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Nachrichtenüberblick aus Sachsen-Anhalt

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Sachsen-Anhalt will CO2-Ausstoß senken

Die Landesregierung will Sachsen-Anhalts CO2-Ausstoß bis 2020 um rund 1,8 Millionen Tonnen senken. Das geht aus dem Klima- und Energiekonzept von Umweltministerin Dalbert hervor. So würde die CO2-Produktion des Landes im Vergleich zum Jahr 2012 um rund 14 Prozent gesenkt werden.

Dalberts Konzept sieht zum Einsparen 72 konkrete Maßnahmen vor – darunter die Nutzung industrieller Abwärme und mehr Elektromobilität. Dalbert betonte, Sachsen-Anhalt müsse mehr für Klimaschutz und Energiewende tun. Die Dürre im vergangenen Sommer habe gezeigt, wie groß die Herausforderung sei.


Drei statt zwei Leistungskurse für die Oberstufe

Die Oberstufenschüler in Sachsen-Anhalt sollen künftig drei statt zwei Leistungskurse belegen. Das sieht die neue Oberstufenverordnung des Landes vor, die laut Bildungsminister Tullner bereits an die Schulen verschickt wurde. Die drei Leistungskurse mit je fünf Wochenstunden können aus den Fächern Mathematik, Deutsch, Fremdsprachen und Naturwissenschaften gewählt werden. Das Fach Geschichte sei nicht als Leistungskurs möglich. Die Schüler werden im Abitur jedoch nur in zweien der drei Leistungsfächer geprüft.


Bauernverband fordert mehr Geld gegen Schweinepest

Sachsen-Anhalts Landwirte benötigen mehr Geld zur Vorbeugung der Afrikanischen Schweinepest. Zu diesem Ergebnis ist der Bauernverband gekommen. Er hält die vom Land ergriffenen Maßnahmen zur Vorbeugung der Virusinfektion nicht für ausreichend. Es müsse dringend genug Geld bereitgestellt werden, um im Seuchenfall ein koordiniertes Vorgehen zu ermöglichen, teilte der Verband mit. Die Landesregierung sieht sich hingegen für den Fall der Fälle gerüstet. Im November sagte Agrarministerin Dalbert, Sachsen-Anhalt sei sehr gut vorbereitet.


Schwere Vergewaltigung: Urteil rechtskräftig

Die Verurteilung von vier Männern wegen der Vergewaltigung einer Frau in Dessau-Roßlau ist rechtskräftig. Wie das Landgericht mitteilte, hat der Bundesgerichtshof die Revision der Männer aus Eritrea als unbegründet abgewiesen. Sie waren wegen besonders schwerer Vergewaltigung und Körperverletzung zu Jugend- und Freiheitsstrafen zwischen sechs und acht Jahren verurteilt worden. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die jetzt 19 und 22 Jahre alten Afrikaner die Frau aus Dessau im August 2017 nacheinander vergewaltigt hatten. Die 56-Jährige war bei dem Übergriff schwer verletzt worden.


Bus-Taxi im Landkreis Börde verunglückt

Im Landkreis Börde ist Dienstag Mittag ein Bus-Taxi verunglückt. Der Kleinbus war auf der Landstraße zwischen Schermcke und dem Abzweig nach Altbrandsleben unterwegs. Wie die Polizei mitteilte, kam der Fahrer des Busses nach eigenen Angaben aufgrund einer Windböe von der Fahrbahn ab und prallte gegen mehrere Bäume. Dabei wurde der Fahrer leicht verletzt. Fahrgäste saßen zum Zeitpunkt des Unfalls nicht in dem Taxi.

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Zuletzt aktualisiert: 19. Februar 2019, 21:23 Uhr