Podcast "Was bleibt" | Folge 34 Was bleibt: Offene Fragen im Fall Oury Jalloh und eine Reise im Namen der Umwelt

Auch 15 Jahre nach dem Tod von Oury Jalloh gibt es viele offene Fragen in diesem Fall. Welche das sind und wie es weitergeht, das klärt der Podcast. Außerdem geht es um eine Segelreise für die Umwelt.

MDR-Redakteur Julien Bremer
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

von Julien Bremer, MDR SACHSEN-ANHALT

Offene Fragen im Fall Oury Jalloh – ab Minute 01:14

  • Mehrere hundert Menschen kamen am Dienstag nach Dessau, um zum 15. Todestag von Oury Jalloh zu demonstrieren.
  • Trotz vieler Ungereimtheiten im Rahmen dieses Vorfalls, gab es keine Verurteilungen bis auf Geldstrafen wegen unterlassener Hilfeleistung.
  • Die Angehörigen Jallohs wollen den Fall vor den Europäischen Gerichtshof bringen.

Und... was bleibt?

  • weitere Proteste und Demonstrationen
  • eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass dieser Fall niemals aufgeklärt wird

Peggy Engelmanns Reise im Namen der Umwelt – ab Minute 21:37

  • Engelmann will mit ihrer Reise ein Zeichen setzen, dass es möglich ist, Waren CO2-neutral über die Meere zu transportieren.
  • Um die Reise antreten zu können, muss sie über 8.000 Euro aus eigener Tasche bezahlen.
  • Sie ist auf das Schlimmste vorbereitet und hat auch entsprechende Vorkehrungen getroffen.

Und... was bleibt?

  • Der Wille, für die Umwelt sein Leben auf's Spiel zu setzen.

Wo der Podcast zu hören ist

Podcasts FCM und HFC
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
MDR-Redakteur Julien Bremer
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

Über den Autor Julien Bremer ist seit Oktober 2018 bei MDR SACHSEN-ANHALT und ist die Schnittstelle zwischen Hörfunk- und Online-Redaktion. Er kommt ursprünglich aus der Altmark. Nach seinem Journalistik-Studium in Magdeburg verschlug es ihn für verschiedene Jobs nach Berlin. Irgendwann hatte er aber genug vom hippen Berlin und er fing als freier Mitarbeiter bei "MDR SPUTNIK" und "MDR Sport im Osten" an, bevor er wieder nach Magdeburg zurückkehrte. Er ist fest davon überzeugt, dass es für jeden Menschen da draußen auch den richtigen Podcast gibt und will dafür sorgen, dass zukünftig möglichst viele davon von MDR SACHSEN-ANHALT kommen!

Quelle: MDR/jb

Zuletzt aktualisiert: 10. Januar 2020, 14:55 Uhr

2 Kommentare

Rotti vor 2 Wochen

Dass Menschen im Polizeigewahrsam sich oder Einrichtungsgegenstände entzünden können finde ich nicht in Ordnung. Das sind unhaltbare Zustände, die es heute hoffentlich in Sachsen-Anhalt nicht mehr gibt.
Was mich die ganzen Jahre über bewegte, und deshalb bin ich dem öffentlich rechtlichen MDR für die Kommentierungsmöglichkeit recht dankbar, weshalb eigentlich der zu Tode gekommene sich in dem Polizeigewahrsam befunden hatte?
Er soll Frauen sexuell belästigt haben? Warum gibt es hier keinen Aufschrei der Frauenrechtlerinnen? Warum wird das nicht in einem Untersuchungsausschuss aufgeklärt? Die AfD ist doch sonst so vorneweg, wenn es um Ausländer geht? Warum solidarisiert sich denn keiner mit den mutmaßlichen Opfern dieses Mannes?
Der Beitrag des MDR entlarvt auf diese Art und Weise die Ränder, die zum einen mutmaßlichen Straftäter zum Märtyrer stilisieren wollen und den anderen Rand, der offenbar ein antiquiertes, nicht zeitgemäßes Frauenbild vertritt.
Nun Ihr:

Steffen 1978 vor 2 Wochen

Der Fall Jalloh wurde zu den Akten gelegt und abgeschlossen nach 15 Jahren auch längst überfällig. Die Menschen die wegen dieser Sache immer noch auf die Straße gehen sollten sich mal Gedanken machen ob sie nicht etwas sinnvolles mit ihrer Zeit anfangen können. Auch das Medium MDR könnte das Thema langsam mal aus der Welt schaffen und sich wichtigeren Themen widmen.

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