Podcast "Was bleibt" | Folge 54 Was bleibt: Normalität in Sachsen-Anhalt und Kritik an Tönnies in Weißenfels

MDR-Redakteur Julien Bremer
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

Durch die neuen Corona-Lockerungen macht Sachsen-Anhalt einen großen Schritt in Richtung Normalität. Neben den Neuregelungen geht es in dieser Folge um Kritik und Hoffnungen rund um den Schlachthof in Weißenfels.

Ein Junge springt ins Wasser und Schweinehälften hängen am Haken. 60 min
Bildrechte: dpa, imago images/Hollandse Hoogte | Collage: Fabian Frenzel

Die sechste Eindämmungsverordnung bringt Sachsen-Anhalt wieder viel Normalität – ab Minute 00:57

  • Sachsen-Anhalt hat bundesweit mit die stärksten Lockerungen beschlossen, die das öffentliche Leben weitgehend normalisieren.
  • Ein Frühwarnsystem soll dabei helfen, mögliche Infektionsherde zu erkennen und zu isolieren.
  • Künstler und Kulturschaffende können 1.500€ Unterstützung beantragen. Das Geld ist allerdings projektgebunden.

Und... was bleibt?

  • Trotz all der Normalität ist die Pandemie noch nicht überstanden.
  • Es ist noch nicht die Zeit gekommen, um sorglos zu sein.

Corona-Vorkehrungen und kritikwürdige Arbeitsbedingungen im Tönnies-Schlachthof Weißenfels – ab Minute 29:04

  • Ca. 1.200 Mitarbeiter von Tönnies in Weißenfels wurden auf das Virus getestet – ohne einen Positiv-Fall.
  • Die Wohnbedingungen in Weißenfels sollen besser sein als in anderen Schlachthöfen in Deutschland, auch weil die Stadt sich dem Problem annahm.
  • Es gibt Kritik an den Arbeitsbedingungen, außerdem wegen Lärm und Gestank.

Und... was bleibt?

  • Es ist ein schwieriger Spagat, die Probleme einerseits und die Hoffnungen und Erwartungen der Stadt andererseits zusammenzubringen.

Wo der Podcast zu hören ist

Podcasts FCM und HFC
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
MDR-Redakteur Julien Bremer
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

Über den Autor Julien Bremer ist seit Oktober 2018 bei MDR SACHSEN-ANHALT und ist die Schnittstelle zwischen Hörfunk- und Online-Redaktion. Er kommt ursprünglich aus der Altmark. Nach seinem Journalistik-Studium in Magdeburg verschlug es ihn für verschiedene Jobs nach Berlin. Irgendwann hatte er aber genug vom hippen Berlin und er fing als freier Mitarbeiter bei "MDR SPUTNIK" und "MDR Sport im Osten" an, bevor er wieder nach Magdeburg zurückkehrte. Er ist fest davon überzeugt, dass es für jeden Menschen da draußen auch den richtigen Podcast gibt und will dafür sorgen, dass zukünftig möglichst viele davon von MDR SACHSEN-ANHALT kommen!

Quelle: MDR/jb

2 Kommentare

Frank von Broeckel vor 5 Wochen

"Künstler" und "Kulturschaffende" können also 1.500 Euro Unterstützung beantragen!

Wer allerdings als selbsternannte kulturelle "Elite" mangels selbstständigen Denkens und Mathematikkenntnisen der zweiten Schulklasse persönlich ZU lange auf alles Durchschaubare dauerhaft hereinfällt, spottet irgendwann...

... ohnehin nur jeglicher Beschreibung und...

.. bewirbt sich dadurch letztlich lediglich für die Ehrenbürgerschaft von Groß Schilda!

nie wieder cdu vor 5 Wochen

Es werden zur Zeit jede Menge Erntehelfer gesucht. Wer bitte hindert unsere freischaffenden Künstler sich dort zu melden, der Bedarf ist riesig.

Mehr aus Sachsen-Anhalt