18.01.2021 | Der Morgenticker am Montag Corona-Maßnahmen: Haseloff fordert mehr Konsequenz statt neuer Regeln

MDR SACHSEN-ANHALT Autor Reporter Radio Online André Plaul
Bildrechte: MDR/Jörn Rettig

Am Montag im Morgenticker: Länderchefs und Kanzlerin lassen sich zur Corona-Lage beraten. Außerdem: Der Hauptbahnhof Halle ist nach über sechs Jahren Bauarbeiten fertig. Und: Die Woche startet mit Glätte.

Reiner Haseloff
Bildrechte: MDR/imago images/Christian Schroedter

Das sind die Top-Themen am Montag?

11:05 Uhr | Ausgetickert

Das war's auch schon wieder für heute Morgen. Da fällt mir noch ein: Sachsen-Anhalt ist an diesem Montag nicht nur in Sachen Sport ausgezeichnet unterwegs. Auch bei der Mode zeigen wir, was wir können. Absolvierende der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle präsentieren bei der Fashion Week virtuell, wie und was sie im vergangenen Jahr für Mode geschaffen haben.

Ich mach' 'nen Schuh – und freue mich, wenn Sie morgen Früh wieder reinklicken. Bis dahin finden Sie hier weitere aktuelle Meldungen, Hintergründe und Reportagen aus Sachsen-Anhalt.

Ahoj!

10:58 Uhr | "Sterne des Sports": Platz 4 für die Altmark

Der Tangermünder Elbdeichmarathon e.V. ist bei den diesjährigen "Sternen des Sports" zusammen mit 13 anderen Qualifizierten auf dem vierten Platz gelandet. Der Verein erhält einen Pokal in Form eines goldenen Sterns sowie 1.000 Euro. Die Preisverleihung läuft aktuell noch. Hier der Link zum Livestream der Sportschau.

Sportschau: Preisverleihung Sterne des Sports
Der virtuelle Elbdeichmarathon landete bei den "Sternen des Sports" auf Platz 4. Bildrechte: sportschau.de

10:48 Uhr | Verkehrskontrollen im Süden: viele technische Mängel

Die Polizei hat am Wochenende im südlichen Sachsen-Anhalt Verkehrskontrollen auf den Autobahnen durchgeführt. Laut Bilanz wurden dabei 36 Verstöße festgestellt – davon allein 16 Mal technische Mängel an den Fahrzeugen. Den Fall eines am Sonntag kontrollierten Kleintransporters hebt die Polizei besonders hervor: Er war mit über 30 Prozent überladen.

10:34 Uhr | Jetzt LIVE: Preisverleihung bei den "Sternen des Sports"

Der Tangermünder Elbdeichmarathon e.V. greift nach dem großen Stern des Sports in Gold. Er hatte sich mit seiner Aktion "#Coronathon", der virtuellen Durchführung des Tangermünder Elbdeichmarathons, für die Preisverleihung auf Bundesebene qualifiziert. Zuvor gewannen die Altmärker den bronzenen Stern auf Kreisebene und den silbernen Stern auf Landesebene. Der goldene Stern-Hauptpreis ist mit 10.000 Euro Preisgeld dotiert, die weiteren Sterne mit 1.000 Euro. 17 Vereine sind qualifiziert.

Die Auszeichnung wird in diesen Minuten von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und DOSB-Präsident Alfons Hörmann verliehen. Hier der Link zum Livestream der Sportschau.

Sportschau: Preisverleihung Sterne des Sports
Geht der goldene Stern in die Altmark? Bildrechte: sportschau.de

10:15 Uhr | Winterdienst zu DDR-Zeiten: mit Kanonen auf Flocken

Bevor bei uns in Sachsen-Anhalt vorerst Tauwetter einsetzt, reiche ich noch ein Stück Geschichte nach: Hätten Sie gewusst, dass es zu DDR-Zeiten einen Rechtsanspruch auf Winterdienst gab? Und auch die beschaffte Technik war alles andere als zimperlich. Der Stolz des Winterdienstes war die sowjetische ZIL-Fräse, mit Panzermotor unter der Haube. Die Maschine schaffte es im Katastrophenwinter 78/79 schließlich auch, den Weg zur völig zugeschneiten Insel Rügen frei zu fräsen.

