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Nachrichtenüberblick aus Sachsen-Anhalt

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Seit 2007: Zahl ausländischer Ärzte hat sich mehr als verdoppelt

In Sachsen-Anhalt hat sich der Anteil ausländischer Ärzte in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Aus Zahlen der Ärztekammer, die MDR SACHSEN-ANHALT vorliegen, geht hervor, dass von den gut 9.200 praktizierenden Ärzten im Land knapp 1.200 aus dem Ausland kommen. Das ist ein Wert von knapp 13 Prozent. Im Jahr 2007 waren es noch gut sechs Prozent. Um in Sachsen-Anhalt praktizieren zu dürfen, müssen die ausländischen Mediziner einen Sprachtest bestehen.


Haseloff zieht positive Kenia-Halbzeit-Bilanz

Ministerpräsident Haseloff hat eine positive Halbzeitbilanz der Landesregierung gezogen. Haseloff sagte, die Kenia-Koalition arbeite stabil. Man habe in den vergangenen zweieinhalb Jahren sachorientierte Politik gemacht. Es gebe eine gute wirtschaftliche Entwicklung und sinkende Arbeitslosigkeit. Auseinandersetzungen in der Kenia-Koalition kommentierte Haseloff mit den Worten, er sei nicht 1989 auf die Straße gegangen, damit Totenstille herrsche und alle einer Meinung seien. Die Koalition erstreite Lösungen im positiven Sinne. Sachsen-Anhalt wird seit 2016 von einer Regierung aus CDU, SPD und Grünen geführt.


Immer mehr Senioren in Sachsen-Anhalt arbeiten

Immer mehr Senioren in Sachsen-Anhalt arbeiten. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes waren im vergangenen Jahr 7,9 Prozent der Menschen zwischen 65 und 69 Jahren erwerbstätig. Zehn Jahre zuvor lag die Quote bei 3,1 Prozent. Sachsen-Anhalt liegt mit seinen aktuellen Zahlen noch deutlich unter dem Bundesschnitt. Deutschlandweit arbeiteten 2017 mehr als 16 Prozent der Senioren.


Altmark: DNA-Abgleich soll Identität der Leiche klären

Nach dem Fund einer mumifizierten Leiche in einem Wald bei Klötze im Altmarkkreis Salzwedel sollen ein DNA-Abgleich und der Zahnstatus der Leiche Klarheit über die Identität bringen. Das hat Staatsanwalt Thomas Kramer erklärt. Kramer sagte MDR SACHSEN-ANHALT am Donnerstag, der Körper sei fast vollständig skelettiert. In der Nähe der Leiche sei außerdem der Personalausweis einer Frau gefunden worden. Ob er zur Leiche gehöre, sei noch unklar. Die Polizei gleicht unterdessen aktuelle Vermisstenfälle mit dem Fund im Klötzer Wald ab.

Eine Pilzsammlerin hatte die menschlichen Überreste am Mittwochnachmittag entdeckt.


Sachsen-Anhalts Jungen haben deutschlandweit geringste Lebenserwartung

Neugeborene Jungen in Sachsen-Anhalt haben im Bundesvergleich die geringste Lebenserwartung. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurden. Männer in Sachsen-Anhalt werden demnach im Schnitt 76 Jahre und drei Monate alt. Der durchschnittliche deutsche Mann wird rund zwei Jahre älter. Neugeborene Mädchen werden in Sachsen-Anhalt 82-einhalb Jahre alt. Nur im Saarland ist die Lebenserwartung für Frauen geringer. Der Bundesschnitt liegt bei 83 Jahren und drei Monaten.

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Zuletzt aktualisiert: 18. Oktober 2018, 19:30 Uhr