Reisende stehen im Magdeburger Hauptbahnhof am Bahnsteig und erwarten einen einfahrenden IC.
Bahnreisende müssen auch 2020 weiter mit Einschränkungen im Nahverkehr leben. Bildrechte: Deutsche Bahn AG/Volker Emersleben

Fahrplanwechsel am 15. Dezember Das bringt der Bahn-Fahrplan 2020 in Sachsen-Anhalt

Am 15. Dezember tritt der neue Bahn-Fahrplan in Kraft. Die Großbaustelle Köthen und die Behinderungen für viele Reisende bleiben vorerst. Andererseits gibt es mit Flixtrain mehr Wettbewerb auf Sachsen-Anhalts Gleisen – und neue Reiseziele.

Reisende stehen im Magdeburger Hauptbahnhof am Bahnsteig und erwarten einen einfahrenden IC.
Bahnreisende müssen auch 2020 weiter mit Einschränkungen im Nahverkehr leben. Bildrechte: Deutsche Bahn AG/Volker Emersleben

Die Politik hat Bahnfahren als Maßnahme für den Klimaschutz entdeckt. Milliarden Euro sollen in den nächsten Jahren in die Sanierung der Infrastruktur fließen. Zugreisen werden durch die Absenkung der Umsatzsteuer bald günstiger. Und auch die Deutsche Bahn selbst arbeitet weiter an ihren Zielen, mehr Züge auf die Schienen zu schicken und Fahrgäste in ihre Züge zu locken. – Abseits dieser großen Vorhaben findet am 15. Dezember der jährliche Fahrplanwechsel statt. Er bedeutet für Sachsen-Anhalt: weiterhin Geduld wegen der Großbaustelle Köthen, mehr Reisekomfort im Süden, neue Reiseziele sowie mehr Wettbewerb.

Nahverkehr: Normalität lässt auf sich warten

Der Bahnhof Köthen bleibt länger als geplant eine Großbaustelle und bestimmt somit auch wesentlich den neuen Bahn-Fahrplan in Sachsen-Anhalt – und das auf mehreren Strecken. Statt wie ursprünglich geplant den bisherigen Baustellenfahrplan eins zu eins fortzuführen, gibt es ab dem 15. Dezember bis zum 31. März – so die derzeitige Baustellen-Prognose für Köthen – Verlierer und Gewinner. Das bedeutet im Detail:

  • Bahnpendler zwischen Halle und Magdeburg brauchen weiterhin starke Nerven. Zum Fahrplanwechsel wird die bisherige Umleitungslinie RE 8 Magdeburg-Dessau-Halle eingestellt. Somit gibt es im Regionalverkehr keine Direktverbindung mehr. Stattdessen müssen Reisende in Bitterfeld umsteigen. Dort soll es alle zwei Stunden einen schnellen bahnsteiggleichen Anschluss geben. Im Fernverkehr halten für die Dauer der Baustelle Köthen weiterhin nur alle zwei Stunden die IC-Züge auf der Verbindung Leipzig-Magdeburg auch in Halle.
  • Die Regionallinie 50 Aschersleben-Bernburg-Köthen-Dessau bleibt wegen der Köthen-Bauarbeiten unterbrochen. Zwischen Dessau und Bernburg fahren weiterhin nur Busse. Der Schienenersatzverkehr fährt zwischen Dessau Hbf und Köthen jeweils stündlich mit allen Unterwegshalten und stündlich ohne Unterwegshalt mit Weiterführung nach Bernburg.
  • Gute Nachrichten gibt es für Schüler und Berufspendler zwischen Burg und Magdeburg: Die Regionalbahn-Verbindung Braunschweig-Magdeburg wird wieder durchgehend bis Burg verlängert – stündlich von Montag bis Freitag, zweistündlich am Wochenende. Somit müssen die Züge der Linie RE 1 zwischen Magdeburg und Berlin nicht mehr zusätzlich in Herrenkrug, Biederitz, Gerwisch und Möser halten, was die Fahrzeit wieder verkürzt – um ganze vier Minuten.
  • Zwischen Magdeburg, Zerbst, Dessau, Bitterfeld und Leipzig gibt es wieder stündliche Direktverbindungen – allerdings durchgehend mit RE-Zügen, die um Leipzig nicht mehr die S-Bahn-Stationen bedienen, was Fahrzeit spart.
  • Für Studierende der Hochschule Anhalt findet sich im Fahrplan ab 15. Dezember ein Zugeständnis: Zwar bleibt Köthen für sie während der Bauarbeiten statt mit Bahnen weiterhin nur mit Bussen erreichbar. Für sie wird es aber eine zusätzliche SEV-Haltestelle am Galgenberg geben.