Übrigens: Auch heute kann der Winterdienst nicht alles selber machen. Außerhalb der öffentlichen Wege sind Besitzer und Mieter zum Räumen und Streuen verpflichtet. Hier die Regeln in der Übersicht.

09:51 Uhr | Jahresbilanz: Hunderte Corona-Verfahren, weniger Park-Knöllchen

Die Kontrolle der Corona-Regeln hat im vergangenen Jahr bei den Ordnungsämtern erhebliche Kapazitäten gebunden. Wegen Verstößen wurden hunderte Verfahren eingeleitet. Dafür wurden deutlich weniger Falschparker erwischt.

09:20 Uhr | Wanderer wärmt Brocken-Maus

Bei Schnee und Wind verirren sich nur die Härtesten auf den Brocken. Nur wenige Wanderer, wie Irek Werra, trauten sich am Wochenende dorthin. Doch der Braunschweiger wurde auf dem Plateau kurzerhand zum Lebensretter. Unser MDR-Reporter war dabei, als Werra eine im Schnee ertstarrte Maus fand. Er wärmte sie mit seinen dicken Handschuhen und mit seinem Atem langsam auf. Am Brockenbahnhof fand er für den Nager schließlich einen geschützen Platz.

Ein Mann hält eine Maus in den Handschuhen
Die Frost-Maus kam später wieder auf die (gewärmten) Beine. Bildrechte: MDR/Matthias Strauß

08:53 Uhr | Homeschooling à la MDR – der Stundenplan

Die Unterrichts-Server sind mal wieder in der großen Pause – oder die Übungen bereits erledigt? Das MDR-Bildungsangebot #gernelernen hat auch in dieser Woche wieder einen vollen Stundenplan. Von A wie Aquaponik bis Z wie Zahlenlehre gibt es bei MDR WISSEN eine große Vielfalt von Videos und Podcasts.

Täglich um 11 Uhr erklären in dieser Woche Expertinnen und Experten von der Kinderuni der Universität Leipzig spannende Themen.

08:34 Uhr | Radler kommt auch ohne Glätte ins Schlingern

Mitarbeiter des Wittenberger Ordnungsamtes haben am Sonnabend die Polizei verständigt, nachdem sie in der Fleischerstraße einen völlig betrunkenen Fahrradfahrer bemerkt hatten. Der Mann stürzte immer wieder vom Rad, stand auf und versuchte weiter zu fahren, beim Eintreffen der Polizei ergab ein erster Alkoholtest 1,8 Promille. Der 53-jährige Mann wurde für weitere Untersuchungen aufs Revier gebracht, gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt.

08:12 Uhr | Haseloff: Corona-Regeln sollten konsequenter umgesetzt werden

Drohen Deutschland neue Corona-Regeln? – Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sieht zunächst noch Potenzial bei den bisher angewendeten Maßnahmen. Haseloff sagte dem Deutschlandfunk am Morgen, an bestimmten Stellen müsse nachgeschärft werden. Es sei vieles beschlossen worden, was noch nicht konsequent umgesetzt werde. So sehe er etwa bei den Themen Kantinen, Homeoffice, und Herunterfahren der Mobilität noch "enormes Potenzial", um das Infektionsrisiko zu senken. Was weitere Einschränkungen für die Betriebe angeht, zeigte sich Haseloff skeptisch. Die Wirtschaft werde gebraucht, um die Kosten für die Maßnahmen zu finanzieren. Der Landeschef machte auch klar, für Lockerungen gebe "es momentan keine Möglichkeit".

Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU)  beim Start der Corona-Impfaktion in Sachsen-Anhalt.
Reiner Haseloff Bildrechte: dpa

Die Wirtschaft selber herunterzufahren, noch weiter, das ist auch eine Frage, wo ich sage: Wer soll eigentlich die Basis dafür darstellen, dass das alles bezahlbar bleibt? Die Impfung, all die Maßnahmen, die wir brauchen, damit wir pandemiefest werden. Das sind Sachen, die kriegen wir nur mit einer Kern-Wirtschaft hin, die funktioniert. Deswegen sage ich mal: Lassen wir uns erstmal entsprechend die Möglichkeiten offen, dass wir das, was wir schon beschlossen haben, auch konsequent umsetzen.

Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident Sachsen-Anhalts

Bund und Länder wollen am Dienstag darüber beraten, wie mit den aktuellen Corona-Maßnahmen weiter verfahren werden soll. Zuletzt waren Ausgangssperren und eine FFP2-Maskenpflicht im Gespräch. Bereits heute Abend lassen sich Kanzlerin und Ministerpräsidenten von Experten zur Infektionslage beraten.

07:55 Uhr | Winterwetter lockte mal wieder in den Harz

Das Winterwetter hat am Wochenende trotz Corona wieder viele Ausflügler in den Harz gelockt. Laut der Polizei in Halberstadt waren sämtliche Parkplätze belegt. Viele Autos hätten Kennzeichen aus den nördlichen Nachbarländern gehabt. Es sei aber alles geordnet gelaufen und nicht wild geparkt worden. – In Schierke demonstrierten rund 30 Rodler mit Transparenten gegen die Corona-Auflagen der Bundesregierung. Zwischenfälle gab es laut Polizei nicht.

07:38 Uhr | Magdeburg: Aktionswoche "Eine Stadt für Alle"

Magdeburg hat am Wochenende an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg erinnert. Neben zahlreichen Mahnwachen gab es auf dem Alten Markt aber auch die Auftaktveranstaltung der Aktionswoche "Eine Stadt für Alle". Noch bis 27. Januar können in diesem Rahmen Lesungen, Konzerte und Diskussionen besucht werden – corona-bedingt aber fast nur online. Zu Beginn der Aktionswoche zündeten die Magdeburger am Sonnabend über 2.000 Kerzen auf dem Alten Markt an.

07:21 Uhr | Die Landtagswahl wird nicht verschoben

Thüringen hat in der vergangenen Woche die für April geplante Landtagswahl wegen der Pandemie-Lage auf September verschoben. – In Sachsen-Anhalt ist es rechtlich nicht zulässig, die für Juni geplante Landtagswahl zu verschieben. Das hat der parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Rüdiger Erben, nun klargestellt. Erben sagte dem MDR, gemäß Landesverfassung sei der Wahltermin am 6. Juni der spätestmögliche. CDU-Fraktionschef Siegfried Borgwardt geht davon aus, dass bis dahin das Infektionsgeschehen deutlich zurückgegangen sein wird. Zugleich verwies er auf eine Änderung des Landeswahlgesetzes. Sie ermöglicht gegebenfalls eine reine Briefwahl.

Somit bleibt es dabei, dass heute in 139 Tagen in Sachsen-Anhalt der 8. Landtag gewählt wird – der neue Bundestag übrigens erst in 251 Tagen. MDR SACHSEN-ANHALT bereitet für Sie bis zur Landtagswahl 1x wöchentlich kompakt und übersichtlich die aktuellen politischen Ereignisse auf. In unserem Newsletter informieren wir Sie über politische Ziele, Personalien, Entscheidungen sowie Hintergründe – und lassen Experten zu Wort kommen. Unser Newsletter kommt jeden Freitag zu Ihnen, wenn Sie ihn hier abonnieren. Die erste Ausgabe können Sie hier nachlesen.

