenticker von MDR SACHSEN-ANHALT. Und los!

Wenn Sie Feedback für uns haben, immer gern her damit! Lassen Sie uns gerne einen Kommentar unter diesem Ticker da oder schreiben Sie uns bei Twitter oder Facebook. #tickeriki

Über Themen aus dem Morgenticker berichtet MDR SACHSEN-ANHALT auch im... Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR um 11 | 11:00 Uhr
Fernsehen | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19:00 Uhr

3 Kommentare

nie wieder cdu vor 3 Wochen

Leider ist es bei vielen noch nicht angekommen. Einer sagt bleibt zu Hause, der andere posaunt macht in Deutschland Urlaub. Super Idee, der sollte mal die Preisaufschläge sehen, dass sind Steigerungen um über 50 % zum Jahr 2019.
Und diese Rechenkünstler wollen gewählt werden, meine Stimme bekommen die auf keinen Fall.

Rain Man vor 3 Wochen

Momentan heißt es „Bitte nicht verreisen“. In ein paar Monaten heißt es dann „Bitte kein Fleisch mehr essen“. Und noch ein paar Monate später heißt es dann „Bitte kein Auto mehr fahren“.

Eins weiß ich schon jetzt: ich werde mich an nichts dergleichen halten und nie wieder die CDU wählen!

nie wieder cdu vor 3 Wochen

Haseloff appellierte, sich an die geltenden Hygieneempfehlungen zu halten und in den Herbstferien nicht zu verreisen, sondern zu Hause in Sachsen-Anhalt zu bleiben.
Ich fliege für 3 Monate in die Türkei, komme Ende Dezember zurück, dann gleich Anfang Januar wieder für 3 Monate in die Türkei.
Der Grund ist ganz einfach, in den Monaten lebe ich in der Türkei billiger und muss unsere Politiker nicht ertragen.
Will sagen, die gehen mir gehörig auf den ......, mit ihren AHA +L gelaber.

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