Vier neue Hauptbahnhöfe

Im neuen Fahrplan werden für Sachsen-Anhalt vier neue Hauptbahnhöfe ausgewiesen. Allerdings werden dazu weder Gleise verlegt noch prächtige Empfangsgebäude gebaut. Stattdessen findet hier lediglich eine Umbenennung statt. Die Stationen Stendal, Bernburg, Merseburg und Wernigerode erhalten den Namenszusatz "Hauptbahnhof". Nach Angaben der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt (NASA) dient dies zur besseren Orientierung, da sich in den jeweiligen Stadtgebieten noch weitere Bahnhöfe befinden, beispielsweise Stendal-Stadtsee, Merseburg Bergmannsring, Wernigerode Elmowerk oder Bernburg-Strenzfeld.

Erst im Dezember 2016 hatte der Kreuzungsbahnhof der Lutherstadt Wittenberg den Zusatz "Hauptbahnhof" erhalten. Für weitere Stationen ist laut NASA die Umbenennung bereits angedacht. Dies betrifft Halberstadt, das insgesamt drei Stationen im Stadtgebiet hat, sowie Schönebeck(Elbe) mit insagesamt fünf Bahnhöfen.

Stendal Hbf - Hauptbahnhof ab Fahrplanwechsel
Während der Bauarbeiten wurden in Stendal bereits die neuen "Hauptbahnhof"-Schilder aufgestellt. Mit Fahrplanwechsel wird es dann offiziell. Bildrechte: MDR/André Plaul

Komfortabler nach Querfurt und Zeitz

Zum Fahrplanwechsel dürfen sich Reisende zwischen Merseburg und Querfurt sowie Weißenfels und Zeitz über mehr Annehmlichkeiten freuen. Nach europaweiter Ausschreibung bleibt zwar die DB Regio die Betreiberin auf bei den Linien.

Ein roter Triebwagen Baureihe VT 641, wegen seiner breit geformten Spitze "Wal" genannt, fährt durch die Landschaft.
Statt der Burgenlandbahn wird der „Wal“ im Süden Sachsen-Anhalts unterwegs sein. Bildrechte: Deutsche Bahn AG/Kai Michael Neuhold

Jedoch verschwinden die gelben Züge des Tochterunternehmens Burgenlandbahn. Zum Einsatz kommen nun modernisierte Dieseltriebzüge des Typs VT 641 – wegen ihres Aussehens auch unter dem Spitznamen "Wal" bekannt – mit WLAN und Steckdosen. In einem Mehrzweckabteil sollen dann neun statt bisher fünf Fahrräder mitgenommen werden können.

Der Fahrplantakt bleibt nahezu identisch: Die Züge fahren Montag bis Freitag zwischen Merseburg und Querfurt sowie Weißenfels und Zeitz stündlich, am Wochenende nur zweistündlich – stündlich nur zwischen Mücheln und Merseburg. Der Vertrag für die Strecke Merseburg-Querfurt gilt laut NASA bis Dezember 2032, jener für Weißenfels-Zeitz bis Dezember 2024 – mit Verlängerungsoption.

Weitere Details im Nahverkehr

  • Nach Angaben der NASA werden mit Fahrplanwechsel drei der bisher Montag bis Freitag zusätzlich angebotenen S-Bahn-Fahrten zwischen Halle und Leipzig wieder gestrichen – und dafür in den Früh- und Nachmittagsstunden zwischen Schkeuditz und Leipzig auf der S-Bahn-Linie 3 eingesetzt.
  • Laut NASA gibt es Verbesserungen für Wolfsburg-Pendler. Von der Autostadt geht es Montag bis Freitag ab 6:20 Uhr und 8:23 Uhr mit zusätzlichen Zügen in Richtung Magdeburg sowie um 11:50 Uhr nach Stendal.
  • In 160 Minuten von Magdeburg nach Hamburg: Damit ist ab Fahrplanwechsel Schluss. Die frühe S-Bahn-Anbindung der Landeshauptstadt nach Wittenberge ab 4:45 Uhr wird wegen mangelnder Nachfrage gestrichen. Damit ist dort kein schneller Anschluss zum ICE am Morgen mehr möglich.
  • Der Zweistunden-Takt zwischen Uelzen und Magdeburg wird ab Fahrplanwechsel am Abend zum Stundentakt. Der Regionalexpress 20 ab 18:02 Uhr wird über Stendal hinaus nach Magdeburg verlängert.
  • Mehr S-Bahnen im "Bitterfelder Kreuz": täglich eine zusätzliche S-Bahn zwischen Dessau (Abfahrt 6.17 Uhr) und Halle sowie am Nachmittag wieder zwei zusätzliche Halte der Linie S2 in Greppin.
  • Bernburg erhält einen neuen Bahnhof: In Bernburg-Roschwitz halten mit Fahrplanwechsel die Regionalzüge der Linien 47 (Halle-Bernburg) sowie 50 (Aschersleben-Dessau). Derweil wurde im August 2019 bereits der Haltepunkt Bernburg-Friedenshall nach über 120 Jahren geschlossen. Er lag einen Kilometer weiter südlich in einem Gewerbegebiet.