07:03 Uhr | Haseloff will Deutsche Einheit im Detail vorantreiben

Die Bundes-CDU hat am Wochenende viele Personalien geklärt. Die Stichwahl um den Parteivorsitz konnte Armin Laschet mit 521 zu 466 Stimmen gegen Konkurrent Friedrich Merz entscheiden. Für Sachsen-Anhalt von größerer Bedeutung dürfte aber der Aufstieg Reiner Haseloffs aus dem Bundesvorstand in das CDU-Präsidium sein. Dorthin wurde er am Sonnabend gewählt – mit den zweitmeisten Stimmen, nach seinem Amtskollegen von Sachsen, Michael Kretschmer.

In dieser Position will Haseloff nun eine starke Stimme des Ostens sein. Der Deutschen Presse-Agentur sagte er, er wolle seinen Platz nutzen, um die Vollendung der deutschen Einheit weiter voranzutreiben. Politisch ist sie nach seinen Worten zwar gelungen, doch es gebe weiterhin Defizite.

06:45 Uhr | Halleluja, der Hauptbahnhof ist fertig

Hauptbahnhof Halle
Im Hauptbahnhof Halle sind die Weichen nun auf Zukunft gestellt. Bildrechte: imago images/Steffen Schellhorn

Gerade hat der erste ICE-Zug des Morgens am Halleschen Hauptbahnhof Halt gemacht. Und die neue Woche startet für den wichtigsten Eisenbahnknoten Sachsen-Anhalts mit einer weiteren guten Nachricht: Nach über sechs Jahren sind die Umbau-, Neubau- und Moderniesierungsarbeiten abgeschlossen.

Nach einer temporären Vollsperrung war der Hauptbahnhof gestern Abend wieder ans Netz gegangen. Ein Bahnsprecher sagte MDR SACHSEN-ANHALT, dass der Verkehr ab 18 Uhr wie geplant wieder angerollt ist. Pannen um die Stellwerksarbeiten gab es nicht. Zuletzt wurden im Hauptbahnhof Halle die S-Bahn-Gleise neu gemacht. Aus den Bahnsteigen 1, 1a und 2 wurden nun 1, 2 und 3. Auf absehbare Zeit sind keine weiteren Sperrungen geplant. Man habe den Bahnhof für die "nächsten 30 bis 40 Jahre fit gemacht", sagte unlängst Bahnhofsmanager Karsten Kammler.

Allerdings wird der Zugverkehr im Südwesten Halles bis zum Jahresende ausgesetzt. Hier haben umfangreiche Bauarbeiten begonnen, unter anderem werden mehrere Brücken neu gebaut.

06:23 Uhr | Zwei weitere Impfzentren starten – und andere warten

In Sachsen-Anhalt nehmen heute zwei weitere Impfzentren die Arbeit auf – in Stendal und in der Lutherstadt Wittenberg.

  • In Stendal sollen heute die ersten 36 Personen ihre Erstimpfung gegen das Corona-Virus erhalten. Alle hatten laut Landkereis bereits im Vorfeld einen Termin gebucht.
  • Der Landkreis Wittenberg rechnet sogar mit etwa 50 bis 60 Menschen, die täglich geimpft werden können. Nach Auskunft von Landkreis-Sprecher Ronald Gauert sind bis zum 19. Februar keine Termine mehr verfügbar, da zu wenig Impfstoff zur Verfügung steht.
  • Dessau-Roßlau steht die Inbetriebnahme des Impfzentrums erst noch bevor.
  • Der für heute angekündigte Start des Impfzentrums in Burg wird verschoben, da noch nicht genug Serum zur Verfügung steht. Laut Landrat Steffen Burchardt sind zunächst weiter mobile Teams unterwegs. Außerdem würden Infobriefe für tausende Über-80-Jährige vorbereitet, die zu Hause geimpft werden sollen.
  • Auch in Magdeburg steht der Start des Impfzentrums erst noch bevor. Laut Stadt sind ab Dienstag regelmäßige Impfstofflieferungen angekündigt. Noch in dieser Woche könnte die Terminvergabe beginnen.