Wie steht es um Abellio?

Mit Übernahme zahlreicher Zug-Strecken in Sachsen-Anhalt zum Fahrplanwechsel Ende 2019 sah sich das private Bahnunternehmen Abellio vor massive Personalprobleme gestellt. Etliche Ausfälle im Zugverkehr, Ersatzbusse und frustrierte Reisende waren die Folge. Die Privatbahn musste Vertragsstrafen zahlen und erhielt eine Rüge vom Land, weil es seine Probleme zum Betriebsstart nicht ausreichend kommuniziert hatte. Pendler erhielten einen Teil ihres Geldes zurück.

"Abellio fährt aktuell weitgehend stabil", erfuhr MDR SACHSEN-ANHALT von der NASA, die im Auftrag des Landes den Schienennahverkehr plant, bestellt und bezahlt. In Zeiten von Urlaub und Krankheit ringe die Tochter der niederländischen Staatsbahn – wie alle anderen Eisenbahnunternehmen – aber weiter um ausreichend Zugführer. "Dies ist weiterhin Thema der Gespräche zwischen Abellio und der NASA", hieß es.

Schienenersatzverkehr auf einer Abellio-Strecke in Sachsen-Anhalt
Immer wieder mussten Abellio-Kunden mit Ersatzbussen vorlieb nehmen, da das Bahnunternehmen nicht ausreichend Personal hatte, um ihren Zugverkehr sicherzustellen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Fernverkehr: Weiter Warten auf Verbesserungen

Als die Deutsche Bahn Anfang Oktober "mehr Fernverkehr für Ostdeutschland" meldete, meinte sie nicht Sachsen-Anhalt. Die neue IC-Linie Dresden-Rostock führt über Berlin und bietet für Reisende aus unserem Land kaum Vorteile. Dennoch: Diese Verbindung ist Teil der 2015 angekündigten Fernverkehrs-Offensive der DB, die die Regionen stärker an IC- und ICE-Züge anbinden soll. Konkrete Pläne für Sachsen-Anhalt finden sich hier erst wieder ab Dezember 2022, wenn neue IC-Linien Hannover-Magdeburg-Berlin-Cottbus sowie Schwerin-Magdeburg-Halle-Leipzig starten sollen. Bislang werden diese Strecken nur einmal täglich beziehungsweise einmal am Wochenende gefahren. Beim Blick ins Detail gibt es dennoch einige Änderungen im Fernverkehrs-Fahrplan 2020 für Sachsen-Anhalt.

Flixtrain hält in Wittenberg und Halle, der ICE dafür weniger

Bislang sind die grün eingefärbten Züge im Auftrag von Flixtrain nur durch Sachsen-Anhalt durchgerauscht – auf der Schnellfahrstrecke Hannover-Berlin. Das ändert sich mit dem Fahrplanwechsel. Die Flixtrain-Linie Berlin-Stuttgart wird dann über die Liutherstadt Wittenberg, Halle, Erfurt, Eisenach und Gotha geleitet. Für die Saalestadt bedeutet das beispielweise:

  • Täglich um 12 Uhr eine Mittagsverbindung von Halle nach Berlin sowie zusätzlich von Donnerstag bis Montag eine Abendverbindung ab 19:40 Uhr in die Bundeshauptstadt. Die Fahrzeit beträgt mit prognostizierten 80 Minuten nur wenige Minuten mehr als mit dem ICE. Tickets werden teilweise für 4,99 Euro angeboten.
  • Täglich um 16:26 Uhr von Halle nach Stuttgart per Flixtrain sowie Donnerstag bis Montag zusätzlich am Morgen ab 8:29 Uhr. Somit hat Halle erstmals seit Dezember 2015 wieder eine Direktverbindung in die baden-württembergische Landeshauptstadt. Eine Fahrt mit Flixtrain soll laut Fahrplan 5 Stunden dauern. Auch hier lockt das Unternehmen mit Kampfpreisen ab 9,99 Euro pro Fahrt.

Während Halle seine direkte tägliche ICE-Verbindung nach Wien behält, gibt es für die Saalestadt jedoch Einschränkungen, was den ICE-Anschluss nach München betrifft. Ab Fahrplanwechsel sind zwischen Halle und Bayerns Landeshauptstadt ein Viertel weniger ICE-Direktverbindungen pro Tag vorgesehen. Von Halle nach Berlin bleibt die Zahl der ICE-Verbindungen hingegen stabil.