06:00 Uhr | Bund und Länder prüfen nächtliche Ausgangssperre

Wieder stellt sich die Frage: Welche weiteren Maßnahmen sind nötig, um die Ausbreitung des Corona-Virus und seiner Mutanten einzudämmen? Denn eine wirkliche Entspannung der Lage, gerade im Osten, ist nicht in Sicht. Statt in einer Woche wollen Bund und Länder bereits morgen über eine Verlängerung der aktuellen Maßnahmen sowie mögliche Verschärfungen beraten. Schon heute lassen sich die Spitzen von Bund und Ländern zunächst von führenden Wissenschaftlern über die Infektionslage informieren – etwa durch RKI-Chef Lothar Wieler.

Welche Maßnahmen kommen könnten? Wirtschaftsminister Altmaier sagte der "Rheinischen Post" (€), es liege eine Auswahl von Möglichkeiten auf dem Tisch. Dazu gehörten Ausgangssperren, eine Homeoffice-Pflicht sowie die Pflicht, in Bahnen FFP2-Masken zu tragen. Altmaier sagte, es gehe darum, die Infektionswelle in den nächsten Wochen endgültig zu brechen. Laut Medienberichten haben die Länder einer nächtlichen Ausgangssperre grundsätzlich zugestimmt.

05:41 Uhr | Kälte kann auch köstlich

Der Frost hat auch seine guten Seiten – fragen Sie mal die Winzer. Stichwort: Eiswein. Mindestens minus 7 Grad sollten es sein, um die Trauben zu lesen und dunkel sollte es dabei noch sein. Das größte Risiko ist ein zu milder Winter und damit der Totalverlust der Ernte. Doch damit hat beispielsweise Winzer Lukas Herzer aus Roßbach bei Naumburg in diesem Jahr zum Glück keine Probleme.

05:28 Uhr | Das Wetter: Kaltstart

Es wird ein rutschiger Montag. Zeitweise und regional schneit es. Im Tagesverlauf geht der Schnee in Regen über und trifft auf gefrorenen Boden. Oberhalb wird es laut MDR-Wetterstudio wieder milder, bei Tageshöchstwerten von 3 bis 5 Grad. Im Harz bleibt es bei minus 3 bis plus 2 Grad kälter. Der Wind weht mäßig und böig aus Südwest.

05:19 Uhr | Vorsicht, glatt!

Über Nacht hat in weiten Teilen Sachsen-Anhalts Schneefall eingesetzt. Hier in Magdeburg haben viele Autofahrer vorsichtshalber den Gang fürs Schritttempo eingelegt. Falls auch Sie heute Morgen unterwegs sein müssen, planen Sie mehr Zeit ein.

05:10 Uhr | Corona – die aktuelle Lage auf einen Blick

  • Die gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung wird durch das Robert Koch-Institut weiter als "sehr hoch" eingeschätzt, da weiterhin eine hohe Zahl der Ansteckungen zu beobachten ist.
  • Deutschlandweit wird vom RKI eine 7-Tage-Inzidenz von 136 ausgewiesen, Sachsen-Anhalt liegt mit 226 (laut Landesamt für Verbraucherschutz sogar 244, beides Datenstand Sonntag) weiterhin deutlich darüber – auch wenn es seit zwei Tagen einen leicht negativen Trend gibt. Höhere Inzidenzen weisen nur Sachsen (253) und Thüringen (274) aus.
  • Aktuell gelten in Sachsen-Anhalt verschärfte Corona-Regeln – wie der 15-Kilometer-Bewegungsradius – in den Kreisen Stendal, Wittenberg, Anhalt-Bitterfeld, Mansfeld-Südharz, im Salzlandkreis, im Burgenlandkreis sowie in der Stadt Halle.
  • Erstmals seit dem 17. Dezember lag im Landkreis Stendal am Sonntag die 7-Tage-Inzidenz mit 189 wieder unter 200. Um die 15-Kilometer-Regel aufheben zu dürfen, muss die 200er-Schwelle allerdings fünf Tage in folge unterschritten werden.
  • Auffällig: Von Sonnabend bis Sonntag sind in Sachsen-Anhalt 34 Menschen an oder mit dem Corona-Virus gestorben, 31 davon im Burgenlandkreis.
  • Die Corona-Beratungen von Bund und Ländern mit Bundeskanzlerin Angela Merkel sind auf den morgigen Dienstag vorgezogen worden. Es ist damit zu rechnen, dass weitere Verschärfungen beschlossen werden. Der Städte- und Gemeindebund ist dagegen. Mehr dazu später.
  • Unterdessen tritt in Bayern heute eine FFP2-Maskenpflicht in Kraft. Die Filtermasken müssen in Bussen, Bahnen sowie im Einzelhandel getragen werden. Sachsens Gesundheitsministerin lehnte so eine Pflicht für ihr Bundesland zuletzt ab.

05:00 Uhr | Moin, Internet!

Willkommen in der neuen Woche. Sie haben jetzt schon die richtige Entscheidung getroffen, hier vorbeizuschauen. Übrigens: Falls Ihnen bisher noch niemand eine Einladung zu Clubhouse geschickt hat, Sie aber unbedingt bei einem interessanten Audio-Liveprojekt dabei sein wollen – dann klicken Sie doch einfach unseren Livestream.

Ich bin André Plaul und ich wünsche einen guten Morgen! Bleiben Sie gern dabei, dann bekommen Sie von mir bis 11 Uhr die Meldungen dieses Tages – kurz und kompakt zusammengefasst.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns über Ihre Meinung, lassen Sie uns gerne einen Kommentar da oder schreiben Sie uns bei Twitter oder Facebook. #tickeriki

Über Themen aus dem Morgenticker berichtet MDR SACHSEN-ANHALT auch im... Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR um 11 | 11:00 Uhr
Fernsehen | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19:00 Uhr

7 Kommentare

peterhau vor 6 Wochen

Die Zahl 50 ist eine reine politische Zahl, sie ist von keinem Virologen ins Gespräch gebracht worden. Es ist schlichtweg eine Zahl, um das Volk zu schikanieren und Grundrechte einfach ausser Kraft zu setzen. Mich interessiert auch nicht die Zahl der Neuinfektionen sondern die der Intensivbetten und wieviel waren krank nach der Infektion. Die eine Zahl ist rückläufig, die andere nicht bekannt sonst kann man mit der Zahl der Neuinfektionen keine Politik machen und weiter die Grundrechte einschränken.

Matthi vor 6 Wochen

Bestehende Maßnahmen kontrollieren hätte die gleiche Wirkung wie jetzt darüber nachzudenken irgendwelche Sachen zu verschärfen. Es ist unpopulär für die Politik wenn jeden Tag an die Tausend Menschen am oder mit dem Corona Virus sterben. Solange die Ärzte in den Kliniken kein wirksames Medikament haben wird das Sterben und volle Intensivstationen weitergehen. Die Bundesregierung hat Milliarden für Impfstoff Entwicklung ausgegeben aber für Medikamenten entwicklungen nichts. Diese Verantwortung das so viele sterben muss sich die Bundesregierung zuschreiben lassen.

MDR-Team vor 6 Wochen

Auch in anderen Bundesländern sind die Schulen und Kitas geschlossen, z.B. in Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen. Für die Notbetreuung gibt es in den Ländern verschiedene Regeln. Mal wird sie für Kinder bis zur 6. , mal bis zur 7. Klassen angeboten.

Mehr aus Sachsen-Anhalt