Dessau muss wieder Fernzug-Federn lassen

Die Großbaustelle Köthen und das 100-jährige Bauhausjubiläum fielen zeitlich wohl mehr zufällig zusammen. Für Dessau brachten sie 2019 den Vorteil einer festen IC-Anbindung nach Magdeburg und Halle beziehungsweise Leipzig und Dessau. Solange in Köthen weiter gebaut wird, bleibt das auch so. Voraussichtlich ab April ist dann aber Schluss mit den gut 30 IC-Halten in der Bauhausstadt. Davon bleiben danach nur noch drei – pro Woche. Die meisten Fernzüge werden von hier aus dann aber wieder mit einem Umstieg in Köthen erreicht.

Dafür erhält Dessau erstmals seit 2001 wieder Anschluss ans ICE-Netz. Hintergrund ist die baubedingte Sperrung der Bahnstrecke Jüterbog-Ludwigsfelde ab Oktober 2020. Sie zieht Umleitungen der ICE-Züge zwischen Halle/Leipzig und Berlin nach sich. Die direkte Anbindung der Lutherstadt Wittenberg an die Bundeshauptstadt entfällt damit vom 5. Oktober bis zum 14. Dezember 2020.

Magdeburg sieht ICE weiter kaum, Verbesserungen im Nachtverkehr

Die Nachtverkehrs-Verbindung Berlin-Zürich sowie Zürich-Berlin der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) wird weiterhin über Magdeburg durch Sachsen-Anhalt geleitet. Bisher mussten Reisende dafür den ÖBB-Tarif buchen, BahnCard-Rabatt wurde nicht anerkannt. Ab Mitte Dezember fahren laut Bahn Nacht-IC im Verbund mit den klassischen ÖBB-Nachtzügen mit. Dort sollen dann auch die beliebten Sparpreise buchbar sein sowie BahnCard-Rabatte anerkannt werden.

Als Landeshauptstadt behält Magdeburg weiterhin nahezu täglich einen ICE-Halt. Dabei handelt es sich von Montag bis Sonnabend um den Nachtzug von Köln nach Berlin, der zudem auch Brandenburg, Potsdam, Berlin Wannsee und als einziger ICE Berlin Zoo anfährt. Von Mitte Juni bis September fährt dieser Zug auch 2020 weiter bis nach Rügen. Statt als IC-Zug mit Bordbistro im Jahr 2019 ist die Verbindung dann wieder als ICE mit Bordrestaurant unterwegs. Die Fahrt von Magdeburg ins Ostseebad Binz dauert allerdings gut 6,5 Stunden, mit Ankunft um 10:40 Uhr. Der Gegenzug verlässt Binz um 18:21 Uhr und erreicht Magdeburg um 1:25 Uhr in der Nacht.

 Ein Fahrplanheft mit der Aufschrift "IC 1048 Strelasund" liegt auf einer ICE-Fahrkarte
Mit Komfort an die Ostsee. Nach einem Jahr Pause fährt von Magdeburg wieder ein ICE nach Binz – und zurück. Bildrechte: MDR/André Plaul

Bestehen bleibt auch die ICE-Verbindung zwischen Magdeburg und München. Der Zug fährt ein Mal pro Woche, montags, gegen 3:30 Uhr beziehungsweise 4:00 Uhr ab Magdeburg Hauptbahnhof – und dann weiter über Braunschweig, Fulda und Nürnberg.

Bahn-Baustellen und ihre Auswirkungen

Auch 2020 wird weiter an der Bahn-Infrastruktur in Sachsen-Anhalt gebaut. Noch stehen nicht alle Details und die daraus folgenden konkreten Auswirkungen auf den Fahrplan fest.

Wo? Wann? Was? Auswirkungen?
Hauptbahnhof Halle ganzjährig Umbau der S-Bahnsteige 1-3 Veränderter Takt der S3 Halle-Trotha – Halle Hbf
Roßlau ab 5. Juli 2020 Umbau des Güterbahnhofs Entfall des Haltes Meinsdorf bis 2021
Anhalter Bahn 5. Oktober bis 14. Dezember 2020 Sperrung der Strecke Jüterbog-Ludwigsfelde, Erneuerung von Weichen und Gleisen Umleitung des Fernverkehrs, umfangreiches Ersatzfahrplankonzept
Hauptbahnhof Dessau Dezember 2019 bis Juni 2020 Sanierung des Bahnsteigs 4/5 (bis März 2020) und des Bahnsteigs 6/7 Gleisänderungen
Stendal bis 2021 Modernisierung der Bahnsteige, Neubau Personentunnel Gleisänderungen

Quelle: MDR/ap, js

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 27. November 2019 | 12:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 03. Dezember 2019, 11:00 Uhr

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